Beiträge von bcefferen

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    Kunstrasenplätze sind eine Spitze.

    Keine Bodenunebenheiten, keine Spielausfälle. Das Spiel bzw. der Ball läuft für meine Einschätzung erheblich schneller, was technisch guten Fußball fördert.

    Wofür sollte ein Trainer, der für den Verein arbeit, auch noch Geld mitbringen/bezahlen.

    Das würde auf der gewohnten Arbeitsstelle keinem in den Sinn kommen. Arbeiten und noch Geld mitbringen?
    Vorstände die sich diesem mehr als logischem Argument verschließen, müssen sich einen anderen, noch erheblich dümmeren Trainer suchen.

    Mit mir nicht !!!

    @ koeppchen

    ich gebe zu das wir ehr zu den stärkeren Teams gehören und es meinstens genau umgekehrt erleben.
    Unsere Gegner stellen sich mit 8-10 Spielerinnen hinten rein und hauen die Bälle blind hinten raus, ohne jede Chance einen dieser Bälle zu bekommen, falls sie nicht sogar ins Seitenaus gedroschen wurden.
    Für mein empfinden hat das nichts, aber auch garnichts mit Fußball zu tun.

    Ich gebe gern zu das sie damit das Ergebnis nach unten drücken, aber spielerisch lernen sie dabei garnichts. Sie lernen nicht wie sie mit ein, zwei schnellen Aktionen gute Konter vortragen, oder wie sie sich von diesem extremen Druck befreien.

    Wir spielen deshalb mit unserer U-17, in Freundschaftsspielen, gerne gegen erheblich stärkere Frauenmannschaften, oder C-Jungenmannschaften um diese Dinge zu üben. Dort wird zum einen körperbetonter und erheblich schneller gespielt als in unseren Meisterschaftsspielen. Mir und der Mannschaft geht es um die Weiterentwicklung bzw. die Vorbereitung auf die Frauenmannschaft.

    Wobei ich natürlich auch sehe das es sich in deinem Fall um eine ganz andere Altersgruppe und damit auch eine etwas andere Vorgehensweise handeln sollte. Trotzdem bin ich der Meinung das man sich so gut wie nie nur hinten reinstellen sollte, ohne auch nur den Versuch zu machen selbst ein oder zwei Tore zu schießen.

    Einige Dinge sind mir aufgefallen, auf die bisher nur bedingt eingegangen wurde.

    1. Es wird viel zu schnell aufgegeben wenn es mal nicht ganz so doll läuft. Das scheint mir ein gesellschaftpolitische Problem zu sein. Aufgeben ist für viele einfacher als sich mal durch ein tiefes Tal gemeinsam zu kämpfen. Nur das stärk den Zusammenhalt. Das gilt für Eltern, Kinder und Trainer in diesem Fall.

    2. Eine gute Spielerausbildung beginnt immer dort, wo Spieler nicht nur eine Position, sondern so gut wie alle Postionen spielen können. Zum einen hilft es in Notsituationen (Spielerausfälle) und zum anderen verbessert es das Verständnisch untereinander, da man sehr genau mit welchen Problemen die einzelnen Postionen zu kämpfen haben. Es ist sehr leicht zu sagen nun deck doch mal richtig, oder warum nutzt du deine Torchancen nicht. Nur wer die entsprechenden Postionen mal gespielt hat weiß warum.

    3. Nicht die Eltern oder die Kinder stellen die Mannschaft auf, sondern der Trainer.

    4. Die Mannschaft ist kein Team. Arbeite daran das es keine Vorwürfe untereinander gibt und ein wirklicher innerer Zusammenhalt entsteht. Denn ein richtiges Team gewinnt zusammen und verliert gemeinsam!

    Das Hauptproblem sehe ich im Zusammenhalt. Daran und an der Ausbildung für verschiedene Postionen der Spieler würde ich verstärkt in dieser Situation arbeiten

    Es mag sich komisch anhören, aber Kinder benötigen die erforderliche Konsequenz. In der Regel lernen sie daraus das erforderliche, gewünschte Sozialverhalten.

