Beiträge von Grätsche

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    Mein Frusterlebnis vom Wochenende:
    Gespräch mit einem Vereinschef, der sich als Ausbildungsaushängeschild der Region sieht. Nachdem er über Tabellenplätze und Siege im Kinderfußball philosophierte, antwortete ich ihm wie toll ich die Einführung der FPL finde.
    Erst mal konnte er damit nix anfangen und nach meiner Erklärung, was es damit auf sich hat, meinte er, ohne Tabellen macht doch alles keinen Sinn mehr.

    Das Problem werde ich auch haben, aktuell habe ich 15 spielberichtigte Kinder. Und es kommen 4 neue Kinder dazu. Das heißt ich hätte dann 19, was für eine Trennung nicht reichen würde.

    In Hessen wird doch 1+6 gespielt, da würde ich bei 19 Kindern schon zwei Mannschaften melden.
    Meine Erfahrung ist: enge Kader führen zu mehr Verantwortung. Jedes Kind /Elternteil weiß, dass es auf den Einzelnen ankommt. Eine Absage wegen Oma´s Geburtstag oder einem Friseurtermin kommt da längst nicht so schnell, wie bei einem sehr großen Kader, bei dem eh immer 4-5 Kinder nicht nominiert werden. Auch das Gefühl unbedingt gebraucht zu werden, ist eine wichtige Erfahrung.

    Das ließt sich schon sehr gut.
    Elternabend mit den genannten Punkten ist richtig und wichtig.
    Zu beachten ist aus meiner Sicht aber nicht nur der Inhalt, sondern auch das rüber bringen. Selbstsicher ohne dabei arrogant zu wirken. Lass die Eltern spüren, dass du dir Gedanken gemacht hast und deine Vorstellungen auf Argumenten beruhen.

    Die Spieler, die von NLZ's kommen, sind meistens überheblich!
    Die Einstellung ist schwach, sie wollen etwas besonderes machen, vernachlässigen die Defensivarbeit und feiern sich für normale Aktionen.

    Ist vielleicht etwas krass formuliert.
    @Mapo bezieht sich ja auf 10-12 jährige, die nach zwei Jahren ihre Mannschaft verlassen müssen.
    Es sind also Kinder, die schon in sehr jungen Jahren zu einem Verein gewechselt sind bzw. angefangen haben, bei dem nach Leistung differenziert wird. Die Spieler wurden aufgenommen, weil sie zum damaligen Zeitpunkt als fußballerisch geeignet eingeschätzt wurden (von wem auch immer). I.d.R. spielten sie dann in einer Mannschaft, die viele Spiele gewann. Dadurch entwickelt sich natürlich ein gewisses Selbstbewusstsein. Kommt dann vereinsseitig oder durch die Eltern noch die Mentalität rein "ihr seid die Besten", wird es für ein Kind in dem Alter natürlich schwer, alles korrekt einzuordnen. Das Kind erlebt dann während seiner Zeit in der Mannschaft häufig Anerkennung, wenn es Leistung gebracht hat. Diese Anerkennung fällt dann weg und es gehört nach Einschätzung des Vereins nicht mehr "zu den Besten". Diese Situation erlebt das Kind möglicherweise völlig unvorbereitet. Aus meiner Sicht sind hier insbesondere die Eltern gefordert. Doch leider sind sie oft Teil des Problems. Ich erlebe es sehr oft, dass die Eltern relativ ahnungslos und unvorbereitet das Projekt NLZ beginnen. Für die meisten Kinder ist das NLZ eine Episode auf Zeit. Allerdings gehen viele Eltern davon aus, das ihr Kind den Weg zum Profi schafft. Wenn sie dies ihrem Kind immer und immer wieder predigen, wird die Enttäuschung hinterher umso größer. Ein Teil der Eltern die ich kenne lassen auch keine Gelegenheit aus, mit ihrem Kind und dessen NLZ-Besuch anzugeben. Nach dem Motto "seht her, was ich für ein tolles Kind habe". Leider nehmen die Kinder dann häufig auch diese Arroganz an.
    Allerdings habe ich auch Eltern kennengelernt, die ihr Kind eben nicht mit 8 Jahren schon 2 mal die Woche 100 km durch die Gegend fahren, sondern es im heimatlichen Umfeld belassen. Und Eltern die ganz klar keinen Druck auf das Kind machen.
    Ich sehe also vielmehr die Eltern in der Pflicht, für den Tag X Vorsorge zu treffen. Was soll denn der NLZ-Trainer um den heißen Brei herum reden? Sofern nicht disziplinarische Gründe vorgefallen sind, muss es doch an der Leistung liegen. Hilft es einem 10-jährigen, wenn erklärt bekommt, dass die anderen Spieler die Ausbildungsziele schneller erreicht haben? Natürlich muss das Gespräch wertschätzend i.S.v. "du bist nach wie vor ein guter Fußballer" sein. Aber es wird nichts an der Enttäuschung des Kindes ändern.

