Beiträge von PapaJoe

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    Hallo Kollegen,


    beim Hessischen Fußballverband dürfen Mädchen bei der Zuordnung der Altersklassen ein Jahr älter sein als die Jungs. Das ist nicht nur eine Ausnahme sondern die Regel in Hessen. Es machen also wirklich fast alle so.
    Jetzt stelle ich fest, das es Im Rheinland anders ist. Bin etwas verwundert. Jetzt lese ich auch, das in anderen Verbänden sogar eine ganze Altersklasse drunter gespielt werden darf. Könnt ihr kurz schreiben wie es bei euch ist.


    Hessischer Fußballverband: Mädchen darf ein Jahr älter sein:
    Rheinischer Fußballverband: keine Sonderregelung für Mädchen

    Lohnt sich definitiv,
    ich hatte nicht viel erwartet und war sehr positiv überrascht (2013 beim HFV).
    1. viele super Typen bei den 35 anderen Teilnehmern
    2. Referenten haben in der Regel auch Rang und Namen, daher auch wichtig die mal kennen zu lernen
    3. viel Praxis die wirklich anschaulich und begeisternd war und auch meiner Kondition genutzt hat
    4. Eindeutiges Bekenntnis des DFB zum beliebten Thema kindgerechtes Fußballspiel
    5. Manch unverbesserlichem Elternteil kann man mit Lizenz besser die Stirn bieten
    Wer sich danach an die vermittelten Inhalte und Vorgaben hält kann nicht mehr viel falsch machen.

    Gestern gab es unser erstes offizielles Fairplay - Punktspiel. Ich schaue ja nur noch als Papa zu, nachdem ich meinen Trainerjob an den Nagel gehängt habe. Hier meine Erfahrungen (unsere Kinder haben schon letzte Saison ohne Schiri gespielt, daher etwas erfahrener).


    a) Um die Eltern - Regel hat sich niemand gekümmert, Eltern und Geschwister befinden sich weiterhin am Spielfeldrand.
    b) Trainer standen auf einer Seite, etwa 10m Abstand, keine Kommunikation währen des Spiels.
    c) Ohne Schiri: Insgesamt faires Spiel, Einwurf, Ecken und sonstige einfache Regeln klappen perfekt. Fouls wurden nicht geahndet - keine Freistöße im gesamten Spiel. Aber es hätte auch nur zwei Freistöße geben müssen, weil eben die beiden Mannschaften sehr fair gespielt haben.


    Eine besondere Fanzonen - Regel hat sich bei unserem Spiel von selbst ergeben.
    Um in Ruhe zuschauen zu können, haben sich die Väter etwa 20 Meter von den Müttern eine eigene Fanzone gesucht.

    Auch bei dir find es ich aber ein bisschen schade, das die Reaktion der Frust und das Verlassen des Vereins war.
    Hattest du keine realistische Chance, ggf. "an die Front" im Verein zu gehen (z.B. als Jugendleiter) und selbst für Verbesserungen zu sorgen?
    (fiese Frage, ohne deine Hintergründe bzgl. Zeit etc. zu kennen, ich weiß, aber mich interessiert es trotzdem)

    Meine freie Zeit ist auch begrenzt. Nicht der Frust sondern die Lust treibt mich zu eigenen Wegen. Im Vereinsvorstand sehe ich keine realistische Chance etwas zu ändern. Der 1. Vorsitzende hat schon nach drei Monaten die Schnauze voll, muss aber noch zwei Jährchen machen . Mit dem bin ich mir weitgehend einig. Aber die alten Seilschaften funktionieren noch zu gut, so dass er auch so schnell nichts ändern kann. Und wenn doch, bin ich ja nicht aus der Welt.
    Den Kampf gegen die Windmühlen erspare ich mir - um zum Kern zurück zu kommen - ich habe ja meine Alternative gefunden.


