Beiträge von HW4

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    guenter


    Nicht falsch verstehen, dein Weg ist mit Sicherheit der bessere, wenn es halt klappt. Dachte, bis ich jetzt in diese Lage kam, genauso.
    Eine weitere Möglichkeit, dass alle Spieler regelmäßig spielen, sind Freundschaftsspiele, die ja regelmäßig gegen geeignete Gegner gespielt werden können. Sicher sind Meisterschaftsspiele nicht mit Freundschaftsspielen zu vergleichen, aber wenn man hier gut rotiert, ist diese Lösung auch nicht so schlecht, zumindest besser als eine Abmeldung der Mannschaft mitten in der Saison.
    Wie ich schon in der ersten Antwort geschrieben habe, kommt es halt auf die Mannschaft und auch die Eltern an, und dieses können wir beide in @ballgewinskis Fall nicht beurteilen. ;)


    HW4

    guenter


    Wenn es zu keinen Problemen kommt, wie offenbar bei dir, ist ein 16er Kader natürlich besser, weil alle Spieler dann mehr Anteile in den Spielen bekommen können als mit 20 Spielern.
    Habe es selber in der D-Jugend nicht für möglich gehalten, dass es gleich zu drei Langzeitverletzungen kommt, aber es ist leider die traurige Realität. Ich selber habe früher noch 11er D-Jugend gespielt und wir kamen mit 13 Spielern durch, da gabs dann auch keine Verletzungen, aber anscheinend werden die Kinder anfälliger oder sind weicher ;) ?!


    HW4

    ich sehe bei einem Spielerkader mit zuverlässigen Spielern mit 16 Spielern wesentlich idealer als mit mehr Spielern


    Meiner Meinung nach sind 16 Spieler für eine 11er Mannschaft zu wenig. Da muss man nur mal 2 Verletzte und dann noch ne Krankheitswelle haben, oder so...
    Bin selber mit 16 Jungs in diese Saison in der D-Jugend(9er) gegangen. Alle sind zuverlässig. Nun sind 3 Langzeitverletzt und man hat plötzlich nur noch 13. Wenn dann noch plötzlich andere Gründe, die vorkommen, wie z.B. Krankheit oder Schule, aufteten, wird es selbst bei meiner 9er-Mannschaft eng. Das Problem wäre bei einer 11er Mannschaft dann noch schneller erreicht.
    Diese Probleme können allerdings durch eine gute Organisation innerhalb des Vereins, oder der JSG, wie guenter schon sagte, gelöst werden. Arbeiten die Trainer Hand in Hand ist vieles möglich ;) Mein Verein hat nächstes Jahr nur 11 Spieler in der B-Jugend und eine Mannschaft wird trotzdem gemeldet, da wir viele C-Jugendliche haben.
    Zu der Organisation gehört da weiterhin auch die Spielplanung, dass möglichst keine Spiele parallel stattfinden, sodass zur Not ein Spieler auch mal zweimal am Wochende eingesetzt werden kann.


    HW4

    Das Training kann ja weiterhin zusammen stattfinden. So werden Freundschaften und Kontakte nicht aufgebrochen.
    In meinen Augen bringt es nichts, die Spieler in zwei mittelmäßige Mannschaften einzuteilen. Davon haben weder die Schwächeren (Überforderung) noch die Stärkeren (Unterforderung) etwas. Würde dann lieber eine stärkere Mannschaft bilden, die man dann höher meldet, und eine schwächere, die man tiefer meldet. So ist es zumindest in meinem Verein die gängige Praxis ;)


    HW4

    Schwimmen kommt in diesem Alter auch immer gut.
    Du musst dabei aber auf jeden Fall auf die Aufsichtspflicht achten, entweder du bist Rettungsschwimmer, oder du musst dahingehen, wo es Bademeister gibt(Freibad oder so). An Badeseen würde ich da dann eher vorsichtig sein.
    Denn wenn was passiert, und die Aufsichtspflicht ist verletzt, dann bist du als Verantwortlicher dran.


