Beiträge von Morgi87

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    so hab schnell Unterlagen rausgesucht:


    also nochmal zu Kabillarisierung etc:


    nach einer Studie durch Jensen 2004 wurde diese sehr wohl stark verbessert (Protokoll war da: 7 Wochen mit 2-5 Einheiten pro Woche, 15*1min bei 150% VO2peak, 3 min Pause).


    nach anderen Studien haben wir auch mehr oxydative Enzyme, Mitochondrien etc, natürlich auch mehr Volumen, bessere Dehnfähigkeit des Herzmuskels usw usw.


    zur fußballspezfisichen Studie:


    Protokoll hab ich schon beschrieben
    es wurden zunächst Studien bzgl. der Belastung bei verschiedenen Spielformen gemacht.
    das ganze wurde dann glaub ich im
    2 gegen 2 ohne Torwart und geschlossenem Feld gemacht, + Motivation von draußen war sehr wichtig.


    VO2max im Pre-Test, also Ausgangsniveau war 62,1, nach dem 2 wöchigen Trainingsblock war sie bei 64,8 --> steigerung um 6,1%


    bei einer anderen Studie war es Anstieg von 58,4 auf 62.



    Ich denke trotzdem, dass es möglich ist, zumindest davon in die Nähe zu kommen!!!
    Auch im Breitensport.
    Fußballspezifischen Konditionstrainig sitz in meinen Augen nicht anders.


    Das 4-3-4-3-4-3-4-3 Protokoll kann man denk ich schon fast umsetzen (hier ja 90-95% Hmax gefordert),
    sofern ein Ball ständig im Spiel ist, die richtige Übungsform gewählt wurde, die Motivatin von außen stimmt und ein Leistungsinteresse besteht.
    Und selbst wenn die Intensität nicht zu 100% immer eingehalten wird, wird es dennoch seine gewisse Wirkung haben.


    Ich sehe den Sinn dahinter ja auch nicht in der Grundlagen-Verbesserung, sondern eben der Fußballspezifische Kondition.

    Die Quellen muss ich bei Gelegenheit mal raussuchen.


    Die sind irgendwo in meinen Unterlagen verschwunden :D


    ist ja doch schon 2 Jährchen her.


    Die Vergleichsgruppe hat ein ganz "normales" konventionelles Training durchgeführt, wobei dort keine signifikanten Verbesserungen festgestellt wurden.
    Bei dem Vergleich bzgl. der Schnelligkeit, hat eine Trainingsgruppe eben ein spezielles Schnelligkeitstrainig durchgeführt.


    Ich denke, dass HIIT sehr wohl im Breitensport umsetzbar ist. Was ja auch zum großenteil gemacht, nur es halt keiner HIIT benennt.
    Allerdings natürlich nicht mit dieser Frequenz von 14 Einheiten in 2 Wochen.
    Dabei war am ersten Tag der Woche immer 2 Einheiten HIIT, dafür dann am Ende der Woche ein Tag Pause. Also wirklich heftigsts!!!


    Und dann wird hier in manchen Themen darüber diskutiert, ob 4 Einheiten in der Woche zu viel wären? :wacko:


    das schöne ist doch, dass es wunderbar fußballspezfisch absolviert werden kann, z.B. eben 3 gegen 3 im kleinen Spielfeld und eben nur 25 Minuten Zeitaufwand braucht (beim 3-4er protokoll).


    kann also z.B.in der Vorbereitung wunderbar am Ende einer Einheit absolviert werden und davor z.b. technische, koordinative, taktische Dinge trainiert werden.


    Grundlagenausdauer holt man sich meiner Meinung nach eh in den Saisonpausen v.a. Winter. Und zum Erhalt kann man regelmäßig mal nen Ausdauer-Parcour einschieben.

    WAHHHH!!! Und ich sag noch: MIt zwei "I" !!! ;) Denk Dir nix, dass wird teilweise sogar in der Literatur durcheinander geworfen. Im Internet ist es ein Graus!


