Beiträge von Grätsche

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    Bis einschließlich E-Jugend nennt sich das Kreisauswahl. Dort werden je nach Anzahl der Talente auch 2 Jahrgänge gleichzeitig trainiert. Erst ab der D-Jugend beginnt die Förderung auf dem DFB-Stützpunkt.

    Diese Aussage ist in ihrer Absolutheit nicht richtig!
    Bei uns beginnt die Stützpunktförderung bereits bei den E-Junioren! Kreisauswahlen gibt es nicht. Bitte immer regionale Besonderheiten betrachten.

    @Sir Alex Einige Einschätzungen /Erfahrungen teile ich, andere jedoch nicht.
    Vorweg: ich lasse häufig im 2-3-2 spielen (d.h. 8 vs. 8, insofern passt die Diskussion nicht ganz zur Überschrift Spielsysteme 7:7).
    zu 1) Gerade mit mit nur zwei Verteidigern komme ich in viele 1gg1 Duelle, zumeist wenn der Gegner mit 2 Stürmern spielt. Meine Verteidiger spielen zwar häufig gegen den Mann, bekommen aber so viel defensive und auch offensive Zweikämpfe, weil ich sie ermutige bei Ballbesitz auch mal das Dribbling am eigenen Strafraum zu suchen. Wohlgemerkt U 10. Eine Überzahl durch den zentralen Mann kommt bei uns fast nie zu Stande, weil die meisten Gegner mit 3 Verteidigern agieren. Und somit treffen zwei Stürmer und ein Mittelfeldspieler auf drei Verteidiger = die gewünschten 1gg1 Situationen.
    zu 2) Statisches Spiel hängt meiner Meinung nach weniger vom System als vielmehr von der Philosophie ab. Ich "gestatte" meinen Verteidigern sich offensiv mit einzuschalten und die finden i.d.R. ihre Räume. Wie geschrieben spielen fast alle anderen Mannschaften mit 3 Verteidigern. Alle, wirklich alle, stehen dann mit diesen 3 Verteidigern konsequent tief und selbst bei Ballbesitz meist in der eigenen Hälfte. Bei fast allen Mannschaften werden die Bälle dann lang auf die schnellen Spitzen geschlagen. Sowas nenne ich statische Verteidiger.Außerdem befinden sie sich fast immer in Überzahl, wodurch weniger 1gg1 Duelle stattfinden, als bei 2 Verteidigern.
    zu 3) Zutreffend ist, dass der zentrale Spieler über herausgehobene Fähigkeiten verfügen sollte, um "erfolgreich" zu sein. Ich für meinen Teil wechsele auf dieser Postion aber regelmäßig durch, so dass die Truppe sich eben nicht immer nur auf den Einen verlässt. Häufig beobachte ich, dass im 3-2-2 oder 3-3-1 derjenige Spieler, der beim 2-3-2 am ehesten zentral spielen würde, als Spitze eingesetzt wird und die meisten Bälle lang auf ihn kommen. Insofern wird sich auch bei diesen "Systemen" auf den Einen verlassen, der alles richtet.
    zu 4) Das Thema Passdreiecke ist aus meiner Sicht auch recht theoretisch. Hier bin ich wieder bei 2). Die Philosophie entscheidet. Wenn die Spieler begriffen haben, dass es am besten ist, sich so zu bewegen, dass der Mitspieler immer zwei Anspieloptionen hat, dann ist das "System" ziemlich egal.


    Meine Beobachtungen zur "Zweierkette" sind, dass bei nur einem Stürmer häufig im Raum gespielt wird, d.h. dass keine unmittelbar Zuordnung zum Mann erfolgt. Hingegen spielen die meisten Mannschaften bei uns mit 3 Verteidigern eine klare Manndeckung, wo der Mittelmann i.d.R. frei bleibt und häufig tiefer stehend den Libero gibt. Die Möglichkeit eines AV nach vorn wird so gut wie nie genutzt, d.h. die Möglichkeit der Überzahl in der Offensive ist eher theoretisch.
    Diese Beobachtungen beziehen sich auf das Kreisniveau. In NLZ-Teams mag das sicher anders aussehen. Allerdings spielen die mir näher bekannten NLZ-Teams häufig mit einer Raute, d.h. zwei Verteidiger, ein zentraler defensiver Mittelfeldspieler, ein zentraler Offensiver, zwei Außen und ein Stürmer. Diese Grundformation bereitet aus meiner Sicht gut auf ein 4-4-2 mit Raute vor.

