Beiträge von Grätsche

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    In der Einladung steht : getestet wird : Spielfähigkeit , Ballgeschiklichkeit ( Jonglieren ) , Dribbling , Gewandtheit , Innenspannschuß rechts .. links , Schnelligkeit ( 10 m , 20 m , 30 m)

    Das scheint an den Test angelehnt zu sein, den die Stützpunkte durchführen.
    Ich teile auch die Meinung, dass die Anzahl der Wiederholungen wenig über die Qualität der Spieler aussagt. Häufig wird eine hohe Wiederholungszahl mit gutem Ballgefühl und eine niedrige Wiederholungszahl mit wenig Ballgefühl gleichgesetzt.
    Meine Erfahrung ist, dass Kinder mit hohen Wiederholungszahlen schon über viel Ballgefühl (umgangssprachlich gute Technik) verfügen, hingegen Kinder mit wenig Ballgfühl auch wenige Wiederholungen schaffen. Allerdings gibt es auch genug Kinder, die trotz gutem Ballgefühl nur wenige Wiederholungen schaffen. Jonglieren an sich würde ich im Übrigen eher dem Bereich Koordination zu ordnen.
    Bei 9-jährigen lässt sich über regelmäßiges Training viel erreichen, wenn es den Kindern Freude macht und sie gern üben.
    Als Referenzzahl kann ich Werte zwischen 3 und 40 Wiederholungen nennen, wobei die Masse zwischen 5 und 8 liegt, jeweils mit dem starken Fuß. Im strengen Wechsel ist es deutlich weniger (2-6 Wiederholungen).

    Zurück zur Frage: Ich denke halt, es ist für die Familien angenehmer, wenn sie auch mal frei über einen Samstag verfügen können und nicht wegen 50% Spielzeit zu jedem Spiel müssen. Die Resonanz meiner bisherigen Elternschaften ging auch eindeutig in diese Richtung. Deshalb ziehe ich diese Lösung weiterhin vor.

    Bei meiner Elternschaft war es halt so, dass es Termine gab, wo fast alle nicht konnten und an den übrigen Spieltagen eig. alle dabei sein wollten. Nun ja, in dieser Saison habe ich genau die gegenteilige Situation. Mein Kader ist zu klein (bis zu den Herbstferien). Jetzt hoffe ich für jeden Spieltag genug Kinder zusammen zu bekommen.


    Das zeigt schon (um wieder auf das Thema zu kommen), dass gerade in den unteren Ligen vieles nicht dem Idealfall entspricht und vieles nicht in der Hand der Trainer liegt. Und deshalb werde ich nicht den gegnerischen Trainer "bestrafen" und bei Anfragen zustimmen.

    im DFBnet unter Vereinsmeldebogen --> Mannschaftsbetreuer kannst du bei entsprechender Filtereinstellung eine Liste aller eingetragenen Trainer innerhalb deines Landesverbandes erstellen.

    Habe es Neugier mal probiert, aber "Vereinsmeldung" gibt es bei mir nur unter "Ergebnismeldung" und da habe ich keine Filterfunktion?
    Haben die Landesverbände / Kreisverbände unterschiedliche Module freigeschaltet?

    Ich werde niemals bis zur D solch einen Antrag ablehnen. Ob er jetzt vor dem Spiel oder Tage zuvor kommen. Es geht mir um meine Spieler und nicht um die des Gegners. Da ich froh wäre, wenn er auch ja sagen würde und mir die Ergebnisse egal sind, gibt es von mir da nie ein nein

    Das sehe ich genauso.

