Beiträge von kaiser franz

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    Ich habe in der E-Jugend damit begonnen, nicht mehr von Stürmern und Abwehrspielern zu sprechen, würde ich nochmals von vorne anfangen, kämen mir diese Begriffe, wenn ich mit meiner eigenen Mannschaft spreche, erst in der D über die Lippen. Denn Ziel sollte es sein, dass alle gemeinsam verteidigen und ebenso gemeinsam angreifen. Meiner Erfahrung nach herrscht jedoch die Empfindung vor, Stürmer seien die Angreifer, während Verteidiger oder Abwehrspieler eben für die Verteidigung zuständig sind und im Falle des Angriffs eigentlich nur zugucken sollen. Deshalb sprach ich nur noch von hinterer und vorderer Reihe und spielte ein 3:3-"System". Das wäre auch mein Vorschlag an dich. Vergiss die Suche nach dem Knipser, sondern sorge dafür, dass alle deine Spieler angriffslustig sind und sich trauen, aufs Tor zu schießen. Und bringe ihnen andererseits bei, dass, wenn der Gegner den Ball hat, jeder Spieler sich an der Aufgabe beteiligen muss, den Ball wieder zu erobern. Auf dem Weg dorthin ist die Rotation sehr wichtig, außerdem solltest du deine Spieler oft in kleinen Mannschaften spielen lassen, maximal 4:4. Kennst du die von Horst Wein propagierte Spielform des Minifußballs? Außer für den Torschuss (und den in dieser Altersklassen aber auch unwichtigen Flugball) ist sie großartig für sämtliche fußballspezifischen Fertigkeiten, sie fördert das Zusammenspiel in der Gruppe (noch mehr, wenn du mit entsprechenden Provokationsregeln arbeitest) und die Spielintelligenz. Du wirst zwar nicht kurzfristig völlig andere Spieler haben, aber du wirst, wenn du dazu auch in den Spielen deutlich einforderst, dass sie sowohl gemeinsam verteidigen wie angreifen sollen, hoffentlich eine Besserung feststellen.


    tobn:
    das war auch in meiner Mannschaft (F) die Taktik. Es war zunächst unglaublich schwer das alte "bewährte System" (Verteidiger bleibt hinten stehen, Stürmer kann vorne bleiben und wartet bis die anderen endlich den Ball nach vorne bringen)) aus den Köpfen der Kinder rauszubekommen. Bei Niederlagen hagelt es dann auch Kritik "Die anderen haben doch auch einen Knipser vorne. Kein Wunder wenn die Stürmer so viel laufen, dass sie dann nicht treffen. Der andere Trainer hat doch so viel Erfahrung, warum machen wir das nicht genauso".
    Irgendwann hats geklapt. Wir wurden von den anderen Mannschaften wg unserer Laufbereitschaft gelobt, auch in der Halle liefs dann super, auch die Ergebnisse waren super. Die Kinder schaukelten sich richtig hoch. Jedes Kind kam zum Torerfolg sowohl in der Halle als auch Draußen. Wir wechselten oft, die Kinder brauchten keine lange Gewöhnungszeit verschiedenste Positionen einzunehmen.
    Jetzt musste ich jobmäßig leider aufhören- und das erste was geändert wurde war das System. Das alles obwohl mein Mittrainer noch dabei ist. Absolut frustrierend, wenn man das mit anschauen muss, dass die Abwehr wieder hinten bleibt, die Stürmer wurden angehalten ruhig vornezubleiben. Auch die ständige Rotation wurde eingeschränkt. Mein Kind liebte es mal Torwart, mal Verteidiger, mal Stürmer zu sein. Jetzt ist er Stürmer und bleibt da. Weil er momentan als nahezu einziger die Tore schießt, kann er auch nicht mehr als Torwart eingesetzt werden. Als Verteidiger z. B Hinten Mitte soll er nicht eingesetzt werden, weil er nicht hinten bleibt.
    Ich bin absolut frustriert, habs auch nochmal angesprochen. Aber es hilft nichts, da der neue davon nicht überzeugt ist und der alte aus Bequemlichkeit sich dem neuen Trainer anpasst. Außerdem ist die Rotation und das Vor- Zurück System für den Trainer viel anstrengender. Man muß das ständig einfordern und auch das Training entsprechend gestalten, bei Niederlagen kommt natürlich gleich wieder Kritik
    Keine Ahnung was ich machen soll, einmischen will ich mich eigentlich nicht mehr

