Beiträge von open-minded

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    Danke, bin natürlich auch ein wenig stolz auf das Erreichte!
    Auf die drei Spieler, die eine Runde weiterkommen, hätte ich auch gewettet.
    Und diese hätten sich wahrscheinlich auch unter wiedrigeren Umständen durchgesetzt.
    Stehe mit einigen Trainern in Kontakt, die ebenfalls Spieler zum Sichtungstag meldeten.
    Allgemein auffällig ist, dass die Jungs, die es schaffen, allgemein "fußballverrückt" sind und von außen so gut wie keine Motivierung brauchen.
    Bekommen sie irgendwo zuwenig Input, suchen sie Ausgleich anderswo.
    Man könnte auch sagen, sie brennen einfach für Fußball.
    Außerdem ist mein Eindruck, dass sich das Schicksal meiner Spieler nicht am Sichtungstag entschieden hat.
    Sie wurden im Vorfeld ausgiebig beobachtet, so dass die Tagesform am Sichtungstag selbst nicht "allesentscheidend" war.


    gibt´s eigentlich von Schimanski was Neues?

    ? Findet vielleicht dort schon eine Talentverschwendung statt, weil gar keine Anstrengungen unternommen werden, das Kind und seine Eltern über die zusätzlichen Fördermöglichkeiten zu informieren, weil man sich selbst gar nicht darüber informiert oder weil der Verein es nicht für nötig hält, über den Jugendleiter Informationen zur Talentförderung weiterzugeben?

    Ich finde schon !
    Es ist den Spielern gegenüber nicht fair wissentlich oder unwissentlich Entwicklungsmöglichkeiten zu unterschlagen .
    Ich hatte am vergangenen Sonntag zumTalentsichtungstag des BFV sechs Spieler meiner (alten) E1 dabei.
    3 davon wurden zur Endsichtung am Montag eingeladen. Mal sehen !
    Zudem haben zwei meiner 2006er vor ein paar Wochen direkt zum örtlichen Leistungsverein gewechselt.
    Habe beide bei ihrem ersten Blitzturnier mit Bundesligist und 2.Bundesligist beobachtet.
    Haben sich beide auf Anhieb super integriert und werden hier eine Menge lernen.
    Habe ein gutes Gefühl dabei!
    Übrigens hat sich der BFV bzgl. des REA-Effektes Gedanken gemacht, indem er im Vorfeld die Vereine schriftlich dazu aufforderte, auch Spieler zu melden die in der zweiten Jahreshälfte geboren sind.
    Tatsächlich wurde dann am Sichtungstag auch die Gruppen nach Jahreshälfte unterteilt, um Gleiches mit Gleichem zu vergleichen.
    Leider schafften es zum Endsichtungstag am kommenden Montag nur ca. die Hälfte aus den Periphervereinen. Die andere Hälfte kommt aus dem Leistungsverein.

    An der Basis. Im Breitensportverein braucht es gute Trainer.

    Insofern haben solche Rückschläge auch wieder was Gutes.
    Man muß sich Gedanken machen, wo die nächsten Verbesserungsmaßnahmen sinnvoll sind um sich den erkämpften Vorteil zu erhalten oder auszubauen.
    Und ein Punkt ist ganz bestimmt, dass mehr Gelder im Breitensport ankommen müßen!

    Letzter Platz in der Gruppe, und das im eigenen Land.
    Wo sind die Vorteile der vor 10 Jahren optimierten Talentförderung verpufft? Sie sollten doch hier voll greifen?!
    Konnten andere Nationen so schnell nachziehen?
    ?(

    Ich dache, ich kann ihm helfen, deswegen habe ich ihn auf etliche Fehler hingewiesen. Und im Frühling nach so einem Gespräch, sagte; "Ich höre mit Fußball auf, mir reicht`s". Nach ein paar Tagen hat er sich doch anders überlegt, wollte mich aber nicht mehr als "Ratgeber" haben.

    :whistling: jaja, da erkennt sich bestimmt der ein oder andere wieder !
    Schade dass du die "Ratgeberposition" verloren hast.

    @'Loddar2


    Zitat von Loddar2

    Ich glaube, dass es ein Unterschied ist, wenn ich etwas sage oder wenn es "offizielles" gibt.

    Das ist die Frage, ob du jedesmal in "Beweisnot" bist, wenn irgend ein Elternteil irgendwo anderer Meinung ist.
    Ihr hattet das ja im Elternabend zum Thema !
    Andererseits ist es gut, die Eltern mit Info´s begleitend zu versorgen.
    Will sagen, versteck deine Person nicht hinter "Offiziellem" ;)

    Hat einer einen fertigen Elternbrief, in dem die Leitsätze des Kifu erklärt werden oder einen Link zu. B. zum DFB oder so?

    darf man fragen, was du damit dann anfangen willst.
    Nochmal einen Elternabend oder.....?

    Stimmt.


