Beiträge von JJH

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    in einem schwächeren Team mit individueller Förderung zu sein?


    Guten Morgen!
    Ich hoffe es gibt unter euch ein paar erfahrene Trainer die mir hier weiterhelfen können.


    Mein Junge ist nun 10 und spielt recht auffällig bei einem Bundesligaverein.
    In anderen Beiträgen hier habe ich schon Fragen zu einigen Dingen gestellt, wo ich mir als Elternteil unsicher bin ... vor allem ob ich von unserem Stammverein ehrlich behandelt werde.


    Wir werden ständig von anderen Trainern und Leuten auf unseren Sohn angesprochen und es fallen immer Aussagen in Richtung Top Talent.
    Ich befürchte ich kann zukünftig meinem Sohn nicht mehr jenes Wissen weitervermitteln was er für eine positive Entwicklung benötigt.


    Im Verein selbst ist man eher zurückhaltend und ich habe nicht den Eindruck als würde man unseren Bitten die wir bisher hatten in irgendeiner Form nachkommen.


    Jetzt haben wir ein Angebot von einem kleineren Verein, die auch mit RB kooperieren und unseren Sohn gerne weiterentwickeln würden.
    Allerdings ist deren Team nicht so stark wie jenes des Bundesligisten allerdings würde er in der U12 anstatt in der U10 spielen.


    Daher eben meine Frage an euch Trainer:
    Wie seht ihr diese Situation?
    Wechsel zu einem kleineren Verein jedoch mit der Zusage einer individuellen Förderung
    oder beim Bundesligaverein bleiben?

    Grüß Euch!


    Mein Sohn spielt seit ein paar Jahren bei einem Bundesligisten - derzeit E Jugend.


    Seit 4 Saisonen beobachte ich, wie 4 verschiedene Trainer ihn von 20 Spielen 18x auf der selben Seite spielen lassen,
    wobei jeder Trainer eine unterschiedliche Sichtweise davon hat, ob er ihn in der Saison mehrheitlich Links oder Rechts aufstellt.


    Anders gesagt:
    Saison 1: spielte er bei 5+1 abwechselnd hinten rechts oder links
    Saison 2: 5+1 nur links
    Saison 3: mehrheitlich Rechts hinten und selten im Zentrum
    Saison 4: bei 6+1 mehrheitlich Links hinten oder Links vorne, selten Mitte vorne und nie Zentrum


    Auffallend ist, dass bei 6+1, die Positionen Mitte vorne, Mitte Mitte, und Mitte hinten, ständig von nur 3 Spielern besetzt werden (egal ob Terstspiele oder Turniere).


    Wenn ich mir die Beiträge diverser Trainer durchlese, dann sollte die Ausbildung der Spieler im Vordergrund stehen und weniger das Thema der Positionen.


    Was mir allerdings bei unserem Verein auffällt ist, dass mir mein Junge rückmeldet, dass die Trainer im Training den Jungs erlauben sich die Positionen selbst zu suchen,
    er allerdings die Mitte Mitte Position nicht spielen darf, sondern von den Trainern ein bestimmter Spieler bevorzugt wird.


    In den Spielen selbst, wird er ständig von den Trainern zurückgepfiffen wenn er seine 1:1 Stärke ausspielen oder einmal selbst schießen will.
    Das geht soweit, dass er in Spielen ständig für sein Team spielt, 3 Assists liefert und dann wenn er 1x selbst den Abschluss sucht, vom Trainier kritisiert wird warum er nicht passt.
    Ich hätte kein Problem wenn er das bei anderen Spielern auch machen würde, nur tut er das nicht und man kann zusehen wie manche Spieler ständig in die Zweikämpfe gehen, ständig verlieren, wirklich nie abspielen und der Trainer schweigt.


    Was ebenso auffallend ist, dass in den seltenen Spielen wo mein Junge das Zentrum besetzt, die Spiele ungemein schnell werden,
    wir ständig so gewinnen und seine Kollegen wesentlich mehr an Tempo zulegen müssen um die Räume zu besetzen.