    Wenn die 8 Jährigen von sich aus anfangen zu kombinieren, abzugeben und miteinander ihre eigene Taktik ausprobieren. Oder wenn sie ein Tor fangen, weil keiner hinten geblieben ist, und das dann selbständig ändern. Wenn sie mit drei Spielzügen den Ball unter die Latte gehämmert haben und dann als Flieger über den Platz rennen. Oder einfach mit knallrotem Kopf kaum Zeit zum trinken haben. Dann schaue ich einfach zu, mit breitestem Grinsen und feuchten Augen. =) (passendes Smiley gibts hier gar nicht)

    Also Leute, gegenseitiger Respekt ist nicht nur auf dem Spielfeld wichtig, sondern auch in so einem Forum. Habe ja nicht alle Beiträge hier im Forum gelesen, aber es scheint, als ob hier schon länger ein Kampf um die Meinungshoheit geführt wird. Negative Emotionen, Wut und Enttäuschung sind keine gute Basis um überzeugend zu argumentieren. Vor allem hört doch bitte damit auf euch gegenseitig zu beschimpfen.


    Um das Thema Haftung abzuschließen: ich bin wirklich (leider) alt genug um mein persönliches Risiko abschätzen zu können. In meinem Beruf gehe ich viel größere persönliche finanzielle Risiken ein, ohne die mein Job gar nicht möglich wäre. Man muss auch bereit sein für seine Überzeugungen etwas zu riskieren.


    Alle ehrenamtlichen Trainer und Vorstände der Fußballvereine verdienen erst mal Respekt und Dank für ihr Engagement. Jeder macht das aus einem anderen Grund. Der eine, weil er im normalen Leben oder im Job nichts erreicht hat und im Verein den Dicken machen kann, der andere weil er den Sport liebt, wieder einer weil er dem Verein etwas zurück geben will oder wie ich, weil er gerne etwas für die Kinder (in erster Linie für mein Kind) tut. Der eine macht es besser, der andere schlechter - aber alle tun immerhin etwas. Und wenn keiner mehr was macht, ist der Fußball am Ende.
    Dann gibt's keine Müllers mehr und auch keine Hummels. Dann müssen die Bundesligavereine die Knaben aus Brasilien importieren.


    Noch mal zur Frage, warum das im Verein nicht geht (ich hatte weiter oben ja schon einige Gründe genannt):
    1.) Finanzieller Anspruch des Vereins
    2.) Ausschluss von Vereinsfremden
    3.) Besserwisserei
    4.) Kommunikationverweigerung
    5.) Tradition und Vorurteile
    6.) Im Verein muss man alle mitnehmen, auch die Trägen, die Unmotivierten, die Egoisten, die Unverschämten, die Geizhälse und die Besserwisser


    Trotzdem habe ich mich mit niemandem dort verkracht, bin weiter passives Mitglied und mein Sohn spielt dort weiter in der aktuellen F1. Ich konnte dort in den letzten 3 Jahren machen was ich wollte, so lange ich alles selbst organisiere mache und bezahle. Aber wofür brauche ich keinen Verein, wenn der mich nicht unterstützt und nur die Beiträge abschöpft.


    Wenn man seine Emotionen unter Kontrolle hat, kann man sich alle Optionen offen halten. Damit ich mich mit einem guten Gefühl wieder dort einbringen könnte, müsste sich dort strukturell und personell einiges ändern. Darauf habe ich keinen Einfluss.


    Daher mache ich einfach was ich will, dann weiß ich auch das es klappt.


    Thomas, Du hast Recht, aber Mannschaftstaktik ist erst ab D-Jugend ein Thema. Individual - und Gruppentaktik lernen die Kinder auch beim Bolzen, so bald sie feststellen, das man gemeinsam schneller zum Tor kommt. Die Widersprüche kommen daher, das alle Altersgruppen hier in einen Topf geworfen werden. Natürlich profitieren beim Fußballtreff die kleineren Kinder mehr als die Großen, die in erster Linie Spaß daran haben den Kleinen etwas zu zeigen und froh sind überhaupt Kicken zu können. 80% der Kinder sind 7-9 Jahre alt.
    Ein taktisch perfekt geschulter Spieler bringt nichts, wenn er mit 13 das Handtuch wirft. Wenn die Kinder in der D die taktischen Übungen als langweilig empfinden dann liegt das an den Übungen. Die Bewahrung der Spielfreude ist bei uns vorerst das einzige was wirklich zählt um die Kinder langfristig bei der Stange zu halten.

    Das Thema Haftung ist mir voll bewusst, aber ich lasse mich von der 'Worst Case' Mentalität nicht beeinflussen. Thema beim Trainerschein war auch die Haftung bei Aufsichtspflichtverletzung (mit einem Kind auf Klo gehen oder noch mal etwas aus dem Auto holen und dann passiert was). Fakt ist (laut DFB) es wurde noch nie ein Trainer oder Übungsleiter dahingehend verurteilt.


