Beiträge von ExilRaute

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    Krass - da weis ich jetzt was ich an "meinem" Verein habe. 8o


    Bei uns schaut auch mal ein Abteilungsleiter und ein Vorstand Fussball bei einem D-Juniorinnenspiel (ging um die Herbstmeisterschaft) vorbei, und auch den Vorstand sieht man mal, wenn die C1 oder B1 Junioren spielen. (Beide spielen Kreisliga oben mit, die B1 ist sogar Tabellenführer und wird, wenn nichts schlimmes passiert in die BOL aufsteigen.)


    Beim Sommerfest haben sich sogar der 1. Vorstand und der GF das Finalspiel der G1-Junioren angesehen. Was aber auch daran liegen kann, daß der Trainer einen guten Draht zu den beiden hat und inzwischen auch im Verein ziemlich eingebunden ist. :whistling:

    Hallo Sarah,


    wegen dem Aufrücken: versuche es mit Provokationsregeln, zB Tor zählt doppelt wenn alle in der Hälfte des Gegners sind und für die defensive Variante: Tor zählt dreifach, wenn alle Angreifer aufgerückt sind aber nicht alle Spieler der Mannschaft in der eigenen Hälfte sind, die das Tor kassiert hat. Gegen das vorne oder hinten stehenbleiben hilft auch die Regel, dann einen Freistoss für die anderen zu geben, wenn einer zu lange stehen bleibt. (Das passiert idR ja vorne oder hinten)


    Bei meiner F2 hat es auch sehr geholfen, daß wir seit einigen Wochen keine Abwehr und Stürmer mehr haben, sondern 3-3 spielen mit 3 vorne und 3 hinten - in Kombination mit den obigen Provokationsregeln hatte das bei uns den gewünschten Effekt.


    Wegen Deinem Sohn - ich kenne das in abgeschwächter Form. Mein Sohn ist auch einer, der sich einerseits im Training mit einbringt, d.h. häufig der eifrigste beim einsammeln der Hütchen, aber leider ist er auch derjenige der gelegentlich mal einen Anfall kriegt, wenn ihm eine Übung nicht passt, oder wenn er lieber eine andere gemacht hätte. Aber so krass wie bei Dir ist es zum Glück nicht. Ich hatte neulich auch den Fall, daß er nicht da spielen wollte, wo ich ihn eingeteilt hatte und dann habe ich ihn halt erstmal auf die Bank gesetzt. Lass ihn doch wirklich mal auf einer anderen Position spielen und erkläre ihm auch warum: damit er versteht, daß Fehler in der Abwehr idR unangenehmere Konsequenzen haben als im Sturm. Und damit er ein besserer Fussballer wird, denn durch die Rotation im Kleinfeld werden die Spieler "kompletter".


    LG
    M.

    Wir haben das mit unseren 2004ern auch schon 2-3 Mal im Training eingebaut, gestern auch nochmal ausprobiert. Mit aufspringen lassen waren ein paar Kinder schnell bei 10x und haben dann versucht, den Ball direkt mit Fuss und Oberschenkel hochzuhalten. Einige haben - aber eher zufällig - auch mal den Kopf benutzt, obwohl wir das gar nicht erwähnt hatten. 5x mit aufkommen lassen haben eigentlich alle geschafft. :thumbup:


    Wir werden das immer wieder mal für 5-10 Minuten einbauen und dann eine Wettkampfform draus machen, wenn alle das eingermaßen raus haben. Gestern flogen die Bälle anfangs teilweise ziemlich wild durch die Gegend. Bei 14 Kindern muss das ziemlich lustig ausgeschaut haben... :D

    Die DFB "Richtlinien" sind für den Einsteiger sehr hilfreich. Meiner Ansicht nach sollte man sich nicht sklavisch an alles halten, was dort propagiert wird, sondern a) auch berücksichtigen wie weit die Kinder schon sind und b) darf man - meine Meinung! - als Trainer auch im KiFu seinen eigenen Stil entwickeln, solange es nicht grundsätzlich den KiFu Prinzipien widerspricht.


    Mir persönlich haben auch die DVDs der Münchener Fussballschule geholfen, gerade wenn die Zeit für die Vorbereitung knapp ist.


