Beiträge von Isi

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    Hoi Maverick


    Bedien' dich am besten bei clubcorner! Wenn du dich da einloggst, findest du die Spalte "Übungsbibliothek", in der du nach den von dir genannten Spielphasen sortieren kannst. Grundsätzlich sind alle Spielphasen wichtig - die Umschaltphasen sind aber deutlich schwieriger zu trainieren und erfordert eine gewisse Grundbasis an Technik und Spielverständnis. Ich würde dir wahrscheinlich - ohne dein Team zu kennen - eine solche mögliche Abfolge empfehlen:


    1. Woche: Wir haben den Ball

    2. Woche: Wir haben den Ball

    3. Woche: Wir haben den Ball nicht

    4. Woche: Wir erobern den Ball

    5. Woche: Wir haben den Ball

    6. Woche: Wir haben den Ball

    7. Woche: Wir haben den Ball nicht

    8. Woche: Wir verlieren den Ball

    Dann wieder von vorne.


    Innerhalb des Themas kommt jetzt eben die Übungsbibliothek zu tragen... Du findest, wenn du zum Beispiel nach "Wir haben den Ball" suchst, eine Auflistung von sehr geeigneten Übungen im Thema von Einzeltaktik über Gruppentaktik bis zur Mannschaftstaktik. Ich kann dir empfehlen, da bei der ersten Übung zu beginnen und bei erfolgreichem Durchführen dann zur nächsten Übung zu gehen. Viel weiter als 4:4 solltest du sowieso nicht trainieren in diesem Lernalter.


    Ich selbst trainiere auch in diesem Bereich und gehe ziemlich genau so vor mit dem Unterschied, dass ich mir von Anfang an Lernziele zu den einzelnen Themen formuliert habe, die ich Ende Saison erreicht haben möchte.


    Liebe Grüsse

    Das GAG-Modell eigene sich denke ich ganz gut, um eine Trainingslektion einzuteilen (siehe zum Beispiel https://www.football.ch/fvbj/P…chema_mit_GAG_Methode.pdf).

    Es geht kurz gesagt darum, dass du nach dem Einwärmen eine Spielform durchführst auf zwei oder mehr Tore (= G1).

    Nach dieser ersten ganzheitlichen Spielform folgt eine analytische Form, also eine Übung. Danach wieder eine ganzheitliche Spielform, in welcher die Kinder das Gelernte anwenden sollen und optimalerweise Fortschritte bemerken.


    Du kannst im A-Teil also beispielsweise den Doppelpass, den Übersteiger oder die Beidfüssigkeit üben lassen. Und im zweiten G-Teil (G2) dann auch wirklich nur das Geübte coachen und die richtige Umsetzung fordern und fördern, respektive sogar belohnen.


    Zum GAG-Modell findest du im Internet noch viel mehr :)



    Liebe Grüsse

    Isi

    Woher weiß man ob ein Spielervermittler ernst zu nehmen ist?


    Ich bin da extrem skeptisch, schon alleine deshalb, weil meine Tochter gerade mal 12 Jahre alt ist. Kann das seriös sein, wenn man da angeschrieben wird und wie soll man da eurer Meinung nach weiter vorgehen?


    Die (angebliche) Spielervermittlerin aus Frankfurt möchte am Samstag zum Pokalspiel meiner Tochter kommen und meine Tochter soll nächsten Mittwoch zu einem Sichtungstraining nach Frankfurt kommen.


    Ich trainiere selbst im Leistungsbereich eine U12 und es ist bei uns aus gutem Grund nicht gestattet, dass Spielerberater Spieler und Eltern kontaktieren.


    Wenn deine Tochter aber die nötigen Voraussetzungen hat und du ihr die Möglichkeit geben willst / kannst und sie das auch wirklich möchte, kannst du sie ja selbst für ein Probetraining anmelden.


    Liebe Grüsse

    Isi



    Edit:

    Hat diese Frau sich denn als Spielervermittlerin ausgegeben oder hast du das so interpretiert?

    Denn wenn sie sich nicht als solche ausgegeben hat und es sich um einen Scout handelt, dann sieht die Sache schon etwas anders aus.

    Sagt dir Hans Tanners Laufschule etwas? Erkundige dich da mal. Diese beinhaltet erstens gute Übungen und zweitens werden die Coachingpunkte, also worauf du genau achten solltest bei der Ausführung der Übungen, ganz deutlich definiert.

    In der Schweiz geht die Bewegung in ähnliche Richtungen.

    Die E-Jugend-Meisterschaft mit dem 7 gegen 7 wird ersetzt durch ein Turnier mit 3 Mannschaften.