    @tobn
    Sicherlich kann es ein konditioneller Vorteil sein, wobei das in diesem Fall mit den eingesetzten C-Juniorinnen gesonderten zu betrachten wäre. Es stellt sich aber dennoch die Frage, ob der mögliche konditionelle Vorteil den Nachteil der verlorengehenden Ordnung wett macht.
    Die geringere Spielzeit der gegnerischen Spieler wäre nicht mein Problem, sondern das des anderen Trainers. Da hänge ich mich nicht rein. Ob Spielerinnen gar nicht eingesetzt werden, wage ich zu bezweifeln, dann würden sie sicher gar nicht erst mit zusätzlich dazu genommen werden. Es macht doch keinen Sinn, den Kader "freiwillig" von 12 auf 15 zu erhöhen und dann wieder nur die 12 einzusetzen.
    Zu meiner Situation:
    Ich hatte zwei Spielzeiten einen 15er Kader bei 1+7 Spielstärke. "Erlaubt" war zu den Spielen jeweils ein 12er Kader. Die Kinder kamen i.d.R. alle zum Training. Ein reines Abstellen auf die Trainingsbeteiligung hätte somit keinen Effekt gehabt. Über die Bildung von 2 Mannschaften brauchte man auch nicht diskutieren. Jeweils mind. 2-3 Spieler hätten dann am Wochenende Doppelbelastungen gehabt. Arbeitsmäßig hätte ich auch keine Wochentagsspieltage abdecken können. Somit wäre ich an den Wochenenden beide Tage unterwegs gewesen. Dann hätte ich von der Familie die rote Karte bekommen. Ich hatte zwar einen Co-Trainer, der musste am Wochenende aber auch oft arbeiten. Von den Eltern war keiner bereit/ in der Lage als Trainer einzuspringen.
    Aus den vorstehenden Gründen habe ich auch keine zusätzlichen Freundschaftsspiel organisiert. Hinzu wäre gekommen, dass von den umliegenden Mannschaften nur ein bis zwei Vereine genug Kinder für zusätzliche Freundschaftsspiele gehabt hätten. In beiden Fällen jeweils gut eine Std. Fahrzeit hin und zurück. Da hätten auch meine Eltern nicht mitgemacht.
    Somit stand ich vor der Entscheidung, entweder alle jeweils eine Halbzeit spielen zu lassen oder immer 2-3 zu Hause zu lassen. Habe mich dann für die Variante entschieden, alle spielen zu lassen. Einmal hatte ich Kindern abgesagt und prompt wurden zwei geplante Kinder krank. Die Ausgeladenen hatten zwischenzeitlich ihre Wochenenden verplant und ich stand mit 8 Kindern da.
    Wenn man die Variante fährt, einige Kinder zu Hause zu lassen, dass muss das aus meiner Sicht vor der Saison kommuniziert werden. Das hatte ich nicht gemacht.

    Ich sehe die Sache etwas anders.
    Wo liegt das Problem, wenn mehr Spielerinnen eingesetzt werden? Ich selber war auch schon mehrmals in der Situation, mehr als die erlaubten 12 Kinder eingesetzt zu haben. Und ich war jedes Mal froh, dass der Gegner zugestimmt hat. Diese vielen Wechsel sind nicht immer ein Vorteil für die Mannschaft mit den vielen Kindern. Sicherlich ist es ein konditioneller Vorteil, aber spielerisch nicht unbedingt. Vorliegend handelte es sich ja sogar noch um C-Juniorinnen.
    Auf eines würde ich allerdings bestehen: alle Spielerinnen müssten im Spielformular stehen.
    Auch die Frage, wie es "moralisch" zu bewerten ist, anstatt auf die eigenen Spielerinnen, lieber auf die jüngeren Mädels zu setzen, wäre mir egal.

    @Powerzwergenpapa
    Starre Positionen werden leider von vielen Kindertrainern gefordert. Gerade die von dir angesprochenen Verteidiger sieht man bis zur D fast überall im Breitensportbereich. Auch den typischen Stoßstürmer erlebe ich sehr häufig. Der wird dann mit langen Bällen aus der Abwehr bedient und knallt die Bälle aus jeder Lage dann ins Tor.
    Starre Außenspieler habe ich so oft noch nicht gesehen. Bei 2008ern sollte es viele noch in die Mitte und zum Ball ziehen, da scheint der Trainer doch ziemlich feste Vorgaben gemacht zu haben.
    Ich hatte letztens mit meiner U10 ein Spiel gegen eine U11. Gegner war körperlich deutlich überlegen, stand aber konsequent, selbst bei eigener Ecke, mit 3 (kräftigen) Verteidigern am eigenen Strafraum. vom Trainer wurde auch konsequent "schlagen" gefordert. Was meinst Du was passiert, als die Verteidigern Gegnerdruck bekamen und den Ball nicht schlagen konnten? Sie wussten nicht was sie machen sollten! 2006er die nicht in der Lage waren, zu dribbeln oder den Ball kurz zum Torwart zu spielen.
    Jüngst habe ich mir das Spiel einer befreundeten U9 angesehen. Zwei Verteidiger konsequent am eigenen Strafraum, trotz deutlicher Überlegenheit. Der Torwart musste die gesamten 40 Min. im Tor bleiben. Er hatte 2 Ballkontakte, jeweils Abstoß nach Schuss am Tor vorbei. Der eine Verteidiger hatte 3 Ballkontakte und zwei Zweikämpfe, der andere 5 Ballkontakte und drei Zweikämpfe. In 40 Minuten, bei rund 1,5 Std. Fahraufwand.
    @Trainero
    Ihr spielt komplett ohne Aufgabe? Du benennst den TW und die ersten 6 und dann geht's los?