    HIT (High Intensity Training) ist was anderes als HIIT (High Intensity Intervall Training). HIT ist zunächst so ne Bodybuilding Geschichte und hat später als Krafttrainingsvariante Einzug in andere Bereiche gehalten. HIT hat mit der Verbesserung der Grundlagenausdauer NICHTS zu tun.


    Wenn wir aber davon reden, dass wir als Fußballer GA haben möchten und nicht die langen, langsamen Läufe als Mittel des Trainings verwenden wollen, können wir HIIT z.B. in Form der Tabata-Intervalle (eine spezielle HIIT Form nach einem bestimmten Protokoll) arbeiten. Die verlinkte Studie hat gezeigt - und sie ist die Basis alles Wissen über Verbesserung der GA über HIIT - das man mit eben solchen Tabatas die VO2max erhöhen kann. Das ist enorm überraschend. Der Schluss, dass man die Läufe nicht mehr braucht ist m.E. falsch. GA ist mehr als nur VO2max. VO2max ist nur ein Bruttokriterium - sonst nix.

    dazu möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben!


    also so wie ich es bei uns an der Uni gelernt habe, hat HIIT nicht wirklcih viel mit einer Verbesserung der Grundlagenausdauer zu tun.
    so wie du eben auch schon schreibst, führt HIIT zu einer Anhöhung der VO2 max. Diese korreliert aber nicht unbedingt mit der Grundlagenausdauer.
    Mit HIIT Einheiten wird man nicht die positiven Effekte von langsamen Grundlagenausdauer-Läufen erzielen.
    Hier gehts wirklich nur um intensive Belastungen. Sachen wie Ökonomisierung, Karpilarisierung usw kann man damit nicht erzielen.


    Bei uns an der Uni wurden dazu schon einige Studien im Nachwuchsbereich Leistungsfußball (Bsp. U 19 Red Bull Salzburg) durchgeführt.


    Es gab bei den Studien 2 verschiedene Protokolle:


    - 4 * 4 min bei 90-95 % Hmax, dazwischen jeweils 3 min bei 70-75% Hmax (+ Aufwärmen, Abwärmen)
    -10*1 min bei 95-100% Hmax, dazwischen 10*1 minute bei 70-75 % (+Aufwärmen, Abwärmen)


    Beide Protokolle (also das waren 2 unabhängige Studien voneinander) wurden über ein Zeitraum von 2 Wochen durchgeführt,
    mit insgesamt 14 Einheiten davon;
    also wirklich heftig.


    bei beiden Protokollen konnte in diese 2 Wochen eine Erhöhung 6-8 % der VO2max erzielt werden, was bei schon sehr trainierten Sportlern eine enorme Steigerung zeigt.
    Zum Erhalt wurde danach noch 1 HIIt Einheit pro Woche durchgeführt. Nach 4 Wochen Erhaltungstraining war sie um 1-2% gesunken, und danach blieb sie so.


    Außerdem wurden zum Beispiel auch Wechselsprints getestet (was auch sehr fußballspezifsich ist),, wobei auch hier eine deutlich Verbesserung stattgefunden hat
    (sogar eine größere als bei einem spezifischen Schnelligkeitstraining in einer Vergleichsstudie).


    Das HIIT - Training wurde natürlich fußballspezfisch durchgeführt. Spielvarianten wie 2 vs 2, 3 vs3 und 4 vs 4 bei dem ersten Protokoll.
    Im zweiten Protokoll waren es verschiedene Stationen mit Ball oder z.B. 1vs 1

    Zitat

    Da stimmt doch schlicht nicht. Welcher 40+ Athlet ist im BB oder im Gewichtheben Weltklasse? Selbst Schwarzenegger war bei seinem letzten Titel erst 33 Jahre (beim ersten war er 20 oder so). Und warum denkst Du, dass es Testosteronpräperate für ältere Herren gibt? Genau weil der Testospiegel ab 30 sinkt und das immer schneller.

    der aktuelle Mr. 0 ist auch seine 38 Jahre alt.
    Allerdings ist der BB-Bereich sowieso ein ganz anderes Pflaster.