    Die Infos bei beim DFB bei "Training Online" sind dennoch sehr wertvoll, auch die Broschüren die es online bei http://talente.dfb.de/index.php?id=518941 zu finden gibt sind finde ich persönlich sehr gut. Wenn Du Dich daran orientierst, bist du m.E. auf einem guten Weg. Mit der Zeit wirst Du feststellen, daß manche Übungen besser funktionieren, andere schlechter. Das hängt auch von den Fähigkeiten deiner Kids ab. Und wenn Du Dich für die Materie interessierst und dabei bleibst, wirst Du automatisch irgendwann deinen eigenen Stil entwickelt haben...

    Sehr interessantes Thema. Wir haben das auch schon mal in ein paar Übungen mit Pässen eingebaut, daß die Kinder dem gespielten Ball entgegen gehen sollen. Klappt halt mal besser und mal weniger. (Sind ja auch noch F2-Junioren)


    Was mir aber gerade durch den Kopf ging: es gibt ja auch die Situation, wo der Spieler eben nicht entgegen gehen soll. Wir hatten das letztens in einem Punktspiel: der Spieler hinten links erobert den Ball, hat vor sich etwas freien Raum und spurtet richtigerweise mit Ball los - und der Spieler der vor ihm unterwegs war, läuft auf den noch ballführenden Spieler zu. Besser wäre es hier gewesen, wenn der vordere Spieler sich nach vorne oder zum Tor orientiert hätte.


    Hat jmd eine Idee bzw. Übung wo man das beides verbinden kann, daß man einerseits den Pässen entgegen gehen soll, aber solange der Pass noch nicht gespielt ist, sich eher weg orientieren sollte? Ob meine Jungs (Jg 2004) das verstehen halte ich für fraglich, aber es würde mich einfach mal interessieren.

    Bin Systemadministrator / IT Consultant und dank Gleitzeit kann ich morgens um 6:30 uhr anfangen und schaffe es dann normalerweise 2x in der Woche mit meinen Jungs von 16:00 bis 17:30 Uhr zu trainieren. Die Firma ist etwas größer, d.h. > 1000 Mitarbeiter.

    Die Trainerin unserer Tochter überlegt, Beachsoccer mit den Mädels zu machen, anschließend dann gemeinsames Beisammensein dort. Finde ich eine gute Idee.


    Wir haben letztes Jahr in einem Freizeitheim gleich neben der Anlage gefeiert, das waren mehrer Mannschaften über den ganzen Tag damit wir uns die Miete teilen konnten. Die hatten auch eine kleine Sporthalle für die Kids zum Kicken und Toben. Brot, Getränke + Deko haben wir zentral eingekauft, alles andere haben die Eltern mitgebracht. War eine tolle Feier, aber wir werden den Aufwand nicht noch einmal treiben.


    Wahrscheinlich feiern wir einfach an einem Samstag nachmittag in der Vereinsgastronomie - dann können die Kids ggfs auf dem Sportplatz kicken und wir Erwachsenen können gemütlich beisammen sitzen und quatschen.

    Einfach mal in Ruhe mit dem Trainer sprechen. Manchmal ist es auch so, daß der Trainer einen Spieler langsam an eine neue Aufgabe/Position heranführen möchte. Gerade bei den Spielern, die am Anfang hinten spielten, weil sie nicht immer mit bedingungslos nach vorne laufen ist das für den Trainer manchmal auch überraschend wenn die Kinder nach vorne wollen. Wenn die Kinder dann aber nicht mitlaufen, dann denkt der Trainer: den lasse ich besser hinten, wenn er eh nicht nach vorne mitarbeitet...