    @ tobn bzw. @ fast alle:


    das sind alles Vorschläge bzw. (berechtigte) Kritik am Trainer. Der hat aber gar nicht gefragt, was er anders machen soll!
    Der Vater hat gefragt was er anders machen soll und hat hier von allen die Bestätigung bekommen, wie blöd der Trainer ist und dass er recht hat wenn er da weggeht.
    Was hilft das : Gar nix!


    @ crow:
    ich finde du gibst zu schnell klein bei. Besser wäre es dabei zu bleiben und nach und nach auf den Trainer einzuwirken.
    Bereits 6 Jahre alte Kinder Kinder müssen über den Tag/Woche viele "unmenschliche" Sachen machen und sich durchbeissen:


    6:30 aufstehen
    zähneputzen
    5 Stunden in der Schule sitzen
    Gemüse essen!
    Hausaufgabe!
    instrument üben
    Zimmer aufräumen!


    Dass man dann noch am WE ins Tor muss, auch noch öfters als geplant, ist zwar blöd, müßte nicht sein, aber doch kein Grund zum aufgeben.
    du weißt das glaub ich selber, deshalb listest du auch noch andere Fehlverhalten des Trainers auf
    Euer Trainer ist zumindest autentisch - niemand ist perfekt
    ich finde das Signal an das kind - dann hör ich eben auf - nicht unbedingt richtig

    Aber Franz, das entspricht doch nicht dem, was crow berichtet hat. Niklas hat doch gar keine Phobie vor dem Tor, er ist doch bereit dazu, im Tor zu spielen. Er möchte aber nicht häufiger oder länger als seine Mitspieler im Tor spielen. Und er hat keinen Spaß daran, hauptsächlich im Tor zu spielen.


    Das ist genau - für diesen Trainer - die ungünstigste Variante. Man siehts ja am Ergebnis, das für mich nicht befriedigend ausfällt!



    meine Vorgehensweise hab ich oben dargestellt. Kompromissbereit - nicht immer auf alle Recht bestehen -nach und nach, wenn das kind etabliert ist die Bedenken ruhig anmelden.


    @ crow:
    das man 100 % im Recht ist, hilft einem doch gar nix.
    Du hast den Verein aus gutem Grund ausgewählt
    zu Recht entspricht das Verhalten des Trainers nicht deiner Vorstellung
    euer Verhalten entspricht aber auch offensichtlich nicht den Vorstellungen des Trainers


    meine Vorgehensweise hab ich oben dargestellt. Kompromissbereit - nicht immer auf alle Recht bestehen -nach und nach, wenn das kind etabliert ist die Bedenken ruhig anmelden.

    @ crow:


    ich habe nie behauptet, dass ich das genauso machen würde.


    Deine Eingangsfrage war: "Was habe ich (also crow) falsch gemacht und wie kann man es wieder gerade biegen?


    Dafür muß sich auch jemand in die Lage des von allen kritisierten Trainers setzen. Dieser muß sich um alle Kinder kümmern, du nur um dein eigenes.


    Ihr hättet von Anfang an klar machen müssen:
    1) Torwart, das will Niklas auf gar keinen Fall (Phobie erklären) oder
    2) Niklas geht ins Tor (dann aber bestimmt der Trainer wie oft und wann)


    Schlecht ist aus meiner Sicht die von euch gewählte Variante:
    3) Niklas geht ins Tor, aber bestimmt direkt oder indirekt wie oft das sein soll oder meint dies irgendwie mit Papa steuern zu können


    Natürlich hätte ich als Trainer dein Kind auch nach einem Spiel als TW gewechselt, hätte nochmal gefragt, ihm die Situation erklärt.