    Paradox ist,
    dass trotz vieler internationaler und nationaler Titel als "best player" in Turnieren und dem Lob vieler Trainer (Dortmund, Dyn Zagerb usw.),
    erhält er (und seine anderen Kollegen) in den Testspielen und Turnieren, weniger Spielzeit als ein gewisser Spieler des Teams.


    Ich habe oft den Eindruck, dass man sein Potential zu sehr zu unterdrücken versucht damit man gewissen Eltern das Gefühl geben kann, dass der Klassenunterschied zu ihren Kindern nicht zu sehr auffällt.
    Inzwischen sprechen auch Eltern offen davon, das bei diesem Jungen Geld im Spiel ist. :?:


    Worum es mir geht:
    Ich habe generell kein so großes Vertrauen in die Ehrlichkeit in den Vereinen. Vor allem wenn ich sehe welche Jungs spielen,
    deren Mamas mit den Trainenr ins Bett hüpfen oder deren Eltern mit den Trainern ständig am Saufen sind.


    1.) Welche pro und contras gibt es im Kinderfussball, einen Spieler ein Klasse älter spielen zu lassen, wenn er augenscheinlich stärker ist als seine Altersgenossen?


    2.) Kann/Darf/Muss ich vom Trainer verlangen, dass er meinen Jungen nicht nur Links sondern auch Rechts spielen läßt und wenn Ja, in welchem Rhytmus?


    3.) Sind meine Beobachtungen und Rückschlüsse zu sensibel oder ist sind das nachvollziehbare Entscheidungen, die von Seiten des Vereins ausgehen?


    MFG

    @Powerzwergenpapa:
    Dein Argument klingt plausibel.


    Ich finde aber, dass man schon sehen sollte welcher Mensch dahintersteckt.


    Es gibt genügend Spieler mit wenig Leistungsfähigkeit und enorm großer Klappe.
    Ebenso gibt es genügend Spieler die großes Leisten können und dennoch demütig sind.

    Finte:
    Ich versteh das Debattenthema ist schon etwa lange, nur versteh ich nicht warum du nur die Hälfte liest und dann unwahre Aussagen triffst.


    Wie kommst du zur Annahme, dass ich irgendwo geschrieben habe, dass mein Sohn zu wenig Ballkontakte hat?


    Woher ich das weiß was die anderen Trainer denken?'
    Na weil ich mit den Menschen spreche die meinen Sohn in den Arm nehmen und ich bei ihren Rückmeldungen dann in diverse Gespräche komme.
    Das ist doch völlig normal.


    Natürlich ist der Vergleich mit Schneckentempo nicht passend.Das war mehr plakativ als erniedrigend.
    Ich habe jedoch nie gesagt, dass der von mir beschriebene Spieler schlecht ist, sondern es geht in der ganzen Diskussion rein darum ob ANDERE Spieler - wie auch meiner - nicht ebenso die Chance verdienen auf dieser Position zu spielen.


    Was meinen Sohn angeht, natürlich ist er unzufrieden wenn er im Training und den Spielen Vollgas gibt und sich ernst mit seinem Sport auseinandersetzt.
    Wie frustriert wärt ihr, wenn euer Trainer ein Testmatch macht, ihr eure Position selbst wählen dürft und er dir dann sagt, dass du nicht die zentrale Position spielen darfst .... sondern eben dieser eine Junge?


    @Don:
    Nun hier mal nachzufragen war mein erster Gedanke.
    Als nächstes werde ich mal mit der Jugendleitung sprechen und sie fragen wie sie die Entwicklung meines Sohnes sehen und welche Argumente sie vorbringen warum die zentrale Position fix vergeben ist.
    Danach werde ich überlegen ob unser Verein der richtige Platz für unseren Jungen ist.....so mal kurz nachgedacht.


    AKjfv:
    Ich will meinen Sohn im Training und im Spiel lächeln sehen. Wenn er das tut passt es auch für mich.
    Nur derzeit passt es nicht.