    Ich würde einfach deine Jungs fragen, auf was sie Lust haben, denn die beste Idee hilft nichts, wenn die Kinder sie nicht annehemn ;)


    HW4

    Finde die Frage schwer zu beantworten. Kann man auf diese 35 Mann immer fest zählen, oder sind unter denen auch Leute, die nich so regelmäßig da sind?
    Gerade in den Jahrgängen C- , B- und A-Jugend braucht man schon 15-16 zuverlässige Spieler, die außer bei Verletzung auch immer da sind. Da man damit in der B-Jugend nicht immer rechnen kann, z.B. durch Schulstress, andere Intressen(1.Freundin/Partys/etc.), würde ich sagen, dass du mit deinen 28 auf keinen Fall starten kannst. Möchtest du die C-Jugendspieler dann fest in die B-Jugend hochziehen, oder nur bei Bedarf? Wenn dann deine 33-34 Spieler zuberlässig sind würde ich es riskieren. Allerdings ist es ja dann auch schoneinmal schiefgegangen, also scheint es so, dass einige dann ja nicht soi zuverlässig sein können. Würde dann eher versuchen noch weitere Spieler zu gewinnen. Allerdings würde ich nicht versuchen aggressiv Spieler anderer Vereine abzuwerben, damit ,macht man sich nur Feinde. Da wäre es besser zu versuchen Spieler zu gewinnen, die keine Möglichkeit haben in ihrem Verein zu spielen, wie du ja auch schon beschrieben hast.
    Aber wie gesagt, am Ende musst du es wissen, denn nur du kannst deine Spieler und deren Zuverlässigkeit einschätzen ;)


    HW 4

    Bin vor einiger Zeit auf den Multikickball (Ball mit Gummiband) aufmerksam geworden. Dieser eignet sich nicht nur für das Techniktraining, sondern auch zum Steigern der fussballspezifischen Kondition.
    Man könnte z.B. ein Viereck aufbauen mit vier verschiedenfarbigen Ecken. Dann muss der Ball jeweils in die Richtung gespielt werden, die vorher angesagt wird. Dieses kann man dann etwa 1-2 Minuten machen. Habe es selber ausprobiert und kann sagen, dass es sowohl Spaß macht, die Ballannahme und Passtechnik und eben auch die Ausdauer sowie die Wendigkeit steigert. Habe 2 Bälle davon und mache dieses jedes Training, indem ich jeweils zwei Spieler aus einer Spielform hole und diese dann diese Übung ausführen lasse.
    Eine weitere Möglichkeit die Kondition zu fördern ist mit spielerischen Laufspielen zu Beginn des Trainings, z.B Kettenfangen, "Schwänzchenfangen", oder Handball mit Kopfballtoren auf ein kleines Feld(wahrscheinlich erst ab D-Jugend angebracht).


    Allgemein bin auch ich der Meinung, dass stupides Rundenaufen in ein (Kinder-)Jugendtraining nicht gehört. Die Kondition muss eher spielerisch erworben werden, oder es muss in Wettkampfform geschehen. Ab C-Jugend allerdings ist in der (Sommer-)Wintervorbereitung auch reines Konditionstraining auf einer Laufstrecke nicht verkehrt, allerdings meiner Meinung nach eher in Intervallform, also z.B. 5 Minuten gesteigertes Tempo und 3 Minuten dann langsamm, usw..


    Gruß HW4

    In meinen Augen eine richtige Reaktion. Wenn er sich nach seinen Verhältnissen anstregnt und trotzdem nur beschimpft wird, ist es eine normale menschliche Reaktion sich dem entgegenzustellen. Dies hat er so halt gemacht. Alles gefeallen lassen darf man sich nicht und ein faires und anständiges Miteinander gehört zu den Grundtugenden, die auch die Trainer zu befolgen haben. Wenn dann nächstes Jahr ein neuer Trainer kommt, hat sich das Problem dann ja von alleine gelöst.


