Beiträge von Morgi87

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    Das ist Breitenfussball auf Kreisebene ... Das ist ja das Ding dabei ... den einzelnen Sportler/Spieler, der jeden Tag Zeit hat, bringen diese Studien vielleicht weiter. Aber Ottonormalsportler fällt dabei raus.


    Wenn mir ne Vergleichsstudie sagt, du musst jeden Tag 2x 30 Minuten Sport treiben um das Ziel zu erreichen, dann muss ich mir auch die Frage stellen "was ist wenn ich diese Vorgabe nur zu 80% erfüllen kann. Hier ist also der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Der Ottonormalsportler im Breitensport wird warscheinlich gar nicht mal viel mehr Zeit investieren können und deswegen auch die Frage.

    also ich kenn selbst in den untersten Ligen keine Mannschaft die in der Vorbereitung nur 2 mal trainineren??
    Wie will man da noch von Vorbereitung sprechen?

    Zum Thema: http://www.dvdfussballtrainer.…tion-und-komplexitat.html


    Man beachte die unterschiedlichen höhen und Abstände der Hürden.


    Anmerkung zum Eingangspost: Man sollte immer die Schwierigkeit steigern. Zuerst ein Kontakt und dann zwei ist keine Steigerung im Sinne einer methodischen Reihe. Das ist einfach was anders. Mit was anderem Koppel macht es schwerer.

    nettes Video.
    Und zeigt v.a. auch noch mal eine andere Möglichkeit, Reize zu setzten.
    Hier gehts mal weniger um die Beinkoordination, da ja immer das gleiche Schema gemacht wird,
    dafür die orientierungsfähigkeit, die ja im Fußball sehr wichtig ist, mit einbezogen

    hier sind ja doch schon paar nützliche Dinge aufgelistet worden.


    Grundsätzlich wie bereits gesagt, immer vom leichten zum schweren.


    Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich immer jede Einheit bei einer leichten Aufgabe anfangen sollte. Sondern der Schwierigkeitsgrad sollte auch immer
    über die Trainingseinheiten erhöht werden.
    Sobald etwas beherscht wird ist es wichtig, die Schwierigkeit zu erhöhen. Jede weitere Wiederholungen hätte ansonsten keinen Effekt mehr.


    Probleme bekommt man halt immer bei nich homogenen Gruppen. Hier also am besten in mehrere Gruppen einteilen, mit verschiedenen Aufgaben.


    Ich würde auch viel mit verschiedenen Drucksituationen variieren, d.h. z.B. Präzisionsdruck, Zeitdruck, Komplexitätsdruck usw.


    Wenn man eine Koordinationsleiter verwendet, finde ich es super, wenn man das noch mit Hütchen an der Seite kombiniert.
    Also z.B. die ersten Leiterstufe eine bestimmte aufgabe, dann z.B. in Seitsteps möglichst schnell zu einem Hütchen, da evtl. noch einen Doppelpass spielen, Purzelbaum, rückwärts zurück in die Leiter und dann eine neue Aufgabe.
    Nur mal so als Beispiel.


    @Paul: wieso hast du zuwenig zeit dafür?


    Man kann es doch immer wunderbar kombinieren, entweder mit dem Schnelligkeitstraining, also z.B. erst Koordinationsleiter, dann kurzer Antritt.


    Oder was ich noch fast besser finde, ist die Verbindung mit Torschusstraining. Ich mach eigetnlich sogut wie keine Torschüsse ohne koordinativen Aufgaben davor.


    also z.B. Slalom dribbeln durch Stangen (verschiedene Varianten, nur rechts,links, innenseite, außenseite, "ziehen" usw.), dann pass zum Mitspieler,
    lauf durch die Koordinationsleiter mit verschiedensten Aufgaben + die Zusatzaufgaben, was ich oben beschrieben habe mit den Hütchen +
    danach kriegt man den Ball zurück und Abschluss.


    Was auch toll ist, wenn man mit verschiedenen Farben arbeitet.
    Sprich man stellt z.B. Hütchen direkt neben die Leiter. Dann ab blauen Hütchen 1er Skippings vorwärts, ab Gelb 3 Skippings seitlich usw usw.
    Oder bei einer gewissen Farbe "Klatschen", 1* im Kreis drehen usw..


    Es gibt soviele möglichkeiten :D:D


    Kreativität ist gefragt. Viel Variation und eben immer eine leichte Progression in der Schwierigkeit sollte erkennbar sein - also über alle Trainingseinheiten hinaus.


    Sinnvoll natürlich, wenn man es mit fußballspezifischen Dingen verbindet, Passen, Schuss, Antritt.
    Beim Schuss kann man dann z.B. gleich noch zusätzlich mit Präzisionsdruck arbeiten, in dem man dem Spieler immer ganz kurzfristig vorgibt, wo er hin schießen muss.

