Beiträge von PapaJoe

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    Vielen Dank für die umfangreichen Hilfen.


    Natürlich werde ich das wieder probieren. Als Teilnehmer hatten wir ja jetzt 9 aus 25, so das ich mir nächste Woche mal eine andere Truppe zusammen stelle.
    Die Überlegung auf zwei Felder mit 8 Toren zu spielen habe ich erst mal verworfen, da mir das zu stressig wird, mache ich evtl. dann, wenn es alle können.
    Hab ja auch noch keine 8 Tore.


    Da ich ja beim Treff nur ergänzendes Training mache und der Spaß sowie die Spielpraxis im Vordergrund stehen, werde ich, wenn alle es ausprobiert haben eine zusätzliche Stunde in der Woche Funino spielen und nur die Kinder dazu nehmen, für die es Sinn macht und die es auch wollen.


    Kinder, die noch keinen Ball annehmen können oder nicht laufen wollen, können dann im Anschluss bolzen wie bisher.


    Für Reihenfolge beim Einwechseln werde ich mir noch was einfallen lassen. Ich denke jeder merkt sich den vor sich und schickt ihn bei der Einwechslung raus. Ich selber möchte mir die gesamte Reihenfolge nicht merken.


    Strafangriff hat übrigens sehr gut funktioniert, das hat den Kindern Spaß gemacht. Die Regel mit dem Toraus und dem Seitenaus im Schußraum war mir gar nicht bekannt. Steht so gar nicht in dem Buch. Habe einfach von der verteidigenden Mannschaft auf der Torlinie eindribbeln lassen. Aber diese Regeln sind auf jeden Fall sinnvoller.


    MightyReds, wenn Du aus der Limburger Gegen kommst, vielleicht komme ich mal bei Dir zuschauen, oder wir spielen das mal zusammen?

    Hallo Leute,


    bin letzte Woche in einem Buch auf die Spielformen von Funino gestoßen und habe es kaum erwarten können es auszuprobieren.
    Da heute nur wenige Kinder angekündigt waren, dachte ich es währe die beste Gelegenheit.
    2 x E-Jugend,7 x F-Jugend

    Natürlich hatte ich nicht erwartet, das sie alles sofort umsetzen, aber es war kaum zu erkennen, das sie sich versuchten an die neuen Gegebenheiten anzupassen.
    Die meisten waren eher angenervt von den kleinen Toren und wollten lieber rumbolzen. Die Auswechselreihenfolge hat, so war mein Eindruck, schon ihre komplette Spielintelligenz beansprucht. Dabei sollte das doch im 3 gegen 3 einfacher sein. Im späteren 4 gegen 5 auf große Tore hat es wieder besser funktioniert.


    Was ich allerdings sagen muß, heute hatten sie alle nicht so richtig Bock. Das war letztes Jahr auch so, als der erste warme Trainingstag nach dem Winter da war. Ich erwartete das alle losspielen wie die Bienen an den ersten Blüten. Statt dessen Trägheit und Lustlosigkeit.


    Wer hat mit Funino Erfahrung, wie lange dauert es, bis das funktioniert und Spaß macht?

    Ich denke ich werde erst mal bei der Gemeinde fragen, was die so an Geräten haben. Aber zum Lochen und Fräsen haben die bestimmt nichts.
    Vielleicht kann man ja auch darauf verzichten und es wird nur vertikutiert und gedüngt?
    Die 'örtliche' Firma hat übrigens 1200 € netto dafür aufgerufen, ohne genauere Angaben zu machen.

    Hallo Leute,
    weiß jemand was die Frühjahrs - Pflege und Aufarbeitung eines Rasenplatzes (50 x 30 Meter) für folgende Arbeiten kosten würde:


    Fräsen
    Plätten
    Lochen
    Vertikutieren
    Düngen


    Es ist mehrere Jahre nicht gemacht worden und ich würde das evtl. mit Spenden finanzieren, wenn die Gemeinde sich weigert.
    Anbieter ist eine quasi örtliche Firma, die auch unseren Vereinsplatz pflegt. Mir kommt die aufgerufene Summe ziemlich hoch vor. Was meint ihr?

    Ähnlich könnte es auch für den Trainerbedarf geregelt werden: wer Teams ohne ausgebildete Trainer in den Staffelbetrieb schickt, der zahlt Strafe!

    Wie schon geschrieben, haben fast alle unserer Jugendtrainer jetzt eine Lizenz. Viele Trainer wissen trotzdem alles besser, weil sie ja schon als Jugendliche in der Dingsbumsliga erfolgreich Vorstopper oder Libero gespielt haben. In deren Birne passen vielleicht 5 Liter Weizenbier, aber keine neuen Erkenntnisse, egal wie viele Schulungen Du veranstaltest. Weil früher war ja alles gut, und so haben sie es ja auch vor 30 Jahren gelernt. Das sie es als Senioren nur in die 2. Mannschaft Kreisklasse geschafft hat haben lag dann am Verletzungspech.