    Ist es eine Strafe die Hütchen aufzustellen bzw. einzusammeln.? Ist es eine Strafe mal 10 Minuten für Fehlverhalten (z.B. Beleidigung) zugucken zu müssen?

    Geldstrafen halte ich für völlig falsch. In harten Fällen mit Spielstrafen zu arbeiten für völlig legitim, da somit ein deutliches, für alle erkennbares Zeichen gesetzt wird. Außerdem wird damit der gruppendynamische Effekt verstärkt.

    Seht die Sache doch mal positiv.

    Gegen erheblich stärkere Gegner weiß man nachher ganz genau wo die Schwachpunkte liegen bzw. woran gearbeitet werden muß, damit sich die Mannschaft positiv entwickelt.

    Versuchen etwas stabiler zu stehen, aber das Spiel nach vorn nicht vergessen. Mindestens zwei Sturmspitzen aufbieten, damit die sich die Bälle gegenseitig zuschieben können. Fakt ist wer kein Tor schießt kann auch nicht gewinnen. Und da wir auch aussichtlose Spiele gewinnen wollen, spielen wir soweit wie möglich mit.
    Den Spielaufbau des Gegners durch agressives Spiel nicht zur Entfaltung kommen lassen. Über den Kampf versuchen die Schwächen auszugleichen. Dazu gehört allerdings eine Top-Kondition.

    Selbst wenn´s nicht klappt die kämpferische Leistung und die positive Einstellung loben.

    Es ist doch überhaupt kein Problem einen Spielerpass eines anderen Spielers (möglichst einen der nicht mehr spielt) zu nehmen.

    Teilweise ist es sogar den Vereinen möglich die Bilder zu tauschen. Das soll hauptsächlich dazu dienen das nach einigen Jahren neue Bilder in die Pässe kommen, damit man die Kinder optisch besser erkennen können.
    Jeder Verein / Vereinsmitglieder mit krimineller Energie kann somit leicht manipulieren !!!

    Für diesen Fall bin ich für extrem harte Strafen gegenüger dem entsprechendem Spieler und den Individuen die solche Betrügereien ausführen. Ich persönlich kenne einige Vereine wo ich diese Vorgehensweise vermute.

    Hört sich soweit doch alles recht gut an.

    Das du am Anfang in einigen Dingen noch etwas unsicher bist, ist völlig normal. Laß dich weiterhin von deinen Gefühlen leiten, oder hole dir falls möglich, von Zeit zu Zeit noch mal den Rat deines Vorgängers ein.

    Dinge die gut laufen würde ich nicht ändern. Das was nicht gut ist, daran solltest du und die Mannschaft arbeiten. Das bedeutet, wenn deine Spieler die aktuelle Wechselsituation akzeptieren, ist es erst einmal ok.
    Erstelle einen Trainingsplan, wo du festlegst an welchen Schwerpunkten ihr zuerst im Training arbeitet. Wichtig ist, das Kinder in diesem Alter Spaß haben.
    Trainingsübungen findest du hier auf der Seite unter dem Button "Soccerdrills".

    Also, ran an die Sache. Verfolge deine Linie und laß dich nicht aus der Ruhe bringen. Es wird schon klappen.

    Korrekt, erst einmal die Sachlage in Verbindung mit dem Jugendleiter klären bzw. aufarbeiten lassen.

    Du solltest dir allerdings vorher überlegen, was du denn nun für dich und die Mannschaft möchtest.

    Willst du weiterarbeiten, obwohl Spieler und Eltern dich hintergangen haben?,

    oder möchtest du die Konsequenzen aus dem gegenseitigem Irtum ziehen?

    Allerdings scheint mir in deinem Statement einiges zu fehlen. Wie war die Stimmung vorher zwischen dir, den Spielern und den Eltern? Wie sieht der Verein solche Vorgänge? Hast du im Vorfeld gar keine negative Stimmung erkannt ? Hast du die Mannschaft über deine Einschätzungen der Leistung im Vorfeld informiert ?

