Beiträge von Grätsche

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    Ich denke Provokationsregeln sind immer Mittel zum Zweck. Wenn ich eine Provokationsregel verwende verfolge ich immer ein bestimmtes Lernziel.

    So ist es. Aus dem Ziel werden dann die Provokationsregeln abgeleitet. Konkrete Ziele für dein Team kannst natürlich nur du formulieren. Allgemein würde ich in der D viel mit Über- /Unterzahlsituationen arbeiten, sowie die schon angesprochenen Zonen, um das Raumgefühl auf dem größeren Feld und die Staffelung zu verbessern. Spiel über die Flügel, in dem bestimmte Zonen bespielt werden müssen, Zonen in die nur im höchsten Tempo gelaufen werden darf, 3 Sek. Regel = in best. Zonen darf ein Spieler nur 3 Sek. "stehen".

    Am Wochenende war ich froh, einen Schiedsrichter auf dem Platz zu haben. Es war sogar ein ganz erfahrener Seniorenschiri.
    Die Gegner sind bekannt für ihren "Körpereinsatz". Trainer und Co-Trainer sind fast durchgehend am Brüllen, besonders in engen Spielen. In den vergangenen Jahren waren sie bei strittigen Szenen nie bereit einzulenken.
    In den ersten 5 Minuten ahndete der Schiri mehrere Male den "Körpereinsatz" der Gegner, die teilweise dagegen protestierten! 10-jährige die mit dem Schiri diskutieren! Soviel zum Thema "Kinder können besser entscheiden". Der Trainer wurden durch ein / zwei konkrete Ansagen vom Schiri auch eingebremst. Als das Ergebnis Mitte der zweiten Hälfte immer noch eng war, wurde es noch mal ruppiger, u.a. Attacke gegen meinen Torwart. Solche Gegner bekommt man in der FPL nicht gehändelt.
    Zum Thema:
    Diese besagte Mannschaft verfügt auch über einen Spieler, ohne den es nicht geht. Ich habe mich gegen die "Manndeckung" entschieden. Immer der jeweils nächste meiner Spieler griff ihn an. Funktionierte ziemlich gut, auch wenn wir am Ende verloren haben und der Spieler das entscheidende Tor schoss.

    Meine Gedanken dazu (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
    1. mit dem Vorstand sprechen: hast du überhaupt Rückendeckung für dein Vorhaben, ist es finanzierbar, stehen ausreichend Ressourcen (Finanzen, Plätze, Hallenzeiten, Personal) zur Verfügung bzw. wie sollen sie beschafft werden?
    2. mit der aktuellen Jugendleitung sprechen, bestenfalls von deinem Konzept überzeugen
    3. Konzept halte ich für unabdingbar, im Grundlagen- und Aufbaubereich würde ich versuchen die Quantität zu erhöhen, damit du nachhaltig genug leistungsfähige Spieler für den Leistungsbereich hast.
    4. Kommunikation im Verein und mit den Eltern, wenn du leistungsorientiert arbeiten willst, heißt das ggf. auf "Aussortieren", was passiert mit diesen Spielern? 2. Mannschaft? Nachbarverein?
    5. Wie sieht die Perspektive im Seniorenbereich aus? Haben die Nachwuchsspieler die Möglichkeit im Verein zu bleiben oder bildest du für die höherklassigen Mannschaften der Umgebung aus?

    Im Kindesalter muss es ja nicht Taktik sein. Man kann ja theoretisch auch über Themen wie 'Umgang mit Niederlage' oder ähnliches sprechen. Wäre das für Euch eine Alternative?

    @fussipapa Hast du das schon einmal probiert? Für 10-15 Min. wenn während des Trainings ein Schauer runter kommt ok, als Überbrückung. Aber ein ganzes Training Theorie bei 9 und 10-jährigen?
    Da bin ich bei @Karl, wenn irgendwie möglich trainieren oder ganz absagen.

    Dann darf man sich doch die Frage stellen, ob es für das Kind und die anderen U7 Spieler nicht besser ist, wenn es eine Klasse höher spielt.

    Diese Frage kannst nur du beantworten, weil nur du die Kinder kennst.