    Um noch mal zum Thema zu kommen. Hier mein Fazit:



    Als erster in unserem Kreis habe ich 2013 die Heimspiele der Punktrunde mit meiner F2 nach den Fairplay - Regeln gespielt. Ich habe mich intensiv für die Verpflichtung zur FPL eingesetzt. Es gab dann 2014 im Kreis FPL - Schulungen, die für alle Trainer der G und F Jugend verpflichten war. Und die Schulung war wirklich überzeugend. Danach wurde die FPL für G/F eingeführt. 2013 haben in unserem Verein 9 Trainer die jetzige C-Lizenz erfolgreich absolviert.
    Man könnte denken, damit sei alles notwendige für den Erfolg im Kinderfußball getan.


    Fazit für 2014/2015:
    1. Den Trainern ist es scheißegal, was über strukturiertes, kindgerechtes Training und Verzicht auf Ergebnisdenken im Kinderfußball vom DFB gelehrt wurde.
    Sie machen den selben Scheiß, wie vorher. Kommen unvorbereitet mit platten Bällen zum Training und stellen die Kinder in der Reihe auf zum Doppelpass aus dem Stand. Außerdem müssen wir noch üben was im letzen Punktspiel nicht geklappt hat. Zum Abschlussspiel sind wir dann leider nicht gekommen. Spielformen, was war das noch mal?
    Beim Punktspiel werden zwei Kinder auf die Ecken des eigenen Strafraums gestellt, mit der Vorgabe die gegnerische Hälfte nicht zu betreten. Und wer es trotzdem macht wird sofort zurück gepfiffen. Vor dem Spiel wird gedroht und in der Halbzeit geschimpft. Die zwei Egoshooter die vorne rum laufen und die Tore schießen werden dann gefeiert, wenn die Taktik auf geht.


    2. FPL:
    Die ergebnisorientierten Trainer haben mit ihren Kindern das Diskutieren trainiert. Jede Situation wird lautstark angezweifelt, der Ruf 'Aus' kommt schon bevor der Ball nur annähernd die Seitenlinie erreicht hat. Es wird mehr gelogen und getrickst als vorher. Und einigen Kindern macht es sichtlich Spaß zu bescheißen. Die Eltern stehen genau da rum, wo sie vorher standen. Die Trainer stehen jetzt in der Coachingzone und brüllen gemeinsam von einer Seite aus die Kinder an.
    Und nach dem Spiel sagen sie: zum Glück ist es nächstes Jahr in der E vorbei mit dem Fairplayscheiß.


    Aber einen gewaltigen Unterschied gibt es: Dieses assoziale 'Schiiiriii' Gebrüll ist mal für eine Saison verstummt.

    Handelt es sich um eine Spende im üblichen Sinne, wenn das gespendete Geld sofort wieder zurück gezahlt wird?


    Es kann sich auch um eine so genannte Aufwandsspende handeln. Selbst dafür kann der Verein eine Quittung ausstellen. Allerdings ist das natürlich mit einer ganzen Menge an Bedingungen verknüpft.
    Natürlich muss ein Vereinsvorstand bzw. der Steuerberater darauf achten das hier alles gesetzlich einwandfrei ist, dafür gibt es ja jede Menge Infomaterial.
    Bezüglich dem eigentlichen Geldfluß gibt es auch hier etwas:



    Tatsächlicher Geldfluss ist nicht erforderlich


    Bei dem nachträglichen Verzicht auf den Ersatz der Aufwendung bzw. auf einen sonstigen Anspruch handelt es sich um eine Geldspende. Es ist nicht erforderlich, dass tatsächlich Geld zwischen dem Verein und dem Zuwendenden hin und her fließt. Der Verein muss also nicht zum Beispiel zunächst die Übungsleiterpauschale auszahlen, die der Empfänger der Übungsleiterpauschale dann später wieder zurückspendet. Auch ohne diesen tatsächlichen Geldfluss ist es möglich, dem Zuwendenden eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) über eine Geldzuwendung zu erteilen. In dieser sind auch ausdrückliche Angaben darüber zu machen, ob es sich um den Verzicht auf die Erstattung von Aufwendungen handelt.