    Wir reden hier über eine E und da wird teilweise wieder über Systeme, positionsbezogene Laufwege usw. gesprochen. Ich weiß ja was gemeint ist, geht aber, befürchte ich, dann in die falsche Richtung.

    Richtig, sehe ich auch so.


    Das Zustellen in dieser Altersklasse funktioniert doch nur ganz selten als Zustellen von Passwegen, sondern viel eher mannbezogen. D.h. von der zustellenden Mannschaft sucht sich jeder rasch einen Gegenspieler. Aus diesem Grund habe ich auch so meine Probleme das ganze Pressing zu nennen, weil mein Verständnis von Pressing die Schaffung von Überzahl an einem definierten Ort ist. Ein solches Verhalten ist in der Tat mannschaftstaktisch.
    Das Suchen eines direkten Gegenspielers dagegen ist altersgemäß.


    Am Wochenende werden wir einen Gegner haben, der uns auch zustellen wird. Deshalb habe ich mir näher Gedanken gemacht und komme zergliedert auf drei Elemente, dem Zustellen zu entgehen.
    1. Torwart muss zielgenau und scharf den Zielspieler anspielen
    2. Zielspieler muss sich deutlich vom Gegenspieler lösen und ggf. Kommando geben
    3. der 1. Kontakte nach Möglichkeit in offener Spielstellung


    Diese drei Elemente lassen sich durch altersgemäße Übungen isoliert oder auch komplex in Spielformen bestens üben.
    Spannend wird sein, wenn die Umsetzung klappt, ob der Gegner darauf reagiert sich fallend lässt, oder eben nicht. Dann dürften sich Räume in der gegnerischen Hälfte bieten.


    auch wenn ich in der zu Ende gehenden Saison nur eine Mannschaft erlebt habe, die tatsächlich schon Klatsch & Dreh angewendet hat

    Habe ich diese Saison noch gar nicht gesehen. "Klatsch und Dreh" setzt m.M.n. voraus, dass der passgebende Spieler die Situation des Empfängers 1. im Auge hat und 2. einschätzen muss, welche Folgeaktion zielführend ist.

    Hast du mit dem Spieler selbst gesprochen?
    Sollte es sich im persönlichen Gespräch tatsächlich so bewahrheiten, dass der Junge keine Lust mehr hat, wären die Gründe interessant. Basiert sein Desinteresse auf einer Situation, die du nicht ändern kannst oder willst, dann würde ich dem Jungen keine Steine in den Weg legen und er müsste nicht bis Saisonende durchziehen. Ich würde ihn zum Saisonabschluss einladen und dann verabschieden.

    Hier im Landkreis gibt es eine Handvoll E3/E1-Mannschaften, die den Rest an die Wand spielen, weil sie dafür bekannt sind, starke Spieler zu sammeln. Da müssen sich die anderen Vereine halt mal fragen, warum diese Vereine Magneten für starke Spieler sind. Da liegt viel in der Vereinsphilosophie begründet. Und der Rest darf nicht jammern, wenn sie gegen die Truppen ständig auf den Sack bekommen, sondern muss halt was ändern oder das akzeptieren.