    Im Sommer kann man einige Spieler wieder ihrer Altersklasse entsprechend zurück stufen.

    Das ist mein Vorschlag. Ich habe auch schon geeignete Kinder hochgezogen, aber nur wenn im älteren Jahrgang zu wenig Kinder waren.
    Diese Situation hast du ja nicht.

    Die Diskussion, warum der und nicht der, werde ich wohl so oder so führen müssen.

    Nein, wenn du nach Jahrgängen trennst, dann nicht. So ist für jeden klar, in welcher Mannschaft sein Kind spielt.
    Die Diskussionen kommen in der Regel dann auf, wenn nach "Leistung" sortiert wird.
    Bei mir im Verein wird es im Sommer eine ähnliche Situation geben, auch da werde ich auf Jahrgangstrennung plädieren.

    14 sind eine super Größe. Könnt ihr die Kleinen nicht als Bambinis separat laufen lassen und noch etwas um neue Gleichaltrige werben?

    Der Sachverhalt stellt sich nun schon etwas anders dar, als zu Beginn. Statt 22 sind es also nur 14 Kinder (2009er?). Es liest sich für mich so, dass die 8 Bambinis hoch gezogen wurden, um zwei Mannschaften zu stellen.
    Ich bin bei @Goodie, die 14 2009er zusammen in ein Team geführt und die Bambinis als eigenständige Mannschaft gebildet. Von der Anzahl sind die Bambinis ja bereits genug für ein Team.
    Letztlich sind es bis zur Sommerpause nur noch gut 3 Monate. In dieser Zeit würde ich versuchen gemeinsame Trainings zu organisieren und vor allem rechtzeitig kommunizieren, wie es weiter geht. Wenn beide Trainer weitermachen, habt ihr nächst Saison einen Kader mit 14 Kindern und zwei Trainern, das ist doch perfekt.
    Aus der geschilderten Elternmeinung schließe ich, dass die meisten Eltern auch kein Problem haben, wenn ihr Kind ab und zu auch mal pausieren muss.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen, setzt euch im Trainerstab und mit dem Jugendwart schnellstmöglich zusammen und stimmt diesen Prozess ab. Dann die Eltern informieren und keine Diskussion über das "Für und Wider" zulassen. Sicher werden einige an den bestehenden Mannschaften festhalten wollen, aber perspektivisch ist es einfach besser, in den reinen Altersklassen zu spielen. Oder ist es in eurer SG üblich, die Jahrgänge zu mischen?

    Mal davon abgesehen, dass die Staffelleiterin völlig unfähig war, eine Siegerehrung durchzuführen,

    Ich beobachte seit Jahren, dass viele Funktionäre sich immer weiter von der Basis, insbesondere vom Kinderfußball entfernen. Ein paar aufmunterte Worte bei der Siegerehrung gehören für mich einfach dazu, um auch mal ein paar Tränen zu trocken. Leider kenne ich nur wenige Funktionäre, die so etwas hinbekommen.


    Zum Thema: ich finde, dass es vollkommen ok ist, nur den ersten drei Mannschaften Medaillen oder Pokale zu überreichen. Es handelt sich um eine Meisterschaft, wo gibt es denn sonst bei einer Meisterschaft für den 4. Platz Medaillen?

    Natürlich freuen sich die Kinder über Medaillen und Pokale, aber sie wecken eine Erwartungshaltung. Was gibt es für das Fußballspielen?

    Dem stimme ich zu. Leider hat sich eine Belohnungskultur entwickelt, die immer weitere Ausmaße annimmt. Zu Ostern gab es früher Eier und vielleicht ein paar Süßigkeiten, heute werden dicke Geschenke "erwartet".

    Die Vorgehensweise von @DenSen wäre auch die meine. Grundsätzlich mit gemischten Teams spielen und ab und zu auch mal die Stärksten zusammen. So wie es @Ersatzbank angeht, sehe ich wenig Vorteile. Die Starken werden vielleicht gestärkt ok, aber die Schwächeren werden ziemlich oft deutlich auf die Mütze bekommen, außer sie spielen nur gegen ebenfalls relativ schwache Teams. Die Folgen von häufigen deutlichen Niederlagen dürften klar sein.
    Ein befreundeter Trainer handhabt es diese Saison so, mit dem Ergebnis, dass sich die Eltern trotz unzähliger Elterngespräche in zwei Lager gespalten haben. Die Guten und die Schlechten verstehen sich nicht als eine Mannschaft, sondern als zwei Mannschaften.
    Ich selbst habe mit dem Mischen mehr gute Erfahrungen gemacht, als schlechte. Ab und zu kam ein Elternteil auf mich zu und wollte, dass sein (als stark eingeschätztes) Kind nur mit den anderen Guten spielen sollte, damit es auch "mal" gewinnt.