    Grundsätzlich war von mir insofern auch ein Denkfehler, als dass ich nicht das maximale Leistungsvermögens eines 20 jährigen mit dem eines 40+ jährigen verglichen habe.


    sicherlich erreicht man die maximale Leistungsfähigkeit meist im Bereich von 25-27.

    es kommt immer drauf an, wie man den Begriff "Fitness" auslegt.


    du beziehst dich einmal fußballspezfisch, und dann wieder auf "normale" Ausdauer.


    fußballspezifisch, sowie alles was mit kurzer maximaler Intensität zu tun hat, geb ich dir recht.


    aber mal z.B. auf die langzeitausdauer bezogen: da muss ein 20jähriger erstmal hinkommen (bzw wird er nur kaum)
    , wenn der 40 jährige dementsprechend sein ganzes Leben trainiert hat.


    Gleiches gilt für Krafttraining.


    und 40 ist für mich auch noch kein Alter.

    Zitat

    ausreichend Zeit des Trainings an der aeroben Schwelle (raus aus dem Wohlfühlbereich). Da Du die Lage Deiner Schwelle nicht kennst, lauf in dem Tempo, dass Du gerade so 1h durchhalten kannst

    war bestimmt nur ein Tippfehler von dir oder?
    du meintest sicher die anaerobe Schwelle.
    an der aeroben Schwelle ist man ja genau noch in diesem von dir bezeichneten Wohlfühlbereich.

    wo schreib ich was von rundenläufe??


    ich übertrag auch sicherlich keine schlechte laune, ganz im Gegenteil, wir haben viel Spaß und die Jungs sind hell auf begeistert vom Traininig.


    Vllt hab ichs auch schlecht rübergebracht.


    Es sind einfach einige dabei, die jede möglichkeit ausnutzen um stehen zu bleiben oder zu gehen;
    das fängt teilweise schon bei bestimmten Spielvarianten im Aufwärmteil an;


    Da fordere ich einfach mehr eigenes Engagment;
    kann ja nicht sein, dass man immer erst alles auf Aufforderung des Trainers macht.


    und ich denke einen Parcour mit verschiedenen Stationen und Ball! kann man wohl einer B-Jugend zu Beginn der Vorbereitung zwischendrinn schonmal zutrauen?!


    und wenn ich von meinen Spielern im Spiel verlange, dass sie sich mal mehr bewegen sollen, weiß ich nicht, was das mit irgendwelchen Praktiken von vor 20 Jahren zu tun hat;


    ich denke eher, dass die Jungs bisher noch nie so ein modernen Training gehabt haben;
    nur für die meisten ist es wohl anscheinend neu, dass ein Training durchaus mal anstrengend sein kann

    Hey Leute,


    habe folgendes Problem in der B-Jugend, die ich diesen Sommer übernommen habe.


    Wir haben seit 1 woche Training, heute war die 4. Einheit.
    Ich habe versucht, das Grundlagentraining in verschiedenste Spielvarianten etc aufm Platz zu gestalten.
    Spiele funktionierten eigentlich auch meist sehr gut.
    Allerdings waren die Ausdauer-parcous, die ich zwischendrinn immer wieder gemacht (sprich verschiedene Stationen mit Ball)
    eine ziemliche Katastrophe.
    Ca. die Hälfte der Spieler nutzt echt jede Möglichkeit, kurz zu stehen, zu gehen und ich bin eigentlich die ganze Zeit nur dahinter, alle zum Laufen zu bringen;
    aber des kanns doch nicht sein, ich mach mich doch nicht zum kasperl.
    Nach 15 minuten hab ich das ganze heute wieder abgebrochen und sozusagen als Straf-alternativ-Training sind wir am Ende 25 Minuten Runden gelaufen mit Diagonalsprints zwischen drinn, sodass wirklich alle gut gefordert waren;
    dies war jetzt eigetnlich zwar wirklich nicht das Ziel zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung, aber einfach als erzieherische Maßnahme gedacht.
    Die Frage ist ob es was gebracht hat.