    Wie sehen denn diese Überfliegermannschaften meiner Region aus? Kleiner Spielerkader, feste Positionen,"ehrgeizige" Trainer, häufig übermotivierte Eltern. In den Altersklassen G, F und E werden die aktuell "besten" Spieler ausgewählt. Leider meist von Trainern die wenig Ahnung haben. Da werden dann im Zweifel die körperlich am weitesten entwickelten Kinder genommen, weil sie sich so gut "durchsetzen" können. Das Training ist von eher mäßigem Niveau, merkt aber keiner, weil die "Erfolge" kommen. Spätestens ab D gehen die wirklichen guten Kinder (meist getrieben von ihren Eltern) dann zum nächsten Verein, der noch höhere Ligen als Perspektive bietet.
    Zurück bleiben Kinder, die ihren Entwicklungsvorsprung eingebüßt haben und aufgrund der schwachen Trainings von anderen Teams überholt werden. Das Klima in diesen Überfliegermannschaften ist ohnehin meist vom Gewinnen geprägt und mit dem Ausbleiben der Siege, sinkt auch die Stimmung. Ich beobachte dann seit Jahren, dass die Teams ab C aufwärts eher unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielen und im Seniorenbereich so gut wie keiner in der 1. Mannschaft ankommt.
    Im Vergleich dazu fahren Mannschaften bei denen gutes Klima herrscht, wo der dicke Paule mit seinen Freunden kicken kann und die im Zweifel ihren Messi (mitsamt seiner Eltern) abgeben, langfristig oftmals besser.

    Am besten ist es, wenn die Räume vor den Abwehrspielern bespielt werden. Je weiter vorne, je mehr Gegner mit diesem ersten Pass überspielt, desto besser.

    Oft stellt der Gegner aber eben auch nicht so zu, so dass die AV - in offener Spielstellung!!! - in den offenen Fuss!!! angespielt werden.

    Ich habe diese beiden Punkte mal raus gezogen, weil es meine beiden "Lieblingsoptionen" sind. Zumindest auf unserem Leistungsniveau ist aktuell keine Mannschaft in der Lage, beide Optionen gleichzeitig zuzustellen.
    Stehen die Verteidiger breit und offen und bewegen sich die Offensivspieler geschickt in die Räume, werden die Abstände einfach so groß, dass genug Platz zum Passen da ist.
    Entscheidend ist aus meiner Sicht das Timing, damit der Keeper tatsächlich beide Optionen zur gleichen Zeit hat.

    Ich finde, es kommt auf die Bambinis an.

    Damit ist praktisch alles gesagt.


    Meine Erfahrungen sehen so aus: ein Großteil der Kinder, die im Bambinialter fast ausschließlich Schusstraining hatten, verfügen bis etwa Ende E, Anfang D über einen überdurchschnittlich harten, allerdings technisch unsauberen Schuss. In den Altersklassen G, F und auch noch E reicht das aus, um Spiele zu gewinnen. Typische sind die 15 m- Knaller unter die Latte, die in dieser Altersklassen kein Torwart halten kann. Dieser "Vorteil" geht mit zunehmendem Alter verloren, weil die Keeper besser werden und auch die anderen Kinder nachziehen. Technisch saubere Ausführungen setzen aus meiner Sicht ein gewisses Ballgefühl voraus. Und das schule ich im G und F Alter nicht, in dem ich die Kinder in Endlossschleifen auf´s Tor bolzen lasse. Leider können bei den Bambinis die wenigsten Trainer selbst technisch sauber schießen, geschweige denn es denn Kindern kindgerecht vermitteln. Ich sehe stattdessen oft die statischen Torschussübungen, die so lange Erfolge im Spielbetrieb bringen, wie die Kinder Platz und Zeit haben, relativ unbedrängt zum Abschluss zu kommen.