    Ich gebe zu, das mit dem Camp ist in der Hinsicht etwas riskanter (Übernachtung), evtl. werde ich das nächstes Jahr irgendwie absichern. Ich hatte mich dieses Jahr mit der Gemeinde und einem Förderverein deswegen getroffen, es war aber nichts brauchbares dabei raus gekommen.


    Ein Haftungsausschluss, den alle Eltern unterschreiben, hört sich gut an, ist aber nur bedingt rechtssicher. Am A... kriegen sie dich immer bei grober Fahrlässigkeit, ob versichert oder nicht. Daher ist Alkohol schon mal nur in geringen Mengen erlaubt.


    Wir organisieren seit 12 Jahren jedes Jahr eine Flossfahrt ( www.Partyfloss.de ) und haben uns anfänglich unheimlich in die Hose gemacht wegen der Haftung. Es musste jeder einen Haftungsausschluss unterschreiben und eine Schwimmweste tragen. Kinder waren auf dem Floss verboten. Heute nehmen wir bis zu 6 Kinder mit und können über die damaligen Bedenken nur schmunzeln. Wichtig ist das man die Verantwortung annimmt und die Risiken minimiert, dann kann einem eigentlich keiner was.


    Wer einen Fall kennt, wo eine Aufsichtsperson bei einer privaten Veranstaltung (Kindergeburtstag?) zivilrechtlich belangt wurde, kann dies gerne mal berichten. Aber dann bitte auch Fakten und keine Gerüchte.

    Worin siehst du nun den Unterschied für dich, aber auch für die Jungs, bei deinem Vorgehen, gegenüber meinem oder auch deinem, wenn du dies beim Verein mit deiner letzten Mannschaft durchgezogen hättest.

    Hallo Günter,



    die Kinder sollen weiter im Verein spielen, mein Angebot ist eine Ergänzung und soll hauptsächlich den Spaß am Fußball erhalten und zusätzliche Möglichkeiten bieten Fußball zu spielen und zwar ohne Manipulation durch Erwachsene.







    Natürlich habe ich erst mal versucht im Verein etwas zu
    bewegen. Es ist aber schlicht nicht möglich aus folgenden Gründen:






    Ich hatte nur 12 Kinder im Jahrgang 2006, von denen wollte
    nur die Hälfte mehr als einmal pro Woche trainieren. Die andere Hälfte kommt
    nur unregelmäßig zum Training und spielt zwischendurch überhaupt nicht Fußball.
    Zu wenige Kinder um vernünftig zu kicken. Die Trainer der anderen Jahrgänge
    hatten kein Interesse an gemeinsamen Spielen und sind auch nicht in der Lage
    die Kinder mal spielen zu lassen ohne ständig dazwischen zu brüllen.






    Bei einigen Eltern besteht gegenüber dem Trainer und dem
    Verein ein Anspruchsdenken, das die Motivation für jegliches zusätzliches Engagement
    zerstört. Als Vereinstrainer hast Du auch gar keine Zeit mehr für zusätzliche
    Aktivitäten, da Du ständig mit Training, Punktspielen, Turnieren und Sitzungen
    zu tun hast.






    Die Kleinen sollen mit den Großen spielen, da sie durch Abschauen
    viel schneller lernen und dadurch viel motivierter sind (gilt besonders für die
    besonders Begabten, die in ihrem Jahrgang keine wirklichen Gegner haben).






    Die Kinder aus unserem Dorf, die darauf brennen mit zu
    machen, sind oft aus einem anderen Jahrgang oder in Nachbarvereinen. Als ich
    noch aktiver Trainer des einen Vereins war, waren Eltern und andere Trainer
    eher misstrauisch (Thema Abwerbung bei uns schon in F-Jugend).






    Die Terminkalender der Kinder sind so voll, das es ca. 30
    Kinder auf meiner EMail - Liste braucht um an einem angekündigten Termin
    wenigstens 12 Kinder auf dem Platz zu haben. Für feste Termine haben die
    meisten gar keine Zeit.






