Beiträge von bcefferen

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    Chris, deprimiert wird nur der, der zuviel erwartet.

    Deshalb gehe ich in vielen Dingen hin und reduziere meine Erwartungshaltung in vielen Bereichen auf eine Minimun ;) . Das hat den Vorteil, das ich ehr positiv überracht werde.

    Zettel verteilen ist auch unglücklich, da du nicht weiß, ob die Zettel den Weg bis zu den Eltern überhaupt schaffen. Ich jedenfalls gehe von einer Quote von unter 50 % aus. Wie gesagt, hat das oft noch nicht einmal mit böser Absicht der Jugendlichen zu tun. Als Vater von 3 Kindern weiß ich wie uncool und peinlich Eltern in dieser Phase für die Jugendlichen sein können bzw. wie lässig und cool Kinder sein können. Und Zettel abgeben gehört ehr zu den uncoolen Sachen.

    Ich weiß aber auch, das Eltern durchaus dankbar sind, wenn sie hier und da mal eine Information / Rückmeldung über ihr/ihre Kinder bekommen. Viele Eltern (oft auch Alleinerziehende) sind oft einfach überfordert alle Termine auf die Reihe zu bekommen. Ich jedenfalls würde niemals so weit gehen zu behaupten, das Eltern sich für ihre pubertierenden Kinder weder interssieren, noch einsetzen.
    Die Frage ist doch einfach, wie werden sie angesprochen, damit sie aus der teilweise vorhandenen Lethargie gegenüber ihren Kindern, herauskommen.

    Mir jedenfalls sind viele Eltern sehr dankbar wenn ich sie z.B. telefonisch auf Probleme (Freund, Freundin, Streß in der Schule, Streß innerhalb der Mannschaft etc.) und falsche Einstellungen (Überheblichkeit, fehlende Selbstkritik, keine Zielorientierung, Gewaltbereitschaft, falsche Freund/Umfeld etc.) anspreche.

    Nach meinem Wissen haben sehr viele Kinder motorische Probleme !

    Das heißt die komplette Koordination ist nicht gewährleistet. Daran gilt es zu arbeiten bevor mit den Grundlagen des Fußball´s angefangen wird. Ob man die Koordination über Seilspringen, klettern, hüpfen, tanzen oder sonstiges fußballunabhängiges erreicht wird, ist doch völlig egal.

    Zweiter wesentlicher Punkt den ich bei den Bambini´s änder würde ist die Rudelbildung. Allerdings würde ich mir dafür auch die nötige Zeit nehmen. Ohne das die Kid´s ihren Spaß verlieren.

    Alles andere kommt später.

    @mattse 64

    Hat es einen Vorfall vor der Aussage des Kindes gegeben ?

    Schilder doch kurz mal wie es zu der Aussage gekommen ist.

    Hatte auch mal ein Team was dieses Problem hatte. Dabei lag es nicht an der Schußtechnik, sondern wie Boris Becker sagen würde, "ein mentales Problem" Das heißt das Problem liegt im Kopf der Spieler/Spielerinnen.

    Einige empfinden die Drucksituation als so groß, das sie versagen, obwohl sie im Training problemlos treffen. Obwohl ich versucht habe den Spielerinnen den Druck "vor der Blamage" nicht getroffen zu haben, zu nehmen, haben wir das Problem nie wirklich in den Griff bekommen. In 2 Jahren haben wir nur 2 von 14 Elfmeterschießen gewonnen, obwohl wir spielerisch den meisten Mannschaften deutlich überlegen waren.

    Wir haben uns allerdings davon nicht unterkriegen lassen und uns auf unseren spielerischen Vorteile besonnen, die wir in der Meisterschaft sehr erfolgreich ausgespielt haben.

    Nur weil es andere Mannschaften schaffen sich mit viel Glück und Geschick in das Elfmeterschießen zu retten, um es dann zu gewinnen, solltest du die spielerische Entwicklung nicht vernachlässigen.

    Deshab sehe ich heute Tuniere mit ganz anderen Augen als die meisten meiner Kollegen.

    Setz den Spaß in den Vordergrund und trainiere nicht wie bei älteren. Bambini´s haben sehr viel Spaß an Fangspielen und Wettkämpfen. Nutze diesen natürlichen Antrieb.

    1:1 Situation im Training der Bambini´s ? mmmhh, nun ja ich trainiere zwar keine kleinen, aber ich würde etwas anders an die Sache herangehen.

    Ist das eigentliche Problem bei den Bambini´s das alle gleichzeitig zu Ball laufen ?

    Wie lange sind denn die Spieler die nicht sprechen schon in der Mannschaft aktiv ?

    Ermahnen das du so etwas auf dem Spielfeld nicht duldest, und beim nächsten Vorgang eine Konsequenz erfolgt.

    Falls es bei der F-Jugend 5-Minuten-Strafen gibt, wäre das für meine Einschätzung der Warnschuß den ich abgeben würde.

    Wichtig ist immer angemessen zu reagieren.

