Beiträge von Grätsche

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    Nicht nur pyhsisch langsam, sondern auch in Sachen Handlungsschnelligkeit. Stellungsspiel ist nicht gut. Sehr unbeweglich. Bei der Ballannahme extrem unsauber. Spielen 6er trotz Gegner im Rücken an.

    Nun das klingt erstmal nicht unlösbar. Handlungsschnelligkeit lässt sich über Spielformen gut trainieren. Die Entwicklung des Stellungsspiels ist für mich typischer Baustein in dieser Altersklasse. Die Jungs haben erst zwei/drei Jahre auf dem Großfeld hinter sich. Positionsspezifisch ggfs. noch nicht allzu viel Erfahrung. Je nach körperlichem Entwicklungsstand ist auch die Unbeweglichkeit nichts ungewöhnliches.

    Mein Ansatz wäre: in jedem Training 10 bis 15 Minuten Kräftigungs-, Stabilisierungs- und Mobilisierungsübungen einbauen, ggfs. kann das der Kapitän auch schon vor dem Training oder zu Beginn übernehmen (zB. FIFA 11+). Positionsspezifische Spielformen alá Abwehr gegen Angriff dazu und die Abwehrarbeit für 4 Wochen zum Schwerpunkt gemacht. Gruppentaktik mit Übergang zur Mannschaftstaktik ist genau das Thema dieser Altersklasse.

    Technische Basics dauern in diesem Alter nach meinen Erfahrungen etwas länger. Ballan- und mitnahme lässt sich aber doch problemlos in jedes Training einbauen.

    Vermutung von mir: die IV`s haben diese Positionen auch im Kleinfeld gespielt und hier galt, Hauptsache den Ball aus der Gefahrenzone bringen?!

    In der Offensive sind durchaus Spieler mit Tempo und Qualität vorhanden. Potential für Konterangriffe wäre also da.

    Das klingt doch gut. Um kurzfristig die Tabellensituation zu stabilisieren, könntest du erst einmal eine tiefstehende Grundordnung vorgeben.

    Halte die Abstände gering und dann dürfte die fehlende Schnelligkeit der IV´s nicht so ins Gewicht fallen. Da ihr aktuell in der Tabelle unten steht, werden vermutlich die meisten Gegner gegen euch offensiv auftreten.

    Mittelfristig sollten sich die von dir geschilderten Ausbildungsmängel beheben lassen (siehe oben). Wie gesagt, für mich in dieser Altersklasse keine untypischen Probleme. Zur Rückrunde sollte das Team dann soweit sein, auch mit einer anderen Spielweise auftreten zu können.

    crtim

    Beschreibe doch bitte näher, was genau die IV schlecht machen aus deiner Sicht.

    Wenn sie "lediglich" langsam sind und der TW nicht aktiv mitspielt, dann empfiehlt es sich tiefer zu stehen. So werden die IV seltener in Sprintduelle gezwungen. Den nicht mitspielenden TW kannst du durch einen kippenden 6er ersetzen.

    5er Kette klingt auch sehr pauschal. Wie würdest du es aufziehen?

    Aufgrund deiner Beschreibung gehe ich davon aus, dass du eine Grundordnung vorgegeben hast oder vorgegeben bekommen hast?, die nicht so richtig zu den vorhandenen Spielern passt. Falls noch nicht geschehen, mache doch eine Stärken-/Schwächenanalyse deiner Spieler. Vielleicht gibt es eine Spielweise, die den Fähigkeiten deiner Spieler eher entgegenkommt.

    Am Wochenende habe ich ein echt tollen Trainerkollegen beim gegnerischen Team gehabt. Obwohl das Spiel bis zum Schluss eng war, ist er stets fair geblieben. Er war akustisch schon ordentlich bei der Sache 8o aber dabei zumeist positiv. Gegen mein Team gab es weder Kommentare, noch andere negative Dinge. Am Ende haben sich alle ordentlich die Hand gegeben und für das jeweilige Hallenturnier eingeladen. So soll es sein.