    Unser Verein will aus allem Geld ziehen. Ein Fußballcamp mit
    30 Kindern würft dort normalerweise einen
    Gewinn von ca. 1500 € ab, der in die klamme Vereinskasse geht. Das
    bedeutet hohe Kosten für die Familien und billigste Ausstattung. Beim
    dreitägigen Vereinscamp gab es für 80 € vereinseigene Trainer, Nudeln und
    Fischstäbchen, einen Ball, der den dritten Tag kaum überlebt hat sowie ein
    Trikot der billigsten Sorte. Als Preise gab es unsignierte Autogrammkarten.






    Das Thema Haftung habe ich nicht einfach ignoriert. Eine
    Versicherung für ein Bolzplatzspiel, bei dem jeder mitmachen darf, gibt es nicht.
    Es ist ja auch eine Frage was man versichern will und kann. Wenn ein Kind sich
    auf dem Bolzplatz verletzt, zahlt natürlich die Krankenkasse die
    Heilungskosten.



    Das Haftungsrisiko wird gerne genannt um private Initiativen
    auszubremsen. Fakt ist, das sogar kommerzielle Fußballschulen und Fußballcamps
    keine Versicherungen haben. Dort wird auch auf die eigene Krankenversicherung
    verwiesen. Bei Vereinen ist das Pflicht, da die Krankenversicherung die
    Heilungskosten hier sparen wollen.



    Ich vermittele nur Termine zum Fußball spielen. Wenn ich auf
    den Platz komme, sind viele Kinder schon da. Wenn ich gehe wollen manche noch
    bleiben - mit Erlaubnis der Eltern.



    Der Sportplatz in unserem Dorf kann von allen einheimischen Kindern
    jederzeit benutzt werden. Dort spielen die Kinder unbeaufsichtigt Fußball.
    Keiner fragt nach Versicherungen. Interessanter weise spielen dort viele, die
    mal in unserem Verein waren, aber in ihrer Mannschaft keine Lust mehr hatten.

    Abwohl ich letztes Jahr noch meine C-Lizenz gemacht habe - hat mir viel Spaß gemacht - habe ich jetzt den Absprung geschafft. Habe fast 6 Monate mit der Entscheidung gekämpft. Natürlich hatte ich erst mal ein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber.
    Jetzt fängt die neue Saison (auch für meinen Sohn) an und ich bin absolut glücklich mit meiner Entscheidung. Meine gewonnene Zeit kann ich jetzt effektiv und gezielt so einsetzten, wie ich das für sinnvoll halte. In meinem 'Fußballtreff Malmeneich' organisiere ich regelmäßige Fussballspiele - vereinslos und kostenlos. Freies Spiel bis die Socken qualmen. Ich sorge nur noch für gute Bedingungen und genügend Mitspieler. Letzte Woche war mein erstes eigenes Fußball - Zeltlager - 12 Kinder und drei Tage freies Spiel. Unglaublich welche Kondition die Kinder hatten. Schon vor dem Frühstück bis zur Dämmerung mit dem Ball unterwegs.


    Die Mitgliedsbeiträge werden ja nicht nur für die Beschaffung der Trainingsbälle oder allgemein -materialien genutzt. Dazu kommen Versicherungsbeiträge für die Kinder, Kosten für Trainer der Mannschaft, Fahrtkosten etc. Vielerorts erden für Weihnachtsfeiern, Sommerfeste mit den kleinen Mannschaften auch Zuschüsse bezahlt. Also nicht nur 1:1 umrechnen, das nennt man Milchmädchenrechnung.


    Und wie soll das Vertreterwahlrecht laufen? Mal kommt Papa, mal kommt Mama.....mal hü mal hott..hat keiner der beiden Zeit vertritt der Onkel oder die Tante den jungen Spieler?

    Als Trainer weiß ich sehr wohl, was von unseren Beiträgen zurück kommt. Trainer bekommen bei uns nichts, Fahrtkosten werden nicht erstattet. Weihnachtsfeiern und Sommerfeste hatten wir noch nicht.
    Wer sich schon zu lange im Umfeld der Vereinspolitik befindet, ist meiner Meinung nach nicht mehr in der Lage die Perversion vieler Regeln und Gewohnheiten zu sehen, die Kindern, Eltern und Trainern das Leben schwer machen.