    Aber: man kann aber nicht erwarten, dass alle so ticken wie man selbst. Das Verhalten des Trainers kann man schlecht finden oder nicht, es ist halt seine Art und Weise und ist für nen Fußballtrainer zumindest nicht ungewöhnlich (reicht also für keinen Eintrag in die Personalakte).
    Gar nicht geht natürlich, dass man zu einem Turnier fährt und kaum spielt. Aber auch das gibts immer wieder, mußte das bei meinen Kindern auch erleben. Vielleicht hat der Trainer da ja euer Weggehen dadurch bewußt provoziert. Zu dem Zeitpunkt lag schon einiges im argen.


    Ich an deiner Stelle hätte erstmal abgewartet, mein Kind zu der sehr guten Leistung als TW beglückwünscht, ihm erklärt was für ne Hilfe er für die Mannschaft ist usw. , vor dem Kind den Trainer in dessen Entscheidung sogar unterstützt, dann aber das Gepräch mit ihm gesucht und zwar Abseits vom Turnierstress und ohne Kind.


    @alle:
    ganz schlimm find ich, die Ratschläge, das man gleich zu jemand Übergeordneten zu gehen. In der schule machen das die eltern auch so. ich denke, dass da niemanden geholfen ist. Ich bespreche das Problem vertrauensvoll mit dem Trainer/Lehrer. Man sucht nach gemeinsamen Lösungen zum Wohle des Kindes und der Gemeinschaft. ws brauch ich da noch jemand anders dazu. ich kann aber auch nicht erwarten, dass da sofort sich was ändert. Meinungsbildung ist ein Prozess.
    Aber da schein ich hier einer der der einzigen Old School Vertreter zu sein

    @ günther:
    Rotation macht generell Sinn, da die Kinder unter Wettkampfbedingungen das im Training erlernte ausprobieren können.


    @ alle
    bisher unbeantwortet blieb die Frage was ihr macht wenn:
    jemand nicht in der Abwehr spielen will, obwohl er gut ist-


    ich würde dann sagen, okay momentan sind die drei Postionen im Sturm verplant. Du kannst in die Abwehr. Wenn du das nicht willst , mußt du halt aussetzen


    ich denke man kann als Trainer schon verlangen, dass ein Kind dreimal hintereinander bei einem Turnier ins Tor geht. Anschließend war das Kind ja für ne ander Aufgabe vorgesehen. Es ist also nicht so, dass der Trainer das Kind an die Pfosten gebunden hat


    Das ist konsequent und nicht unmenschlich

    Das ist aus meiner Sicht auch eine andere Qualität als einen "gefühlten Stürmer" als Verteidiger zu bringen.


    Warum ist das ne andere Qualität? Der eine hat keine Lust auf Verteidiger, der oben genannte Fall keine Lust auf Torwart bzw. keine Lust auf zuviel Torwart (deshalb auch die Diskussion zur Intensität der Rotation). Ich kann den trainer verstehen, wenn er sagt "ich hab dich für 3 Spiele als TW vorgesehen", wenn das Kind ungefragt nach dem ersten Spiel das TW-Trikot auszieht. Da fehlt es an Disziplin. Bei den inzwischen oft genannten Bayern würde das auch gar nicht gehen, das wissen die kinder schon nach dem ersten Training! Kann man beurteilen wie man will. dann geht man halt mit seinem Kind da halt nicht hin. Würd ich auch nicht machen. Es ist einem halt dann nicht so wichtig.
    Aber: Wenn ich neu bin, würde ich zuerst mal beobachten was da abgeht, die Sachen mitmachen (war ja nicht unmenschlich was verlangt wurde). Nach einiger Zeit verbessert sich mein Standing und ich kann die Dinge die mir missfallen viel beser ansprechen.