    Wie würdet ihr weiter vorgehen?
    Werde evtl in zukunft doch ein paar Waldläufe einbauchen, auch wenn ich davon eigentlihc nicht viel halte;
    erstens fußballunspezfisich, 2. trainiert jeder spieler einen völlig anderen Bereich, wenn man in der gruppe läuft, 3. langweilig.


    Mit Parcours könnte halt auch jeder Spieler sein Tempo laufen;
    allerdings klappt das anscheinend auch nicht wirklich, denn meist sind auch die konditionell besseren diejenigen Spieler mit der 0 Bock einstellung.
    bei unseren 3 eher schwergewichtigen Spielern sag ich ja garnix, wenn diese mal kurz zwischendrinn gehn, denn diese bemühen sich wenigstens, die volle Zeit langsam durchzulaufen.


    das nächste ist, wir haben ca 7 Wochen Vorbereitung.


    Die Ausdauer nach dem Beep-Test ist bei den meisten ziemlich schhwach...
    sofern wollte ich in der ersten zeit durchaus Schwerpunkt Grundlagen setzen, ehe dann intensivere Übungen reinkommen.
    Stabilisierungsübungen, technikspezifische Sachen sind immer dabei;
    ab der 3.4. Woche werden noch mehr Übungen zum ballorientierten training reingenommen.


    Ausrede ist immer, dass sie bis dato noch nie so ein richtiges training gemacht haben, sprich Übungen, woe sie auch laufen mussten..


    also wer hat Ideen, wie ich bei den Spieler in die Köpfe bekomme, dass "Laufen" ein wichtiger Aspekt im Fußball ist?

    Ich denke auch, dass dieses komplexe Sache ein ganz schwieriges und heikles Thema darstellt.


    Das Ganze ist so von individuellen Kleinigkeiten abhängig, sodass man eigentlich für jeden Spieler ein eigenes Training konzeptieren könnte.
    Leistungszustand, Regenerationsfähigkeit, Nebenbelastungen, Ernährung, Belastbarkeit und und und..


    Daher eigentlich kaum eine Pauschalisierung notwendig;


    Ich selbst beginne jetzt gerade so mit dem Trainier-dasein;
    dabei stütze ich allerdings mein Training jetzt sicherliich nicht groß auf den Erfahrungen, die ich als Spieler selber gemacht habe,
    sondern wohl eher aus dem Wissen aus meinem Studium als Sportwissenschaftler, sowie Literatur.


    Außerdem denke ich, wenn man z.b. bereits in der Vorbereitung zur Grundlagenschulung auf verschiedene Spielvarianten, Parcours setzt,
    die Intensität jeder Spieler für sich selber reguliert. Zur Überlastung wird es dabei kaum kommen, und die Spieler, die sich durchmogeln wollen, müssen halt
    ständig angetrieben werden.


    Ich sehe daher 4 Einheiten pro Woche nicht als Problem an, sofern man sich an gewisse Grundprinzipien hält.
    Außerdem sollte man jawohl als guter Trainer ständig in der Kommunikation mit seinen Spielern stehen und so schnell bemerken, wenn es jemanden eher zuviel oder zu wenig ist.
    Und ich denke auch, dass ein guter Trainer eben genau diese Dinge erkennt.
    Allerdings wird man im Breitensport mit Sicherheit nie ein Optimum für die ganze Mannschaft finden können.