    Wollte hier einfach mal von einem positiven Beispiel berichten. ;)

    Bei mir sind es Kinder, die neu bei mir sind und vorher immer (seid der F) nur eine Position gespielt haben. Der eine Junge hat z.B. immer nur Abwehr gespielt und soll bei mir jetzt lernen wie er offensiv Zweikämpfe bestreitet und auch mal Stürmer sein. (Daher auch das obige Beispiel.) Wie geht ihr mit solchen fällen um im absoluten Breitensport? Wie motiviert ihr Kinder neue schwierige Herausforderungen anzunehmen?

    Danke, dass du das Thema aufgegriffen hast. Ich habe auch so einen Paule bei mir in der Truppe. Eigentlich ein sehr sportlicher Junge, der außerhalb vom Platz auch über genug Selbstvertrauen verfügt, sich zu behaupten.
    Obwohl er schon seit drei Jahren im Verein ist, klappen die einfachsten Dinge nicht. Passen über mehr als 5 Meter ist Glückssache, schwacher Fuß geht überhaupt nicht. Finten, Ballan- und Mitnahme, alles ziemlich gruselig. Das wäre an sich nicht schlimm, aber er geht mit einer Einstellung an die Aufgaben "ich kann das eh nicht". In Spielformen zeigt er sich sehr passiv, wenn möglich nimmt er eine defensive Position ein und beschränkt sich in der Regel darauf, den Ball wegzubolzen. In den Punktspielen ist er aber sehr ehrgeizig und läuft viel. Allerdings geht der Kopf immer nach unten, wenn ich ihn als Angreifer aufstelle. Bei seinem früheren Trainer durfte er max. 5 Minuten pro Spiel ran und dann immer als "Manndecker".
    Was habe ich versucht: natürlich erst mal über Lob, falls eine Aktion im Training klappt. Mit der Ansage, es ist nicht schlimm, wenn er etwas nicht kann, dafür kommt er zum Training, schlimm ist, wenn er sich nicht verbessern will. Wenn er Blödsinn gemacht hat, weil "er die Übung eh nicht kann", gab es auch mal nen klare Ansage. Reaktion unterschiedlich: mal bricht er fast in Tränen aus, mal gibt er sich danach richtig Mühe.
    So richtig komme ich also bei ihm nicht weiter. In anderen Teams wäre er wahrscheinlich abgeschrieben worden (hätte unter seinem früheren Trainer schon fast aufgehört), aber aufgrund seiner sportlichen Konstitution und auch seines "fußballerischen Verständnisses" (bspw. bei Fragen nach individualtaktischem Verhalten) glaube ich an den Jungen. Allerdings gelingt es mir nicht, das aus ihm heraus zu kitzeln.

    Habt ihr irgendwelche Lieblingsspiele die die Spieler mögen und das Benutzen vom Ball beinhaltet?


    Die typischen Jäger und Hase Spiele kenne ich noch aus der Schule,für die Halle eine Alternative, aber draußen eher lieber mit Ball.

    Hase und Jäger geht doch auch mit Ball. Entweder in der Hand oder wenn die Kinder einigermaßen klar kommen auch mit Ball am Fuß.
    Schwänzchen fangen geht eigentlich immer, selbst in älteren Jahrgängen.
    5 Min. für ein Fangspiel ist doch ok. Kurzweilige Staffelspiele mit Ball, mit 3-4 Alternativen hast du die Kids 15- 20 Minuten ausgepowert, danach sind sie bereit "ordentlich" mitzumachen.

    a) Regel des Platzwartes, da er sonst verantwortlich wäre: Ohne Trainer geht keiner auf den Platz - was ist: ich komme aus der kabine und wo sind die kinder? Genau.
    b) vor offiziellem trainingsbeginn bolzt keiner im Strafraum/torraum zur Schonung der plätze. Wo sind die kinder IMMER?? Genau!
    c) die außerhalb des Spielfeldes geparkten Tore sind nicht gesichert und dürfen nicht benutzt werden. Wo kicken die Kinder? Genau!

    Ich versuche immer vor den Kindern auf dem Platz zu sein. Bälle und Hütchen liegen bereit, so dass sie in einem abgegrenzten Bereich spielen oder jonglieren können.

