Beiträge von ExilRaute

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    Was ich zum "Aufwärmen" mit meinen 2004ern anfangs immer gern mache sind so Sachen wie "Schwänzchen fangen", da können die so richtig toben und laufen. Inzwischen machen wir das meist in einer Variante mit Ball, d.h. alle Kinder sind gleichzeitig Fänger, dürfen aber nur Schwänzchen ziehen wenn sie einen Ball am Fuß haben. Wer sein Schwänzchen verliert und eines in der Hand hat (oder fängt) geht kurz aus dem Feld um es hinten in die Hose zu stecken. Einfach aber gut.


    Versteinern ist auch recht beliebt, besonders in der Variante mit Ball.

    Am meisten Ärgert mich daran das die Jungs so schlecht Ausgebildet sind teilweise durften sie nur auf einer Position spielen. oder nicht nach vorne. Und dem Verein ist es egal .Hauptsache man hat 2 E-Mannschaften gemeldet.

    Dann solltest Du Dich mit den Verantwortlichen hinsetzen und darauf hinweisen, daß 18 Kinder für 2 Teams ziemlich knapp sind. (Ist aber wahrscheinlich schon zu spät und 2 Teams sind gemeldet, oder?) Was ich nicht ganz verstehe: 18 Kinder, 1 Trainer und dann 2 Mannschaften gemeldet - richtig? 8o Das ist m.E. nicht machbar, gerade wenn Du viel Grundlagen nachholen musst.


    Wenn Du die Anzahl der Kinder erhöhen willst, dann würde ich das über die Vereinshomepage oder auch die lokalen "Käseblätter" versuchen, kurzer Artikel mit dem Hinweis, daß Ihr noch Spieler sucht. Vielleicht können die Spieler auch mal in der Schule und im Freundeskreis fragen?


    Und am besten gleich einen Elternabend um die Eltern mit ins Boot zu nehmen - zum einen um Verständnis dafür zu schaffen, daß noch einiges an den Grundlagen gemacht werden muss. Und vielleicht sind ja auch 1 oder 2 Leute dabei, die Dich beim Training unterstützen können.

    Oha! Das ist ja komisch bei Euch. Bei uns ist das ganz selbstverständlich so, dass ich am Elternabend vor der Saison meine Planungen zur Diskussion stelle und ALLE(!) haben sich die letzten zich jahre IMMER(!) an eine demokratische Entscheidung und das Diskussionsergebnis gehalten. Da sieht man mal, dass ihr Preißn doch deutlich anders tickt als wir Niederbayern

    Hmm, also ich sehe mein Trainerdasein schon so ein bißchen als moderne Diktatur. Will sagen: es gibt viele Dinge, die ich entscheide und vorgebe. Das sind zB die Trainingsinhalte und Ziele. Oder die Aufstellungen usw.


    Es gibt aber auch Sachen, die würde ich demokratisch entscheiden lassen, z.B. wenn man mal auf ein internationales Turnier übers Wochenende etwas weiter weg fahren möchte. Logisch, Keine Regel ohne Ausname ;)

    Ich bin überrascht und erfreut festzustellen, daß die Diskussion wieder eingermaßen zum Thema zurückgekehrt ist. Sehr erfreulich! :thumbup:


    Ich habe übrigens auch ein Fun-Kicken für die Ferien angeboten, aber nicht in der Form daß ich die Kinder betreue, sondern daß ich unsere Doodle Liste für die Trainingsbeteiligung fortgeführt habe, und um Terminvorschläge gebeten habe. Also freiwilliges Kicken mit Eltern und Kindern wenn genügend zusammenkommen. Sieht aber nicht so aus, daß da was zusammenkommt - und das ist dann auch völlig OK.

    Beispiel 5er-Fußball in der F. Der Trainer legt mit Hütchen im Training ein 1-1-2-1 hin. Dann fragt er die Kinder: "Was seht ihr da?" Die meisten sehen einen Drachen. Dann erklärt er, dass man den Drachen ja kaputt macht, wenn man vorne weggeht und hinten stehenbleibt - "und ihr wollt ja nicht, dass der Drachen kaputt geht, Kinder?" (an dieser Stelle gibt es meistens den einen Rabauken, der "Doch!" schreit. )
    Die einzelnen Positionen heißen dann z.B. "Drachenbauch" oder "Drachenschwanz". Die Kommandos heißen z.B. "Drachenbauch - Achtung der Drache geht kaputt!"! Die Spieler wissen dann meist, dass sie vergessen haben, sich in Richtung Ball zu bewegen, sondern stehengeblieben sind.

    hehe, das ist auch eine interessante Idee. Den Rabauken der dann "Doch" schreit kenne ich gut - das ist mein Sohn... 8o


    Wir spielen ja mit 6 Feldspielern, da müsste ich mir mal eine Form überlegen. Ich möchte versuchen einen ähnlichen Effekt mal mit Provokationsregeln im Trainingsspiel zu erzielen, d.h. Tore zählen doppelt, wenn alle in der Hälfte des Gegners sind und Freistöße wenn einer hinten oder vorn stehenbleibt.