    Ich würde weniger versuchen, ihm die unsaubere Anwendung der Finte im Spiel abzutrainieren als vielmehr zu versuchen, Übungen so aufzubauen, dass auch er nur mit der sauberen Fintenausführung richtig hindurch kommt.

    Das ist gut, das werde ich umsetzen.

    Je schneller ein Spieler in dieser Altersklasse (E) also ist, desto schwerer ist es, ihm überhaupt den Sinn des Fintierens zu vermitteln.

    Das kann ich bestätigen. Bei dem in Rede stehenden Spieler war es auch zunächst so, dass er nur über die Geschwindigkeit kam. Das erledigte sich meist beim dritten oder vierten Gegenspieler, wo er dann hängen blieb. Aufgrund vieler solcher Erlebnisse machte es dann klick und er nutzte die Finten, die er vorher nicht brauchte.

    Muss ich mir die schnellen Fintierbewegungen eher hektisch vorstellen?

    D.h. reagieren die Spieler auf seine Bewegungen und werden somit "verladen" oder lebt er rein von seinem Tempo und schafft es trotz Finte den Ball nicht zu verlieren und den Gegner zu "überlaufen"?

    Nach meiner Beobachtung verhält es sich so, dass er mit hohem Tempo auf den Gegner geht und auch in hohem Tempo (nicht langsamer, aber auch nicht schneller) am Gegner vorbei geht. Die Gegner reagieren i.d.R. so, wie gewünscht. Durch die etwas unsaubere Ausführung kommt er aus meiner Sicht nicht immer weit genug vom Gegner weg (z.B. Ballmitnahme statt mit der Außenseite mit dem Außenspann). Durch sein Tempo reicht es jetzt halt, aber ich denke später könnte es es eng werden.
    Die Bewegungen sind nicht hektisch, man hat den Eindruck er weiß schon was er macht.
    Da er mit seinem "Stil" erfolgreich ist, tut er sich etwas schwer damit auf Korrekturen einzugehen. Darin liegt vielleicht auch für mich die "Gefahr": wenn ich ihm jetzt die Geschwindigkeit nehme zu Gunsten der sauberen Ausführung und er dann eben nicht mehr vorbei kommt, wird er sich fragen, was das soll.
    Habe aktuell auch das genaue Gegenbeispiel: sehr saubere Ausführung, aber insbesondere nach der Finte viel zu wenig Geschwindigkeit. Der Junge verlädt zwar erst jeden Gegner, kommt dann aber nicht richtig weg und der Verteidiger ist sofort wieder da.

    Klar bin ich immer noch weit von festen Laufwegen usw. entfernt aber

    Aus der Formulierung "immer noch weit entfernt" lässt sich lesen, dass es zwar keine festen Laufwege gibt, aber zumindest gewisse Empfehlungen und Hilfestellungen, wie sie laufen könnten.
    Mein Hinweis auf die offene Stellung wollte ich so verstanden wissen, dass es aus meiner Sicht im F-Alter keine Hilfestellungen bezüglich bestimmter Laufwege bedarf und hier eine offene Stellung ausreichend sein sollte, um sich dem Gegnerdruck in den meisten Fällen zu entziehen.
    Ich habe dir damit nicht unterstellt, dass du feste Laufwege einforderst.

    Hallo,
    die vermittelte Lehrmeinung sieht beim Techniktraining die methodische Reihe vor, u.a. vom Langsamen zum Schnellen. Aktuell habe ich einen Spieler, der beim Fintieren sehr schnellen Bewegungen macht und auch in hohem Tempo dribbelt.
    Allerdings sind die Bewegungen etwas unsauber, d.h. der Ball wird nicht immer optimal getroffen.
    Zunächst wollte ich den Spieler anhalten, die Finten langsamer, aber dafür korrekt auszuführen und dann das Tempo wieder zu steigern. Jedoch kamen mir jetzt Zweifel, ob es richtig ist, ihm erst das Tempo "abzutrainieren" und später die Geschwindigkeit wieder steigern zu wollen. Meine Überlegung ist jetzt, ihn bei hohem Tempo Korrekturen anzubieten. Ich gehe davon aus, dass es so zwar länger dauert, bis die Technik "sauber sitzt", aber ich möchte ihm sein Tempo nicht "verbieten". Hat jemand aus der Runde schon mal einen ähnlichen Fall gehabt?
    Zur Ergänzung: er wendet die Finten in Punktspielen regelmäßig erfolgreich an, was halt an seiner Geschwindigkeit liegt.