    Ich gebe Fussballbaron auch hier recht:

    Dann frage ich mich auch, warum einer in ein LZ wechselt, wenn er nicht bereit ist, jede die sich ihm bietende Chance zu packen und dafür zu kämpfen, und sich schon nach kürzester Zeit mit den Trainer anlegt und sich bei Misserfolg lieber wieder in die eigene Komfortzone zurückzieht.

    @folkao

    Wenn sie bei diesem Turnier immer dieselbe Position spielen, heißt das noch lange nicht, dass sie bei jedem Turnier diese Position spielen.


    reiner Zufall ist natürlich auch folgende Meldung:


    "Ein Bayern – Akteur hatte aber dennoch etwas zu bejubeln: Torwart Hannes Heilmair wurde, wie bereits im Vorjahr, zum besten Schlussmann des Turniers gewählt."
    Bei einer Rotation wäre das wohl kaum möglich. Bei 10 Spielern ist die wahrscheinlichkeit nur 10% , dass man beim gleichen Turnier wieder Torwart ist

    reality check teil 2:


    Ist ja auch egal, jedenfalls wird die Rotation auf alle Fälle nicht so strikt gehandhabt wie sie hier teilweise gefordert wird.


    Die Vereine in München orientieren sich am großen Vorbild. Kürzlich traf ich ein Kind (E-Jugend) von einem ambitionierten Münchner Verein, der in der gleichen Gruppe spielt wie der FCB: "Ich bin Stürmer, normalerweise rechts, manchmal Mitte, nein Verteidiger muß ich nie spielen., Torwart schon gar nicht, würde gerne wechseln, aber bei dem anderen Verein ist nur eine Position fü nen Verteidiger frei"


    Kurzer Blick auf die Seite von Werder Bremen (U9) zeigt ein Mannschaftbild ohne Torwart. Hier wird schon mal glaubhaft vermittelt, dass die auch auf dieser Position rotieren. Ist auch für so ne Mannschaft eigentlich ein leichtes, da sie nur aus talentierten Spielern besteht, die das dann auch im Tor hinbekommen sollten


    Fakt ist: es rotiert auch von den Spitzenclubs nicht jeder und schon gar nicht ständig.

    @ alle:


    hier der reality check :


    im München gibt es 2 Leistungszentren, davon hat nur der FC Bayern eine U8 und eine U9.
    Die U8 des FC Bayern wechselte zumindest in dem Turnier bei dem unsere Mannschaft dabei war nie den Torwart. Und das bei Gegnern die deutlich unterlegen waren, die stolz waren auch mal einen Schuss auf das tor des FCB abgeben zu können. Die U8 des FCB war auch deswegen deutlich überlegen, weil jeder auf seiner Position spezialisiert war. Jeder Einzelen war gar nicht soviel besser, zumindest nicht in den Mannschaften wo die Kinder zuvor spielten. Sie waren halt sehr dizipliniet und technisch auf hohem Niveau um genau die Spielkultur umzusetzen. Rotation-? Fehlanzeige. Das Fazit meiner Eltern lautete: die rotieren ja auch nicht dauernd, warum macht man das bei uns und nicht bei denen?


    Die langfristige Rotation beim FCB sieht folgendermaßen aus: im Turnier sieht man einen tollen Spieler, der kann dann mal zum Probetraining kommen, ist er besser rotiert er positionstreu für jemand anderen in die Mannschaft.


    Ich denke also nicht, dass Rotation der Positionen verpflichtend in einem LZ ist. Wers machen will, solls machen (ich bin überzeugt von der Rotation, es gibt aber auch gewisse Grenzen), wers weniger strikt durchführt ist ja deswegen noch kein mieser Trainer, den man deswegen anschwärzen sollte.


    Im vielgerühmten Straßenfussball würde man so vorgehen: hey du bist doch neu, geh erstmal ins Tor, du bist da glaub ich nicht schlecht!