    @TRST


    Im Leistungsbereich ist der Trainerkreis recht überschaubar. Zumindest kenne ich das hier so. Mit Ausnahme der Auf- und Absteiger oder wenn einer in den Herrenbereich wechselt und jemand auf dessen Posten nachrückt, kennt man sich. Bevor ich eine Spielverlegung beantrage, schließe ich mich mit dem jeweiligen Trainerkollegen telefonisch vorher kurz. Die Beantragung ist daher meist nur Formsache. Es ist eben ein Geben und Nehmen.
    Ich kenne nun Deinen speziellen Fall nicht. Es wundert mich allerdings ein wenig, dass Dich der Kollege vorher nicht mal angedrahtet hat und gefragt hat. Er will ja was von euch und nicht andersrum. Solange ihr nicht mal miteinander telefoniert habt wird Deine Vermutung über den Grund einer Spielverlegung immer eine Vermutung bleiben. Du solltest aber vor einer Absage zur Verlegung bedenken, dass es Dir trotz akribischer Planung auch mal passieren kann, ein Spiel verlegen zu müssen. Und dann bist Du wahrscheinlich auch froh, wenn dem zugestimmt wird. Ich würde dem Trainer einfach eine Mail schreiben das er sich bei Dir melden soll. Wenn es ihm wirklich wichtig ist, wird er sich bemühen. Wenn nicht, ist Deine Vermutung mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl genau richtig.

    Das sehe ich genauso. Kommunikation ist der Schlüssel. Auch wenn es sich gehört hätte, dass der verlegungswillige Trainer sich meldet, würde ich andersherum dennoch anrufen und nachfragen, was der Grund für die Verlegung ist.
    Schon häufig kam bei mir der Spruch "man sieht sich immer zweimal" zur Geltung. Ich bin und war auch immer froh, wenn die Gegner eine kurzfristige Verlegung mitgemacht haben. So bin ich in der Regel auch aufgestellt und stimme Verlegungen zu, außer wenn es bei meiner Truppe eben überhaupt nicht geht.
    Wenn der Grund nur vorgeschoben ist, dann würde ich den anderen Trainer schon darauf ansprechen. Aber einfach dagegen sein, ohne vorher zu sprechen, finde ich "unglücklich".

    B-Juniorinnen und Frauenteams kann man nicht vor der Saison konditionell auf die Saison vorbereiten.


    Bitte erläutere das noch mal. Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht: Wieso sollte ein gewisses Maß an Muskelmasse nötig sein um Kondition zu trainieren?

    Wir haben hier im Forum einige Spezialisten, die das fachlich besser erläutern können als ich.

    Behauptung aufstellen, bei Nachfrage zur Begründung auf andere verweisen!
    So lange der Bewegungsapparat in Ordnung ist, kann man natürlich Kondition aufbauen.

    Mit 3 gegen 3 meinte ich: jeweils 3 in den beiden äußeren Feldern und 3 in der Mitte.
    Ich habe die Übung auch schon mit nur jeweils 2 Spielern spielen lassen, das war Anfang D. Verteidigen zu zweit, natürlich in viel engeren Räumen.

    Was wir allerdings sehr gezielt gemacht haben war "Laufen lernen", mit viel Koordination, Sprint ABC, technikbetonten Läufen, Start- und Beschleunigungsübungen usw.