    Ich hatte letztens quasi den umgekehrten Fall: ein Spieler, der schon seit der frühen G immer hinten in der Abwehr gespielt hat und da auch richtig gut ist. Der möchte nix anderes spielen als hinten in der Mitte. (Wir spielen inzwischen 3-3). Er hat ein gutes Timing im Zweikampf und vor allem eine Übersicht die mich immer wieder staunen lässt. Der war gar nicht begeistert, als ich ihn neulich in der 2. HZ rausgenommen habe und nach kurzer Schnaufpause vorne in die Mitte gestellt habe. Aber da muss er durch und wenn er sein erstes Tor da vorne macht wird es ihm auch Spass machen... :D

    Ich brinde mal nur diesen beiden Spieler, weil mich die Doppelmoral von Rummenigge aufregt, der ja von Kinderhandel bei Arsenal sprach ( z.B. http://www.welt.de/sport/fussball/articl?handel-vor.html ) aber Bayern das gleiche macht. Allerdings längst nicht in der Quantität. Bayern beschränkt sich auf ganz wenige besonders herausragende.

    Ja, das finde ich auch abenteuerlich. Dazu kommt, daß der FCB auch in der abgelaufenen Saison aktiv 7 jährige Kinder (also zu der Zeit G-Junioren!!!) für seine aktuelle U8 gescoutet hat. Ein Spieler von mir war da auch dabei und spielt jetzt dort. Den Scout kenne ich auch vom sehen her und der schaut sich z.B. auch F2 spiele an - ob das nun speziell unsere sind oder allgemein weis ich nicht.


    Wir haben auch noch Kontakt zu den Eltern, und das Kind tut sich schon manchmal schwer, weil er nach 2 Jahren bei uns Freundschaften aufgebaut hat, Klassenkameraden in der Mannschaft sind usw. Er kommt auch gelegentlich vorbei und schaut beim Training zu. Obwohl ich ihm die tollen Erfahrungen, die er dort sicherlich machen kann, gönne, hoffe ich doch ein wenig, daß er irgendwann wieder zurückkommt. Das Kind ist nicht nur ein wirklich guter Kicker sondern vor allem ein richtig "guter Typ".

    Entschuldige bitte im Vorhinen, ...aber ich glaube bei meiner "Denke"....das genau diese Einstellung, dieses Verfahren etc. vor dem Gedanken der geduldigten Ausbildung sportlich unfair ist...sorry nochmals! Unfair, weil dein Team hier taktisch -aus meiner Sicht vorgreift- und andere verzichten darauf.


    Dein Team ist nicht besser, sondern es nutzt schon einen Revolver, wohingehend die anderen mit Wasserspritzpistolen ins "Gemetzel" gehen. Versteht ihr was ich ausdrücken will?


    Leg die Revolver ab und das gleiche Team was ihr da abgeschossen habt, wird euch vermutlich versohlen.

    Andre bleib locker - Du vermutest wieder zu viele Dinge ohne die tatsächliche Situation zu kennen. Ich habe altersgerecht trainiert mit den Kindern und es sind halt einige sehr talentierte Kicker dabei. (Einer davon ist im Sommer zu einem Bundesligisten gewechselt - was ich in dem Alter für wenig sinnvoll halte, aber der kommt vielleicht irgendwann wieder.) Das macht in der G einfach den Unterschied. Wir waren den Gegnern v.a. technisch überlegen, weil einige kinder sehr früh angefangen haben und wir dann - was in der G m.E. häufig vorkommt - gegen Mannschaften gespielt haben, die erst < 3 Monate zusammen waren.


    Wir haben die Positionen immer rotiert und den von dir vermuteten "Revolver" hatten wir nie, da wir da auch keine postionsspezifischen taktischen Dinge gemacht haben. Ich hatte in der Vergangenheit die Kinder halt im Spiel so eingeteilt und mir nichts dabei gedacht, weil ich es nicht besser wusste. Inzwischen mache ich es auch deswegen anders, weil ich gemerkt habe, daß die Kinder mit "Abwehr" den Gedanken "hinten stehen bleiben" verbinden.


    Langer Rede - kurzer Sinn: Andre, wir sind da absolut der gleichen Meinung, du brauchst mich also nicht in die Revolverschublade stecken. ;)

    Dem kann ich mich aus eigener Erfahrung anschließen. Wir haben in der G auch leider angefangen die Kinder auf Positionen zu stellen, also 2 Verteidiger, 3er Mittelfeld und 1 Stürmer. Wir haben viele richtig gute Spiele gemacht, in der Rückrunde sogar als F2 gegen 2003er Teams gespielt weil die Mannschaft bei den G-Turnieren idR alles kurz und klein gespielt/geschossen hat.