    Es mag sich jetzt etwas komisch anhören, aber die Aussage: "Der Torwart hat ja einen Schaden", muß auch immer im Zusammenhang gesehen werden, der sich im Vorfeld ereignet hat. Wenn z.B. der Torwart jemanden regelrechtt umrennt und dabei erheblich wehtut, oder jemanden zuvor beleidigt, hat das für mich jedenfalls eine andere Qualität, als wenn eine solche Aussage einfach so fällt.

    Ganz so würde ich es nicht sehen. Es gibt durchaus Eltern die sich noch für ihre Kinder intessieren. Das es weniger sind als bei den kleinen versteht sich durchaus von selbst.

    Zumindest kann man später immer sagen, es hat eine Veranstaltung stattgefunden auf der die grundlegenden Dinge angesprochen bzw. besprochen wurden. Unabhängig davon empfehle ich die Ergebnisse / Punkte kurz schriftlich festzuhalten und den Eltern ggf. per E-Mail (ich jedenfalls habe als B-Juniorinnen-Trainer alle E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Eltern) oder aber per Brief zukommen zu lassen.
    Es ist schon deshalb wichtig, da Jugendliche nicht immer ihre Eltern über alle Dinge informieren. Das geschieht oft garnicht in böser Absicht, sondern ist ehr Gedankenlosigkeit der heutigen Jugend (ich glaub, wir waren in dem Alter auch nicht besser).

    Ich jedenfalls habe einen sehr guten Kontakt zu den Eltern, was sich immer wieder als sehr gut erweist. Besonders dann wenn es mal interne Probleme etc. gibt. Denn profitieren alle davon, das man eine vorhandene Gesprächsebene nutzen kann bzw. sich gegenseitig akzeptiert, da man sich kennt.

    Sorry Makel,

    da handelt ihr natürlich vollkommen richtigt.

    Allerdings gehe ich als Trainer der B II-Juniorinnen noch einen Schritt weiter, so das ich die von euch nun aktivierte Auslese nicht benötige. Ich gucke mir auch sehr viele Spiele der C-Juniorinnen und unserer B I-Juniorinnen an, so das ich schon lange vorher weiß wie gut jede einzelne Spielerin ist, bzw. wo sich die Spielerinnen leistungsmäßig platzieren werden.

    Da wir bereits während der Saison hingehen und einzelne Spielerinnen von unten und von oben in Freundschaftsspielen und Tunieren (Halle und Feld), können wir sogar sehr genau viele weiter Details (Einstellung, Defizite, Charakter etc.) einschätzen.

    Für ein solches Konzpept ist es allerdings erforderlich, das alle beteiligten Trainer einen guten Draht untereinander und zueinander haben, damit die von vielen Trainern gelebte Metalität (meine Spieler, meine Mannschaft) durchbrochen wird. Das hat dann auch den Vorteil das Spielerinnen schon viel früher an die aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit erforderlichen Manschaften herangeführt und eingesetzt werden können. Damit wird jede einzelne Spielerin individuell gefördert.

    Und jetzt muß niemand glauben das die Team´s deshalb leistungsmäßig abgefallen sind. Alle wurden bis auf ein Team Staffelsieger (dieses eine Team wurde zweiter). Denn die meisten Lücken wurden sehr schnell von jüngeren bis dahin nicht so regelmäßig im Einsatz startenden Spielerinnen, oder aber von Spielerinnen geschlossen, die sich ehr den bisherigen Führungsspielerinnen untergeordnet haben.

    Die Übungen des DFB´s sind nicht schlecht.

    Nur solte jeder genau gucken ob sie jeweils für sein eigenes Team in der jeweiligen Altersklasse wirklich umzusetze sind. Denn die Inhalte des DFB sind teilweise recht anspruchsvoll. Zumindest für Team´s aus der Kreisliga bzw. den unteren Klassen.

    Dennen würde ich empfehlen dann eine Jahrgangsstufe herunter zu gehen. Zum Beispiel einem C-Team die Übungen der D-Junioren ausführen zu lassen.

    wer einen Kader von 35 Spielern hat, hat etwas falsch gemacht.

    Aufgabe des Trainers ist auch die Kadergröße im Auge zu behalten und ggf. Maßnahmen zu ergreifen, damit zum einem die Trainingseinheiten vernünftigt abgewickelt werden können und zum anderen nicht immer mindestens 20 Ersatzspieler auf der Bank, auf den Zuschauerrängen oder zu Hause sitzen.

    Selbst Bundesligisten haben obwohl sie teilweise Mehrfachbelastungen (Meisterschaft, Pokal und Internationale Wettbewerbe) spielen keinen solch großen Kader

    Mensch Leute, wollt ihr denn alles von der Stange ? Denn genau das geht bei einer individuellen Jahresplanung nicht wirklich.
    Schließlich kommt es auf die Leistungsfähigkeit und den aktuellen Leistungsstand eures Team´s an.