    Hoch ausgeprägte Schnelligkeitsfähigkeiten sowie eine her
    ausragende Technik sind wesentliche Merkmale von Fußballtalenten. Im DFB-Stützpunktprogramm bildet daher – neben einem
    einheitlichen Ausbildungsleitfaden, der sich strikt an der individu-
    ellen Förderung der Talente orientiert – eine halbjährliche techno-
    motorische Leistungsdiagnostik einen wesentlichen Bestandteil.

    "ein isländischer Fussballer, physisch robust, mental stark, so sind sie halt, die Isländer"

    nicht nu das, lieber TW-Trainer, langlebig sind die auch noch 8| ...


    In der Weltgesundheitsstatistik der WHO von 2014 steht, dass bei den 2012 geborenen Frauen die Japanerinnen mit durchschnittlich 87 Jahren am längsten leben, bei den Männern sind es die Isländer mit 81 Jahren.

    ...und dann kommt da so ein Julian Draxler, macht das Gegenteil und wird dafür gefeiert.

    ja, das ist ja auch genau das was ich meine.
    Schulung des "schwächeren" Beines finde ich absolut o.k. und nötig.
    Ich glaube aber, dass man es damit nicht übertreiben sollte. Etwa auf Dauer die Schulung des "schwächeren Beines" höher zu gewichten als das andere.
    Die "Lateralisierung", also Dominanz eines Beines (oder Hand) ist ja von Natur aus nicht ohne Sinn so angelegt, oder gar aus Faulheit heraus entstanden.
    Es handelt sich vielmehr um eine funktionelle Asymmetrie, bei der jedes Bein seine "Spezialaufgaben" hat. Somit ist das "schwache Bein" gar nicht das schwache Bein, sondern hat einfach andere Stärken (Standsicherheit, Vorbereiten und Begleiten der Aktionen des dominanten Beins).
    Man kann also (analog der Händigkeit) von einer "Beidbeinigkeit höherer Ordnung" sprechen.


    Zitat von Johanna Barbara Sattler

    Johanna Barbara Sattler betont, dass die Händigkeit nicht umerzogen werden dürfe, da dies einen der „massivsten unblutigen Eingriffe in das menschliche Gehirn“ darstelle und zu zahlreichen Folgeproblemen führen könne. Dementsprechend besagen heute die Schulrichtlinien fast aller deutscher Kultusministerien, dass eine bestehende Linkshändigkeit nicht verändert werden darf

    ....gut, von Umerziehung ist ja auch beim Fußball auch gar nicht die Rede, aber.....


    Zitat von Dr. med. Dr. med. dent. Günther Strobl

    Auch beim Rechtshänder kann eine Überlastung derHirnhälftenauftreten, wenn z.B. beidhändig differenzierte Arbeitenausgeführtwerden müssen (z. B. Maschineschreiben, Klavierspielen).

    .....andererseits...



    Zitat von netdoktor

    Aber man kann annehmen, dass Menschen, die verstärkt beide Gehirnhälften verwenden - und das tun Sie, wenn Sie zwischen beiden Händen abwechseln - die Quervernetzung zwischen beiden Gehirnteilen stärken. Eine bessere Verschaltung zwischen rechts und links bedeutet möglicherweise, dass der Balken, also die Hauptverbindung zwischen den Gehirnhälften, etwas kräftiger wird. Und es gibt Hinweise, dass Menschen mit größerem Balken kreativer sind. Das ist aber alles sehr hypothetisch.

    scheint eine Schulung im richtigen Maß durchaus sinnvoll.

    Die ganze Welt staunt derzeit über die Isländer. Wie machen die das ?
    Ein Teil des Erfolgs ruht anscheinend auf der Jugendausbildung


    Zitat von Zeitonline

    Zumalan der Seitenlinie keine Hobbytrainer stehen. Das Land hat 600 ausgebildeteTrainer, davon fast zwei Drittel mit einer Uefa B-Lizenz. Schon Sechs- undSieben-Jährige werden so professionell betreut. "Wir haben qualifizierteTrainer auch für die ganz jungen Spieler. Das ist sicher ein Grund dafür, dassunsere Jugendmannschaften so erfolgreich sind. Sie qualifizieren sich fastimmer für große Turniere, sowohl die Mädchen als auch die Jungen", sagteder Co-Trainer Heimir Hallgrímsson

    ...der ganze Artikel hier:
    http://www.zeit.de/sport/2016-06/island-fussball-em-sport

    Ich glaube, dass das menschliche Gehirn viel zu komplex und zudem individuell verschiedenartig ist, um es mit einfachen Kniffen zu überlisten.
    Warum sollte ein Tor nicht mit dem rechten Außenriss geschossen werden, wenn das für den Einzelnen sicherer und mit weniger Aufwand zum Erfolg führt als mit der linken Innenseite z.B..
    Nichtsdestotrotz sollte mit dem "schwächeren Fuß" gearbeitet werden, allerdings sollte den Kids der Vorteil in den jeweiligen Situationen klar gemacht werden! (z.B. Ball "verstecken" auf der gegnerfernen Seite o.ä.).
    Sie müßen überzeugt sein, dass sich der Mehraufwand in absehbarer Zeit auszahlen könnte, ja dann sogar "Energieeinsparung" möglich ist.