    Ein Beispiel dazu:
    Testmatch gegen eine ältere Mannschaft (U9 gegen U10)
    Fremder Junge spielt einen katastrophalen hohen Ball in die Richtung zu meinem freistehenden Jungen.
    Der Ball fliegt direkt zum Gegner. Gegen 2 Gegner schafft mein Junge es, sich den Ball zu sichern und weiterzuspielen.
    Trainer:
    Super Pass "fremder Junge"
    zu meinem: das hättest du besser machen können .....


    ...und da soll man nicht frustrieren.

    @AKjfv:
    Es stört mich da wenig, wenn man mich Vereinsintern darauf ansprechen würde.


    totog:
    Bitte bei den Fakten bleiben.
    Du hast darüber gesprochen, dass es einfach mehr Spielzeit und mehr Ballkontakte für einen zentralen Spieler gibt.


    Ich habe das nur mit meinem Wissen bestätigt und mehr nicht.
    Ich habe auch in all den Postings geschrieben, dass ich es wichtig finde, dass viele oder alle Spieler diese Position spielen sollen dürfen und nicht nur meiner alleine.


    Worums geht steht doch klar in meinen Fragen:


    Dürfen, sollen Eltern den Anspruch an Trainer stellen, dass deren Kinder richtig ausgebildet werden
    und wenn es offensichtlich ist, dass einzelne Spieler ständig Positionen besetzen, man den Verein/Trainer in die Pflicht nimmt.


    Beispiel:
    Wenn eure Kinder in der Schule vom Lehrer nur in Deutsch und Bio unterrichtet werden,
    dann würdet ihr sicher fragen warum er/sie kein Mathe hat.


    Im Fussball ist es offenbar schwieriger, weil man mit Fragen dieser Art sofort seinem Kind schadet.

    totog:
    sind trainer da nicht etwas zu gemütlich um etwas auszuprobieren?


    mir fällt auf, dass es jungs gibt die klare stürmer und andere die klare verteidiger sind.
    es kommt extrem selten vor, dass die beiden rollen getauscht werden und ein spieler wirklich in einem gesamten turnier eine andere position spielt.


    wie du eben schreibst, ein spieler in zentraler position hat mehr ballkontakte und dieser von mir benannte spieler hat auch die meiste spielzeit.
    wobei ich seine spielzeit mit dem stehfussball nicht überbewerte.

    Zitat von AKjfv

    Vor einer U14 ist eine Fixierung auf eine feste Spielposition nach der Ansicht der wesentlichen Experten großer Quatsch und dies gilt insbesondere für die immer wieder zu hörende Diskussion um den Spielmacher auf dem Kleinfeld. Wie immer hier ein Spielsystemen mit Spielmacher aussehen soll.
    Wenn dies trotzdem gemacht wird, freuen sich die gegnerische Trainer spätestens in 1-2 Jahren.

    Was ich mich dabei frage ist, wenn ein Junge seit der U7 immer zentral spielt, Jahr für Jahr die Trainer ihn auf dieser Position spielen lassen, was hindert die Trainer in den darauffolgenden Jahren daran diesen Spieler weiterhin dort einzusetzen?


    Wie gesagt, mir gehts nicht darum, dass ich meinen Jungen einzig auf der zentralen Position sehen will.
    Ich will, dass er in einem System 6+1 seiner Leistungsfähigkeit entsprechend ausgebildet wird und nicht auf einer Position verharren muss.

    @Don:
    Ist mir klar, dass das hier falsch rüberkommt.
    Bei all meinen Gesprächen mit Jugendleitung und Trainern habe ich immer nur von unserem Jungen und seiner Entwicklung gesprochen.
    Der Trainer des letzen Jahres hat mir und meiner Frau bei einem Schulfest auch mitgeteilt, dass er uns beiden anerkennt, dass wir in der gesamten Saison niemals über andere Kinder gesprochen haben, sondern nur über unseren Sohn geredet haben. Das zeigt wie es in Vereinen zugeht.