    Ich finde diese Ganze Geschichte sehr einseitig.
    Fussballschule ist nicht nur Turniere und scheinbar kommen alle anderen Spieler und Eltern mit dem Trainer klar.
    Wenn ein EINZELNER in diesem Stil nach nur so kurzer Zeit nur Negatives zu berichten hat wäre ich als Vereinsverantwortlicher instinktiv - aus rein praktischen und terminlichen - wohl auch auf der Seite des Trainers. Das ist jetzt für den Betroffenen nicht fair aber die einzige Möglichkeiten mit den wenigen verfügbaren Ressourcen über die Runden zu kommen.
    Ausserdem handelt sich um einen LZ-Trainer, bei dem anzunehmen ist, dass es keine Notlösung ist, sondern ein entsprechend ausgebildeter, erfahrener Coach.
    Bei aller Sympathie für das elterliche Engagement, wenn ich wüsste dass ein Vater beim Wechsel permanent auf die Uhr schaut, sogar bei anderen Mannschaften auf die Uhr schaut um Argumente zu haben, jedes Training mit Argusaugen betrachtet und nicht einfach nur mal froh ist, dass ich den "Neuen" UEBERHAUPT mit an ein Turnier nehme, obwohl er sich noch gar nicht im Training bewähren und auszeichnen konnte, dann hätte ICH als Trainer schon längst mal ein ernsthaftes Gespräch zum Thema "Vertauen" führen müssen. Nicht zuletzt darum, weil dieses Verhalten geradezu nach Problemen mit den anderen Eltern schreit !
    Statt auf den Trainer loszugehen, wären vorsichtige Sondierungs-Gespräche mit den anderen Eltern nützlicher gewesen. Vielleicht ist das ja immer so ?? Und auch mal nachzufragen wie es denn war, BEVOR d.


    Als LZ Trainer wäre ich vermutlich nicht unglücklich gewesen, dass dieser Bub mit seinem Vater wieder gegangen ist


    Immerhin hat der Bub die Chance bekommen TW im LZ zu sein ! Das ist nicht einfach nichts !


    Die Argumentation kann ich voll nachvollziehen.


    Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass Rotation Pflicht für einen Leistungsverein sein soll. Bei der U8 des FC Bayern beispielsweise erkannte ich bei einem Hallenturnier keine Rotation. Ich kenn mich da nicht aus, aber der FC Bayern sollte ein Leistungsverein sein. Da beschwert sich keiner von den Eltern. Die Eltern sind stolz, dass ihr Sohn dort spielt. Die Trainer sind immer die gleichen, obwohl sie kaum rotieren.


    Wir sind dagegen alles andere als ein Leistungsverein, rotieren sehr sehr viel. Das brachte gerade am Anfang viel Kritik bei den Eltern, weil das sonst kaum jemand macht. Mittlerweile zeigen sich die Vorteile der Rotation. Man sieht auch die Nachteile wenns versäumt wurde bei Kindern, die von anderen Mannschaften dazu kommen. Aber nach wie vor ist es so, wenn jemand schlecht spielt dann krähen die Eltern:" mein Kind kennt sich gar nicht mehr aus, was es machen soll, letztes Spiel war es Verteidiger, jetzt Sturm, kein Wunder dass er so schlecht spielt. Der Lahm muß ja auch nicht plötzlich Mittelstürmer spielen. Mein Kind kann einfach nicht Verteidiger. Jeder kann einfach nicht alles" usw. es gibt da Eltern, die tun gerade aus dem Grund das kind wieder bei uns raus oder sind froh, wenn es bei einer anderen Mannschaft wieder Dauerstürmer ist und nicht verteidigen muß. Da kann man erklären was man will.


    Fazit: rotation ist nicht soweit verbreitet, als dass man die fähigkeit des trainers ableiten kann, wenn er nicht jedes Spiel total rotiert oder jedes Spiel einen anderen TW einsetzt.