    @totog:

    aber wenn ich eine offene Position ermöglichen oder befördern möchte bin ich wieder bei einer besten Positionierung eben im Bereich der Eckfahnen.

    Eine "offene Position" ist überall auf dem Spielfeld möglich. Es geht darum, sowohl den Passgeber zu sehen, als auch den möglichen Passempfänger bzw. die Spielrichtung. Wenn es dir gelingt, dass die Spieler offen stehen, dann werden sie sich deutlich besser aus dem Gegnerdruck lösen, auch ohne vorgegebene Laufwege. Das Anlaufen im Bogen passt aus meiner Sicht thematisch nicht in die F-Junioren, sondern eher zu den E-Junioren.

    Wie schon geschrieben wurde, ist die Formation egal. Es kommt darauf an, was deine Kinder aus der Situation machen (können). Ob die Spielfortsetzung nun mit einem, zwei oder drei Defensivspielern erfolgt, hat erst einmal wenig mit der Spieleröffnung zu tun.
    In dieser Altersklasse würde ich auf An- und Mitnahme sowie Ballbesitzdribbling Wert legen. Wenn deine Kinder (am besten in offener Stellung) den flach zugerollten oder zugespielten kontrollieren können, dann kommst du aus der zugestellten Position gut und schnell heraus. Die Spielfortsetzung ist dann Geschmackssache.
    Als gravierendstes Problem sehe ich die schnelle Entscheidungsfindung bei den Torhütern. Bei den meisten Keepern dauert es etwas, bis sie sich entschieden, zu wem sie abwerfen/abspielen. Diese Zeit nutzt dann meist der Gegner, um Zuzustellen.
    Hier kann ich nur die Empfehlung geben, lass den Keeper machen. Meist führen Rufe von außen zur Verunsicherung und anschließendem Ballverlust, was fast immer zum Gegentor führt.
    Meinen Keepern habe ich immer mit auf dem Weg gegeben, sie sollen selbst entscheiden und wenn sie sich unsicher sind, dann können sie ruhig auch mal lang eröffnen.
    Gerade die Positionsrotation hat bei der Spieleröffnung ganz viele Vorteile. Alle Kinder, die mal im Tor standen, wissen wie schwer so ein Abstoß sein kann. Alle Kinder, die Verteidiger gespielt haben, wie es sich anfühlt unter Gegnerdruck am eigenen Strafraum zu kommen. Meiner Meinung nach eignen sich gerade die Spielfest, um zu rotieren. Ich habe in dieser Altersklasse bei Turnieren eig. die Positionen in jedem Spiel verändert. Die Kinder haben das gut hin bekommen. Es ist viel schwerer für sie, wenn sie in einem Spiel von 2x20 Min. drei Positionen bekleiden sollen.

    die Anweisung überfordert 7jährige Kinder keineswegs, ob sie tief- oder hochstehend verteidigen sollen

    So absolut kann ich das nicht bestätigen. Meine Erfahrung ist, dass 7-jährige sehr schlecht die richtige Distanz einschätzen können. Wenn sie tief verteidigen sollen stehen sie oft auch bei eigenem Ballbesitz am eigenen Strafraum, hingegen wenn sie hoch stehen sollen, befinden sie sich oft auf Höhe der Mittellinie, obwohl der Gegner ein oder zwei Stürmer in der Angriffshälfte hat. Aktuell habe ich selbst in der U 10 dieses Phänomen.

    ich wollte einfach mal eine Lanze für diese Eltern brechen - es gibt doch bestimmt unter denen auch "Weiße Schafe"