    Das die Deutschen Frauen erfolgreichen, guten Fußball spielen können, bestaunen nun auch immer mehr Männer. Sogar der DFB ist mit Theo Zwanziger in China bei diesem Endspiel vertreten.

    Ob es für einen weiteren WM-Titel reicht müssen wir allerdings bis Sonntag um 14.00 Uhr abwarten. Denn um diese Zeit beginnt das Endspiel zwischen den Deutschen und den Brasilianerinnen.

    Nach dem tollen 4-0 der Brasilianerinnen gegen die USA werden es die Deutschen Girls sicherlich sehr schwer haben, ihre Weltmeistertitel zu verteidigen.

    Wie pflegt Franz Beckenbauer sehr passend zu sagen: "Schaun´n mer mal"

    Werden die Deutschen Damen erneut Weltmeister ? Was ist euer Tipp ?

    Nach den bisherigen Äußerungen muß ich feststellen, dass bei einigen der Wille zur Einigung und die erforderliche Kommunikation untereinander garnicht, oder nur selten funktioniert.

    Das ist schlimm, weil jeder in diesen Vereinen jeder versucht sein eigenes Süppchen zu kochen bzw. seinen eigenen kleinen Vorteil zu erhaschen. Was vielen nicht klar ist, das der eigene Egoismus, den einige an den Tag legen, sich auf Dauer ins negative für sich selbst und seine Mannschaft auswirken kann bzw. wird.
    Unter solchen Vorraussetzungen wird der Gesamtverein, in der Regel nicht erfolgreich sein können, da vernünftige Trainer diesen Vereinen den Rücken zukehren.

    Ist es wirklich so schwer ein tragfähiges Konzept für die untereinander, betroffenen Mannschaft inkl. deren Trainer zu finden?, oder ist oft einfach der Wille nicht da?
    Aus den positiven Darstellungen entnehme ich, das einige wenige Grundregeln vollkommen ausreichen, damit die Zusammenarbeit gut funktioniert.

    Allerdings wäre mir wichtig, dass es nicht nur ein Nehmen einer Mannschaft ist, sondern auch mal ein Geben an anderer Stelle (wo es möglich ist) gibt. Klar sollte dabei allen sein, das die II. oder III. Manschaft mehr geben muß, als das was sie von oben bekommt.

    Bin ich froh, wenn ich einige Kommentare hier lese, wie gut es bei uns funktioniert.
    Und das beste daran ist, das alle (die Spielerinnen, die Trainer und der Verein) davon in vielfältiger Weise profitieren.

    Falls ein Trainer krank oder verhindert ist, ist es überhaupt kein Problem die betroffenen Kinder in der anderen Mannschaft mittrainieren zu lassen.

    Da wir die gesamte Vorbereitung und jeweils in den Ferien gemeinsam trainien, kennen sich alle Spielerinnen aus dem FF. Der Zusammenhalt untereinander ist fast perfekt. Keine Spielerin würde auf die Idee kommen zu denken das ist mein Team und das andere nicht mein Team. Wir sind eine große Mannschaft!
    Natürlich muß ich als Trainer der II. Mannschaft das I. Team mit Spielerinnen bei Bedarf versorgen, was teilweise dazu führt das wir es dann deutlich schwieriger in den betreffenden Spielen haben. Mich allerdings macht es ehr etwas stolz und froh, das sich "meine" ;) (gehören alle sich selbst) Spielerinnen mit guten Leistungen dafür sorgen, das die I. Mannschaft ihre Spiele meistens gewinnt. Es macht mich ebenfalls stolz und glücklich zu sehen wie angagiert die Mädel kämpfen, wenn ihre besten Mitspielerinnen fehlen, damit auch das II. Team gewinnt.