    Lauftechnik(oder auch Laufökonomie) haben nach meinem Kenntnisstand für die Antrittsschnelligkeit (bis 10 Meter) eine eher geringe Bedeutung, bei Distanzen bis 30 Meter (im Fußball sind die Sprints nur selten länger) hingegen wächst die Bedeutung. Bei längeren Sprints kommt es danach weniger auf die Antrittsschnelligkeit, als vielmehr auf eine saubere Technik ein. Deine beachtliche 100m-Zeit zeugt davon. Gerade aber weil die Antrittsschnelligkeit eben nicht so sehr von der (trainierbaren) Lauftechnik abhängt, ist sie für mich EIN wesentliches Talentmerkmal.

    Als weiteres Merkmal, welches noch keinen Raum in der Diagnostik gefunden hat, ist die Verletzungsanfälligkeit von besonders sprintstarken Spielern. Hierfür soll man der Typ Robben stellvertretend stehen.

    Gibt es eine fundierte Untersuchung, die einen Zusammenhang zwischen Verletzungsanfälligkeit und Sprintstärke herstellt? Mir ist keine bekannt.
    Robben verfügt über einen guten Antritt, ja. Robben scheint verletzungsanfälliger zu sein als andere BuLi-Spieler, ja. Daraus abzuleiten, dass sprintstarke Spieler verletzungsanfälliger sind, ist meiner Meinung nach zu weit her geholt. Dann müsste Badstuber ja der Supersprinter sein...

    Klar kann man die Kirche im Dorf lassen, aber warum setzen die Fußballkreise die Spiel/Pokalrunden so zeitig an? Es wäre ja schon schön wenigstens 10-14 Tage Vorbereitungszeit zu haben und das eine oder andere Testspiel machen zu können.

    Weil es sehr schwierig ist, nen vernünftigen Spielplan aufzustellen. Nach Möglichkeit keine Spiele in den Ferien oder nach Brückentagen, keine Spiele zu den Terminen der Stützpunktturniere, bei größeren Entfernungen nach Möglichkeit keine Spiele an Wochentagen. Auf Kreisebene geht es im November schon in die Halle, damit die Kreismeister feststehen, bevor die Vorrunden der Landesmeisterschaft los gehen. Es gibt sehr vieles zu beachten und letztlich sind die Ansetzer fast gezwungen, so früh nach den Ferien zu starten.

    @bob-rooney
    Das ist eine DER Standartübungen zum ballorientierten Verteidigen. Lässt sich auch im 3gg3 spielen. Durch die Spielfeldgröße steuerst du, ob es für die Balleroberer in der Mitte einfacher oder schwerer wird. Einfach mal probieren. Die Übung kann aber auch genauso für das Passspieltraining verwendet werden.
    Tipp von mir: die Mannschaft in der Mitte darf nach Balleroberung mit der Ballverlustmannschaft tauschen. Du bekommst dann eine super Spielform, wo gleich das Umschaltspiel mit drin steckt. Im Punktspiel willst du nach der Balleroberung durch deine Kette ja auch die Spielfortsetzung.

    Möchte die Aussagen von @Brechstange und @Sir Alex bekräftigen. Der größte Unterschied im Erwachsenenbereich zwischen Profis und Nichtprofis liegt in der Antrittsschnelligkeit, also auf den ersten 10 Metern. Demnach ist die Antrittsschnelligkeit Merkmal der Ligazugehörigkeit eines Spielers. Finde jetzt leider die Quelle nicht mehr auf die Schnelle. Passt aber ganz gut zu den Ausführungen von @Sir Alex zu Hummels.
    Da wir uns einig sind, dass die Antrittsschnelligkeit nur bedingt trainierter ist, können die relevanten Unterschiede im Erwachsenenbereich bestenfalls teilweise auf das Training zurückgeführt werden. Zum überwiegenden Teil aber auf die Veranlagung. Und damit sind wir beim typischen Talentmerkmal.
    Nicht umsonst enthält der standardisierte Leistungstest an den Stützpunkten und in den NLZ immer noch die linearen Sprints, während der Schusstest nicht mehr durchgeführt wird.