    @totog
    Es ging mir um die Aussage, dass "alles kein Problem" sei. Ist es aber. Kein unlösbares Problem, aber es ist eines. Spielverlegungen bedeuten Zeitaufwand. Das muss ich also nicht unbedingt haben. Ich möchte trainieren und mit den Kids Spiele austragen. Stundenlang zu telefonieren oder Mails zu schreiben, um dann einen Termin festzuklopfen, an dem Gegner und nach Möglichkeit auch die eigenen Kids können, nervt mich einfach.
    Unser Spielplan sieht in den nächsten 3 Monaten 12 Spiele vor. Du kannst dir also leicht ausrechnen, wie viele Wochenenden noch frei sind. Also werden die Termine in die Woche gelegt. Und damit geht die Terminsuche los. Idealerweise kommt ein Spiel an einem eig. Trainingstag zusammen. Nur wenn die beiden beteiligten Mannschaften an unterschiedlichen Wochentagen trainieren wird es schon schwieriger. Dazu kommen Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten wo die Mannschaften nicht voll werden. Einige Wochentags sind auch mit Nachholern oder Pokalspielen belegt.
    Was ich damit sagen, will ganz so einfach ist eben nicht.
    Und das Letzte was für mich in Frage kommt, ist ein Spiel ausfallen zu lassen. Unabhängig von der Verbandsstrafe.

    Das ist auch überhaupt kein Problem.

    Doch, das ist es leider sehr häufig hier bei mir.
    1. Kommt es auf den Pfarrer an. Hat der mit den Hobbies der Kinder nix am Hut, besteht auch kein Verständnis für eine Terminverlegung. Außerdem betreuen hier in meiner Region die Pfarrer meist mehrere Dörfer, so dass der Terminplan schon ziemlich straff ist.
    2. Kommt es auf die Eltern an. Es gibt Eltern, da gehen die Kurse nun mal vor, ohne wenn und aber. Sie lassen auch keine Diskussion über eine Verlegung zu. Das muss man akzeptieren.
    3. Kommt es auf die Kinder an. Es gibt (zum Glück) es Kinder, die noch mehrere Hobbies haben. Auch deren Terminkalender innerhalb der Woche ist voll, so dann die Wochenendkurs als geringeres Übel angesehen werden.
    Am Ende ist der Trainer meistens derjenige, der versucht durch Spielverlegungen alles irgendwie hinzubekommen. Bei mir im Verein sind die meisten Mannschaften so eng besetzt, dass es auch gar nicht anders geht, um die Spiele nicht absagen zu müssen. Da es vielen Gegnern aber auch so geht, herrscht breite Verständnis in der Gegend.

    Mache im Training schon verschiedene Spielformen, z.B. nur zwei-drei Ballberührungen für die Besseren, Unterzahl/Überzahlspiel usw.
    Klappt auch soweit im Training gut, nur im Spiel bleibt dann doch wieder diese extreme Abhängigkeit von dem einen Spieler.

    In den Altersklassen F und E liegt der Schwerpunkt noch im individualtaktischen Bereich. Hier kann man die Besten auch noch entsprechend fördern. Aber spätestens wenn es in den gruppentaktischen Bereich geht, fehlen ihnen einfach die Mitspieler, die das auf ihrem Level hinbekommen. In F und E können sie die Spiele über Einzelaktionen auch noch gewinnen, später gelingt das nur noch selten. Und deshalb bin ich der Meinung, dass eine Förderung dieser talentierten Kinder nur in einem Umfeld Sinn macht, in dem sie mehrere gleich starke Mitspieler haben. Die verbleibenden Durchschnittsspieler müssen so dann auch mehr Verantwortung übernehmen, weil der Star, von dem erwartet wurde alles zu lösen, nicht mehr da ist. Ich habe immer darauf geachtet, das Spiel meiner Mannschaften nicht nur auf den Star auszurichten. Wenn der dann weg war, entstand natürlich eine Lücke, aber die übrigen Spieler füllten diese Lücke nach und nach.