    Es gibt neu 3 Spielfelder gleichzeitig:

    - Auf einem Feld wird weiterhin im 7 gegen 7 gegeneinander gespielt, da bleibt alles beim Alten.

    - Die anderen zwei Felder bestehen jeweils aus 4 Fununio-Toren und es wird im 4 gegen 4 gespielt.

    Es entsteht so ein Turnus, in welchem eigentlich bezweckt werden soll, dass 2/3 der Spielzeit Funino gelebt wird und ein Drittel der Spielzeit weiterhin aus dem 7 gegen 7 besteht.

    Ausserdem ist es so, dass man seine Spieler aufteilt und diese gleichzeitig auf verschiedenen Feldern im Einsatz sind.

    Beispiel:

    Feld 1: 7 von Team A gegen 7 von Team B

    Feld 2 (Funino): 4 Von Team A gegen 4 von Team C

    Feld 3 (Funino): 4 von Team B gegen 4 von Team C



    Eine weitere Änderung gibt es wohl in der D-Jugend. Die regionalen Unterschiede sollen weichen und eine schweizweite Vereinheitlichung stattfinden. Das klassische 9 gegen 9, in dem von 16er bis 16er gespielt wird, wird es so wahrscheinlich nicht mehr geben.

    In St. Gallen wurde beispielsweise schon diese Saison so gespielt:

    - 2 Spielfelder und Spiele parallell, und zwar jeweils auf einer halben Platzbreite im 7 gegen 7

    - Team A spielt zwar gegen Team B, beide Teams teilen ihre Spieler aber wiederum in 2 Mannschaften auf die beiden Felder auf

    - Somit spielen 7 Spieler von Team A auf Feld 1 gegen 7 Spieler von Team B - und das gleiche auf dem zweiten Feld.



    Sportliche Grüsse

    Neuerdings wird häufig das 21212 gespielt, quasi als Vorbereitung auf das 442, da die Offensivpositionen 1 zu 1 so besetzt sind, und halt "nur" zwei Aussenverteidiger fehlen.


    Hat das sonst noch jemand beobachtet bei Euch und Erfahrungen mit diesem Spielsystem?

    Ist sehr trainerabhängig. Ein guter Trainer, der sich intensiv mit Fussball befasst und Trainings konkret plant, der wird das Konzept auch zu Herzen nehmen.
    Bei der Ausbildung wurden uns nur die "Grundwerte" vermittelt:


    a) dynamisch
    b) offensiv
    c) Zonenspiel



    Im Konzept wird halt alles ausführlicher beschrieben. Ich selbst habe für unseren Verein das Konzept (>40 Seiten) heruntergebrochen und stichwortartig auf 4 Seiten gebracht.
    GUTE Vereine richten sich nach dem Konzept. Wird aber vom Fussballverband eigentlich schon ziemlich gut vermittelt.

    Also ich habe meinen Co-Trainer gleich von Anfang an ins Training integriert. Die ersten zwei Trainings hat zwar nur ein wenig geschaut, ob die Jungs die Übungen richtig machen; aber da war mein Ziel auch eher, dass er die Jungs erstmal kennen lernt und sieht, wer was kann (bei einem Dorfverein hat man halt eine ziemlich grosse Leistungsspanne :)). Dann ab der zweiten Woche habe ich ihn auch gleich gefragt, ob er sich schon vorstellen könnte, ein Training zu leiten zu einem bestimmten Thema oder ob er eine gute Übung dazu hätte. Er hat dann also gleich im dritten Training 2 Übungen gemacht und hatte sichtlich Spass dabei. Mittlerweile ist es so, dass wir die Arbeit eigentlich teilen; also dass wir entweder abwechslungsweise die Trainings leiten; oder ich in einem Training die Defensive und er die Offensive übernimmt. Die Aufstellung ist bei uns eigentlich nie ein grosses Thema. Wir wissen, welche Spieler wir in der Defensive und welche in der Offensive aufstellen möchten. Und alle 10 Minuten wird während dem Spiel sowieso ausgewechselt, damit auch die grössten Antifussballer mindestens eine Halbzeit spielen können.



    Jedenfalls steht er keinesfalls "unter" mir; fände das auch nicht in Ordnung; schliesslich soll er ja auch Spass daran haben, wenn er 3x die Woche seine Zeit dafür opfert :)



    Ausserdem kommen die Jungs jetzt nicht mehr immer zu mir gerannt, wenn sie ein Problem haben; sondern gehen einfach zu dem von uns, der gerade in der Nähe ist :)