    HW4

    Ich sehe es so:


    a) Entweder du sagst vorher das Spiel ab und nimmst die Strafe in kauf.


    oder


    b) Du spielst das Spiel ordnungsgemäß.


    Habe es erst vor zwei Wochen erlebt mit meiner D-Jugend. Wir führten zur Halbzeit mit 12:0 (verstehe die Ligaeinteilung(Meisterrunde) auch nicht), als plötzlich die Gegner (vorallem die Trainer) nicht mehr weiterspielen wollten, gingen sie einfach vom Platz und fuhren nach Hause. Für meine Mannschaft war es dann ein verbrauchter Tag. Deswegen entweder vorher abmelden, oder vernünftig antreten ;)


    HW4

    Jaja, es ist nicht immer einfach.


    Habe auch so eine Geschichte:


    Ich hatte mit meiner D-Jugend freitags ein Auswärtsspiel. Gepfiffen hat ein Schiri, der mein Alter hatte. Habe 2 Tage zuvor selber gegen ihn und seine Mannschaft gespielt, wo wir in der 90. Minute noch ausgleichen konnten. Davon offenbar noch etwas beeinflusst hat er mich gleich zu Beginn unseres D-Jugendspiels des Innenraums des Sportplatzes verwiesen.
    Darf man sich halt nicht drüber aufregen, denn der Schiri sitzt eigentlich immer am längeren Hebel. So ist es eben ;)


    HW4

    Wer dies nicht tut, dürfte aber fast immer einen nicht ganz vertrauenswürdigen Trainer vor der Nase haben u. daher wissen, warum er seinem Kind lieber Heimlichkeiten zumutet

    Aber wenn es vieleicht schwer wird mit dem Trainer, , dem dann geht man halt zum nächsten Anlaufpunkt dem Jugendleiter oder dem Jugendvorstand. Aber sich einfach über eine Regel hinwegzusätzen ist auch kein gutes Beispiel für das Kind. Und dann muss man sich auch nicht wundern wenn es Strafen gibt, die die Kinder betreffen, sonst wären diese Regeln ja einfach zu umgehen und es würden sich noch mehr Leute darüber hinwegsetzen.

    ähnlich wie Staaten (wo alte Männer oben entscheiden u. junge Menschen dann als Fußvolk mit kleinem Geld verlockt in Afghanistan etc. in letzter Konsequent abgestraft, getötet, später psychisch krank werden - nennt man wohl dann politische Arbeitsteilung, den normalen Gang der Dinge, dass die Zeche immer unten bezahlt wird, wo keiner hinguckt)

    Ist ja schon ne Qualität von Jugendfussball zum Afghanistankrieg zu kommen. Außerdem glaube ich nicht, dass diese politischen Beispiele passend sind um diese Situation hier zu diskutieren ;)

    @kicker


    Die Situation, die deinem Kind da wiederfahren ist, ist mit Sicherheit nicht zu tolerieren. Nur daraus direkt abzuleiten, dass dieses die gängige Praxis in allen kleineren Vereinen ist finde ich nicht korrekt.


    ein Werkstatt o. ein Tante-Emma-Laden vom Dorf fordert Strafen für seine Azubis, da die sich in der bösen Stadt irgendwo vorstellen

    Dieses ist in meinen Augen kein fairer Vergleich, der die Situation wiederspiegelt. Bei deinem Vergleich handelt es sich um Arbeitsverhältnisse. Der Arbeitnehmer bietet seine Arbeitskraft an, wodurch die Unternehmen profitieren. Von diesem werden sie entsprechend entlohnt (ob das in allen Branchen so ist, ist eine andere Diskussion). Nun gehen wir von einem normalen Verein aus, der ordentliche Trainer und Trainingsanlagen stellt. Er bietet also deinem Kind eine fussballerische Ausbildung, die in den meisten Vereinen auch ordentlich ist. Dafür kassiert der Verein in der Regel einen Jahresbeitrag, der gerade beim Fussball in keinem Verhältnis zu dem Aufwand steht, den der Verein hat. Daher ist dieser Vergleich so nicht zutreffend.