    Bei meiner aktuellen Mannschaft habe ich erst zu Beginn der E mit Schusstraining angefangen. Sie waren zu diesem Zeitpunkt vor allem bei der Schussstärke ihren Gegnern unterlegen. Dafür habe ich viel Zeit in Richtung Koordination und Ballgefühl investiert. Beim Schwerpunkt Schießen haben die Kinder meine Hinweise dann sehr viel schneller umgesetzt, als dies bei früheren Mannschaft der Fall war, bei denen ich damit eher angefangen hatte (Beginn F).
    Meine Meinung: vermittelt den Kinder im Bambinialter eine gute koordinative Ausbildung, dann lernen sie später schneller und leichter technische Dinge.

    Doch wenn man bei jedem Abstoß konsequent zugestellt wird kommt es halt mal vor, dass man den Ball verliert. Natürlich bringt es nicht, sich hier über die Taktik des Gegners aufzuregen, doch es ist vor allem für unsere Jungs sehr bitter, dass wir dieses Jahr bereits das zweite Mal eine hohe Niederlage gegen diesen Gegner einstecken mussten, obwohl wir fußballerisch sicher das bessere Team gewesen sind.

    Das sind Erfahrungen, die dazu beitragen, dass die Kinder lernen den Ball unter Druck zu verarbeiten bzw. sich frei zu laufen. Am Anfang der Saison habe ich auch einige Spiel verloren, weil wir konsequent zugestellt wurden. Gepaart mit nervösen Torwart fingen deshalb etliche Gegentore.
    In meinem Kreis sind Abstöße, Abwürfe und Abschläge über die Mittellinie verboten. Wir hatten das Thema schon einmal in einem anderen Thread.
    Mittlerweile ist meine Mannschaft so weit, dass wir kaum noch Gegentore nach einem Abstoß bekommen. Die Kids haben selbst gemerkt, dass sie ohne Freilaufbewegung immer wieder Gegentore bekommen. Das Thema offene Spielstellung haben wir uns auch so erarbeitet. Zwar ist noch nicht alles perfekt, aber vieles deutlich besser als zu Saisonbeginn.

    der anderen, um die Mauer zu stellen und den Torwart anzuweisen! Ich hab gedacht ich träume.

    Habe ich am Wochenende auch erlebt. Der arme Tormann wurde die ganze Zeit komplett zugetextet und wusste am Ende nicht mehr, was er machen sollte. Zur Halbzeit wurde er dann ausgewechselt und dem zweiten Keeper erging es wie dem Ersten. Traurig. Die Jungs zeigten zu Beginn ein für ihr Alter wirklich gutes Torwartspiel, wurden aber mit der Zeit immer unsicherer.

    So handhabe ich das auch.

    Auch das unterschreibe ich.
    Neben der Vorbereitung auf das Spiel verfolge ich das Ziel, den Kindern möglichst viele Ballkontakte zu ermöglichen. Dieser Aspekt ist mit zunehmendem Alter sicher zu vernachlässigen.

    Du beschreibst genau mein Team :D

    Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis bzw. den Wert eines Gutes - ich verknappe das Angebot (kein Training in den Ferien) somit wird der Preis (Wertschätzung) für ein Training höher