    Lauf- und Fangspiele zum Austoben (so lange bis auch der letzte Quatschkopf ruhig wird - also wirklich lang meine ich . Die die nicht mehr können kannst ja schon früher rausnehmen)


    - Übungen ohne Standzeiten (z.T. auch leicht überfordern bzw. überreizen - viel mit Farben, Zahlen, Akustik, viele Spieler im Raum etc.) Da wird sich, in der Regel, auch der Letzte irgendwann konzentrieren
    - Übungen abbrechen und nur z.B. 3vs3-Spiele mit verschiedenen Reizen (verschiedene Tore, wechselnde Tore (Farben), Spielrichtung, großes Spielfeld = viel Laufen = wenig Puste für Quatschmachen)

    Neben einem verbindlichen und berechenbaren Auftreten (geradlinig wie @Goodie schreibt) sind dies für mich die entscheidenden Faktoren. Wer sich bewegen "muss", hat keine Zeit zum Quatschen.
    Daher eignen sich in diesem Alter Spielformen aus meiner Sicht ganz besonders. Übungsformen mit Stand- und Erklärungszeiten sind Gift.

    @onkel1978 Berlin, wir spielen 8er D-Jugend (7+1) und dürfen soweit ich weiß 4 Ersatzspieler mitnehmen.

    Ggfs. können im Einvernehmen mit dem anderen Team mehr Spieler eingesetzt werden. Hast du bzw. dein Jugendwart mal beim Verband nachgefragt?
    Die Wiedereinwechslung von zuvor ausgewechselten Spielern ist so eine "Kann-Regelung" bei uns.

    Ich finde es schon wichtig, die Anwesenheiten zu dokumentieren. Leistungsentwicklungen lassen sich so oft ganz objektiv begründen. Es hilft auch in der Argumentation bei Eltern, die ihr Kind benachteiligt sehen.
    In den letzten Jahren lagen meine Mannschaften etwa bei 75 % Trainingsbeteiligung. Spiele bewerte ich extra, hier lag die Beteiligung zwischen 80 und 90 % . Ich hatte immer 1-3 Kinder mit wenig Trainingsteilnahmen, so zwischen 50 und 60 %, somit ergibt sich bei den übrigen ein Wert von ca. 80 - 85 % jeweils über eine ganze Saison.
    In diesem Jahr liegt das Team etwa bei 70 %. Habe Spieler, die zweimal pro Woche zum Stützpunkt gehen. Habe ihnen einmal Mannschaftstraining pro Woche "erlassen". Sonst wäre es über 85 % in dieser Saison.
    Interessant finde ich, dass zwei eher schwächere Spieler die höchste Beteiligung haben.

    @StrznievskiSo etwas gibt es hier in der Provinz auch. Nicht unbedingt eine eigene HP, aber auf den Vereinsseiten oder bei FB.
    Ich frage mich dabei immer, wer liest solche Berichte eigentlich? Außer den Eltern der Spieler und vielleicht den Gegnern in der Staffel interessiert es doch niemanden, wie die U8 von Dorf X gegen Dorf Y gespielt hat. In den älteren Jahrgängen vielleicht, eventuell auch bei höherklassigen Teams auf Großfeld. Aber Kleinfeld?
    Sofern Gegner von meiner Mannschaft oder anderer Teams von meinem Verein etwas schreiben, lese ich die Berichte. Oft schwanke ich zwischen Brech- und Lachreiz. Da wird das eigene Team über den grünen Klee gelobt, während die Gegner stets Nieten sind, die nur durch Glück gewonnen oder ein Tor geschossen haben. Da wird bei 7-jährigen von Passstafetten und Pressing geschrieben und die tolle Halbzeitansprache des Trainers gelobt.
    Ab und an hinterlasse ich da mal einen Kommentar zum Bericht, in der Hoffnung, dass es einmal besser wird...

    Ich würde sagen, dass es in diesem Alter v.a. um individuelle Technik und 1:1-Situationen geht und da die Stärke der Mannschaft für die Entwicklung noch eine untergeordnete Rolle spielt.