    Diesen Ansatz finde ich logischer als den DFB-Ansatz, der den Kindern, die das ballorientierte Spiel ja eigentlich von Beginn an in sich tragen, dieses erst quasi wieder abtrainieren will ("ja keine Mannschaftstaktik vor der C"), anstatt es kindgerecht zu formen.

    Das finde ich interessant, habe mir auch Euer Konzept mal überflogen. Wie kann man denn das ballorientierte Spiel "kindgerecht formen"? Das hat sich mir noch nicht so ganz erschlossen.


    Ich sehe beim DFB nicht, daß man es den kindern abtrainieren will. Ich habe das so verstanden, daß wenn man die Kinder ab der F im 3-3 frei spielen lässt (ohne Joystick...), sie es instinktiv lernen. Oder habe ich das falsch verstanden?

    Ich weiche auch bei den Spielzeiten und bei den Positionen etwas vom Konzept ab. Das hat aber seine Gründe:


    Ich habe Spieler, die kommen immer zum Training und zerreissen sich sowohl im Training als auch im Spiel. Dann habe ich Spieler, die kommen auch mal spontan nicht zum Training oder sagen nach der Aufstellung für das Spiel am Wochenende ab, weil sie etwas besseres vorhaben. Dabei frage ich die Verfügbarkeit der Kinder vorher ab! Aber um das gleich vorweg zu nehmen: diese Kinder bekommen immer ihre Spielzeit, sie sitzen nicht nur auf der Bank! Und wenn einer nicht mehr kann und gar nicht mehr läuft, nehme ich ihn auch runter damit er was trinken und ausschnaufen kann.


    Bei den Positionen ist es so, daß ich die Erfahrung gemacht habe, daß zu viel Rotation in einem Spiel zu Chaos führt. Daher versuchen wir, immer wieder mal andere Positionen der Kids auszuprobieren, wenn wir zum Abschluss im Training mal 7 gegen 7 spielen können. Wenn wir gegen deutlich schwächere Mannschaften spielen, dann gibts auch mal eine totale Rotation das hat dann den angenehmen Nebeneffekt, daß man keine Kantersiege einfährt. Für die kommende Saison wollen wir weiter "vorsichtig" rotieren, aber nicht zu viel Rotation auf einmal.


    Bei den Übungen schaue ich immer wieder beim DFB Archiv rein oder nehme mir Übungen von den DVDs der Münchner Fussballschule. (Die finde ich wirklich gelungen!). Unsere Mannschaft ziemlich stark, daher habe ich in der letzten Rückrunde schon mal die eine oder andere Übung von den F-Junioren ausprobiert, weil ich den Eindruck hatte, daß die Kinder etwas unterfordert sind. (Wir haben in der Rückrunde auch schon Punktspiele gegen jüngere F-Junioren gespielt - da konnten die Kinder gut mithalten und auch ein paar Spiele gewinnen.) Liegt sicherlich daran, daß einige aus der Gruppe schon vor gut 2 Jahren angefangen haben...

    Ich schlage vor, daß wir diesen Thread schließen lassen. Inzwischen sind mehr persönliche Anfeindungen im Thread zu finden als alles andere. Und das ist kontraproduktiv.


    Dieser Thread ist ein Musterbeispiel, wie zwei (oder mehr) Leute aneinander vorbeireden bzw. schreiben. :rolleyes:

    Einige halten auch sachliche Kritik -wenn sie knallhart ist- für Beleidigung...auch hierzu gibt es ein Thema.


    Darauf wird dann mit -"ich schmeiss mal eine Fuhre Mist und schau was passiert" reagiert.

    Andre, an dem Punkt solltest Du vielleicht auch mal kurz durchschnaufen und deine eigenen Texte noch mal durchlesen. Du teilst in diesem Thread nämlich auch ganz schön aus. Ich habe den Eindruck, daß Du gelegentlich Dinge in Beiträge hineininterpretierst und dann sehr schnell Verstöße gegen die KiFu Grundsätze bemängelst, wo aber eigentlich keine da sind. Und das finde ich schade, denn inhaltlich sind in deinen Beiträgen sonst häufig viele Dinge, die ich persönlich sehr interessant finde.

    @Paul ich finde das gesamte Konzept der MFS sehr interessant - ich mache dort Anfang September 2 Tage bei einem Camp mit und kenne den ein oder anderen Trainer von dort flüchtig. Wo hast du den deren Aussagen zum verkleinerten Großfeld gefunden?