    Ganz nett, falls es noch nicht jeder kennt:
    Lasst eure Jungs mal beim Durchlaufen der Leiter einen Ball um die Hüfte kreiseln ;)

    was ist daran jetzt besonders?
    das ist ein ganz normales mittel um den Komplexitätsdruck zu steigern;
    sowas in der Art sollte immer enthalten sein;
    wer seine Spieler einfach nur durchlaufen lässt ohne ständig zu variieren und die Schwierigkeit zu erhöhen, soll es gleich bleiben lassen, denn dann ist es reine Zeitverschwendung!

    Zitat

    Thema Koordinationsleitern. Ich habe echt viele Sachen in der Fachliteretur gelesen bei den ich sofort sage, geniale Idee.
    Koordinationsleitern sind ein Thema an dem ich immernoch ein wenig knabbere. Wenn ich mich nicht irre, soll ich durch das Training mit den Leitern eine schnellere Trittfrequenz erreichen. Wodurch geschieht dies und ist eine Koordinationsleiter wirklich so ideal.
    Also wenn mir jemand mal ne kleine Zusammenfassung zum Thema KL machen könnte, wäre ich echt dankbar.

    naja eigentlich nicht wirklich.
    durch immer schwierigerer Übungsaufgaben (z.B. Veränderung der Drucksituationen, Zeitdruck, Präzisionsdruck, Komplexitätsdruck! usw.)
    versucht man eben wie der Name auch schon bereits sagt die Koordination zu steigern.
    Dass man dabei dann in der Übung zu Beginn langsam anfängt und dann immer schneller wird, ist eine rein methodische Sache.
    (Die Definition von Koordination lass ich hier mal außen vor, jeden den es interessiert kann sich da ja selbst mal schlau machen)


    Das Ganze hat aber nichts mit der maximalen Trifffrequenz zu tun. Denn im Koordinationstraining wird man nie eine maximale Frequenz erreichen können, ansosten ist es kein Koordinationstraining mehr bzw. einfach zu leicht und hat somit keinen Effekt mehr.
    Das bettrifft ein ganz anderes Feld - nämlich das elementare Grundschnelligkeitstraining --> das geht dann z.B. in Richtung Tappings in maximaler Frequenz, wobei auch bestimmte Parameter eingehalten werden sollten.




    Aber was anderes:


    Wäre nicht ein eigenes Thema, in dem jeder verschiedenste Koordinatonsübungen für verschiedene Altersklassen posetet, eine feine Sache???


    Bin da immer auf der Suche nach neuen Anregungen und Ideen.

    Überschnitten ... ;)


    Ja das stimmt. 5x pro Woche kann ich keinen 10er in 37 oder 38min Laufen. Bin ja froh, wenn ich das einmal in der Saison hinkriege ... ist nicht mehr so wie früher.


    Blocktrainign ist auch SUUUPER interessant. Davon verstehe ich recht wenig. Ich bin der klassische Periodisierer. Kennst Du die Arbeiten von Prof. Issurin, Israel dazu? Es gibt wohl einen Interessanten Vortrag aus 2010 in Budapest von ihm über Blockperiodisierung. Sehr interesant. Ob das was is für mich?

    Leider nicht.
    Ich hab mich allerdings mit diesem Themenbereich auch bis dato noch nciht all detailiert beschäftigt.
    Leider ist das aus zeitgründen nicht für alle interessanten Dinge möglich.

    sagt ja keiner dass hier was großartig neu erfunden wurde.


    Ich schätz nur, dass es damals noch keine Studien in der Art gab und somit hat man den ganzen halt noch einen Namen gegeben.


    Grundsätzlcih hab ich deinen Einwänden ja auch nicht widersprochen, manche ja sogar bestärkt.


    Trotzdem scheint das Norwegische Protokoll, so wie es ist, seine Wirkung zu zeigen.
    Auch wenn du meinst es wär nicht anspruchsvoll genug.
    Aber nochmal: normal wird niemanden empfohlen ein Intervalltraining mehrmals pro woche zu machen.
    Hier soll es aber sogar 14 mal in 2 Wochen gemacht werden (in einem Block), das macht einen deutlichen Unterschied aus.


    Es ist nicht immer die Intensität oder Dauer, mit der man alles regulieren muss. Die Frequenz wird nur zu oft deutlcih unterschätzt!


    MIT HIT und HIIT bin ich mir auch nicht ganz sicher, da diese zwei Begriffe irgendwie ständig in der Literatur vermischt werden.

    du bist halt an der anaeroben Schwelle sehr gut austrainiert, so einfach ist es.