    Wir sind inzwischen aber wieder dabei auf das 3-3 umzustellen. Die Abwehrspieler blieben hinten stehen, der Stürmer vorne auch. Mit dem 3-3 kann man m.E. auch besser rotieren. Alle sollen angreifen und alle sollen bei Ballverlust verteidigen. Ich finde das inzwischen richtig klasse.


    Wenn es G-Junioren sind, und die schon eine Weile spielen dann versuch es mal mit einer 3-3 Grundordnung. Die können Sie bei ruhenden Bällen, zB nach dem Anstoss einnehmen und da kann man auch mal etwas ordnen. Aber im Spiel mehr Freiheiten lassen - wenn zB hinten links ein schneller Spieler ist, muss der nicht hinter dem langsameren Vordermann bleiben.

    => Laut §25 Abs. 1 müsste eigentlich 3 Monate gesperrt werden. Aber vielleicht trifft einer der Gründe in §25 Abs. 5 zu? Ansonsten: Freu Dich doch, Sperre in der F ist ohnehin Murks!

    Ja ich freu mich auch für den Spieler. :D Hatte mich nur gewundert. Ich hab eventuell nämlich jetzt noch so einen Fall, wo ein Kind zu uns kommen soll, weil die große Schwester jetzt bei uns im Verein ist. Der spielt auch schon 2 Jahre woanders und wäre sicherlich traurig wenn er jetzt 3 Monate warten muss.


    Die Sachen aus §25 Abs. 5 treffen hier eigentlich nicht zu...

    Hallo zusammen,


    ich hatte vor einiger Zeit mal die Regelungen im Passrecht beim BFV gelesen und dachte eigentlich, daß ein Spieler, der nach dem 15.07. wechselt automatisch für 3 Monate gesperrt ist. Nun habe ich in meiner F2 im September einen Spieler neu dazubekommen, der nicht gesperrt wurde und laut Pass sofort bei uns spielberechtigt ist. 8o


    Habe ich da etwas falsch verstanden, oder macht der Verband da bei den jüngsten eine Ausnahme?


    ciao
    Maik

    Wir haben gestern auch die neu gekaufte Koordinationsleiter eingeweiht. Wir haben im Training 2 Gruppen gebildet, eine Gruppe hat jeweils eine Übung mit Wettlauf und anschließendem 1 gg1 auf Minitore gemacht. Die anderen mit Ringen und Koordinationsleiter. (Hat mein Co-Trainer gemacht) Die Jungs fanden beides toll und das mit der Leiter hat nach Aussage von meinem Co gut geklappt. Ich denke, wir werden die zukünftig regelmäßig nutzen...


    Wir haben zB ein paar Kinder, die relativ langsam sind und einen der riesige Schritte beim laufen macht. Habe mich noch nicht so intensiv damit beschäftigt aber ich hoffe, daß wir an der Stelle was bewegen können. :D

    Aber auch bei uns gibt es dann immer das Problem der Trainer-Nachfolge, denn wenn ein Trainer mit der halben Truppe in die F wechselt, braucht man ja einen neuen Trainer für die G. Das ist immer wieder schwierig, da nur wenige Eltern dazu bereit sind. Zwei unserer Nachbarvereine haben es da einfacher, da gibt es jeweils einen älteren und daher vermutlich bereits im Ruhestand befindlichen Trainer, der sich stets um die jüngeren Jahrgänge kümmert. Wobei: sie haben das Problem dann zwei Jahre später..


    Zitat von »ExilRaute«
    Wenn sich im Verein niemand findet, dann *müssen* sich die Eltern hier mit engagieren.


    Naja, aber zwingen kannst du sie ja wiederum nicht. Ich sehe hier durchaus auch die Verantwortlichen des Vereins in der Pflicht, die sich nach Kräften bemühen sollten, das Trainer-Amt attraktiv zu gestalten, entsprechend werben und auch unterstützen sollten.