    Äh, MFS = Münchner Fussballschule? Nur neugierdehalber: bei welchem Camp (also wo...) machst Du da mit?

    Ich finde es völlig legitim, wenn ein Trainer einer E-Juniorenmannschaft schon 2-3 Wochen vor dem ersten Punktspiel mit der Vorbereitung anfangen will. Wenn Kinder da noch im Urlaub sind, dann ist das halt so. Aber für Eltern, die dann in den ganzen Ferien die Kids "aus Prinzip" nicht hinbringen habe ich wenig Verständnis. Liegt vielleicht auch daran, daß ich weis, daß "meine" Jungs alle ziemlich Fussballverrückt sind, und die würden sich freuen, wenn es in den Ferien nahtlos weitergeht.


    Ich kann auch in den Beiträgen vom Threadstarter nicht lesen, daß er das macht weil er Staffelsieger werden will, sondern weil es ihm darum geht, die Kinder kennenzulernen und es um das Sozialverhalten geht. Ich finde das absolut legitim. Es gibt so Eltern, die schicken ihre Kinder 2x die Woche zum Fussball, weil sie ja zu Hause nur vor der Playsi sitzen und damit sie 2x nachmittags beschäftigt sind. Das ist aber nicht meine Aufgabe. Ich möchte, daß meine Mannschaft Spaß beim Training hat und mir ist auch das miteinander der Kinder (und auch der Eltern) wichtig. Und wenn in den Ferien Kinder da sind, und ich weis, daß die Eltern bloss keinen Bock haben, sie zum Training zu bringen - dann würde ich das bei den Eltern direkt ansprechen. Und auch klar machen, daß sie damit rechnen müssen, daß die Kinder dann in den ersten Spielen eventuell auch nicht dabei sind.

    Sehr schöne Aktion! :thumbup:


    Bin wahrscheinlich heute nachmittag am Platz und werde mal versuchen, jemand von unserem Vorstand zu kriegen. Da soll es noch einige Altbestände geben, und die Idee bei den Eltern Sachen einzusammeln find ich auch überlegenswert.

    Das mit den Geburtstagsgeschenken find ich nicht schlecht, bei uns bringen Kinder die Geburtstag haben auch mal ne Tüte Haribo mit. Dann wird natürlich auch gesungen. So eine Kleinigkeit wie Fussballkarten oder ein Ü-Ei reicht m.E. auch aus, die Kids freuen sich und das sind so kleine Dinge, die für eine gute Stimmung sorgen. Ich sehe das aber nicht als ein Muß an.


    Wenn man selbst das Geld nicht ausgeben möchte, dann kann man für so was auch eine Mannschaftskasse einrichten. Wir haben das schon sehr früh gemacht, weil die Kids z.B. nach dem Training etwas aus der Naschbox (idR Fruchtgummis) nehmen dürfen und weil ich damals Torwarthandschuhe mit Knickschutz haben wollte.


    Bei uns haben letztes Weihnachten auch die Eltern die Geschenke bezahlt, der Verein hat richtigerweise die prioritäten auf Trainigsmaterial etc. setzen müssen und wir wollten aber, daß die Kids trotzdem was bekommen. Wir haben allerdings auch das Glück, daß wir aufgrund der Gegend keine finanziellen Härtefälle in der Mannschaft haben.

    Das sehe ich genauso. Man muss sich nicht buchstäblich an alles halten, was vom Dfb vorgegeben wird. Ich orientiere mich daran und versuche dann einen Weg zu finden, der zu meiner Mannschaft und mir passt. Da ist viel Bauchgefühl dabei und auch das Wissen, in den letzten 2 Jahren nicht immer alles perfekt gemacht zu haben - und daß man selbst auch nur ein Mensch ist, der Fehler macht, wie die Kinder das auf dem Platz auch dürfen. Wichtig ist, daß man sich ab und an mal kritisch selbst hinterfragt und damit weiterentwickelt!

    Schlüsselbänder mit Vereinslogo und Bezeichnung sind als Kleinigkeit super. Ansonsten hat es bei uns als Weihnachtsgeschenk in den letzten Jahren zB Warmup-Jacken, Langarmshirts, Mützen, Schals und Handtücher mit entsprechendem Aufdruck vom Verein aus gegeben. Ist halt auch ne Preisfrage, aber die Kinder lieben diese Sachen.


    Nachdem es bei uns letzte Weihnachten aus Kostengründen nix vom Verein gab, haben wir von Nike so Trainingsshirts für alle Kinder gekauft, mit Namen vorn auf der Brust und Vereinsbezeichnung hinten. Das war aber etwas teurer, aber die Eltern fanden die Teile auch Klasse.

    Ja, bei festen Positionen innerhalb eines Spielsystems würde es der Rotation wiedersprechen...stimmt.


