hier sind ja doch schon paar nützliche Dinge aufgelistet worden.
Grundsätzlich wie bereits gesagt, immer vom leichten zum schweren.
Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich immer jede Einheit bei einer leichten Aufgabe anfangen sollte. Sondern der Schwierigkeitsgrad sollte auch immer
über die Trainingseinheiten erhöht werden.
Sobald etwas beherscht wird ist es wichtig, die Schwierigkeit zu erhöhen. Jede weitere Wiederholungen hätte ansonsten keinen Effekt mehr.
Probleme bekommt man halt immer bei nich homogenen Gruppen. Hier also am besten in mehrere Gruppen einteilen, mit verschiedenen Aufgaben.
Ich würde auch viel mit verschiedenen Drucksituationen variieren, d.h. z.B. Präzisionsdruck, Zeitdruck, Komplexitätsdruck usw.
Wenn man eine Koordinationsleiter verwendet, finde ich es super, wenn man das noch mit Hütchen an der Seite kombiniert.
Also z.B. die ersten Leiterstufe eine bestimmte aufgabe, dann z.B. in Seitsteps möglichst schnell zu einem Hütchen, da evtl. noch einen Doppelpass spielen, Purzelbaum, rückwärts zurück in die Leiter und dann eine neue Aufgabe.
Nur mal so als Beispiel.
@Paul: wieso hast du zuwenig zeit dafür?
Man kann es doch immer wunderbar kombinieren, entweder mit dem Schnelligkeitstraining, also z.B. erst Koordinationsleiter, dann kurzer Antritt.
Oder was ich noch fast besser finde, ist die Verbindung mit Torschusstraining. Ich mach eigetnlich sogut wie keine Torschüsse ohne koordinativen Aufgaben davor.
also z.B. Slalom dribbeln durch Stangen (verschiedene Varianten, nur rechts,links, innenseite, außenseite, "ziehen" usw.), dann pass zum Mitspieler,
lauf durch die Koordinationsleiter mit verschiedensten Aufgaben + die Zusatzaufgaben, was ich oben beschrieben habe mit den Hütchen +
danach kriegt man den Ball zurück und Abschluss.
Was auch toll ist, wenn man mit verschiedenen Farben arbeitet.
Sprich man stellt z.B. Hütchen direkt neben die Leiter. Dann ab blauen Hütchen 1er Skippings vorwärts, ab Gelb 3 Skippings seitlich usw usw.
Oder bei einer gewissen Farbe "Klatschen", 1* im Kreis drehen usw..
Es gibt soviele möglichkeiten :D:D
Kreativität ist gefragt. Viel Variation und eben immer eine leichte Progression in der Schwierigkeit sollte erkennbar sein - also über alle Trainingseinheiten hinaus.
Sinnvoll natürlich, wenn man es mit fußballspezifischen Dingen verbindet, Passen, Schuss, Antritt.
Beim Schuss kann man dann z.B. gleich noch zusätzlich mit Präzisionsdruck arbeiten, in dem man dem Spieler immer ganz kurzfristig vorgibt, wo er hin schießen muss.