    Klar, der Verein ist erstmal in der Pflicht. Letztlich lebt ein Verein wie unserer aber davon, daß sich die Mitglieder persönlich engagieren. Der Verein macht da auch schon vieles richtig, v.a. ist das Klima prima. Aber unser Hauptproblem sind die Trainingszeiten: die G- und F-Junioren fangen idR schon um 16:00 uhr an. Wir haben ca 35 Mannschaften im Spielbetrieb aber müssen uns eine Bezirkssportanlage mit 2 anderen Vereinen teilen und haben somit nur 2 Trainingstage. Ich kenne einige, die das auch gern machen würden und gelegentlich helfen - aber dauerhaft ist beruflich bedingt nicht drin. Und mit den Jugendlichen ist es dank dem G8 auch schwieriger geworden.


    Wir zwingen ja auch keinen - aber manchmal muss auch mal die Eltern in die Pflicht nehmen. Unsere jetzige G2-2005 hatte auch keinen Trainer, vor den Ferien kamen einige Eltern und kündigten an, das zu übernehmen. Nach den Ferien konnte sich von denen keiner so richtig erinnern. Unser Jugendleiter hat dann das Training 2x geleitet und den Eltern klar gemacht, daß es nur weitergeht wenn sich jemand von den Eltern engagiert. Und auf einmal ging es dann...

    Zum Thema Spielsystem: Wir haben am Samstag in der ersten Halbzeit mit dem vorher in der G schon öfters praktizierten 2-3-1 angefangen und in der 2. HZ auf ein 3-3 umgestellt. Letzteres hatten wir im Training diese Woche mal im Abschlusspiel ausprobiert.


    Hat ein paar Minuten gedauert, wo es ziemlich durcheinander ging, dann wurde es besser. Insgesamt wird die Reise bei uns da (3-3) auch hingehen. :thumbup:


    Im Training haben die Kids im Abschlusspiel mit den 2 Dreierreihen richtig schön zum Ball verschoben, ich war richtig begeistert. (Waren fast alle da so daß wir mit 13 Kindern und 1 mitspielenden Trainer spielen konnten.)

    Nehmt Ihr Hinweise von Eltern an oder ignoriert das einfach? Also ich brülle da auch nicht rum (warum auch?) sondern haben einfach nur normal das Gespräch gesucht nach dem Training und im Grunde waren wir uns ja einig nur das der Trainer sein Augenmekr halt nur auf die "guten" "talentierten" legt, und den Rest ggf. einfach nur mitlaufen lässt. Wie ich schon mehrfach erwähnte sehe ich da halt den Fehler weil ich denke das die Kinder ja noch einen Sprung machen können und was passiert dann? Dann sind sie ggf. schon zu alt under nächste Trainer will sie Ihrer auch nicht mehr annehmen weil seine Mannschaft auch schon "voll" ist.

    Dahinter steckt eine gewisse Problematik:


    Man muss hier - denke ich - bei aller Kritik auch eines beachten: Ein Trainer kann eine Gruppe von 30 G-Junioren nicht sinnvoll betreuen. Wenn sich im Verein niemand findet, dann *müssen* sich die Eltern hier mit engagieren. Wird bei uns so praktiziert und hat sich bewährt. Wir hatten letztes Jahr auch die schwierige Situation, daß wir schon 3 G-Juniorenteams mit 14-15 Kids jeweils hatten und im September dann die Notbremse ziehen mussten: es kamen immer noch Kinder zum schnuppern und wir haben dann eine Auswahl treffen müssen. Aus dem Kreis der Eltern insbesondere dieser neuen Kinder hat sich KEINER bereit erklärt, beim Training mitzuhelfen.


    Ich hatte dann die undankbare Aufgabe bekommen, zu entscheiden, welche Kinder wir noch aufnehmen und welche leider noch warten müssen. Ich habe einige böse Mails von enttäuschten Eltern bekommen, tw auch mit dem Verweis "Ihr macht doch Breitensport!". Ich habe dann freundlich zurückgeschrieben, warum wir das so machen und daß sich auch die anderen 8-10 Kinder freuen würden, wenn sie uns beim Training helfen würden usw.