    Gemeinsame Aktivitäten wie Bundesliga-Spiele angucken, gemeinsame Tunierbesuche (je nachdem als eine oder mit zwei Mannschaften), Trainingslager und Ausflüge werden regelmäßig unternommen. Es macht wirklich viel Spaß zu sehen wie sie sich z.B. bei Spielen/Tunieren gegenseitig unterstützen / anfeuern. Am besten sind die gemeinsamen Endspiele (kommt allerdings selten vor ;) )
    Ich kann nur sagen, das wir mit unserer guten, gewollten Zusammenarbeit sehr,sehr erfolgreich sind. So erfolgreich, das wir einen aufgrund des Klima´s, und den damit verbundenn guten Tabellenplätzen einen guten Zulauf an neuen, guten Spielerinnen haben. Denn andere Vereine und die jeweiligen Spieler / Spielerinnen erkennen sehr genau wo es Spaß macht und wo nicht.

    @ tito / schieri

    stimmt, das Thema Duschen hatten wir schon in einem anderen Punkt von allen Seiten intensiv beleuchtet.

    Deshalb sollten wir uns hier auf das aktuelle Thema, "Training bei Regen", beschränken.

    Erstaunlich, erstaunlich, die meisten hier vertretenen Vereine verfügen über Rasen oder sogar Kunstrasenplätze.

    Das freut mich für euch, leider spielen wir in einer Region wo Aschen-, Tennen- und Hartplätze (alles das gleiche) nach wie vor zum Standard gehören.
    Auch wir haben zusätzlich einen Rasenplatz, der allerdings nur von der ersten Mannschaft (Verbandsliga) beim Training und der ersten Damenmannschaft (bei Spielen) genutzt werden darf.Trainieren dürfen die Damen allerdings nur auf Asche. Der Zutritt sämtlicher Jugendmannschaften ist laut Stadt Köln grundsätzlich untersagt und darf nur mit einer Sondergenehmigung (z.B. Spiele um die Westdeutsche Meisterschaft) von der Jugend genutzt werden.

    Erschwerend kommt dazu, das diese Plätze in der Regel den Städten und Gemeinden gehören und in einem jämmerlichen Zustand (Drainage defekt etc.) sind. Leider steht oft kein Geld zur Verfügung diese Plätze in einem vernünftigen Zustand zu versetzen. Das bedeutet man spielt teilweise in halben Seenlandschaften und Schlammlöchern, oder noch schlimmer die Stadte sperren teilweise für Wochen die Plätze, damit nicht noch mehr Schäden an den Plätzen entstehen.

    Das bedeutet, das phasenweise ganze Spieltage ausfallen und die Team´s gezwungen sind zu Lauftreffs oder Laufvereinen zu werden. Alternative istr privates Geld für Soccerhallen etc. zu mobilisieren. Das allerdings ist in Städten wie Köln, wo meinses wissen ca. 20-25 aller Menschen (und somit auch viel zu viele Kinder) von Hartz IV leben, nicht ganz so einfach.
    Es erstaunt mich wie die Kinder mit dieser absoluten Mangelverwaltung umgehen bzw. mit welchem Angagement sie trotz dieser Bedingungen bei der Sache sind.

    Natürlich möchte die Stadt mehr Kunstrasenplätze bauen, da diese Plätze einfach optimale Spielbedingen bieten.
    Aber wie heißt es so schon aus der Region wo ich herstamme: "ohne Moos nicht´s los", oder anders "ohne Knete, keine Fete".

    Ich würde nachfolgende Kriterien berücksichtigen.

    1. Entspricht das Training den Vorstellungen der Spieler ? Was sollte / kann verändert / verbessert werden ?

    2. Wie kommst du als Person (sympathisch, hart aber gerecht, kompetent, unsicher etc.) bei deinen Spielern/Spielerinnen an ?