    Quelle:


    Eine Welt Netzwerks Hamburg für gemeinnützige Organisationen



    Natürlich ist der Steuervorteil für die ungerecht, die keine Steuern bezahlen. Denen ohne Einkommensteuer kann man ja einen 'echten' Geldbetrag bezahlen oder die Spende fällt dann geringer aus, das ist ja alles Gestaltungssache des Vorstands. Aber Du hast Recht, die Spende muß auf jeden Fall 'freiwillig' bleiben.


    Und das dem Staat das Geld für seine sozialen Verpflichtungen fehlt, wenn Übungsleiter eine Spendenquittung vom Verein bekommen ist hoffentlich nicht Dein Ernst!

    Hinzu kommt, dass es sich um eine Form des geduldeten Steuerbetrugs handelt, wenn ein Geldbetrag an den Verein gezahlt, dafür eine Spendenquittung ausgestellt und dieser Betrag wieder zurück überwiesen wird!

    @TW_Trainer: Das mit der Rückspende ist bei 90% der kleinen Vereine die Regel. Das ist kein Betrug!.


    Aus dem Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10. Oktober
    2007

    .....
    12. Rückspende
    Die Rückspende einer steuerfrei ausgezahlten Aufwandsentschädigung oder Vergütung an die
    steuerbegünstigte Körperschaft ist grundsätzlich zulässig. Für den Spendenabzug sind die
    Grundsätze des BMF-Schreibens vom 7. Juni 1999 (BStBl I S. 591) zur Anerkennung sog.
    Aufwandsspenden an gemeinnützige Vereine zu beachten.
    Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.


    Leider liegt das Problem im Detail, so das ein Verein nur so viel an 'Gehältern' auszahlen darf, wie es von den Einnahmen darstellbar ist, ohne das die Rückspende einkalkuliert wird. Deshalb gibt es bei vielen Vereinen nur eine Spendenbescheinigung von 500 - 1000 €, jährlich, obwohl 2400 € möglich währen.


    Ausserdem ist das alles mit einem gewissen bürokratischen Aufwand verbunden. In unserem Verein scheitert es daran, so das keiner der 10 lizenzierten Trainer auch nur einen Cent bzw. eine Spendenquittung erhält.




    Wenn jemand meinem Sohn (geb. 2006) zweimal wöchentlich ein sehr gutes Fußballtraining unter motivierten und halbwegs gleich talentierten Mannschaftskameraden bieten würde. Dazu noch ein Spiel oder Turnier am Wochenende. Ich währe bereit dafür 50 € pro Monat zu bezahlen.


    Bei 12 Kindern währen das 600€ pro Monat. Dafür würde man schon einen top Trainer bekommen.

    Vielleicht wäre es besser gewesen, zuerst den Ball und seine Vorteile in den Mittelpunkt zu stellen. Danach hätte man immer noch entscheiden können, ob man die Regeln umsetzt, oder besser nicht.

    Ralf, da muss ich Dir leider widersprechen. Das habe ich letzes Jahr versucht (mit einem Ball).
    Die Begeisterung für den neuen Ball kam erst mit der Unterscheidung zum normalen Fußball und indem man die Kinder und Eltern nicht dabei hatte, die sowieso gegen alle Neuerungen sind. Gerade die Spannende Einführung des Gesamtkonzepts (in Form eines Futsal - Seminars) und die Tatsache das wir jetzt genug Bälle haben, hat zu Akzeptanz und Begeisterung geführt.
    Alle Kinder wollen jetzt unbedingt eine Futsalmannschaft gründen, allerdings gibt es da leider keine Gegner und keine Hallenzeiten bei uns.

    Im Kinderbereich wird Futsal bislang in Deutschland ja so gut wie überhaupt nicht praktiziert,

    Ja leider, und das wird auch so bleiben. Wir haben im Dorf drei Turnhallen und da sind für unsere Futsal - Mannschaft kaum Zeiten zu kriegen. Die Hallen werden bei uns traditionell von anderen Sportarten geblockt.


    Ansonsten, da hier kaum jemand Erfahrung mit Futsal in der F-Jugend hat, hier die meinen:
    Die Kinder lieben es, besonders den leicht zu spielenden Futsalball (Größe 4, 290gr).
    Einkick statt Einwurf finden sie super.
    Kumulierte Fouls und Strafstoß nach dem 6. Foul ist kein Problem (wir machen es ab dem dritten Foul, sonst kommen wir gar nicht zur Anwendung der Regel).
    Die 4 Sekundenregel wird nur vorgegeben, gemahnt aber nicht geahndet.
    Rückpassregel außer Kraft gesetzt, da wir in der F-Jugend eher noch dabei sind den Rückpass erst mal als Option einzuüben und das nicht gleich wieder verbieten wollen.
    Also alles in allem nur positives aus meiner Sicht, außer das man eben auf die Halle angewiesen ist.