    Ansonsten bin ich zB als Trainer immer für ein offenes Wort zu haben. Aber der Ton macht die Musik, und wenn sich Eltern zB wutschnaubend darüber beschweren, daß Ihre 5-6 jährigen "nur" von "Kindern" (d.h. Jugendliche aus unserer C1!) trainiert werden, dann weise ich kurz angebunden darauf hin, daß sie es bitte bei einem der Nachbarvereine versuchen sollen.

    Hier geht es ja bunt durcheinander - schwer dem ganzen inhaltlich zu folgen. Aber das was da abgeht klingt abgefahren 8o


    Ich bin der Meinung, daß kinder mit 3-4 Jahren erstmal vielseitige Bewegungsaufgaben bekommen sollten, also Kinderturnen. Wir haben im Verein dafür eine KISS Gruppe.


    Aus der Sicht eines Vaters: Wir haben das Glück, einen motorisch gut entwickelten Sohn zu haben - der hat mit 4 Jahren mit Fussball angefangen.


    Aus Sicht des (Vater-)"Trainers" (inzwischen 3 Jahre G...): Kinder können mit 5 Jahren anfangen, früher wirklich nur im absoluten Ausnahmefall. Dabei sollte den jüngsten, als 5-6 jährigen ein vielseitiges Bewegungsprogramm angeboten. Viel rennen/toben, viel Bewegung und viel mit Bällen machen.


    Ich bin da seinerzeit auch wegen meinem Sohn "reingeschlittert" und habe mich dann selbst schlau gemacht. Und lerne immer noch jede Woche dazu. Der Anfang in der G ist einfach, weil man nicht der große Fussball- und Taktikexperte sein muss.


    Wenn das in dem Verein nicht geht, dann versucht es halt in einem anderen Verein. Sprecht Euch mit den anderen Eltern ab, und versucht aus Eurer Mitte jemand zu finden, der so eine Gruppe betreuen kann+will. Dann habt Ihr alle was davon. Wenn Euer Sohn Fussball spielen will, dann lasst Ihn spielen. Auch wenn Du da (noch) kein Interesse daran hast - ich weis von Fussballmuttis, die inzwischen durch die eigenen Kinder total begeistert sind, als Team-Manager mithelfen und inzwischen jubelmässig als Zuschauer mehr abgehen als manche Väter... ;)

    Das Thema habe ich in abgeschwächter Form auch in meiner Truppe. Ich hatte vor 2 Jahren die schwächeren 2003er und die ersten 2004er als "G2" übernommen und wir haben damals so viele Kinder gehabt, daß wir bald eine dritte Mannschaft brauchten. Ich habe damals nach dem aufgeteilt, was die Kinder so drauf hatten und es gab 2 gemischte 03/04er Gruppen. Die 2004er, die damals in der stärkeren Gruppe waren, sind bis heute die stärkeren Kinder in einer jetzt reinen 2004er Truppe. Es sind nun einige Kinder dabei, die damals in der schwächeren Gruppe waren und genau diese Kinder sind nach wie vor die schwächeren.


    Bei einem habe ich den Eindruck, daß er sich nicht so recht traut oder wenig Lust hat, ein anderer ist immer voll motiviert aber hat motorisch noch ziemliche defizite und das sieht man auch bei den Grundtechniken. Im Abschlusspiel stehen diese Kinder manchmal überfordert herum, wenn das Spiel schnell wird. Andere Kinder, die erst vor einem guten Jahr dazugekommen sind, haben diese Kinder längst "überholt" und sogar in der zweiten 2004er Gruppe, die es seit ca 1 Jahr gibt, spielen inzwischen Kinder, die besser sind. Ich habe in den 2 Jahren immer gehofft, daß eines der Kinder noch einen Schub macht - aber bislang ist das nicht der Fall.


    Nachdem ich nicht die jahrelange Erfahrung habe - können solche Kinder nochmal so einen Schub machen? Oder ist die Entwicklung da doch (fast) immer "linear". Ich denke, daß die Kinder sich in der anderen Gruppe vielleicht besser zurecht finden würden, da würden sie im Training (und im Spiel) mehr Zweikämpfe gewinnen und persönliche Erfolgserlebnisse erzielen.