    Da bin ich anderer Meinung.
    Technik: Kinder in diesem Alter lernen viel mit den Augen. Haben sie starke Mitspieler gucken sie sich viel ab. Außerdem gehen sie konzentrierter an die Aufgaben, wenn dies die Mitspieler genauso machen. Oft wird gekaspert, wenn schwächere Kids eine Aufgabe nicht oder nur schwer lösen können.
    1 gegen1: starke Mitspieler fördern die saubere Ausführung z.B. von Finten. Mit schlechten Finten kommen sie schlicht nicht vorbei. Bei schwächeren Spielern genügt oft der Bauerntrick.
    Hinzu kommt das höhere Tempo bei stärkeren Teams, alles muss schneller ablaufen.

    Es geht hier ja jetzt auch nicht unbedingt nur um Mädchenfußball, es geht ja grundsätzlich um solche Dinge. Wird ja bei den Jungs evtl. nicht anders sein.

    Meiner Erfahrung nach gibt es sehr wohl deutliche Unterschiede zwischen Jungen- und Mädchenfußball.
    Dies beginnt mit der sehr unterschiedlichen Spielerzahl und setzt sich bei der Förderung fort. Für talentierte Mädchen ist der Weg in eine Auswahl deutlich leichter, als für talentierte Jungs, weil die Konkurrenz einfach geringer ist. Leistungsstarke Mädchenmannschaften sind noch eine Ausnahme. Zwar entwickeln sich bei den Mädchen auch die NLZ, aber es ist längst noch nicht der Stand wie bei den Jungs erreicht. Außerdem haben Mädchen häufig die Option, heimatnah in guten Jungenmannschaften spielen zu können. Reine Mädchenstützpunkte gibt es nicht in allen Verbänden.
    Mir ist bei Sichtungen aufgefallen, dass schon bevorzugt Jungs aus größeren Vereinen nominiert werden. Sofern es nun wie hier vorliegend beschrieben auch bei Mädchen leistungsstarke Mädchenmannschaften gibt, würde es in das Bild passen, wenn nun auch bei den Mädchen so eine Art Bevorzugung erfolgen würde.

    @Spieler-papa
    Durch Spielformen in ungewohnten Räumen /Situationen können verschiedene Trainingsschwerpunkte bearbeitet werden. Um herauszufinden, wo der Schwerpunkt bei dem Trainer deiner Tochter lag, würde ich ihn einfach fragen.
    Ich selbst arbeite auch gern mit Spielformen, die die Kinder in ungewohnte Situationen bringt. Häufig dauert es eine Weile, bis die meisten Kinder geschnallt haben, wie sie die Situationen erfolgreich lösen können.
    Das Kinder zunächst einmal nicht zurecht kommen, so wie deine Tochter, ist der Normalfall.
    Mir scheint, dass deine Tochter glaubt, sie müsse alles gleich auf Anhieb können. Warum das so ist, kann ich nicht beurteilen.
    Wenn meine Kinder etwas nicht schnallen bzw. eine Übung nicht klappt, dann sage ich ihnen immer, dass sie genau deshalb zum Training kommen, um es zu lernen.

    Es ist schon eine bizarre Entwicklung: fast alle Beteiligten merken, dass es kein gutes Ende nimmt, aber alle machen mit.
    Der angesprochenen Gruppe von Altfußballern mag man Respekt entgegen bringen, aber die Fußballkonzerne wird das Schicksal dieser Gruppe nicht interessieren.
    Von Interesse ist die Umsatzsteigerung. Und die erreicht die Konzerne nicht nur durch ein paar Kicker, die sich ab und an mal ein paar Stehplatzkarten und ein paar Bier im Stadion genehmigt haben.
    Zielgruppe sind die meist jungen Leute, die jede Saison mindestens ein neues Trikot kaufen oder von den Eltern gekauft bekommen, die ein Stadionbesuch als Event erleben wollen und dafür auch mal 100 € pro Karte bezahlen.
    Letztlich finanzieren diese Eventfans zum Großteil die finanziellen Auswüchse.
    Mittelfristig sehe ich für Sky schwarz. Die junge Generation setzt eher auf Streamingdienste.
    Ob die geschilderte Entwicklung dazu führen wird, dass die kleinen Vereine vor Ort wieder mehr Zulauf bekommen, wage ich zu bezweifeln. Viele junge Leute die ich kenne, identifizieren sich weniger mit Vereinen, als vielmehr mit Marketingfiguren. Bsp. Neymar. Seinen "Fans" ist es doch letztlich egal, wo er kickt. Sie kaufen seinen ganzen Merchandisingkrempel wegen ihm und nicht wegen einem Verein.
    Solche Figuren fehlen aber doch auf den Sportplätzen der Umgebung.
    Vielleicht könnte man hier einmal Dinge wie Gehaltsobergrenzen oder feste Spieleretats diskutieren?!