    3. Wie sehen dich deine Spieler/Spielerinnen (als Kumpel, als Freund, als Respektsperson, als Vaterersatz etc.) ?

    4. Wie bewerten deine Spieler deine Kompetenz in der schnellen Analyse der gegnerischen Mannschaft bei den Spielen ? Umstellungen erforderlich ? Taktische Änderungen etc.

    6. Wie empfinden Sie deine taktischen Vorgaben (Aufstellung, Informationen zum Gegner etc.) vor einem Spiel ?

    6. Haben deine Spieler/Spielerinnen bei dir das Gefühl das sie dich über ihre Probleme (Probleme in der Schule, Probleme unter den Spielern/Spielerinnen, familiäre Probleme, Liebesprobleme etc.) ansprechen können bzw. das du korrekt darauf reagierst bzw. teilweise hilfreiche Ratschläge gibst.

    Ich persönlich würde keine Befragung durchführen, sondern mich von meinem eigenen Gefühl leiten lassen.

    Besonders interessant sind die Fahrten zu den Auswärtsspielen. Da erfahre ich Dinge bezüglich der Mannschaft und natürlich auch private Sachen, die ich teilweise in meiner Arbeit als Trainer berücksichtige.

    Wichtig ist meiner Meinung nach das die Spielerinnen/Spieler das Gefühl haben du liegst auf ihrer Wellenlänge bzw. sie können offen und ehrlich mit dir sprechen.

    Ansonsten sollte sich jeder immer wieder selbst und die Situationen hinterfragen: Haben die Spielerinnen/Spieler genügend Kondition?, stimmt das Klima innerhalb der Mannschaft?, wer ist auffällig?, war es die richtige Taktik im letzten Spiel?, welche Positionen kann ein Spieler/Spielerin noch spielen?, war die Auswechelung effektiv?, wie ist der Kontakt zu den Eltern?, macht es den Kindern Spaß?, wo harkt es? und so weiter.

    Taktisch eine Topleistung, die von den deutschen Frauen da gezeigt wurde.
    Aus einer relativ sicheren Abwehr wurde versucht das 1-0 zu erzielen. Aufgrund der tatsächlichen Chancen war erzielte die Deutschen etwas glücklich diesen Treffer zum psychologisch optimalen Zeitpunkt (kurz vor der Halbzeit).
    Danach kamen die Norwegerinnen mit Macht und Elan aus der Kabine und bemühten sich nach Kräften den Ausgleich zu erzielen. Diese Phase überstand das Damenteam mit etwas Glück. Clever wurde die sich nun bietenden Räume genutzt um nach Chancen verdient auf 2-0 und 3-0 zu erhöhen.

    Norwegen war eigentlich gleich stark, und deshalb gebührt diesem Gegner eine hohe Anerkennung für seine ständigen, guten Bemühungen.

    Damit haben die Deutsche Damen weitere bisher nicht erreichte Rekorde aufgestellt. Sie bleiben 5 Spiele hintereinander ohne Gegentreffer und konnten mit diesem Sieg sich bereits zu dritten mal hintereinander für das Endspiel bei der WM qualifizieren.

    Mal sehen ob sie noch den nächsten Rekord, die Verteidigung des Weltmeistertitels erreichen können. Denn auch das hat bisher noch kein anderes Damenteam erreicht.

    @ Lurch :) , nett differenziert

    Aberglaube hat im Fußball nichts verloren. Ein gewisses Ritual (Abläufe vor dem Spiel) gibt vielen Menschen mehr Sicherheit bzw. nimmt teilweise ihre Ängste. Das ist auch sicherlich das was Schieri gemeint hat ;) .

    Grundsätzlich stehe ich deiner Bewertung sehr nahe. Es gilt individuell auf den einzelnen Gegner einzugehen und die eigenen Spieler / Spielerinnen über die Stärken und Schwächen dieser Mannschaft zu informieren bzw. die eigene Taktik (ändert sich bei mir je nach Leistungsfähigkeit des Gegners) anzupassen.

    Bohey und Einschüchterung durch laute Musik, oder Affentänze ;) (sorry, bewußt übertrieben) gehören bei mir nicht dazu.