    Danke für die viele Antworten
    Ca 14° im Mai, bewölkt, die meisten Kinder haben ein Trikot an, darunter ein Unterhemd. Wenige Kinder spielen ohne Unterhemd (währe mir auch zu kalt) Ein Kind ist mit dicker Fliessjacke auf dem Platz, bewegt sich anfänglich noch normal, wird aber immer träger und hat dann ständig die Hände in den Taschen und legt sich bei jeder Gelegenheit auf den Boden.
    Die Aufforderung doch endlich mal die Jacke aus zu ziehen, beantwortet er mit: "Das hat meine Mama mit verboten". Diese ist aber nicht anwesend. Als die Mama nach dem Training, als sie ihr Kind abholt, darauf angesprochen wird, reagiert sie ungehalten, ihrem Kind währe es ständig kalt.
    Soviel zu der Theorie, das die Eltern und die Kinder das selbst entscheiden können. Die Kinder könnten, wenn sie dürften.

    Defacto spielen die Interessen von Kindern in den Fussballvereinen keine Rolle, auch wenn die Herren Politiker bei den Versammlungen die tolle Jugendarbeit besonders loben.
    Die Mitgliedsbeiträge der Kinder und Jugendlichen (bei uns im Verein 400) werden nach oben geleitet, wo sie in den Händen des Trainers der ersten Mannschaft landen.
    Bei den Kindern zählt einzig sparen, sparen, sparen. Neue Bälle? abgelehnt! Torwarthandschuhe? wie bitte? Trainingsmaterial? "Ist alles notwendige vorhanden, das hat immer schon gereicht"
    Hallenbälle? "Brauchen die kleinen noch nicht".
    Von den Beiträgen unserer Bambini - Mannschaft der letzten 20 Monate ( 2400 € ) sind gerade mal 20 billigste Alpas - Bälle zurück gekommen. Das bedeutet 93% der Kinderbeiträge werden abgezogen und zur Tilgung anderer Verbindlichkeiten verwendet. Die Kinder finanzieren den Seniorenfussball.
    Daran wird sich auch nichts ändern. Bei Wahlen gibt es immer nur einen Kandidaten und der heißt: Wiederwahl

    Hallo Kollegen,
    habe jetzt wirklich lange gegooglet, aber nichts dazu gefunden.
    Folgende frage an die, die es wirklich wissen:
    Gibt es im Jugend - Fussball eine Vorschrift für die zu tragenden Klamotten bei Punktspielen?
    Aktuelles Problem: Mütter ziehen ihre Kinder beim Training und bei Spielen falsch an (viel zu warm).


    1. Darf Kind einen langen Fleecepulli oder eine Regenjacke unter das Trikot anziehen?
    2. Muß Kind die lange Trainings - Hose beim Punktspiel ausziehen?


    Komischer weise gibt es zum Thema Mütze beim Fussball ganz viele Infos.


    Wie regelt ihr das, wenn die Eltern ihre Kinder zu warm anziehen, weil ihnen selbst beim Zuschauen kalt ist?


    sportliche Grüße
    Joe

    Ist es nicht das beste für die Entwicklung der Kinder, wenn sie den Belag ständig wechseln? Stichwort: Differenzielles Lernen.
    Wir haben seit dem Winter die Möglichkeit einmal die Woche auf einen Kunstrasenplatz auszuweichen, normal spielen wir auf Rasen, manchmal auch auf Asche. Ich versuche auf jeden Fall so oft wie möglich den Belag zu wechseln.

    Wir spielen Samstag beim Training immer auf (sehr gutem) Kunstrasen. Sonntags auf dem Bolzplatz natürlich auf knubbeligem Naturrasen. Also immer im Wechsel. Aber die Kinder trauen sich auf Naturrasen wesentlich mehr, wohl weil da der Ball nicht so schnell ist.


    Das Problem scheint sich langsam zu erledigen. Zwei der drei Kinder haben bei den letzten zwei Trainings super gespielt. Ich fahre mit 5 Kindern drei Tage zum Fussballcamp, und da sind die drei Kandidaten dabei. Dann kann ich mir das ganze mal in Ruhe von der Seite ansehen.

    Danke für die vielen Antworten.





    Das wir zwei Trainer nicht die besten Freunde sind ist
    sicher nicht optimal. Momentan haben wir 16 - 18 Kinder im Jahrgang und das
    kann einer alleine nicht. Beide Trainer haben einen Sohn in der Mannschaft.
    Aufhören kann ich momentan nicht. Ich habe einen gutes Verhältnis zum
    Vereinsvorstand und habe mich als Trainer für die nächste Saison verpflichtet.
    Da käme ich wenn überhaupt erst nächstes Jahr raus. Wir müssen also damit erst
    mal leben.