    Trotzdem ist es auch unsere Pflicht auch die guten Spieler besser zu machen und noch individueller auf unsere Spieler einzugehen und nicht diese nur stiefmütterlich zu behandeln

    Das ist sicher ein löbliches Ziel, aber wie sieht es denn in der Praxis tatsächlich aus: 12 Kinder, davon 1-2 wirklich begabte Kicker, 4-5 gute bis durchschnittliche Spieler und 4-5 eher unterdurchschnittliche Spieler. Zu meist liegt die Aufmerksamkeit doch bei den durchschnittlichen bzw. unterdurchschnittlichen Spieler, die aber wollen. Die 1-2 Begabten kommen häufig zu kurz. Zwar lässt sich einiges über zusätzliche Regeln oder Anforderungen kompensieren, aber in die Situation, dass sie bei einer Spielform mal 3-4 gleich gute Mitspieler haben, kommen sie doch nicht.
    Meine Ausführungen beziehen sich auf den typischen Dorfverein mit einem Trainer.
    Um die guten Spieler wirklich besser zu machen, bleibt aus meiner Sicht nur der Stützpunkt oder der Wechsel in eine Mannschaft mit mehreren begabten Mitspielern.

    Den einen Spieler versuchen aus dem Spiel zu nehmen (gezielte Manndeckung - auch wenn es eigentlich blöd ist) bzw. starkes Pressing gegen diesen Spieler spielen lassen. Oder einfach wie immer spielen auf die Gefahr hin, dass meine Ziele von oben nicht verlogt werden können.

    In der F ist es halt so, dass meistens der Eine den Unterschied macht. Nach meiner Erfahrung benötigst du einen richtig guten "Manndecker" um den Spieler wirklich auszubremsen. Die 1. Überlegung ist also, ob du so einen Spieler überhaupt hast. Die 2. Überlegung wäre dann, ob du diesen Spieler tatsächlich "opfern" willst. In meinen Teams war auch immer mal wieder ein Überflieger, der häufig selbst in der G oder F-Jugend in Manndeckung genommen wurde. Teilweise ging das für den Gegner nach hinten los, weil der "Manndecker" nichts bewirkte. Teilweise wurde mein Spieler zwar abgemeldet, aber der Gegner kam auch zu weniger Chancen, weil defensiv abmelden und offensiv noch Akzente in den Ligen, wo ich zu Hause bin, nicht funktioniert.
    Meine aktuelle Mannschaft spielt in dieser Saison auch gegen 2/3 Teams, die von einem Star leben. In zwei Fällen der körperlich überlegene Altjahrgang, der von 15 Metern den Ball unter die Latte knallt. In einem Fall ein eher kleiner und wendiger Spieler, der von seinen große und starken ;) Mitspielern geschickt eingesetzt wird. In allen Fällen habe ich bislang (erfolglos) versucht, über die Mannschaftsleistung die Anspiele zu verhindern. Im 1 gegen 1 haben meine Spieler i.d.R. keine Chance, weil entweder körperlich deutlich unterlegen bzw. der Kleine tatsächlich so gut ist, dass niemanden Adäquates dagegen stellen kann.

    Es handelt sich also um einen 2008er der in zwei/drei Spielen gegen zwei bestimmte Mannschaften gehemmt gewirkt hat.
    In diesem Alter sind die Leistungen und auch die Einstellungen der Kinder tatsächlich noch enormen Schwankungen unterlegen. Schule/wenig Schlaf/irgend ein negatives Erlebnis, es gibt vieles was Auswirkungen haben kann.
    Ich würde die Sache erst einmal weiter beobachten, ob tatsächlich eine regelmäßige Verhaltensweise vorkommt.
    Wenn es sich gegen diese Mannschaften wiederholt, dann kann es daran liegen, dass sich negative Erfahrungen festsetzen. Bei meiner aktuellen Truppe gab es über mehrere Jahre auch so einen "Angstgegner", wo fast alle Spieler wie gelähmt wirkten. Ein paar Mal verloren und dann hieß es immer vor Beginn, wir verlieren eh wieder und genauso spielten sie dann auch. Es gibt immer wieder Spieler, die lassen sich recht leicht runter ziehen.
    Nachdem dann endlich mal gegen diese Mannschaft nicht verloren wurde, war der "Bann" gebrochen.