    Zitat

    Das mit dem Dehnen an trainingsfreien Tagen ist ne "Anleitung für alle". Im Leistungssport wird täglich trainiert und oft sogar zweimal am Tag. Trotzdem wird da gedehnt. Man soll nur ermüdete Muskulatur nicht dehnen. Wie erkennt Otto Normalverbraucher das aber zuverlässig? Gar nicht. Eben. Deshalb sagt man ihm: "Dehne an trainingsfreien Tagen, dann kann Dir nix passieren." That's all.


    Dehne nahezu jeden Tag - das hat den besten Effekt. Überhaupt ist 5x die Woche 10min besser als 1x die Woche 50min.

    Richtig!


    Ich selbst trainiere auch häufig 2*mal am Tag und da lässt sich nach einer lockeren Einheit immer mal noch ne kurze Gymnastikeinheit drann hängen!


    Umso einseitiger und spezieller das tägliche Training ist, desto notwendiger wird auch ein regelmäßiges Dehnen oder wie ich es lieber nenne
    Beweglichkeitstraining notwendig sein.


    und natürlich kommt es immer drauf an, wie es praktiziert wird. Wenn man immer nur so 10-20 Sekunden locker andehnt, so wie es die meisten, die davon keine Ahnung haben,
    praktizieren,
    dann ist es völlig egal, wann man es macht, denn damit wird meinen keinen großen Effekt erzielen und somit kann man es gleich bleiben lassen.


    Wenn ich aber in muskulär ausgeruhtem Zustand ein richtiges Beweglichkeitstraining durchführe, dann muss dies ganz anders durchgeführt werden.
    Umfang, Intensität, Verbindung Geist - Muskulatur, Atmung; paar wichtige Begrifflichkeiten.
    Genauso wie man ein aktives Stretching gut im Aufwärmprogramm mit einfließen lassen kann, schon allein aus dem Grund, weil es nochmal deutlich die Durchblutung födert.
    Soetwas hat aber dann nichts mehr mit dem "Dehnen" zu tun, was man im allgemeinen so auf dem Platz sieht.


    Wer schonmal bischen den Profis beim Aufwärmen im Stadion zugesehen hat, sollte zumindest schonmal ein Bild davon haben, wie das ganze aussehen kann.
    (das ist dann im Endeffekt der Teil, wo die Spieler zusammengehn, die von Anfang an spielen und unter Anleitung des Konditionstrainers meistens auf einer Strecke von ca 10-15m verschiedene Übungen durchführen. da isst von funktioneller Gymnastik, aktivem Stretching, kurzen Antritten, bestimmte Laufformen alles dabei und dauert meist max. 5-10 min)


    Sofer man (das ganze kann eben auch sehr individuell sein) meint, dass ein lockeres "ausdehnen" einem nach dem Training/Spiel gut tut, dann kann man dies gerne machen
    (schon allein der placebo-Effekt zeigt oft wirkung). Dann sollte man aber trotzdem etwas mit der Intensität aufpassen.


    Das größte Problem im Bereich Breitensport-Fußball oder auch anderem Breitensport ist einfach die Einseitigkeit und die daraus resultierenden muskulären Dysbalancen.
    Und hier ist es für den Trainer fast ein Ding der Unmöglichkeit, dies zu verhindern oder gegenzusteuern.
    Hier liegt es wohl einfach wirklich in der Hand von jedem einzelnen Spieler selber noch zusätzlich was für seinen Körper zu tun.
    Nicht anders sieht es im Profisport aus; diese haben halt dann einfach nur die professionellere Unterstützung und wissen genau, was z.b. noch im Fitness-Raum zu tun ist.
    Denn so vielfältig kann ein Trainer auf dem Platz garnicht trainieren, schließlich spielen wir ja immer noch alle Fußball :)


    Aber jemand, der sein ganzes Leben immer nur Fußball-Spielt und dazu keinen zusätzlichen Ausgleich betreibt,
    wird immer seine Probleme haben und diese auch nie auf lange Sicht loswerden.
    Kann man doch auch wunderbar täglich im Herrenbereich beobachten.
    Meiner Ansicht nach kann man unter dieser Betrachtungsweise teilweise wirklich von Sport ist Mord reden :D, wenn man sich mal anschaut, was da in "niederen Klassen"
    so mit dem Körper fabriziert wird.
    Die Einseitigkeit kann da schon sehr viel kaputt machen.