    Aus meiner Sicht ist es durchaus auch sinnvoll ein Kind mal 3 Spiele hintereinander im Tor zu lassen. Da an der Kompetenz des Trainers zu zweifeln, ist schon arg. Nach drei Spielen kommt jemand anders rein. Das ist doch auch Rotation. Ich muß doch nicht jedes Spiel komplett alle auf ne neue Position stellen

    paulwurf_mauli:

    Der Trainer rotiert nicht durch. Ich bin ganz der Meinung, dass jeder auf allen Positionen spielen soll. Auch dass der Trainer die Mannschaft aufstellt ist korrekt.
    Er sollte dies jedoch fair für alle Spieler tun. Dies sehe ich in diesem Fall überhaupt nicht. Er hat der Schilderung nach seinen Stammtorhüter gefunden, der ihm die Spiele gewinnt.


    seh ich nicht so. er hat ja immer wieder einen anderen ins Tor gestellt, sonst könnte ja das Kind gar nicht auf der Ersatzbank gewesen sein, bzw. mit links und rechts seine zahlreichen Tore geschossen haben. Da kann was nicht stimmen!


    Wo ist das Problem, in der F-Jugend bei einem Hallenturnier jedes Spiel einen anderen Torhüter aufzustellen?


    enormer aufwand, hab ich auch schon gemacht, viele eltern finden das gar nicht gut, auch die anderen Trainer schauen bedröpelt und sagen "würd ich niemachen, im Turnier den TW wechseln, du hast ja Mut (gemeint ist du bist bekloppt)"
    kenne niemand der das macht und hab mitlerweiele schon etliche Hallenturniere hinter mir. Bei den Topmannschaften in unserer Gegend (Bayern etc.) wird höchst selten die Positionen gewechselt, schon gar nicht der TW. Also tut nicht so als ob hier ein Menschenrecht auf Rotation verletzt wurde. Außerdem kann man so uns so rotieren. Es ist durchaus sinnvoll jemandewn mal 3 Spile a 10 min oder weniger im Tor zu lassen und nicht ständig alles zu rotieren.

    Dises "und basta, der spielt da, wo ich ihn aufstelle", kann der Trainer im Profibereich machen.


    der Trainer bestimmt. was machst du, wenn einer keinen Bock auf Verteidiger hat und sich da besonders blöd anstellt?

    Ein paar dicke eier ins Tor rollen lassen und dann wieder draußen spielen.


    dieser Vorschlag diskrediert sich selbst - mit dem Mannschaftsgedanken ist es hier wohl nicht besonders weit . reines egodenken also- ich Torwart- nein- ich bin doch Stürmer- wenn alle so denken - dann gute Nacht mit dem Team!

    In den folgenden Turnieren wurde er für ein oder auch mal zwei Spiele in´s Tor gestellt.


    Nach dem ersten Spiel wollte der Junge sich umziehen, doch der Trainer verwies ihn ins Tor und sagte das er ihn für drei Spiele (von 5) im Tor eingeplant hat.


    Inzwischen ist das zweite Turnier gespielt.


    In dem freiwillig gespieltem Spiel im Tor hat der Junge die ersten ca. 7 von 9 Minuten Spielzeit das Spiel immer wieder duch geschicktes Ablaufen den Ball sicher in die gegnerische Spielhälfte verlagert (teilweise bereits an der Mittellinie).


    Mein Problem ist, dass der Junge inzwischen gar keinen Spaß am Fußball hat.


    Aus anderen Vereinen hat er direkte Angebote wo er hin wechseln kann (Arbeitskollege)