    Nach meiner Erfahrung dürfte dies sogar die Mehrheit sein. Viele Eltern wissen einfach wenig Bescheid. Sie wollen für ihre Kinder das Beste und sind leider auch empfänglich für "merkwürdige Angebote".
    Eine Mutter meinte letztens zu mir, ihr Sohn könne nur noch einmal in der Woche zum Training kommen, weil er am Stützpunkttraining teilnehmen wolle. Da er eigentlich zu jung dafür ist habe ich mal nachgehackt.
    Ergebnis: ein kommerzieller Anbieter wirbt für seine kostenpflichtigen Trainingseinheiten mit einem ähnlichen Begriff. So wird es sicher vielen Eltern gehen, die mit den Begrifflichkeiten und dem Fördersystem nix anfangen können.
    Erfolgsgeile Eltern, die ihr Kind von einem Sichtungstermin zum nächsten schleifen gibt es sicher auch, aber das ist nach meiner Erfahrung nicht die Mehrheit. Es kommten vor, dass die Kinder mit der Zeit keinen Bock mehr haben und mit dem Fußball aufhören.

    Tiefes Verteidigen bietet einige Vorteile.

    Das mag kurzfristig vielleicht richtig sein, aber spätestens ab den D-Junioren sehe ich keine Vorteile mehr. Stehen die Verteidiger tief knallen die gegnerischen Stürmer die Bälle unbedrängt von 15-20 Metern in den Knick oder ziehen mit Tempo an Ihnen vorbei. Bei den F- und E-Junioren sehe ich auch regelmäßig tiefe Verteidiger, meist sogar 3 (wie spielen 1-7). Die haben dann in manchen Spielen 5 Ballkontakte, meist langes Schlagen der Bälle. Spielaufbau gleich null. Dann spielen die Kids das so 3-4 Jahre und "plötzlich" kommt die Abseitsregelung und das große Spielfeld. Was dabei dann raus kommt, dürfte allen klar sein.
    Ich selbst animiere meine Verteidiger hoch zu spielen. So kassieren wir regelmäßig Kontertore (mitunter sind die Stürmer mit Ball schneller, als die Verteidiger ohne). Dennoch sind die Verteidiger viel stärker ins Spiel einbezogen, schalten deshalb weniger ab und haben auch nach vorn ab und zu Aktionen.

    Je länger das Training, je mehr und längere Pausen bzw. Spielphasen braucht es. Der Mehrwert der Trainingszeit ist also gering.

    Sehe ich auch so. Insbesondere wenn bis 19:30 Uhr trainiert wird. Montags haben die meisten Kids Umstellungsschwierigkeiten vom Wochenende. An einem solchen Tage nach zwei Stunden Training noch mit vollem körperlichen und geistigen Einsatz dabei zu sein, halte ich für sehr schwierig.
    Wenn die Trainingszeit erhöht werden soll, würde ich eher auf eine 3. Einheit gehen, die Einheiten aber bei max. 90 Min. belassen.
    @kaiser franz: Verfügen die Trainer deines Kindes über Erfahrungen im KiFu?

    bei uns dauert das Training für U 10 von 17:30 bis 19:30 (Mo und Mi)

    19:30 Uhr halte ich für zu spät. Kommt dann noch Fahrzeit drauf?
    Bei mir in der Mannschaft sind mehrere Kinder, die regelmäßig vor 20 Uhr im Bett liegen. Persönlich finde ich es auch zu spät, erst nach 19:30 Uhr noch zu essen und dann mit vollem Bauch ins Bett zu gehen. Vor dem Training Abendessen macht ja auch keinen Sinn. Wenn sie 16:30 Uhr essen, haben sie ja vor dem zu Bett gehen wieder Hunger.

    Das hängt natürlich von mehreren Faktoren ab (Schulbeginn, Fahrzeit nach Hause, normaler Tagesrhythmus). 19:30 als Beginn des Abendessens wäre bei meiner Truppe aktuell momentan das Maximum. Hatte mal das Problem mit einer U 11 eine Hallenzeit bis 20 Uhr zu bekommen. Das wurde von fast allen Eltern abgelehnt.

