Beiträge von betreuer72

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    Bei der Aufstellung für die Mannschaft (wir haben jetzt zwei, weil so viele Kinder) haben die Eltern kein Mitspracherecht, das obliegt den beiden verantwortlichen Trainern.


    Wir haben momentan eher das Problem, dass sich keiner findet, der den Grilldienst macht. Der Trainer schlägt Leute vor, aber ständig hat irgendjemand was anderes vor, muss tauschen, obwohl er/sie sowieso vor Ort ist. Nur ganz wenige sind engagiert und helfen bei Dingen wie der Weihnachtsfeier, etc - und das sind auch immer dieselben. Der Rest macht nichts oder ist nur am Meckern, was man alles anders machen könnte....

    Zitat betreuer72:


    Richtigerweise müsste es meiner Meinung nach heißen: " .... kann u.a. auch davon abhängen, ob ....."


    Ansonsten würdest Du allen Kindern, die in irgendeiner Form in den Genuss einer Förderung gekommen sind,unterstellen, dass sie dies nur durch Beziehungen geschafft haben. Dem würde ich so widersprechen wollen.
    Ausserdem würde ich noch erwähnen wollen, dass man auch "Beziehungen" teilweise erst einmal aufbauen muß und diese nicht immer von vornherein existieren oder einem geschenkt werden. Auch hier muss man sich rühren. damit meine ich Beziehungen allgemein und nicht explizit welche im Bereich Fußball.8)

    okay, da hast Du recht, das unterstelle ich natürlich niemandem. In dem Bespiel, das ich hier vor Augen hatte, ist es aber tatsächlich so.

    Also grundsätzlich ist das Training sehr viel besser geworden, wohl auch, weil wir viel mehr Kinder haben (nahe 30) und insgesamt 3 Trainer, es gibt in der Rückrunde auch zwei Bambinimannschaften, damit möglichst viele spielen können. Nach den Sommerferien gehen insgesamt 12 Kinder in die F-Jugend hoch. Meine Tochter ist nicht dabei, sie ist Jahrgang 2008 und muss noch ein Jahr in der G-Jugend spielen.

    Ich glaube, wir hatten das schon mal an anderer Stelle. Ob jemand gefördert wird, hängt z.B. auch davon ab, ob man Beziehungen hat. Wenn mein eigener Vater Trainer ist, komme ich schon leichter in eine Auswahl. Habe ich gerade in direkter Nachbarschaft, hat einmal geklappt und wird auch beim zweiten Kind so sein. Ein bisschen was am Ball können sollte das Kind natürlich schon. Dann kann es auch davon abhängen, wo das Kind spielt. Ist es irgendwo auf dem Dorf, kann es schon sein, dass es nicht für mehr reicht, weil man einfach zu weit weg ist vom Schuss.


    Wichtig ist für mich als erstes, dass mein Kind Spaß hat. Meine Tochter ist da mit ganzem Herzen dabei. Normalerweise steht sie morgens schlecht auf, als sie Camp hatte, lief das wie geschmiert. Sie hat sich jeden Tag wieder darauf gefreut und war ganz traurig, dass es so schnell vorbei war.

    zu diesem Thema fällt mir folgende Begebenheit ein:


    Meine Tochter hat an einem Fussballcamp teilgenommen, zum zweiten Mal bei unserem Ortsverein. Am Ende des Camps nahm der Trainer sie als Beispiel dafür, wie gut die Arbeit der Vereine sei.


    Beim letzten Mal sei der Ball noch nicht ihr Freund gewesen und jetzt hätte sie sich richtig weiterentwickelt. Das sei ein Verdienst der Jugendtrainer.


    Ich fand das witzig, wird sie doch so gar nicht gefördert und gelobt :rolleyes:

    Zu dem Thema Aggressivität fällt mir ein Beispiel von gestern aus unserem Training ein. Auch mit der Aggressivität kann man es übertreiben. Als 6 Jähriger sollte man meiner Meinung nach nicht in Bayernmanier mit beiden Beinen reingrätschen, weil das andere Kind zu schnell ist. Meine Tochter war die "Geschädigte". Sie ist zwei Meter geflogen und unsanft auf den Kunstrasen gekracht. Sorry, das ist mir dann zu viel Aggressivität.

    Gibt es das auch für Hessen ? Und wo steht explizit, dass Mädchen ein Jahr älter sein dürfen ?