    Das kann ich so nicht bestätigen. Die Wertschätzung des Trainings hängt von der Qualität dessen und der Freude der Kinder am Training ab. Macht den Kindern das Training Spaß, kommen sie auch gern in den Ferien zum Training. Wenn ich kein Training anbieten würde, fänden sich die meisten Jungs sowieso zum Bolzen zusammen. Insofern wäre das Angebot gar nicht verknappt.
    Wobei "die" Ferien schon wieder sehr allgemein sind. Ich differenziere in Sommer- /Weihnachtsferien und Winter-/Oster- und Herbstferien. In den Sommer- und Weihnachtsferien trainiere ich auch nicht. Zum Einen sind dort tatsächlich viele Kinder im Urlaub, zum Anderen nehme ich mir da auch ne Pause.
    In den übrigen Ferien vereisen bei mir nur die wenigsten Kinder. Ich selbst auch nicht. Winterferien sind hier nur eine Woche, bei den letztjährigen Hallenzeiten damit genau einmal Training. Dieses eine Training weglassen würde die Lust auf das nächste Training wohl kaum merklich steigern. Falls hier ausnahmsweise aber mal Schnee liegt, dann fährt eben die gesamte Truppe mal Schlitten, so kleinlich bin ich dann auch nicht.
    Osterferien sind zwei Wochen. Vor Beginn der Ferien hatte ich genau 10 Mal Freilufttraining. Durchschnittlich hatten die Kinder also 7 bis 9 Trainingseinheiten. Dann würde ich 3 mal ausfallen lassen? Hatte vor den Ferien mit dem 1 gegen 1 defensiv begonnen. Nach zwei Wochen Pause wäre ich dann wieder bei 0 gestartet. Hinzu kam, dass wir zu Beginn und am Ende der Ferien ein Punktspiel hatten. Weiter geht es mit einer englischen Woche. Nach zwei Wochen Trainingspause benötigen meine Kids i.d.R. ein / zwei Einheiten bis sie wieder auf dem Stand sind. In meinem Fall sprachen also deutlich mehr Gründe gegen eine Pause.
    In den Herbstferien trainiere ich i.d.R. auch durch. Hier liegen auch meist zu Beginn und am Ende der Ferien Punktspiele und die meisten Kids verreisen nicht.
    Das kann natürlich bei anderen Mannschaften komplett anders aussehen.

    Deine Angaben sind ja recht überschaubar, da fällt es natürlich nicht leicht Anregungen zu geben. ;)
    zu 1. Nein. Weil ich dafür keine Zeit habe und außerdem bin ich der Meinung, dass die Kids auch mal ein anderes Gesicht brauchen. Außerdem ist ein Fußballcamp ein eher lockerer Ferienspaß, während das Training mehr Verbindlichkeit besitzt. Die Kinder haben in dem Alter ein Differenzierungsproblem, so meine Erfahrung,
    zu 2. Dazu müsste wir wissen, welches Programm du aufgerufen hast, was hat gut geklappt, was nicht, was kam gut bei den Kids an??
    zu 3. Hier die Gegenfrage: Welche Erwartungshaltung hast du? Als sportlicher Zeitvertreib in den Ferien halte ich die Camps für sinnvoll. Fußballerische Fortschritte erwarte ich dadurch aber nicht.
    zu 4. Habe dazu keine Erfahrungswerte. Ausgehend vom Grundsatz "Was nix kostet, ist nix wert", würde ich eine Gebühr erheben. Auch, damit die angemeldeten Kids dann auch tatsächlich erscheinen.
    zu 5. Es gibt eine relativ große Anzahl von kommerziellen Fußballschulen, die Feriencamps anbieten. Teilweise sind die seit Jahren erfolgreich am Markt, haben entsprechendes know how und Personal. Solltest du hier in Konkurrenz treten wollen, musst du entsprechend gleichwertige Angebote machen können.

    Im Training etwa Minitore, da bringt das Gebolze nichts, sondern die Kinder müssen Fußball spielen.

    Hatte den umgekehrten Fall. In meiner Truppe hat kaum ein Spieler einen richtigen Wumms. Habe viel Wert auf Dribbling und 1 gegen 1 gelegt. Torschuss dagegen (bewusst) hinten an gestellt. Das habe ich in den letzten Wochen etwas geändert, aber im Vergleich zu den Gegner fällt immer noch auf, dass meine Truppe ganz selten ein Tor von außerhalb des Strafraums erzielt.
    Wie schon so oft festgestellt, ist wohl der Mittelweg zu empfehlen. Also nicht nur auf Fernschüsse drillen, aber eben auch nicht verbieten.

    Ich glaube, dass gerade im taktischen Bereich in den untersten Ligen, gemeinsam mit funtkioneller Fitness, am meisten bewegt werden kann.

    Das ist auch meine Beobachtung. Auf Kreisebene "genügt" ein vernünftiger Plan (Spielidee) und eine Truppe, die fit genug ist diesen Plan umzusetzen, um relativ erfolgreich zu sein.
    Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Geld verbrannt wird, für Trainer und Spieler, die ohne Konzept einfach drauflos stolpern.