    Das Kind musste wohl nicht dauernd ins Tor, sondern für ein paar Spiele (ein oder zwei, beim anderen Turnier mal drei!). Was soll daran schlimm sein. Er bekommt Einsätze auf unterschiedlichsten Positionen und kann auch die TW Position kennenlernen. Warum soll er nicht ins Tor gehen. Er hat keine Angst und ist gut darin. Nur nicht soviel Lust. Naja. Von Zwingen seh ich da gar nix. Der Trainer entscheidet, auf welcher Position jemand spielt. TW ist zwar eine Sondersituation, vor allem für Kinder die Angst haben oder wirklich als TW nur Panne sind. Dann sollte man sie da auch nicht einsetzen. irgendjemand will nicht verteidiger sein. der wird auch vor dei Wahl gestellt, entweder du spielst jetzt Verteidiger oder du setzt aus, weil Stürmer hab ich fürs nächste spiel genug. warum soll das nicht für den TW gelten? Er wird ja nicht gezwungen- er hat die Wahl: Ersatzbank oder Torwart.
    Wenn er keine Lust mehr hat, soll er halt wechseln. Was ist das Problem?

    Vielleicht muss man auch als Elternteil etwas runterschrauben. Eltern die immer genau wissen, wie kurz oder lang ihre Söhne spielen, gehen jedem Trainer auf den Sack!


    Find ich auch! Der Spieler ist neu dabei. Ohne ihn gings auch denk ich mal!
    Das Kind scheint ja in der Wahrnehmung des Papas ne Personalunion aus Neuer, Dante, Özil und Reus zu sein, der aber vor allem tore schiessen will. Für den Trainer sehr sehr schwierig Konstelation


    Man ist als Elternteil auch gut beraten Dinge, mal ein paar Monate laufen zu lassen.
    Genau meine Meinung. Außerdem sollte er es als dickes Lob verstehen, dass ihm gleich am Anfang der schwere Job Torwart anvertraut wurde. Er hat ja keine Angst TW zu spielen. Also kann er das mal machen. Auch Verteidiger ist nicht der Traumjob der Kinder. Aber so ist es halt. In diesem verein wird ja eh rotiert. Da muss man einfach mal dem Trainer vertrauen


    Auch die Bank ist eine Erfahrung und lernen mit Frust umzugehen auch. Ehrlich gesagt, wenn der Bub nach der geschilderten Episode heult und gar nicht mehr so richtig will, resp. bereits schon Alternativen ins Auge fasst, würde ich mir schon überlegen ob er in einem Leistungszentrum richtig ist.


    Find ich auch. Der Trainer stellt die Mannschaft auf, nicht der Papa, nicht das Kind. Auch bestimmt nicht das Kind wann das TW-Trikot ausgezogen wird, sondern der Trainer


    In den folgenden Turnieren wurde er für ein oder auch mal zwei Spiele in´s Tor gestellt.


    Vorbildliches Verhalten. Er wurde nicht ins Tor gestellt, sondern er bekam die Möglichkeit dazu! Seht doch das positiv.

    Falsch läuft meiner Meinung nach mehrere Dinge:


    1. das Kind hat das Gefühl: er ist eigentlich auch für diesen Verein zu stark, geh ich halt wieder, wenn die nicht machen was ich will!.
    Immerhin ist er neu dabei und sollte sich in die Gruppe erstmal einfügen. Der Vater unterstützt dies indem er an der Kompetenz des Trainers zweifelt


    2. er ist als Torwart nicht nur geeignet, sondern offensichtlich sehr gut darin und besser als andere. Warum soll er das nicht mal ne zeitlang jetzt machen. Es ist sehr wichtig auch mal als Torwart zu spielen. Gerade die besten Spieler wollen bei mir immer unbedingt auch ins Tor. Das müssen die dann natürlich auch mal öfters machen. Auch bei dem genannten "Leistungsverein" wird dann eh immer wieder mal rotiert, was ja eh schon mehr ist als bei den meisten anderen


    3. im Übrigen bestimmt der Trainer wie gewechselt wird, nicht der Spieler selber oder der Papa. Es ist also auch eine Art Disziplierungsmaßnahme der Trainer, dass er länger im Tor war und nur kürzer draußen, nach dem Motto: "wenn du nicht da spielst wo ich das sage, dann spielst du halt weniger"
    das Kind hat schon nach dem ersten spiel das Trikot ausgezogen, offensichtlich ohne den Trainer zu fragen, das geht gar nicht! Also weniger einmischen, abwarten, das kind für seine guten Leistungen im Tor auch als Papa loben. Mit dem Trainer Kontakt halten, evetl. Bedenken äußern, sich aber nicht in die Aufstellung einmischen!. Auch der Trainer will keine unglücklichen Kinder (davon gehe ich aus), er wird dann wieder rotieren oder sich bei Bedarf nach einem neuen Torwart umsehen.