    @Strznievski
    Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Meine Situation ist in der aktuellen Saison ähnlich:
    - bis auf einen Spieler alle im jüngeren Jahrgang
    - fast alle Spieler körperlich unterlegen (bis auf zwei sind alle unter 1,40 m und haben max. 30 Kg)
    - Gegentore nach Konter durch lange Bälle des Gegners
    - individuelle technische Fähigkeiten i.d.R. besser als die jeweiligen Gegenspieler
    - hoher persönlicher und zeitlicher Einsatz des Trainers


    Ebenfalls schon angesprochen wurde die Bedeutung des Torwarts. Bei mir gibt es kein separates TW-Training. In den ersten drei Spielen der Saison standen zwei unterschiedliche Keeper drin, in der nächsten Woche wird ein dritter Spieler drin stehen. Wir haben die ersten drei Saisonspiele verloren. In entscheidenden Phasen wurde jeweils ein "TW-Fehler" zum Genickbruch. Wobei ich das gegenüber der Mannschaft nicht thematisiert habe.
    Mich beschäftigen diese Niederlagen auch tagelang, wobei es bei mir knapper war, als bei dir. Dennoch stelle ich mir die gleichen Fragen. Und es frustriert, wenn man die Kinder altersgemäß ausbildet, diese "schönen" Fußball spielen und man am Ende doch wieder sagen muss: "Das Ergebnis ist nicht wichtig, Hauptsache ihr habt gut gespielt." Als schlimm empfinde ich auch das Gefühl, den Kindern nicht helfen zu können. Sie kämpfen und mühen sich, zeigen das, was im Training geübt wurde und kassieren dennoch eine Niederlage. Ich stand auch schon mehrfach kurz davor, meine "Philosophie" dem Ergebnis zu opfern.
    Ich finde es gut, dass du dich hinterfragst.
    Letztlich habe ich für mich den Weg gefunden, die Dinge so zu akzeptieren und den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Ob es ein guter Weg ist ( von DEM richtigen Weg will ich mal nicht sprechen), wird sich halt (leider) erst in einigen Jahren heraus stellen.

    Mir erscheint der Beitrag doch sehr emotional geprägt.


    Dieser Verein macht auch das Stützpunkt Training im Landkreis

    Ein Verein "macht" keinen Stützpunkt. I.d.R. stellt ein Verein den Platz und die Halle zur Verfügung, aber die Trainer sind vom DFB. In seltenen Fällen sind die Stützpunkttrainer auch Vereinstrainer, was zumindest in den relevanten Altersbereich nicht so gern gesehen wird. Ein Abwerben von Spielern ist nach meinem Kenntnisstand den Stützpunkttrainern untersagt.
    Zudem steht es jedem Vereinstrainer frei, sich das Stützpunkttraining anzusehen und danach auch Eltern anzusprechen.


    Es geht sogar so weit, dass komplette Mannschaften inklusive Trainer aus einem anderen Verein gerissen werden, um sie unter eigener Flagge spielen zu lassen. Komplette Jugendmannschaften, die ein anderer Verein über Jahre hinweg aufgebaut hat und die das Fundament dieses Vereins waren, einfach weg.

    Hier stellt sich mir die Frage, was veranlasst einen Trainer mit seiner gesamten Mannschaft den Verein zu verlassen? Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, hier bin ich bei André´s Hausaufgaben, wird es wohl kaum zu so einer Wanderung kommen.

    Dort scheint viel Geld im Spiel zu sein

    Es wird vom Altersbereich ab U 12 gesprochen. Selbst in den NLZ bekommen die Trainer in dieser Altersklasse lediglich eine Aufwandsentschädigung und die Spieler i.d.R. max ein kleines Taschengeld. Ob das Argument Geld hier ausschlaggebend ist wage ich zu bezweifeln, aber vielleicht kann @Libra den Ausgangspost noch konkretisieren.

    Gerade im unteren Jugendbereich (U12), wo nur auf Kreisebene gespielt wird,

    Es geht um den unteren Jugendbereich (U12), zu Beginn aber um das Abwerben ab der U12. Nach meinem Kenntnisstand gibt es in allen Verbänden ab der U12 überregionale Ligen (ob das Sinn macht, thematisiere ich hier nicht). Bei der Teilnahme am überregionalen Spielbetrieb ist es doch üblich, dass Mannschaften vor der Saison "zusammengestellt" werden.



    Insofern wäre es hilfreich, die Sachlage des Konkreten Einzelfalls zu beleuchten.

    Ich sage nicht das Jonglieren einen zum guten Fußballer macht, aber gute Fußballer können Jonglieren.

    Wie ich bereits schrieb: es gibt gute Fußballer, die jonglieren können und es gibt gute Fußballer, die nicht jonglieren können. Aber ich habe noch keinen schlechten Fußballer kennengelernt, der gut jonglieren kann (von den youtube-Sternchen mal abgesehen).