    Auch wenn es als Außenstehender etwas schwierig ist, weil man viele Details nicht kennt, melde ich mich zu Wort.
    Zunächst einmal finde ich es gut, dass du vor der Saison einen Elternbrief verfasst hast. Damit sind die Spielregeln für die neue Saison klar kommuniziert.
    Es wäre natürlich hilfreich, wenn du genau mitteilen würdest, was dem einen Vater und dem Betreuer an deinem Brief nicht passt.
    Da du den Betreuer erwähnst, gehe ich davon aus, dass du ihn an der Erstellung des Briefes nicht beteiligt hast?
    Meine Elternbriefe/Elternabende stimme ich immer mit meinem Co. ab. Erstens damit er eigene Ideen mit einbringen kann, zweitens damit das "Ergebnis" auch gemeinsam vertreten werden kann.
    Nicht selten suchen unzufriedene Eltern den Kontakt zum Co. oder zu einem Betreuer, wenn sie merken, dass dieser mit dir nicht auf einer Wellenlänge liegt. Das ist oft der Anfang von unschönen Dingen.
    Inhaltlich finde ich persönlich nichts übertriebenes an deinem Brief. Ich gehe davon aus, dass du die Schwerpunkte bewusst eingebaut hast. Da es offensichtlich "Andersdenkende" bei der Elternschaft gibt, hätte ich explizit auf die Empfehlungen des DFB hingewiesen, sowas wirkt als "Totschlagargument" manchmal sehr gut. Aus meiner Sicht hättest du die letzte Seite in einem Satz zusammenfassen können: Du machst dir sehr viele Gedanken, möchtest alle Kinder optimal fördern, bist für Anregungen und Kritik offen. Punkt.
    Natürlich ist es deine erste Station und natürlich wirst du auch Fehler machen. Deine Ehrlichkeit ehrt dich, aber gerade wenn schon vor Beginn der Saison Eltern am diskutieren sind, dann spielst du ihnen mit "ich bin neu und nicht perfekt" in die Karten. Sehr schnell können dann nämlich die Sprüche kommen, wie "der Anfänger hat keine Ahnung".
    Das Thema Spielführer würde ich noch einmal überdenken. Aus deiner Formulierung entnehme ich, dass du den Kapitän je nach Trainingsleistung bestimmen möchtest. Wenn dem so ist, würde ich dir vorschlagen, transparent zu informieren, warum A oder B Kapitän sein dürfen. Ich möchte hier nicht von einem Bewertungssystem sprechen, aber an irgend etwas musst du deine Entscheidung ja dann festmachen.
    Spätestens, wenn beim 3. oder 4. Turnier das Kind vom "Stänkervater" kein Kapitän war, wird das Thema hoch kommen. Oder wenn immer nur dieselben Kinder Kapitän sind (weil dies vielleicht den Trainingsleistungen entspricht).
    Abschließend meine Empfehlung: setz dich mit den Betreuern zusammen und schwöre sie auf eine gemeinsame Linie ein.

    - Ein paar Beispiel Übungen wären super.
    - Wenn der Schwerpunkt noch die Vertiefung der Individualtaktik ist, welches Ziel gebe ich den Verteidigern den im Spiel mit? Gerade im Bezug auf Abseits, macht doch eine Kette sinn und reine Manndeckung sollte wohl nicht mehr gefördert werden.

    Bezüglich der Beispiele verweise ich auf das Buch von Ralf Peter.


    Mir scheint, dass es unterschiedliche Vorstellungen davon gibt, was unter "Training des ballorientierten Verschiebens" zu verstehen ist.


    Und wenn diese Erfahrungen vorhanden sind, ist es überhaupt kein Problem mit einer Dreier- oder Viererkette ballorientiert zu verteidigen. Extra Übungen mache ich dazu nicht, dass ist nicht nötig. Einmal kann man es an der Taktiktafel erklären.

    Individualtaktisch wird natürlich schon in der E das ballorientierte Verteidigen trainiert, z.B. beim 1 gg 2, wo der Verteidiger lernen sollen, denn Ballführenden so anzulaufen, dass ein Steilpass auf den Mitspieler nicht gespielt werden kann und aus der 1 gg 2 eine 1 gg 1 Situation zu machen.
    Das Verschieben einer Kette beeinhaltet aber gruppentaktische Aspekte, Abstände, Einrücken, Pendelbewegungen, Zusammenspiel mit dem/den 6er(n). Dieses gruppentaktische Verhalten ist aus meiner Sicht nicht Thema von D-Junioren.
    Das bestimmte Verhaltensweisen gezeigt werden, ist sicher möglich in dieser Altersklasse. Aber es wäre eben aus meiner Sicht kein Schwerpunkt.