Zitat
Das mit dem Dehnen an trainingsfreien Tagen ist ne "Anleitung für alle". Im Leistungssport wird täglich trainiert und oft sogar zweimal am Tag. Trotzdem wird da gedehnt. Man soll nur ermüdete Muskulatur nicht dehnen. Wie erkennt Otto Normalverbraucher das aber zuverlässig? Gar nicht. Eben. Deshalb sagt man ihm: "Dehne an trainingsfreien Tagen, dann kann Dir nix passieren." That's all.
Dehne nahezu jeden Tag - das hat den besten Effekt. Überhaupt ist 5x die Woche 10min besser als 1x die Woche 50min.
Richtig!
Ich selbst trainiere auch häufig 2*mal am Tag und da lässt sich nach einer lockeren Einheit immer mal noch ne kurze Gymnastikeinheit drann hängen!
Umso einseitiger und spezieller das tägliche Training ist, desto notwendiger wird auch ein regelmäßiges Dehnen oder wie ich es lieber nenne
Beweglichkeitstraining notwendig sein.
und natürlich kommt es immer drauf an, wie es praktiziert wird. Wenn man immer nur so 10-20 Sekunden locker andehnt, so wie es die meisten, die davon keine Ahnung haben,
praktizieren,
dann ist es völlig egal, wann man es macht, denn damit wird meinen keinen großen Effekt erzielen und somit kann man es gleich bleiben lassen.
Wenn ich aber in muskulär ausgeruhtem Zustand ein richtiges Beweglichkeitstraining durchführe, dann muss dies ganz anders durchgeführt werden.
Umfang, Intensität, Verbindung Geist - Muskulatur, Atmung; paar wichtige Begrifflichkeiten.
Genauso wie man ein aktives Stretching gut im Aufwärmprogramm mit einfließen lassen kann, schon allein aus dem Grund, weil es nochmal deutlich die Durchblutung födert.
Soetwas hat aber dann nichts mehr mit dem "Dehnen" zu tun, was man im allgemeinen so auf dem Platz sieht.
Wer schonmal bischen den Profis beim Aufwärmen im Stadion zugesehen hat, sollte zumindest schonmal ein Bild davon haben, wie das ganze aussehen kann.
(das ist dann im Endeffekt der Teil, wo die Spieler zusammengehn, die von Anfang an spielen und unter Anleitung des Konditionstrainers meistens auf einer Strecke von ca 10-15m verschiedene Übungen durchführen. da isst von funktioneller Gymnastik, aktivem Stretching, kurzen Antritten, bestimmte Laufformen alles dabei und dauert meist max. 5-10 min)
Sofer man (das ganze kann eben auch sehr individuell sein) meint, dass ein lockeres "ausdehnen" einem nach dem Training/Spiel gut tut, dann kann man dies gerne machen
(schon allein der placebo-Effekt zeigt oft wirkung). Dann sollte man aber trotzdem etwas mit der Intensität aufpassen.
Das größte Problem im Bereich Breitensport-Fußball oder auch anderem Breitensport ist einfach die Einseitigkeit und die daraus resultierenden muskulären Dysbalancen.
Und hier ist es für den Trainer fast ein Ding der Unmöglichkeit, dies zu verhindern oder gegenzusteuern.
Hier liegt es wohl einfach wirklich in der Hand von jedem einzelnen Spieler selber noch zusätzlich was für seinen Körper zu tun.
Nicht anders sieht es im Profisport aus; diese haben halt dann einfach nur die professionellere Unterstützung und wissen genau, was z.b. noch im Fitness-Raum zu tun ist.
Denn so vielfältig kann ein Trainer auf dem Platz garnicht trainieren, schließlich spielen wir ja immer noch alle Fußball 
Aber jemand, der sein ganzes Leben immer nur Fußball-Spielt und dazu keinen zusätzlichen Ausgleich betreibt,
wird immer seine Probleme haben und diese auch nie auf lange Sicht loswerden.
Kann man doch auch wunderbar täglich im Herrenbereich beobachten.
Meiner Ansicht nach kann man unter dieser Betrachtungsweise teilweise wirklich von Sport ist Mord reden :D, wenn man sich mal anschaut, was da in "niederen Klassen"
so mit dem Körper fabriziert wird.
Die Einseitigkeit kann da schon sehr viel kaputt machen.
Ein bischen weit ausgeholt, aber ich hoffe, es ist trotzdem ersichtlich, auf was ich hinauswill.