    Ich habe auch nie die zentrale Position angesprochen sondern nur die Rotation und eben die Bitte nach einer gleichmäßigen Aufteilung.


    let1612:
    Bislang war ich wirklich sehr zurückhaltend und habe die Trainer machen lassen wie sie wollten.
    Ich bin aber zu wenig Fussball erfahren um sagen zu können, ob nicht jene weiterkommen und gefördert werden die ständig am Drücker sind.
    Es sit nicht das was ich will, aber wenn du einen Jungen hast, dem andere Potential unterstellen, dann muss man wohl über seinen Schatten springen.


    AKjfv:
    Mein Junge,
    wird vom Elternvertreter als Hund, angsoffen und der mit der schlechtesten Technik bezeichnet.
    Er ist der Spieler der seit Jahren die meisten Auszeichnungen erhält und der andere Team-Spieler zu Torschützenkönige macht und kaum ein Elternteil kommt und gratuliert ihm.
    Du sprichst von Haifischbecken - was soll noch schlimmer werden?

    AKjfv:
    Schön das du noch Haare für einen Kamm hast :)


    Ich empfinde es nicht als Kampf für eine Spielposition sondern hinterfrage Aussagen von Trainern und deren Handlungen die sich einfach widersprechen.
    Es stimmt schon, dass ich zu sehr leistungsorientiert denke und dabei oft mir wünsche der Trainer würde an stark besetzten Turnieren doch mit einem A-Team antreten als mit einem Mix an Spielern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit. Andererseits weiß ich, dass jeder in seiner sportlichen Laufbahn Höhen und Tiefen hat und es hier jemand braucht, der einem das Vertrauen ausspricht und ihn trotz Formtief spielen läßt.


    Trainer, die teils Nationalteamkapitäne waren oder international gespielt haben,
    sind der Meinung, dass meine Junge in die Zentrale gehört, weil er dadurch seine Mitspieler zu schnelleren Handlungen zwingt und das wiederum das Spiel schnell und erfolgreich macht.
    Meine Vermutung aber ist, dass man das von Seiten der Trainer nicht will, weil die Qualität Einzelner derart mies ist und die meisten mit diesem Spiel überfordert sind.
    Diese "mies" kommt nicht von mir sondern von anderen Trainern - wobei hier nur gemeint ist, dass die Qualität dieser Spieler für einen Bundesligaverein mehr als unzureichend ist.

    Vielen Dank erstmals für eure Antworten.


    Ersatzbank:
    Ich weiß nicht ob mich das was angeht, wenn der Vater des Jungen derart frustriert ist.
    Er ist ein typischer Ex-Fussballer der es gerade mal in eine Regionalliga geschafft hat und seinen Sohn seit dem 3. Lebensjahr in Fussballcamps steckt.
    Mein Sohn ist das Herz der Mannschaft (so die Aussage) gegnerischer Trainer und gegnerischer Eltern und für diesen Vater ist es schwer zu sehen wie meiner Trophäen erhält und seiner bei allen wichtigen Spielen neben meinem untergeht.


    totog:
    ich habe mich jedes jahr bei den trainern innerhalb der saison bemerkbar gemacht, wenn ich gesehen habe, dass mein sohn ständig auf einer position spielt.
    inzwischen finde ich das schon ermüdend, jedes jahr mit den trainern diese diskussionen zu führen.
    die jugendleiter sagen es ist wichtig die positionen zu wechseln die trainer handeln jedoch immer anders.


    mein eindruck ist der, dass die jungs zu saisonbeginn (trainingsstart) auf ihren stammpositionen spielen und das dann die ganze saison so abläuft.
    wenn gewechselt wird, dann im spiel gerade mal 2 minuten, sodass der trainer dann sagen kann "er" kann es nicht und der andere ist besser.