    Ein bischen weit ausgeholt, aber ich hoffe, es ist trotzdem ersichtlich, auf was ich hinauswill.

    hm das Thema Dehnen ist wirklcih ein sehr sehr heikles Thema!
    und v.a. was den Fußballbereich anbelangt, teilweise wirklich noch eine katastrophe was da so alles fabriziert wird.


    Grundsätzlcih zum thema "verkürzte Muskeln"; dazu möchte ich nur kurz die Worte unseres Prof's wiederholen:


    "Es gibt keine verkürzten Muskeln. Die Muskeln können nur in ihrerer funktionellen Länge verkürzt sein."


    D.h. nur aufgrund der ständig einseitigen Belastung/Tätigkeit im Alltag oder eben Sport, wo der Muskel immer nur in einer bestimmten Länge gebraucht wird, passt sich der Muskel an.
    Dies zur Erklärung am Beinbizeps( Hintere Oberschenkel): Aufgrund der Tatsache dass das Sitzen mit eine Hauptbeschäftigung in unserem Alltag darstellt, passt sich der Muskel eben genau dieser Länge an, in der er ständig gebraucht wird.
    Ihr würdet des ganze jetzt als "verkürzt" bezeichnen.
    Durch das Dehnen kann man dem Prozess entgegenwirken, solange die ursache aber nicht beseitigt wird, hat man auch auf lange sicht keinen Erfolg.


    Wie praktiziert man jetzt das Dehnen im Fußballbetrieb!
    Die sinnvollste Methode ist es, immer an trainingsfreien Tagen zu dehnen! verschiedene Methoden gibt es da genüge, ich möchte jetzt keine irgendwie hervorheben.


    Dies ist naütlich ejtzt besonders in der Jugend schwierig umzusetzten, denn welchenm Kind/Jugendlichen machst du klar, dass er regelmäßig so sau langweilige Dehnübungen zuHause praktizieren sollst.


    Von dem her ist meine Meinung, dass es am sinnvollsten im traininigsprinzip ist, neben der wichtigen Rumpfstabi auch möglichst funktionelle Kraftübungen über den vollen Bewegungsradius /d.h. über das volle Gelenk)zu absolvieren. sprich tiefe Kniebeugen, Ausfallschritte, Kreuzheben gestreckt usw.
    zusätzlcih sind immer auch ein paar "aktive Dehnübungen" sinnvoll, oder anders bezeichnet Beweglichkeitsübungen, gehen auch wunderbar mit Ball in Verbindung mit Koordinationsaufgaben.


    Zusätzlich finde ich es sinnvoll, gelegentlich nach dem Training oder Spiel eine lockere "Ausdehn-Phase" einzulegen, allerdings hier nicht zu intensiv!
    Wobei natürlich der Zusammenhang zw. Dehnen und Regeneration sehr umstritten ist;
    was aber aufjedenfall keinen Sinn macht, einen erschöpften Muskel durch intensives Dehnen noch weiter zuquälen; das provoziert höchstens einen rießen Muskelkater und eine ewige Regenerationszeit;


    genauso wie statisches Dehnen im Aufwärmteil absolut nichts zu suchen, und man es aber trotzdem noch ständig sieht (komischerweise aber nicht bei den Profis :D).
    es ist zwar so, dass der negative Dehneffekt z.B. auf die Schnelligkeit schon wieder nach 20 min aufgehoben ist, insofern hat das Dehnen also keine wirklichen negativen Auswirkungen auf die Sprizigkeit, da sie ja meist noch recht früh vor z.B, einem Spiel absolviert wird.
    Es ist aber dann trotzdem einfach vergeudetete Zeit
    Anders sieht es dann im Traininig aus, wenn man dann auch noch direkt vor Schnellkraftübungen wie wild das Dehnen anfängt.
    Aber da redet man sich seinen Mund fusslig; was ich da schon auf unseren Trainer von früher eingeredet habe, unglaublich...