    Das von mir genutzte System wird sicherlich nicht jeder mögen, mir persönlich hat es jedoch bereits zwei mal geholfen Diskussionen mit Eltern bezüglich der Spielteilnahme relativ schnell zu beenden.

    Es muss auch nicht jeder mögen. Wenn du es konsequent durchziehst, wird es aber sicher akzeptiert.
    Übrigens, so sehr ich das telefonische Abmelden, durch die Kinder selbst, als erzieherische Maßnahme begrüße, mich persönlich würde es stören an Trainingstagen während der Arbeitszeit von den Telefonanrufen gestört zu werden. Da ist mir eine Whatsapp-Nachricht deutlich willkommener.


    Ich sehe es ähnlich wie Follkao und Grätsche. Der Grund für das Fernbleiben sollte zweitrangig sein, da das Resultat eh das gleiche ist.

    Übrigens, so sehr ich das telefonische Abmelden, durch die Kinder selbst, als erzieherische Maßnahme begrüße, mich persönlich würde es stören an Trainingstagen während der Arbeitszeit von den Telefonanrufen gestört zu werden. Da ist mir eine Whatsapp-Nachricht deutlich willkommener.

    Geht mir genauso.

    Wenn man sich zwischen beiden entscheiden muss würde ich halt vom Gefühl her den Tennis Spieler nehmen, aber ich verstehe schon was Du meinst.

    Wenn vorher kommuniziert wird, dass die Trainingsteilnahme entscheidend ist, dann gibt es keinen Unterschied, beide waren nicht da.


    Mein großer Sohn durfte mal nicht zum Spiel weil er zwei mal nicht beim Training war, das eine mal hatte er einen Konzertauftritt , das andere mal einen Arzt Termin.

    Wie wurde es denn im Vorfeld kommuniziert? Entscheidet die Trainingswoche vor dem Spiel, wer mit darf, oder gibt es einen längeren Betrachtungszeitraum?
    Bei mir gibt es drei Abschnitte, Hinrunde, Hallensaison und Rückrunde.

    @Kalinka
    Natürlich ist es ein Unterschied, ABER: führt dieser Unterschied zu einer anderen Behandlung, im Sinne von Spielzeit?
    Falls ja, müsstest du gewichten, welche Gründe des Fehlens sanktioniert werden und welche nicht.
    Fehlen wegen Tennis ist dann ok, spielen mit Freunden nicht, was aber wenn der Freund von weit weg zu Besuch kommt? Das sind nur Beispiele, die verdeutlichen sollen, dass es immer schwieriger wird, "gerecht" zu bleiben, je mehr Ausnahmen zugelassen werden.

    aber dieses dann mit "Geldstrafen" zu sanktionieren finde ich bedenklich.

    Zustimmung.
    Geldstrafen im Breitensport, hier auch noch im KiFu, schließe ich für mich aus.
    Was hilft es, wenn die Eltern keinen Bock mehr haben und das Kind einfach nicht mehr bringen? Weder gut für das Kind, noch für die Mannschaft.
    Ein Punktesystem finde ich auch unnötig. Mir scheint, hier wird ziemlich viel Aufwand betrieben, um eine gewisse Gerechtigkeit auszustrahlen.
    Wenn ein Kind nicht kann, gehört es sich abgemeldet. Punkt. Warum dann noch mit Punkten belohnen?
    Ich führe eine einfache Liste. Die Kids mit der höchsten Teilnahme am Training spielen von Anfang an, die anderen entsprechend weniger. Wenn ein Kind wegen anderer Sportarten nur 50 % trainiert, dann spielt es eben auch weniger. Das hat nichts mit fehlender Wertschätzung o.ä. zu tun. Ich mag das Kind trotzdem, fördere es und unterstütze es. Aber ich werde es nicht anderen Kindern vorziehen, nur weil es neben Fußball auch Tennis spielt und nur einmal in der Woche zum Training kommen kann.