Absolut ! Vor allem für die Mitglieder der schwächeren Mannschaft die nicht mehr spielen wollen, wenn sie dauernd verlieren 
Kinder und Eltern denen es nicht genügt, dass sich ein guter Trainer überhaupt noch den Schwächeren annimmt, und es dann zulassen, dass ihre Kids trotzdem demotiviert den Austritt geben, finde ich persönlich zum Kotzen.
Aus meiner Sicht gibt es nichts Erfolgsorientierteres, als Eltern, die darauf bestehen, schwächere Teams mit starken Spielern zu verstärken, damit ihr Kind dann auch mal - im Windschatten der anderen - gewinnt.
Reicht es nicht, dass sie bei ihrem Kind und der Mannschaft Fortschritte sehen. Wieso kann es nicht egal sein, dass sie jedes Spiel verlieren ?
Wieso muss man den Erfolg des "ersten" Teams runterbremsen, nur weil gewisse Eltern nicht damit klar kommen, dass es ihrem Filius nicht in die erste Mannschaft reicht ?
Ok, da habe ich mich nicht eindeutig ausgedrückt. Wenn in einem offensichtlichen Breitensportverein, wo der dicke Paule und der kommende Messi in einem Team sind, der dicke Paule nie spielt, denn sonst gewinnt man nicht, dann ist das ein No-Go für mich.
Nach Stärke einzuteilen ist in der E-Jugend aber m.E. kein großes Unding, wobei ich es nicht Stärke, sondern Entwicklungsstand nennen würde. Damit jeder Spieler möglichst optimal gefördert werden kann, sollte er mit Spielern spielen, die ungefähr auf seinem Entwicklungsstand sind, damit der Trainer auch dementsprechend Sachen trainieren kann.
Für mich ist zählt nur der Entwicklungsstand, um Teams zusammenzustellen. Und wenn die E2 noch ganz am Anfang ist und deshalb jedes Spiel verlieren, dann ist das so. Klar will jeder gewinnen, aber viel wichtiger ist es doch, dass sich jeder stetig verbessert, so dass jeder irgendwann, wenn nur noch der Leistungsgedanke zählt, mithalten kann. Mein erstes Team bestand nur aus dicken Paules und wir haben jedes Spiel zweistellig verloren, aber einige von denen sind jetzt in ihrem Jahrgang Leistungsträger und das durch 1 Jahr intensives Training und Spielpraxis.
Aber der Trainer hat doch den Sohn vom Threadersteller mit zum Turnier genommen, obwohl der Trainer strikt nach Erfolg arbeitet und er den Sohn nicht für stark genug
erachtet und er mit ihm sich weniger Erfolgschancen ausrechnet. Wieso nimmt er ihn überhaupt mit? Dann soll er ihm direkt sagen, er spielt nicht oder nur wenig. Wenn diese Einstellung vom Verein getragen wird, muss sich der Spieler und sein Vater überlegen, was sie wollen: akzeptieren wir das oder suchen wir uns eine Alternative.
Jeder Spieler, der am Spieltag im Kader ist, muss spielen. Wenn einer nicht spielt, soll man ihn auch nicht in den Kader nehmen oder es zumindest vorher kommunizieren, damit sich der Spieler darauf einstellen kann.
Auch da habe ich was erlebt: ein Spieler der D2 wollte unbedingt zu mir in die D1. Abgesehen davon, dass der D2-Trainer das nicht wusste und ich ihm nicht in den Rücken falle, habe ich den Eltern klipp und klar gesagt, dass er bei mir nicht die Einsatzzeiten bekommen wird, weil er nicht so weit ist wie die anderen. Wenn der D2-Trainer damit einverstanden ist, kann der Spieler aber ruhig bei mir trainieren, was aber zwischenzeitlich sehr frustierend sein kann, weil wir bestimmte Sachen voraussetzen, die in der D2 erst noch geübt werden.