    so wie du es beschrieben hast wird sowieso in etwa ein Großteil aller Einheiten aussehn.
    also Ganzheitlich sollte sich in der heutigen Zeit von selbst erklären.
    man kann ja alles so wunderbar verschieden verpacken.
    Dein Techniktraining im Aufwärmteil eignet sich z.B. auch noch super am Ende als Regenerationsteil (auch wenns vllt etwas widersprüchlich zu den normalen Traininigsprinzipien ist: Technik vor Koordination vor Kraft vor Schnelligkeit vor Ausdauer)
    bzw man kann es ja auch mal für beides in einer einheit verwenden.


    wo habe ich denn was von Konditionstraining pur geschrieben??


    das wird ja wenn dann in parcours, spielerische Übungsformen etc verpackt.


    nur möchte ich eben anfangs mehr Grundlage setzten, d.h. zu Beginn Übungsformen wählen, wo die Spieler viel läuferisch unterwegs sind bei noch mittelmäßiger Intensität.


    Und dies eben dann immer mehr durch andere Spielformen/Übungen zu kürzen und intensivere Einheiten gestalten.
    Selbstverständlich alles mit dem Ball.


    Mein Hauptfrage war ja eigentlich darauf gerichtet, inwieweit ich die Sache angehen soll, dass soviele Spieler kurz vor Rundenbeginn noch 2 Wochen in Urlaub fahren?

    Hey Leute,


    ich übernehme ab dieser Saison die B-Jugend meines Vereins;
    nachdem es die letzten 2 Jahre keine B-Jugend mehr gab, müssen wir in der Gruppe wieder neu starten.
    Ziel ist aber ganz klar direkt der Aufstieg.
    Anzahl der Spieler : ca 15


    Am Freitag den 22.07 werden wir mit einem ersten Training starten, wo ich mir auch erstmal einen genaueren Überblick über den
    Leistungszustand der Mannschaft machen möchte.
    Die Vorbereitung startet dann auch ab nächster woche mit ca 3 Trainingseinheiten/Woche.
    Spielrundenbeginn ist erst der 17.09., wir haben also 8 Wochen Zeit, uns gut vorzubereiten;


    Nun stell ich mir doch 2 Fragen, was die Grobplanung der Vorbereitung betrifft.


    Zum einen, wie teile ich meien Vorbereitung bei 8 Wochen am besten ein (sprich Grundlagentraining, Kraftausdauer, Schnelligkeit etc.);
    dies ist natülich auch sehr abhänig in welchen Zustand die Mannschaft ist, daher ja auch am Freitag eine erstes "Vor-Training".


    Was mich allerdings auch noch vor ein großes Problem stellt, dass ab September ein großer Schwung dann nochfür 2 Wochen in den Urlaub fährt.
    Und das dann ziemlch knapp vor dem Rundenbeginn.
    Daher mach ich mir natürlich meine überlegungen, wie ich das Training davor gestalte, sodass dann auch diese Spiel gut für den Rundenauftakt gerüstet sind.


    Alles irgendwie garnicht so einfach wie ich es mir vorgestellt habe, v.a. wenn man eben einen ziemlich kleinen Kader hat, wovon dann ein
    Großteil mitten in der Vorbereitung fehlt.


    Vielleicht habt ihr da ein paar Tips/Anregungen wie ihr das ganze so aus eurer Erfahrung her handhabt.


    Grüße
    Morgi87