    Hmm, ist es nicht eigentlich so, daß man nur rotieren kann, wenn es zumindest ein rudimentäres Spielsystem gibt? Wenn ich die Kinder komplett frei spielen lasse, dann kann ich doch gar nicht rotieren. Oder?


    Daran anknüpfend noch ein Gedanke. Wenn ich das 3-3, welches vom Dfb ja vorgeschlagen wird als Grundlage nehme, dann teilt man so Positionen nach dem Muster "hinten rechts", "vorne links", "hinten mitte" ein, also zwei Dreierketten oder? Ich finde das sehr interessant, habe bisher mit 2 Systemen (2-3-1 und 3-1-2 mit 2 sehr offensiven Außenverteidigern) gespielt, was aber teilweise die Folge hatte, daß je nach Spielverlauf vorne oder hinten mindestens ein Kind stehen geblieben ist und das gefällt mir nicht.


    Ich hatte seinerzeit bei den ersten Spielen als ich das erste System "eingeführt" das Gefühl, daß die Kinder etwas Struktur auf dem Feld brauchen. Inzwischen bin ich mir da aber nicht mehr so sicher. Das 3-3 mit entsprechender Rotation und in Kombination mit den von Andre (und anderen) genannten Provokationsregeln im Abschlusspiel/Trainingsspiel wie die doppelt zählenden Tore wenn alle in der Hälfte des Gegners sind und der Freistoss wenn einer stehen bleibt will ich ab September ausprobieren, wenn es bei uns wieder losgeht nach der Sommerpause. Das mit den Provokationsregeln find ich richtig klasse, auf die Idee bin ich leider selbst noch nicht gekommen! :thumbup:

    Vielen Dank an Ranwie und einige, die hier erörtert haben, wie und warum die Mannschaften im Kleinfeld in den Vereinen sortiert werden. Ich trainiere bei uns den Jahrgang 2004 und wir haben aktuell 2 Mannschaften, bei den 2003ern sind es inzwischen schon 3 Teams. Und das Thema, ob man die Mannschaften zur neuen Saison etwas verändert, damit die Mannschaften möglichst homogen sind, wird - zumindest hinter vorgehaltener Hand - schon etwas diskutiert.


    Ich bin grundsätzlich auch für die Einteilung nach dem fussballerischen Können, möchte aber soziale Aspekte wie Freundschaften und Klassenkameradschaften - wenn möglich berücksichtigen. Es gibt Argumente für beides, und am wichtigsten ist letztlich, daß die Kids den Spass dabei nicht verlieren. Ich werde dazu mal unsere Jugendleiter befragen, da ich kürzlich auch gehört habe, daß bei uns grundsätzlich die besten Kinder in der 1. Mannschaft spielen sollten.

    Für mich ist der Thread langsam auch interessant, weil ich deutlichst sehe, wie einige in alte Muster verfallen


    Stimmt, besonders Du bist schon wieder in dein "Oberlehrer"-Muster verfallen. ;) Bitte nicht persönlich nehmen, ich stimme Dir in vielen Punkten hinsichtlich der Ausbildungsziele im Kleinfeld zu. Aber gerade bei manchen Usern (wie zB Alexbonn) kommen von Dir sofort irgendwelche Vorwürfe und Abhandlungen über Ausbildungsverhinderer usw.


    Das schafft manchmal eine komische Atmosphäre und die Diskussionen driften dann ab.

    Naja, wie gesagt, mir geht halt die ganze zeit der gedanke durchn Kopf von wegen das es nur "nachtreten" und "enttäuschung" wäre und deswegen anzeigen.....


    Das hat nichts mit nachtreten zu tun, sondern ist eine Selbstverständlichkeit. Solche Leute gehören aus dem Verkehr gezogen. Wenn Du Dir die Strafanzeige nicht antun willst - ok, aber das muss dem Verband gemeldet werden. Wenn es dafür nicht aber eh schon zu spät ist?

    Das geht allen am Anfang so - kein Problem, wir sind das gewohnt. ;)


    Gibt es überhaupt eine F3 wohin du die 3 Kinder abgeben könntest? Wenn nein, hat sich die Frage eh erledigt, denn 14 Kinder sind viel zu wenig für 2 Mannschaften.

    Ja, die gibt es, heisst bloss anders. Wir planen erstmal mit einer F2-1 und einer F2-2. Und die bei der F2-2 (noch G1-2) hätten auch nichts dagegen, im Gegenteil. Ich meine wir haben aktuell ca 25 Kinder in dem Jahrgang und wenn noch welche dazukommen, wird man dann irgendwann eine weitere Gruppe aufmachen. So war es letztes Jahr mit den 2003ern auch. Da gibt es aktuell schon 3 Gruppen, daher ist die Benamung auch etwas kompliziert.