    Einschüchterung durch Leistung und Qualität durch die eigene Mannschaft, ist das was ich auf dem Platz sehen möchte, basta.

    Training findet grundsätzlich statt, es sei denn der Platz ist durch die Stadt gesperrt worden.

    Fußball ist ein Freiluftsport und deshalb kommt es immer wieder mal vor das auch Spiele bei miesem Wetter stattfinden. Darauf müssen die Kinder vorbereitet sein. Das bedeutet sie müssen sich auch mit den veänderten Platzverhältnissen (Wasserlachen, schlammige Bodenverhältnisse etc.) auskennen.
    Denn gerade bei Regen ist die Geschwindigkeit des Balles aufgrund der Bodenverhältnisse deutlich langsamer. Das müssen die Kinder selbst erfahren und fühlen, damit sie sich darauf besser vorbereiten können.

    In jedem Fall sollten sie trockene, frische Kleidung zum wechseln haben, damit unnötigen Erkrankungen vorgegriffen wird. Noch besser ist natürlich die warme Dusche direkt nach dem Training.

    Bei Gewitter (Blitz und Donner) in jedem Fall das Training sofort unterbrechen und sicher unterstellen. Ich habe mal einen Blitzeinschlag auf dem Platz mitbekommen. Das war schon ein ordentlicher Krater der auf dem Platz anschließend von allen bestaunt wurde.

    Training bei Gewitter ist deshalb den Kindern und sich selbst gegenüber verantwortungslos.

    Nur Geduld, mit der Zeit werden sich diese Symtome legen.

    Immer ruhig und sachlich bleiben, damit die Kinder kein Problem eingeredet bekommen, was in diesem Alter kein Problem ist. Nach einer Saison wird es keine Spielerin mehr geben die offensichtliche Angst hat. Alles andere würde mich sehr überraschen.

    Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach das Kinder zum Teil zu sehr behütet wurden und somit Zeit brauchen sich "normal" in den entsprechenden Situationen zu verhalten.

    Bei uns ist es so, das du dir diese Spieler ausleihen darfst, solange sie nur ein Spiel je Tag haben. Das heißt zwei Meisterschaftsspiele (A + B) sind unzulässig. 1 Spiel Samstag und ein am Sonntag wären z.B. Erlaubt. Allerdings mußt du darauf achten, das die jeweiligen Spiler nur einmal je Monat ausgeliehen werden dürfen, da sie sich sonst bei deinem Team festgespielt haben.
    Das widerum würde sich negativ für eure A-Jugend auswirken, da sie nach dem zweiten Spiel innerhalb von einem Monat, 10 Tage nicht mehr für die A-Jugend spielen dürften.

    Dies ist die Vorgabe im Fußball-Verband-Mittelrhein. Ob sie in deinem Verband identisch kann ich dir allerdings nicht sagen.
    Im Notfall empfehle ich dir bei deinen Staffelleiter nachzuhören. Der sollte das in jedem Fall wissen.

    @ mic

    Du hast recht, das empfinden einige als arrogant. Erlebe ich auch immer wieder.

    Aber, was ist wichtiger, die Gesundheit deiner Spieler, oder das was andere Denken, ohne zu wissen warum ihr das macht ?

    Da ihr anscheinend auch besser spielt, als die meisten anderen Mannschaften, suchen manche ggf. nur nach etwas, um von der eigenen Schwäche abzulenken. Da auch wir recht stark sind, kenne ich die ganze Liste der unbewußten, inneren und teilweise öffenlich genannten Vorfwürfe und Argumentationen solcher Team´s.
    Ich reagiere bewußt garnicht auf solche Äußerungen und versuche immer nett und freundlich zu bleiben. Das ist für solche Menschen dann noch schwerer zu ertragen, oder sie erkennen das wir eigentlich ganz nett sind. Es kommt halt immer darauf an, wie intelligent die Menschen sind.