    Im Verein gibt es akuten Trainermangel im Jugendbereich. Wir
    haben einfach sehr viele Jugendliche (ca. 250). In der G-Jugend der letzten
    Saison Jahrgang 2005 und 2006 alleine ca.40 Kinder mit 3 Mannschaften.
    Weiterhin noch eine Minigruppe Jahrgang 2007 und 2008 mit ca. 20 Kindern.



    In der Regel sind es die Väter die das Training machen. Bis
    auf Bälle gibt es vom Verein nichts. Aktuell wurde eine Mannschaft (F - Jugend )
    aufgelöst, weil kein Trainer mehr gefunden wurde. Die 12 Kinder sind alle auf
    dem Weg in andere Vereine oder in private Fußballschulen. Spätestens in der
    D-Jugend verlassen die wirklich guten Spieler sowieso unseren Verein. In den
    umliegenden Vereinen sind die Mannschaften wesentlich besser, da die sich durch
    Sichtungstermine die guten raus picken. Da wollen die guten Kinder und ihre
    Eltern natürlich hin. Bei uns wird dafür an allem gespart, damit die Kredite
    bald getilgt sind.





    Das ein Spiel 7 gegen 7 keinen Sinn macht, ist mir sehr bewusst,
    manchmal ist es ja sogar 8:8. Ich kann mich aber auch nicht immer mit meinen
    Vorstellungen durchsetzen, ich will ja auch keinen Streit. Beim Turnier ist
    genau diese Spielart aber leider üblich.



    Beim letzten Training haben wir nicht wie üblich ein Abschlussspiel
    gemacht, sondern 3 Mannschaften gebildet und zusätzlich ein kleineres Feld mit
    Minitoren. Das Kleinfeld wurde noch mal verkleinert, so das es nur noch etwa 25
    Meter lang war. Das hatte ich schon vorher aufgebaut. Wir haben dann mit 5
    gegen 5/6 gespielt und auf dem Miniplatz gleichzeitig 3 gegen 3.



    Zusätzlich hatten wir noch ein Kind aus der F - Jugend
    dabei. Eines der Kinder, um den es hier ging, hat mit dem größeren Kind aus der
    F eine Vorstellung geboten, die mir einen wahren Glücksschauer über den Rücken
    laufen ließ. Der hat sich permanent frei gelaufen, durch Rufen angeboten und
    hat die schönsten Pässe und Doppelpässe gespielt. Seine geschossenen Tore waren
    kaum noch zu zählen. Allerdings spielte er fast ausschließlich mit dem größeren
    Kind zusammen. Der zweite in der Runde hat sich wie üblich weniger beteiligt. Der
    dritte war an dem Tag krank.





    Ich bin inzwischen der Meinung, es hat tatsächlich was damit
    zu tun, das die ungeordnete Spielsituation und das Getümmel um den Ball den
    Kindern nicht gefällt, und sie sich deshalb raus halten. Aus dem Bolzplatz ist
    das Spiel tatsächlich durch die größeren Kindern viel geordneter.



    Zusätzlich habe ich festgestellt, das die Kinder auf
    Kunstrasen schlechter spielen als auf Naturrasen. Letzten Sonntag habe ich
    wegen durchweichtem Bolzplatz unser Sonntagsmatch auf den Kunstrasen des
    Vereins gelegt und es war echt schwieriger für alle.





    viele Grüße



    PapaJoe

    Die Eltern sitzen beim Training sehr weit weg (auf der Tribüne), Blickkontakt kaum möglich. Bei einem Kind sind die Eltern nie dabei, auch nicht auf dem Bolzplatz.
    Die Kinder, die im Turnier nur langsam laufen, sind danach alles andere als Erschöpft. Die geben eben nur 50%.
    Unsicherheit beim Spiel gegen fremde Kinder könnte ich mir vorstellen, natürlich spielt auch die Platzgröße wohl eine Rolle.
    Die Frage ist, ob die Kinder sich evtl. unsicher fühlen weil sie Angst haben etwas falsch zu machen.
    Oder sie können mit den chaotischen Situationen nichts anfangen, wenn alle Kinder nach einem Ball treten.