    Nach der Aussage in dem verlinkten Text müßte meine Tochter in die F hoch gehen - oder verstehe ich das jetzt komplett falsch ?? ?(

    Wir spielen bei den Bambini ja nach FPL ohne Schiri. Das geht mal gut, aber manchmal auch nicht, ist immer abhängig von der anderen Mannschaft. Ich denke nur an die Mannschaft, die selbst beim Anstoß unseren Kindern direkt auf den Füßen stand, unsere haben gemeckert (zu Recht), aber das diese Kinder nicht interessiert. Die hatten sogar Anweisungen von ihrem Trainer, unsere umzusensen (ein Foul an meiner Tochter, sie ist zwei Meter geflogen)


    Beim letzten Turnier hatten wir eine Schiri und ich muss sagen, dass mir das sehr gut gefallen hat. Er hat ruhig und deutlich seine Ansagen gemacht und es gab keinerlei Unstimmigkeiten auf dem Platz

    betreuer72
    Ich habe den Eindruck, dass Du ein bisschen "unerfüllt" bist, was die aktuelle Wertschätzung für Deine Tochter angeht. Warum Du "vorausschauend" schon enttäuscht bist, dass sie bei einer Sichtung durchfallen sollte, kann ich aber nicht nachvollziehen. Wenn Deine Tochter fußballerisch und in ihrer allgemeinen sportlichen Entwicklung sehr weit ist, gehört sie meines Erachtens zwangsläufig zu den Kandidatinnen für eine erfolgreiche Mädchen-Sichtung. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob Sichtungen bei Mädels anders (vielleicht später?) ablaufen als bei Jungs.

    Ich finde nur, dass man den Kindern gegenüber gerecht sein sollte. Wenn jemand etwas gut macht, darf man das auch sagen, bei JEDEM Kind. Ist doch auch schön für das Kind, wenn es was positives hört. Meine Tochter mag das.

    Also die Sympathie habe ich nicht gemeint. Ich halte mein Kind für sehr sympathisch :thumbup:


    Ich meinte mit Nasenfaktor eher so was wie Beziehungen, Geklüngel. Der kennt den oder den.. usw.


    Meine Tochter ist jemand, der sich eigentlich in jede Gruppe schnell einfindet. Sie kann zwar auch motzig sein, aber beim Fußball ist sie eher jemand, der macht, was man ihm sagt, auch wenn sie mault, sie macht es...


    Manchmal habe ich den Eindruck, dass es für unseren Trainer einfach selbstverständlich ist, dass sie da ist. Es ist selbstverständlich, dass der 7-Meter drin ist usw.


    Wenn mal was nicht klappt, kriegt sie gleich die Kritik - ist okay.


    Gelobt wird sie so gut wie - weil es halt selbstverständlich ist.


    Das soll jetzt auch kein Gejammer sein oder so, ich sage nur, wie es ist.

    TW-Trainer und alle anderen: Vielen Dank für die ausführlichen Antworten. Das zeigt mir, wie komplex das Thema tatsächlich ist.


    Wahrscheinlich gehören wir dann später auch zu denen, die durch das Raster fallen, weil wir zwar überall hinfahren können (von wegen Logistik), uns aber Dinge, wie z.B. der Nasenfaktor fehlen

    meine Tochter auch nicht :thumbup:


    Trotzdem würde mich interessieren, wie andere sie einschätzen. Sie war letztes Jahr im Fussballcamp das einzige Mädchen mit 83 Jungen. Jetzt Ostern geht sie wieder hin.


    und genau da sehe ich eigentlich das große Problem - gut, meine Tochter ist jetzt noch viel zu jung, aber ich bin jetzt schon gespannt, wie sich das in Zukunft entwickeln wird- wenn sie bis dahin weiterspielt - ob dann mal jemand nach ihr schauen wird.


    Wie hatten schon einmal den Trainer eines gegnerischen Vereins, der sie abwerben wollte. Ich war da etwas irritiert, weil ich das in dem Alter etwas eigenartig finde.



    Meine grundsätzliche Frage: nach welchen Kriterien wird denn bei so einer Sichtung v.a. geschaut ? Geht es da um die Ballbehauptung oder eher um die Übersicht, das Zusammenspiel ?


    Ich kenne mich da nicht so aus und hätte gerne ein paar grundsätzliche Infos dazu

    Die Tochter unseres Nachbarn hat schon mit 9 in der Auswahl gespielt (kein Wunder, wenn der eigene Vater Stützpunkttrainer ist)


    Aber, selbst wenn ab der E gesichtet wird, stellt sich noch die Frage : wer sichtet ? wo wird gesichtet ? auch beim kleinen Dorfverein ? Muss man Beziehungen haben, damit sich jemand Kinder anschaut ?