    Ich habe bei meinem Sohn mit 4 Jahren schon erlebt, was passiert: nachdem der Verein entschied, den jüngeren Jahrgang ab Sommer abzuspalten, ließ der Trainer Jüngere nurmehr 2, 3 Minuten von 40 spielen: er müsse an "seinen" künftigen Stamm denken! Beschwerden wg demoralisiert verstörter Kinder: sinnlos. Da es viele solch unfairer Trainer, aber keinerlei Kontrolle gibt, passt man sich zum Kinderschutz uU besser an. Sorry: wer hat da Macht über wen, wer reagiert nur, um Kinder zu schützen, oft notgedrungen?*

    Ist mit Sicherheit sehr unfair, aber auch gängige Praxis? Kann nur von mir und meinen Kollegen im Verein sprechen, bzw. von Nachbarvereinen. Auch zur kommenden Saison verlassen Spieler den Verein, u.a. zwei zu einem Bundesligisten. Diese werden dadurch aber eben nicht benachteiligt, sondern fair behandelt und bis dahin noch optimal gefördert. Diese Spieler waren allerdings auch so fair ihren Wechsel frühzeitig anzukündigen. Der Trainer wollte nach Bekantwerden diese Kinder nicht etwa umstimmen, sondern haben sie Unterstützt und sie sogar zum Kennenllerntarining gefahren. Sicherlich gibt es auch andere Fälle, wo dann mit Trotz reagiert wird, aber ist das nicht die Regel.

    Muss man dies sagen, damit hausieren gehen, sich möglichem Psychoterror aussetzen: so machte ein Trainer unseren Älteren, nachdem ich im April fair informierte, dass er im Sommer wechseln soll, nurmehr runter

    Ist halt wieder nur ein Beispiel. Diesen Fall gibt es natürlich, aber wie oben schon gesagt nicht der Regelfall. Nur weil dir es persönlich wiederfahren ist, musst du es nicht verallgemeinern.

    Die Schwächeren haben ja bloß Freizeitansprüche, können durchaus mit anderen Jahrgängen o. als SG zs spielen bzw. eben untereinander ohne großen Ligabetrieb: wildes Kicken wie wir früher: das ist Spaß. Nur Trainer o. Vereine bräuchte es dafür eigentlich nicht, bestenfalls ne Aufsicht.

    Wie definierst du "Schwächere". Sind es bei dir alle, die es nicht in die Jugend einen hochklassigen Verein schaffen? Haben diese etwas nicht das Recht auf Trainer oder Vereinsfussball? Sind diese in deiner Sicht weniger wert? In meiner Sicht ist dies eine bedauerswerte Einstellung deinerseits. Auch enige weniger talentierte Kinder können im Rahmen ihres Talents ordentlichen Fussball spielen und nicht nur "wild Kicken". Dazu braucht man auch den Ligaspielbetieb. Sonst könnte man ja laut dir Fussball auf Kreiseben gleich abschaffen.
    Dein Vorschlag, dass man mit anderen Jahrgängen oder in einer SG spielt, ist richtig und oftmals gängige Praxis. Dieses muss allerdings geplant werden und dazu braucht man die Information, ob und wieviele Spieler wechseln. Dazu halt diese Regelung.

    Niemand sollte verlangen, dass Talente ausgebremst werden o. sich outen müssen, um vor Ort Teamstärke zu sichern

    Werden sie ja oftmals durch diese Regelung nicht, teilweise sogar unterstützt. Für die Verhältnisse, die du beschreibst trifft es allerdings zu. Dies zeugt aber von der Schwäche in Organisation und "Personals" DIESES Vereins. Trifft aber halt nicht auf jeden Verein zu, die durch die Regelung profitieren und die Kinder dann trotzdem nicht blockieren. Sollen viele ehrliche, faire Vereine bestraft werden, weil ein kleiner Teil sich eben nicht richtig verhält? Das wäre genauso undemokratisch.