    90% ist bereits hoch intensiv. Nimm dich jetzt mal nicht als Maßstab, der regelmäßig 10 km Renen läuft.
    Und außerdem kommt ja auch noch eine häufigere Frequenz dazu am besten im Block, wie es empfohlen wird.
    Du kannst ja schließlich den 10er in dem Tempo keine 5mal pro Woche laufen...
    Das HIT-Training sollte aber von der Frequenz in die Richtung gehn.


    lies dir mal die PDF durch, die grad vorhin oben als link gegeben hab.


    wenn man dem allem glauben kann, was dort steht, ist es zumindest ein sehr informatives Sheet.


    da wird auch schön auf vor und nachteile eingegangen, was wir hier ja auch schon zusammengefasst haben.


    Und Spielformen eignen sich wohl doch eher zum Erhalt als zum Aufbau :(

    Zitat

    Das ist der Artikel in Leistungssport 5/2010 oder?

    kann ich dir nicht sagen, die Studie ist mit Sicherheit in vielen Magazinen erschienen.


    Zitat


    Ich hatte ja vorher mal ne Frage zum Pulsbereich gestellt. Und da ich beim Training meine Pulsuhr umhabe, kann ich da ein wenig mitdiskutieren.
    Wir haben heute 3:3 auf Ball halten gemacht, eigentlich höchstintensiv und ich hab mir auch den Arsch wund gelaufen. Aber über einen Puls von 177 bin ich nicht gekommen. Und das sind beilibe keine 95 bis 100 Prozent der HF Max. Sicherlich sind Pulsbereiche immer individuell, aber ich wollte es kurz anmerken.

    Soweit ich mich erinnern kann war für 4-3.. Protokoll ein 2 vs 2 ohne Torwart im geschlossenen Spielfeld am geeignetsten.
    Es werden auch keine 100% verlangt, sondern hier 90-95 % der Hfmax. Und da können die 177 HF durchaus in die Richtung gehn.

    Zitat

    Das glaube ich auch nicht Morgi. Ich denke und das habe ich ein paar Beiträge weiter vorne geschrieben, dass ihr gut qualifiziert seid - besser als wir es waren und ich es bin. D.h. aber nicht, dass ich alles glaube was ihr sagt ;)

    das ist auch gut so :)


    Zitat

    Wie ist denn HIIT dann Deiner Meinung nach definiert? Insbesondere der Aspekt "hoch-Intensiv"?

    Dafür gibt es bestimmte festgelegt Belastungsparameter, die eingehalten werden müssen.
    Verschiedene Protokolle wurden ja bereits besprochen.

    Zitat

    Mir fehlt einfach die Erinnerung und der Glaube daran, dass 3gg3 o.ä. hochintensiv ist (alos ich nehme mal Deine 95%-100% HFmax).

    Dafür gab es Voruntersuchen, die dies bestätigt haben. (hab ich sogar schon erwähnt)
    Außerdem wurde das ganze natülich genauesten per detailiertester Messungen immer kontrolliert.
    Das ich hier nicht den gesamten Aufbau der Studie dargelegt habe, versteht sich von selbst.
    Das geht über mein Zeit-Budget.
    Daher: Bitte nachlesen! ;)

    Ja schon - aber wo bitte steht, dass das, was da in den Studien steht auch wirklich HIIT ist. Nur weil der Assistent oder der Doktorand das da reingeschrieben haben? Möglicherwiese steht das da ja gar nicht drin und nur Du denkst, das sei HIIT? Klar ist mir das jetzt nicht ehrlich gesagt.


    Als (Sport)wissenschaftler weißt Du ja nicht erst seit Guttenberg oder Koch-Mehrin, dass ein Großteil der Studien einfach schlecht (um nicht zu sagen grottenschlecht) ist und ganz oft hinterher das als Studienziel reingeschrieben wird, was halt hinten raus kommt.


    Wie auch immer: Ich besorge mir jetzt mal die Studien von denen Du gesprochen hast ...

    das ist alles schön und gut, und natürlich gibt es da zugenüge Blödsinn!


    Ich glaube allerdings nicht, dass wir an der Uni von dem besagten Proffessor,der international ein sehr angesehener Sportwissenschaftler ist,
    irgendwelche Lügen/Halbwahrheiten aufgetischt bekommen.
    Das ist weder ein Assistent noch Doktorant, sondern ein international sehr angesehener Sportwissenschaftler und Leiter des Instituts.


    Das ist elementarer Lehrstoff aus der Trainingswissenschaft.