    @ Strznievski:
    Inzwischen glaube ich, dieser Vater hat einen Deal mit dem Verein, dass sein Junge auf dieser Position spielt.
    Alle anderen wechseln vermehrt die Positionen nur er nicht.


    was mich auch wundert ist, dass der Verein seit Jahren darüber jammert, dass er keine kreativen 10er hat.
    ich unterstelle dem anderen jungen, dass er wirklich sehr brav spielt und zu den besten gehört. in den augen vieler ist er aber ein defensiv orientierter spieler.
    mein junge ist ein extrem offensiv drängender spieler. schnelle ballaktionen, direkte linie, schneller antritt, starkes 1:1.
    wer diese spiele sieht, in welchen er die mitte position spielt, sieht, dass das spiel eine völlig andere geschwindigkeit bekommt und das team dadurch wesentlich stärker spielt.


    beim trainer eine spielposition einzufordern halte ich für den falschen weg.
    in meinen bisherigen gesprächen mit trainern habe ich immer darum gebeten, dass seine einsatzzeiten und positionen irgendwie aufgeteilt werden. (z.b. 50% linke seite, 50% rechte seite).
    das hat jedoch nur bedingt funktioniert, weil die trainer sofort wieder in ihr altes muster verfallen sind.


    Ich will, dass mein sohn eine ausbildung erhält die seinem talent (aussage anderer trainer) gerecht wird.


    was ich allerdings nicht einschätzen kann ist, welcher weg der vernünftige ist.
    einfach zuzusehen wie jemand mit anderen qualitäten eine position spielt die mein sohn ebenso spielen kann
    oder sich hinzustellen und hier sich klar gegen diese art der ausbildung aussprechen.

    Guten Morgen geschätzte Trainer!


    Mein Sohn spielt in Österreich bei einem Bundesligaklub in einer U10.
    Seit Jahren beobachte ich, wie ein einziger Spieler seit der U7 die zentrale Mittelfeldposition besetzt und eigentlich kaum ein anderer Spieler diese Position spielen darf.


    Ich finde das etwas eigenartig, da ich bei jedem Eltern Trainergespräch von den Trainern höre, dass die Spieler auf unterschiedlichen Positionen spielen sollen und werden.
    Soviel zu den guten Vorsätzen.


    In der Realität spielt eben ein Junge vermehrt auf dieser zentralen Position.


    Was ich bisher gesehen habe und wenn ich die Rückmeldungen von anderen Trainern höre, dass diese meinen Sohn auf dieser Position wesentlich stärker finden, dann komme ich ins Grübeln warum er immer wieder von dieser Position weichen muss.


    Bei einem Turnier in der letzten Saison, hatte der Trainer den Versuch gestartet beide Jungs nebeneinander spielen zu lassen.
    Der Unterschied war derart eklatant, dass der Vater des anderen Jungen aus Zorn weil sein Junge derart blass gegen meinen aussah in sein Auto zur Abkühlung gegangen ist.
    In 7 Spielen hatte der Junge kaum einen Ballkontakt weil mein Junge das Spiel derart auf sich gezogen hatte und der Ball wesentlich schneller im Spiel verteilt wurde.
    Bei den darauffolgenden Spielen wurde mein Junge wieder auf andere Positionen "strafversetzt".


    Was ich besonders eigenartig finde.
    Mein Junge erhält Jahr für Jahr Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Turnieren.
    Egal wo wir hin kommen, er wird von den gegnerischen Trainern, die teilweise auch große Fussballer waren, fast schon herzlich begrüßt und sie teilen ihm mit, wie sehr sie seine Fähigkeiten schätzen.


    Trotz dieser Anerkennung, erhält er nicht die Chance sich auf dieser Position zu beweisen.


    Meine Gedanken:
    Soll und darf ich das als Elternteil einfordern, dass mein Junge diese Position spielen darf.
    oder
    ist es für meinen Jungen besser wenn er immer wieder andere Positionen spielt.


    Was meint ihr?

    Freude und Spass sind bewusst nicht angeführt.
    Für mich sind das fundierte Elemente in der Arbeit mit Menschen.


    Was ich bedauerlich finde ist, dass der Selbstreflexion .... und dazu ist die Evaluierung gedacht, so wenig Platz geboten wird.

    Bei den Links und den Aussagen der User, stelle ich mal ie Frage in den Raum, ob man die Kinder ganzheitlich als Sportler betrachten muss die es zu formen gilt.