    Heute zählt das weltoffene Individuum mehr als das dörfliche Kollektiv, das de facto auch früher meist als Enge und Zwang statt als Wiege der Kreativität empfunden wurde: die geschlossenen Kreise. Daher haut die Jugend nämlich vom Dorf ab, sobald sie kann!

    Da treffen bei uns nun zwei grundlegend verschiedene Sichtweisen von einem "Dorf" aufeinander. Um nur kurz darauf einzugehen:
    - Die Enge und en Zwang als einzigsten Grund dafür zu sehen, dass viele Jugendliche die Dörfer verlassen, ist falsch. Oftmals liegt es vielmehr an der Tatsache , dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt dieses bedingt.
    - "Geschlossene Kreise": Kreise im Dorf sind keineswegs geschlossen. Jeder wird integriert, sobald auch er bereit ist sich zu integrieren!

    Ehrliches Werben mit sportlicher Perspektive

    (siehe auch oberer Post): Oftmals werden dort falsche Versprechungen gemacht um die Kinder zu locken, die dann wenn sie den Ansprüchen nicht genügen einfach fallen lassen. Diese Kinder erholen sich davon oft nichtmehr und kommen nicht mehr auf die Füße.

    unbezahlte Hobby-Kräfte (eben ihr Hobby, denn aus Pflichtgefühl dürften die wenigsten den Job kostenlos machen!), haben über Kinder eine absolutistische Aufstellungsmacht. Es wäre leicht u. zwingend, da verbandsseitig für faire Gleichbehandlung/-rechtigung insbesondere bei Wechseln zu sorgen, Vorgaben bzgl. gerechter Spielanteile für alle zu machen, die Kinder- bzw. in Vertretung Elternrechte zu stärken, da Kinder kein Spielermaterial sein dürften

    Natürlich trainieren viele Trainer die Kinder aus Pflichtgefühl kostenlos. Die meisten konnten früher von dem Vereien profitieren, indem sie spielen konnten und möchten so dem Verein etwas zurückgeben. Dieses natürlich auch bestmöglich. Wie oben schon erwähnt nutzen viele ihre Macht eben nicht aus, sonderen versuchen sich bestmöglich zu verhalten.
    Allerdings wundert es mich auch nicht, dass gerade du mit deinen Kindern betroffen warst. Du siehst die Vereine einfach als Durchgangsstation, die gerade solange gut genug sind, bis sich die nächstbeste Möglichkeit ergibt. Da bekommt man dann als Verein/Trainer dieses Vereins auch schon einmal schnell das Gefühl ausgenutzt zu werden. Einige neigen dann halt auch dazu einem einen Denkzettel zu verpassen.
    Wie gesagt: zwischen Verein und Spielern/Eltern muss es ein Geben und Nehmen geben und nicht nur ein Nehmen, so wie es sich bei dir anhört. Das ist nämlich genauso unfair, wie dann das Verhalten der Trainer, welches du beschrieben hast.

    Unser 11-jähriger war in 3 Vereinen: da mit 5 Umzug, mit 10 schon Teamauflösung im Dorfverein (da Trainer zuviel Mist machten, die Besten eben wegliefen) - aber eine Koordinationsleiter zB hat er noch immer in keinem Verein kennengelernt, geschweige denn Tricks o. Finten lernen dürfen. Kindern nichts bieten, aber sie bestrafen, so sieht das System Fußball aus... Und dem Team helfen dürfte man als Vater auch nie - toll, so sind die realen Verhältnisse, "man" bleibt gern unter sich statt "Macht" offen mit jedem zu teilen, wie es das Vereinsrecht eigentlich qua Gemeinnutz geböte