    Zitat

    Das würde ich gerne sehen wo das steht - man lernt ja nie aus. Man kann die Dinge ja auch so variieren, dass sie mit dem eigentlich Zweck nix mehr zu tun haben.

    ehm, von was hab ich denn jetzt dir ganze zeit geschrieben?
    Studien dazu gibt es zu genüge, die eben genau das HIIT- Training sportartspefisch umsetzten. wie ich es dir ja auch beispielshalber schon aufgezeigt habe

    Ich denke schon, dass es mit Sicherheit gemessen wurde. Könnten man ja sogar aus einem normale VO2max test ableiten,wobei eine kombination mit einem zusätzlichen Laktattest am sinnvollsten erscheint. Also Spirgometrie + Laktat.
    Aber ich habe jetzt leider auch nicht die original Studie zur Hand.


    Das ohne Erhaltungstraining das Niveau wieder sinkt ist auch klar.
    Es sank ja sogar bei 1 HIIT Einheit Erhaltugnstraining pro woche/zumindest bei der Studie. Also sind hier evtl 2 notwendig oder 1 + Spiel.


    Aber man kann das ja jetzt nicht aufs HIIT Training schieben.
    Dies ist ja immer das gleiche Problem, dass wenn in Trainingspausen nichts mehr gemacht wird und auch oft während der Saison zu wenig (nur in der Vorbereitung wird dann teilweise zu intensive ohne große Gewöhung trainiert, jedesmal schön von 0 auf 100 und dann wird sich über ständige Verletzungen gewundert) und man dann nach jeder Saison immer wieder auf dem gleichen NIveau beginnt.
    Das Problem geht ja im Breitensport im Jugendbereich los, wenn da einfach von Jahr zu Jahr konstant aufgebaut werden würde, wären alle Spieler bereits vorm Herrenbereich top fit.
    Und die Kindheit stellt sowieso das ideale Altere zur Ausweitung der aeroben Kapazität dar. Die sind da genauso trainierbar wie Erwachsenen.
    Nur im intensiven Bereich können Kinder halt noch sogut wie keine Trainingsadaptionen zeigen, da hier wichtige Enzyme fehlen, die erst später ab der puberalen und adolescenten Phase gebilden werden können.




    Aber wenigstens in diesem Fall glaub ich dass sie langsamer sogar zumindest bei uns im Verein schon schlauer werden.


    Zitat

    Es sei jedem empfohlen die von Morgi genannten 10x1min bei 95-100% HFmax - mit 1min Pause bei 75% HFmax (wobei letzteres ja nicht g'scheit messbar ist, weil es dauert bis man in den Bereich runter kommt - evtl. ist die Minute dann ja vorbei. Also einfach nur traben) auszuprobieren. dann wird der Unterschied schnell klar ;)


    Oder auch meine 20sek voll mit 10 sek Pause. Meinetwegen auch 10 Wdhs. Auch hier wird der Unterschied schnell klar.

    ich denke im Breitensport ist hier ne Abwechslung am sinnvollsten.
    Das 10*1 würd ich immer in nem Stationbetrieb mit ball machen, also Tempodribllings, 1 vs 1, oder auch Hürdensprünge etc
    Besser finde ich aber noch das 4*4 protokoll mit übungsformen wie 2 vs 2 oder maximal 3 vs 3. Bei mehr Spielern würd ich vllt einfach eine längere Belastugnszeit machen.




    Zitat

    Was würdest Du nun jemandem wie MilkyWay empfehlen?

    Naja ich denke, ihr Problem liegt doch auf der Hand, oder nicht?


    Zu dem Gewichtsproblem fehlt einfach die notwendige Grundlage.
    Zu genaueren Empfehlungen (also wenn man z.b. zusätzlcih auch was richtung fettabbau und muskelaufbau tun will) müsste man die Person halt vor sich haben.


    Aber Grundsätzlcih würde ich in so einem Fall, wenn es mir nur um die Kondition geht und dem Fall ja am ehesten die Laufspezifische,
    sind wohl längere langsame Läufe sinnvoll
    (für den Puls gibts verschiedene Formeln, die man im breitensport durchaus heranziehen kann - sehe ich am anfang auch sinnvoll, da mit Sicherheit noch ein Körpergefühl fehlt).
    Da geht bei 30 min los und kann man dann langsam steigern. Wer nicht gleich durchlaufen kann, immer wieder kurze Gehpausen einlegen.
    Nach einer gewissen Trainingszeit dann einfach kürzere intensivere Läufe einbauen, Fahrtspiel ist da zum Beispiel am Anfang super.
    und so weiter und so fort.
    einfach nach dem Prinzip wie man eben als Laufanfänger vorgehen sollte.


    du könntest des ganze auch noch bischen komplexer gestalten über die Belastungsparameter: also erst häufigkeit steigern, dann Umfang, Intensität etc.


    aber grundsätzlich sollte auch jedem klar sein, dass man ohne intensive Belastungen sein Grundlagenniveau nicht verbessern kann (außer jetzt direkt im Anfängerstadium).
    Deswegen gibt es ja auch sowas wie Grundlagen 1 und Grundlagen 2 Training