    Eine weitere Möglichkeit die ich selber oft erlebe ist, dass keine F-Jugend Mannschaft existiert und es nur 1-2 ältere Kids gibt. Diese sind dann zwar manchmal weiter in ihrer fußballerischen Entwicklung, hätten aber sonst keine Chance zu spielen. Und da fast alle hier immer predigen, dass das Ergebnis nicht im Fokus stehen sollte, finde ich es auch nicht so schlimm, wenn derjenige mitspielt.

    Hier im Kreis wird es so gelöst, dass die Mannschaft dann außer Konkurrenz mitspielen darf. D.h. sie spielt die ganze Runde wie die anderen Teams auch, die Ergebnisse werden aber nicht gewertet. Vorteile: Die Kinder, welche sonst nur hin und wieder ein Freundschaftsspiel hätten kommen zu deutlich mehr Spielzeit, der Gegner weiß Bescheid, dass ältere Kinder mitspielen und die Mannschaft, die die Älteren einsetzt verschafft sich keinen Wettbewerbsvorteil.

    Hier gibt es sicher gute Hinweise und auch Erfahrungswerte, aber:
    Frag am besten selbst beim Verband nach! Nur dort ist man befugt, ggf. eine Ausnahmeregelung zuzulassen, falls du überhaupt eine benötigst. Außerdem weist du dann auch aus 1. Hand Bescheid und bekommst es nicht über dritte mitgeteilt, die wie @Mapo mglw. andere Interessen verfolgen könnten.
    Ruf bei der Geschäftsstelle an und lass dich zum zuständigen Bearbeiter verbinden. Schildere ihm genau deinen Fallen und verlange eine konkrete Aussage. Protokolliere für dich das Gespräch.

    Es sind nicht alle Leute so fußballverrückt wie wir Forenmitglieder. Zusätzlich bestehen gerade in Breitensportmannschaften große Unterschiede, was die finanziellen Möglichkeiten der einzelnen Eltern betrifft. Das sollte man einfach mal bedenken, wenn man 250, - € ansetzt und erwartet, dass alle Kinder teilnehmen.

    Aus diesem Grund ja auch meine Aussage:


    Allerdings würde ich so ein 5 Tagestrainingslager über mind. ein Jahr vorbereiten. D.h. die Mannschaftskasse für diesen Zweck füllen, vielleicht Sponsoren ansprechen, zumindest aber den Verein um Unterstützung bitten und den Kreissportbund.

    Anscheinend wollen die Eltern die Nabelschnur nicht abschneiden und nicht die Kinder.

    Bei einer U9 kann ich das sehr gut verstehen. In dieser Altersklasse wäre ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, ein mehrtägiges Übernachtungstrainingslager anzubieten. Wobei in dieser Altersklasse der Begriff Trainingslager sowieso fehl am Platz ist. Ich überlege aktuell einer U 11 ein 3-Tagescamp anzubieten.
    An der örtlichen Grundschule ist eine Abschlussfahrt zum Ende der 4. Klasse über 3 Tage üblich, daran habe ich mich orientiert.
    Den Preis von 250 € für 5 Tage finde grundsätzlich nicht überhöht. Kommt halt darauf an, was so geboten wird. Die Betreiber von kommerziellen Fußballschulen nehmen hier für 5 Tage mit Übernachtung und Verpflegung auch diese Preise. Komischerweise sind da die Eltern bereit zu zahlen.
    Allerdings würde ich so ein 5 Tagestrainingslager über mind. ein Jahr vorbereiten. D.h. die Mannschaftskasse für diesen Zweck füllen, vielleicht Sponsoren ansprechen, zumindest aber den Verein um Unterstützung bitten und den Kreissportbund.