    Das sind diese typischen Eltern, die keine Verantwortung als Trainer übernehmen wollen aber trotzdem reinquatschen wollen. Würde ich als Trainer auch nicht zulassen, da dann nämlich seine gesamte Autorität untergraben wird. Wenn du es besser weißt als die von dir beschriebenen unmotivierten Trainer, dann nimm ihnen doch die Last komplett ab. Stell dich als Trainer zur Verfügung und mach es dann besser und reagiere dann darauf, wenn es dann plötzlich dazu kommt, dass uhrplötzlich einige Spieler ohne Ankündigung wechseln.
    Wenn die Rechte der Verein so eingeschränlt würden, wie du es vorschlägst, dann wird die Vereinsarbeit keine Zukunft haben. Dann müssen demnächst die großen Vereine auch schon in den untersten Altersklassen Manschaften anbieten, welches nämlich im Moment häufig nicht der Fall ist.
    So geht es nicht, wenn den Vereinen selbst noch die kleinsten Rechte genommen werden, nämlich zu wissen, dass die Kinder woanders trainieren und den Verein verlassen möchten!
    Kann ich echt nicht verstehen, wie man soetwas ernsthaft fordern kann :thumbdown:


    HW4

    den wahren Schaden aber tragen Kinder davon, wo Teams zerbröseln!


    Ja, aber eben durch das unkontrolierte "Wildern" der größeren Vereine ensteht doch oftmals die Situation, dass Manschaften auseinanderbröseln und so weniger starke Kinder, die dann niemand haben will aufhören müssen, da sie keine Möglichkeit haben zu spielen.
    Ich verlange ja keine Ablösen oder ähnliches... Aber: Das der Verein dann zumindest frühzeitig die Information bekommt, dass die Möglichkeit besteht, dass Spieler den Verein verlassen, ist nur fair und durch diese Regelung gewährleistet.
    Und zu sagen, dass immer Fehler der Vereine vorliegen müssen ist so pauschal mit Sicherheit nicht zu behaupten. Und was diese größeren Vereinen da betreiben (sehe das wie gesagt an meinem Beispiel aus der Region) ist auch nicht das wahre. Die haben sich vor einiger Zeit in eine höhere Klasse in ihren Jugendmanschaften gespielt und greifen jetzt nur noch aus der Umgebung ab, eben weil sie in der Klasse spielen, aber nicht wegen ihrem tollen Konzept. Wie gesagt aus deren eigener F-Jugend/E-Jugend kommt nichts. Dann fischen die sich alles was sie kriegen können, versprechen den Kindern und den Eltern sonstwas und lassen dann Leute, wo sie merken, dass die vieleicht nicht so gut wie der Rest ist einfach fallen. Die hören dann meist ganz auf weil ihnen das ganze Selbstvertrauen genommen wird. Da kannst du mir nicht sagen, dass die Schuld da bei dem abgebenen Verein liegt.
    Und das es da zumindest einen kleinen Schutz dieser Vereine gibt, in Form von diesen Regelungen ist nur vernünftig.


    HW4

    Sehe ich recht ähnlich wie tibo.


    Zwar sollte man sich auch im fussballerischen möglichst stark engagieren allerdings ist der soziale Gesichtspunkt in diesem Fall deutlich wichtiger. Darauf achten, dass sich die Kinder beim Sport nicht nur auf ihrer Position richtig verhalten, sondern gegenüber Gegenspielern, Schiedsrichtern, Trainern, Mitspielern und Eltrern. Respekt und Fairness muss vermittelt werden.
    Leider ist es in vielen Fällen aber so, dass Trainer dazu nicht in der Lage sind, da sie sich selber gegenteilig verhalten und für Tore und Punkte das richtige Verhalten auf und neben dem Platz schlicht vernachlässigen.
    Gerade im unteren Breitensportbereich, in kleinen Vereinen spielen oft Kinder, wo man eigentlich sagen würde, Fussball ist vielleicht nicht das Richtige, da sie nicht die Vorraussetzungen haben oder nicht den letzten Willen. Da ist es nicht immer möglich das Maxium herauszuholen. Aber was immer möglich ist, und was auch die Aufgabe als Aufsichtsperson und Führsorgeperson in den Trainings- und Spielzeiten ist, ist die "Erziehung" im Sozialverhalten, welches den Kindern dann auch in Zukunft auf jeden Fall hilft.
    Das Ziel und der Anspruch eines Trainers muss es allerdings sein beide Komponenten zu verbinden. Aber das Sozialverhalten muss da die Grundlage sein. Gerade im fortgeschrittenen Alter werden KInder die dieses nicht haben, noch bei so guter fussballerischer Ausbildung (Vergleiche z.B. Thread: Hitzköpfe), Probleme bekommen, die nicht mehr zu lösen sind und so dann auch fussballerisch nicht mehr helfen können...