    Die Jugendleiter untereinander haben nicht miteinander geredet. Machten das erst ganz neu. Der andere hält sich auch mmer mehr raus, evetl. froh weil er wenig Zeit hat. Er hatte damals zu mir gesagt, dass es wohl ein gespräch eltern, Jugendleitung, Trainer geben soll, das dann nicht mehr zustande kam.


    Wir waren erst im 2. jahr. Der E2 Trainer war auch ganz neu dabei. Er war aber froh, dass er von der JL noch eine Spieler bekam. Das wurde aber auch mit ihm nicht besprochen. Wir waren jedenfalls ziemlich angefressen


    Meine Verbundenheit mit demVerein ist aufgrund solcher Sachen auch nicht besonders groß. Ich bin ja auch Trainer, weil die Mannschaft von meinem Kind ohne Trainer da stand. Ein Nachbarverein war bisher im Kleinfeldbereich immer sehr professionel . War immer ne Option, dann mal zu wechseln. Die haben in den letzten Jahren aber so stark nachgelassen, kümmern sich kaum mehr darum, erst in der D-Jugend wirds dann besser. Dann holen sie einfach als DFB Stützpunkt die guten Spieler zu sich.

    @ karl
    das wäre optimal, aber man kann nicht erwarten, dass das alle so machen


    Folgende Situation aus alten Zeiten:
    Kind ist ein guter Spieler, aber ein Jahr zu jung für die F1, wie 2/3 der Mannschaft auch (ein jahrgang fehlt irgendwie fast komplett), 50% ehemalige F3 (von uns betreut), 50 % neu hinzugekommene Kinder aus F2 und F1. Spielstärke der jungen und neu hinzugekommenen Kinder gleich.
    Mannschaft wurde in die höchste Gruppe eingeteilt, obwohl wir wiederholt dem Jugendleiter mitteilten, dass er alles versuchen soll, das zu verhindern. Bei so ner Spielgruppeneinteilung kann man nicht alles durchbringen, unsere Bedürfnisse wurden jedenfalls nicht berücksichtigt. Damit fing schon alles an.


    Fazit: Trotz einiger guter Ansätze, Niederlage auf Niederlage. Mit den Leistungen der Kinder waren wir sehr zufrieden, es war einfach nicht mehr drin. Aber: Ein Vater musste sich ständig bei jedem Spiel über alle Maßen aufregen, schrie ununterbrochen in Spiel, gab Anweisungen, beschimpfte die Kinder, manchmal auch sein eigenes, natürlich auch uns. Dazu kam, das sein Kind sehr undiszipliert war und Spiele nicht absagte usw, im Training wenig Respekt zeigte (Schule, Hort wars genauso). Meiner Frau (er wußte nicht, dass es meine Frau ist) erklärte der Vater lautstark, was ich für ein Idiot bin usw. Es konnte so nicht bleiben. Zuerst waren wir noch freundlich, dann bestimmter, aber alle Erklärungen und Verwarnungen halfen nichts.


    Dann besprachen wir das mit den beiden Jugendleitern. Der wichtigere von den beiden entschied dann ohne uns und den anderen JL zu fragen, dass das kind nun statt F1 in der E2 spielen soll. Also: offensichtliche Belohnung für Fehlverhalten. In der neuen Mannschaft wars dann genauso, nur spielten die halt so niedrig, dass wes weniger Niederlagen hagelte. Einmal wollte er dort dann mit seinem Kind in der Halbzeit abhauen, weil er eine hohe Niederlage seinem Kind nicht zumuten wollte.



    Und jetzt kommst du, was soll man da machen?