    Dazu gehören die Ernährung, die Ausrüstung, die Sozialkompetenz, die koordinativen Fähigkeiten, die fussballspezifischen körperlichen Fähigkeiten und eben alles was man an Wissen benötigt um Fussball zu spielen.


    Jetzt muss sich jeder die Frage stellen, was kann ein Trainer in seiner Zeit mit den Kindern inhaltlich übermitteln und vor allem Wer hat die Zeit um Entwicklungsschritte zu evaluieren?

    Ich hatte das schon in einem andreren Treat festgehalten.
    Koordinative Übungen sollten aus meiner Sicht als Hausaufgabe an die Eltern/Kinder betrachtet werden.....daher eben mein Gedanke an 1h koordinatives Training.


    Um meine Frage anders zu formulieren.
    Mich würde der wissenschaftliche Aspekt zu meiner Frage interessieren.

    Guten Morgen!


    Ich betrachte koordinative Übungen als wesentlichen Bestandteil in der Entwicklung junger Sportler.


    Was ich gerne von euch wissen würde, wäre,


    wenn ihr 1h rein koordinatives Training machen würdet,
    1. wieviele Übungen würden in dieser Zeit Platz finden
    2. welche Dauer hätten die Übungen
    und 3. wiederholen sich in der Stunde die Übungen (Lerneffekt)

    @Skriwer:
    Irgendwie fehlt mir etwas in deinen Gedanken.
    Hast du dich in deinen Überlegungen überhaupt mit dem Thema Koordinative Fähigkeiten inhaltlich auseinandergesetzt?


    Soweit mein Wissen reicht, würde ich die Behauptung in den Raum stellen, dass man diese Fähigkeiten OHNE Übungen aus dem Fussball trainieren sollte.
    Warum?
    Weil koordinatives Training dazu dient, den Körper und den Geist auf Einflüsse vorzubereiten die in unterschiedlicher Intensität oder Richtungen eintreffen. Man kann es auch trainieren der beiden Gehirnhälften oder Training beider Körperseiten nennen.


    Ebenso sollte dieses Training als Hausaufgabe gesehen werden und die Spieler sollten so gut es geht den Fussball NICHT verwenden.
    Warum?
    Weil diese Übungen durchaus Spass machen können und eine gedankliche Trennung zum Verein und dem Sport stattfinden kann.


    Beispiel und Frage:
    Wie oft kannst du einen Ping Pong Ball mit der linken Hand und einem Tischtennisschläger pepeln?
    Wie sieht es mit der rechten Seite aus?


    Abschliessend ein Satz zum User TW-Trainer:
    Ich finde den Stil User durch abstruse Belehrungen runterzumachen wirklich fragwürdig.

    Ich muss mal ausholen warum ich das mit den Punkten geschrieben habe.


    zu 1.)
    Es ist bei unserem BL Verein wirklich so, dass Jahr für Jahr Spieler in die nächst höheren Klassen mitgezogen wo man sich die Frage nach dem Warum stellt.


    Daher eben meine Frage zu 2. den Indikatoren.
    Beispielsweise haben wir in der F Jugend 3 Spieler die mit 9 Jahren mit der Fussspitze den Ball spielen, extrem langsam und reaktionsschwach sind und bei hohen Bällen ihren Körper wegdrehen.


    Es mag sein, dass darunter ein Reus steckt.
    Doch eines kann man nicht einfach so ignorieren.


    Mit jedem Platz den jemand einnimmt, dessen Leistung der Altersklasse im Moment nicht entspricht,
    verbaue ich jemand anderem dessen Leistung stimmen würde den Platz.


    Daraus folgt,
    dass die Mannschaft weniger Qualität hat als sie haben könnte und sich Spieler entwickeln könnten die über einem Reus stehen.



    Dazu eben der Gedanke mit Punkt 3 und dem Plan B
    Wenn es Jungs gibt, die eben gewisse Leistungsindikatoren nicht erfüllen, dann braucht es ein Auffangbecken.
    Das kann in einem zweiten Team oder in einem Platz bei einem Kooperationsverein sein, denn umgekehrt funktioniert der Weg ja derzeit bereits.


    und zu 4.
    sieht man alleine hier, wie unterschiedlich die Trainer denken.