    Ist meine Sichtweise, die ich auch versuche meinen Kindern zu vermitteln, die ich trainiere.


    HW4 :)

    @xedo


    Nein, dass nicht. Die wissen aber auch, dass sie da keine Chance haben, da alle Trainer aus dem Dorf kommen und so eine starke Bindung zum Verein haben. Hatten übrigens bei ihrem Abwerbeversuch auch wenig Erfolg. Sie bekommen lediglich einen Spieler :thumbup:


    HW4

    @xedo


    Ich trainiere z.B in einem Kreisligaverein, allerdings mit ordentlicher Jugendarbeit. Direkt neben unserem Dorf ist eine Kleinstadt gelegen, dessen Verein in der Westfalenliga spielt und im Jugendbereich in der Landeliga. Dieses Jahr bekam z.B. unsere ganze E-Jugend ein Angebot dieses Vereins, der uns im F- und E-Jugend Bereich deutlich unterlegen ist. Vermeiden kann man zwar nicht, dass die Kinder wechseln, aber wenn man früh Bescheid weiß, kann man Handeln und zum Beispiel mit anderen Vereinen eine Spielgemeinschaft bilden, damit die übrigen Kinder spielen können. Dies wäre nicht möglich, wenn der Verein von dem Interesse nichts wüsste und erst späth informiert würde. Daher ist diese Regelung sinvoll und fair und eben kein Schwachsinn, wie es gerade @kicker darstellt.
    Wie du es nun hältst ist dein Bier, nur stell dir auch die umgekehrte Lage vor.


    Gruß HW4 =)

    @Kicker


    Bei dieser Regelung geht es weniger um das Wichtigmachen von Funktionären, als mehr um den Schutz der Vereine, bei dem der Spieler halt spielt. Finde persönlich deine Sichtweise egoistisch. Z.B. dein Sohn spielt so lange bei einem Verein, wie es für ihm angenehm ist. Gerade Fussball ist ja ein Sport, der sehr kostengünstig ist im Vergleich zu anderen Sportarten wie z.B. Tennis. Die Kinder können also führ einen kleinen Jahresbeitrag in dem Verein spielen. Der Trainer trainiert entweder ehrenamtlich oder aber wird vom Verein bezahlt. Und dann soll der Verein noch nicht einmal das Recht haben frühzeitig Bescheid zu wissen , wenn einer ihrer Spieler den Verein verlässt. Alle Rechte nur bei den Spielern und keine bei den Vereinen, so geht es nicht!
    Man stelle sich mal als Trainer einer vieleicht unterklassigen Mannschaft vor, dass man uhrplötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt wird, dass einige Spieler plötzlich den Verein wechseln. Zum einen, dass so schnell eine ganze Mannschaft auseinandergerupft wird.
    Das ist es nämlich meist, was diese höherklassigen Mannschaften machen. Leisten vorher keine ordentliche Arbeit und bedienen sich dann jährlich bei anderern, kleinerern Mannschaften und zerstören diese damit oftmals (@xedo: ist jetzt nicht unbedingt auf dich gemünzt, ist nur leider oftmals bei mir in der Region gängige Praxis)
    Deshalb ist dieses Recht des Vereins das Mindeste und ganz und garnicht lächerlich und echt oftmals von den Spieler egoistisch gedacht, dass dieses noch kritisiert wird. Echt wollen oftmals nichts leisten, profitieren nur von dem Verein und wollen dann noch jegliche Freiheiten haben. Es muss alles ein Geben und Nehmen der Spieler und Vereine sein, und da ist eine beidseitige faire Behandlung das Mindeste!


    HW4