    @Dirk


    Die Sprintübung bergab war nur eine Simulation die ich ihm gezeigt habe, was mit seinem Körper geschieht wenn das Tempo immer schneller wird.
    Videos und solche Simulationen helfen ihm dann zu verstehen was ich ansprechen und er weiß im Training dann leichter damit umzugehen.


    Ich finde das generell zu wenig mit Videos gearbeitet wird.
    Die Kinder sehen sich gerne, man kann die Vorstellung eines Raumes am Platz damit leichter verständlich machen und man kann jeden Spieler damit einbeziehen und ihn damit loben, wenn er etwas verbessert hat.


    Seit mein Junge bei Sky den Erik Meyer gesehen hat, versteht er vieles was am Platz taktisch abgeht wesentlich besser.


    Danke für die Übung ich zeig sie ihm, wenn er wieder was mit den Hütchen macht.


    Er hat sich das ausgesucht: 6er Reihe

    @TW-Trainer


    Ich bin als Vater erst seit 3 Jahren in diesem Geschäft.


    Mein Eindruck


    1. Es kommen nicht die Besten sondern die Gewünschten weiter.
    Der Sohn vom Würstllieferanten oder der Sohn vom Trainer, wer kennt das nicht?


    2. Es gibt zu wenig Leistungsindikatoren die den Eltern mitgeteilt werden um zu erkennen ob ihr Kind für diesen Sport geeignet ist.
    Fussball wird immer athletischer und dennoch stehen Jungs in den Mannschaften die augenscheinliche Defizite haben.
    Verbände sollten hier mehr forschen.
    Z.B. welche Startzeit, Reaktionszeit ein Junge mit Jahrgang 200x und einem Sprint über 10m als Mindestmaß haben sollte.


    3. Es gibt keinen Plan B für Jungs die eine Krise haben
    Es gibt bei vielen Vereinen 2 Trainer, aber man fährt nur zu einem Turnier um die beste Mannschaft spielen zu lassen.
    Wenn man keine 2 Mannschaften zusammenbringt, dann sollte man den Jungs die Möglichkeit geben bei anderen Vereinen zu spielen, bis ihre Leistungskurve wieder steigt.


    4. Ziele der Vereine und der Trainer sind oft sehr unterschiedlich
    Zieht sich in Ö wie ein roter Faden durch.
    Egal mit welchem Elternteil du von anderen Vereinen sprichst. Selten ist den Eltern bekannt welche Ausbildungsziele die Jahrgänge eigentlich haben.

    Servus Nottrainer.


    Wenn man sich die Postings der Leute hier so durchliest, muss man aufpassen, dass man nicht deren Aussagen mit meinen vermischt.


    Wir haben in Ö 12 Wochen Ferien und von diesen wird 9 Wochen der Ball eigentlich weggesperrt.
    Unter dem Jahr gibt es gerade mal 4 Monate (2+2) wo es vom Turnieraufwand mehr wird.
    Der Normalfall besteht aus 2 x Fussballtraining, 1x Motoriktraining und alle 2 Wochen ein Turnier.
    Wir reden gerade mal von 2*8 Wochen im Jahr oder 30% des Jahres wo diese Intensität auftreten KANN.


    Wie bereits erwähnt. Die Saison geht noch 1 Monat und mein Junge ist immer noch top fit und top motiviert.
    Während andere nur noch ferngesteuert herumrennen....allerdings sicher nicht wegen der Trainer sondern wegen der eigenen Eltern.


    Ausgleich hat er genug.
    Er hilft im Haushalt, hilft im Garten, hat Geschwister und viele Freunde mit denen er viel Zeit verbringt.
    Wenns draussen ungemütlich ist, dann werden Brettspiele gespielt, es wird gelesen oder er darf Fernsehen.
    Die musische Erziehung lasse ich bei ihm sein. Ich hab das bei den anderen Kindern so gehandhabt und das hat mehr Nerven gekostet als Spass gemacht.
    Eigentlich alles ganz normal.