    Guckt euch doch einfach mal an wo es bei eurem aktuellen Team harkt und notiert euch zum einen diese Defizite. Zum anderen baut ihr altersgerechte Trainingsschwerpunkte mit ein. Notiert doch mal all diese Punkte auf einem Blatt und fangt dann mit den wichtigsten Punkten an. Trainingsschwerpunkte jeweils mit einer Zeit versehen die ihr kalkuliert bis eure Jungs und Mädels diese Punkte nach euren Wünschen umsetzen können.
    Dabei werdet ihr sehr schnell feststellen, das Theorie und Praxis doch stark voneinander abweichen können. Will heißen: einige Punkte werden erheblich länger benötigen als ihr geplant habt und andere dagegen kürzer.

    Was glaubt ihr den wie lange ein Traingsschwerpunkt benötigt ? Sind sie alle zeitlich gleich, oder was dauert länger und kürzen ?

    Bei manchen habe ich das Gefühl sie versuchen alles 1:1 zu übernehmen, weil eigene Gedanken Zeit und Energie kosten. Nur soviel: jedes Team ist individuell, da es über ganz unterschiedliche Charaktere und sehr unterschiedliche Leistungsniveau´s (Spielertypen, z.B. klein, groß, kräftig, schnell etc.) verfügt.

    @ dirk Coerverfan

    das muß ja grausam für dich und deine Spieler sein. Auf der einen Seite Offensivfußball, wie ich ihn ebenfalls propagiere, und auf der anderen Seite das Motto: "die Null muß stehen".

    Die Regel, wie es im Fußballverband Mittelrhein geregelt ist - Für den Fall das kein offizieller Schiedsrichter angesetzt ist bzw. erscheint nicht erscheint - halte ich für erheblich besser, da die Heimmannschaft sonst nicht nur den Heimvorteil hat, sondern die hier geschilderten Vorfälle ganz anders gehandhabt hätten werden können.

    Denn eines ist aus meiner Sicht immer klar - ein Heimschiedsrichter und der Heimvorteil (inkl. pöbelnder Zuschauer, die gerne mal vom Heimschiedsrichter übersehen werden - ist sicherlich eine extreme Benachteiligung der Gastmannschaft. Kommen diese beiden Punkte zusammen, sind Auswärtsmannschaften ja fast "Freiwild" für die Gastgeber.

    Das ist der Hintergrund warum bei uns im Verband die Gastmannschaft den Erstanspruch auf die Schiedsrichterfunktion hat (siehe oben).

    Und dieses Feld kann und darf für solche Vorkommnisse genutzt werden.

    Selbst zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen darf ich dort notieren, was ich widerum niemandem empfehlen würde.

    Es wird auch genutzt für den Hinweis das der bestellte Schiedsrichter nicht erschienen ist und das man sich z.B. auf einen neutralen Schiedsrichter geeinigt hat.
    Es wir ebenfalls genutzt wenn außergewöhnliche Vorgänge (schwere Verletzung eines Spielers, Abruch wegen Randalierer, Abruch aufgrund von Witterungsbedingen etc.) zu einem Spielabbruch geführt haben.

    @ Chris

    habe bei der Westdeutschen Meister 2008 der U-17 Juniorinnen mal ein Mädchenteam gesehen, was eine perfekte 4-er Kette gespielt hat.

    Es war die mit Juniorinnen-Nationalspielerinnen gespickte U-17 vom FCR Duisburg 01. Wow einfach Klasse wie der amtierende deutsche Meister auftritt. Gegen die ebenfalls nicht schlechte Mannschaft der SG Wattenscheid 09 boten sie eine Partie, die allen Jungenmannschaften Respekt abringen würde.
    Allerdings muß man wissen das viele dieser Spielerinnen bereits in der ersten und zweiten Bundesliga (Duisburg I und II) der Frauen ihre Erfahrungen sammeln konnten.

    Sie variierten zwischen einem 4-4-2 und einem 4-3-3

    PS: das Spiel gewann die Duisburgerinnen in Wattenscheid hochverdient mit 4-1

    Ist schon blöd, wenn der Kreis, oder der Verband den ersten Spieltag 3 Tage nach Ferienbeginn legt. Einziger positver Punkt dabei ist, das alle anderen Team´s in eurer Staffel das gleiche große Problem haben. Somit dürften auch dort nicht alle Spieler/Spielerinnen wirklich fit sein.

    Damit du planen kannst würde ich dir empfehlen dir von allen Spielern/Spielerinnen mitteilen lassen von wann bis wann sie im Urlaub sind. Erholung und Pausen braucht jeder. Deshalb würde frühestens 3 Wochen vor Ferienende mit dem Training beginnen

    Zu 1. für einen halbwegs vernünftigen Konditionsaufbau kalkuliere ich mindestens 2 harte Trainingswochen und eine Woche der Regeneration. Das heißt 2 wochen nur Konditionsaufbau und eine Woche spielerische Elemente. Falls dir 50 % oder mehr der Spieler zur Verfügung stehen würde ich also 3 Wochen vor Ferienende mit dem Training beginnen. Die Spieler die später aus dem Urlaub zurückkommen steigen so früh wie möglich in das Traning mit ein, damit sie zumindest einen Teil mitbekommen. Den Anteil von Ausdauertraining und Schnelligkeit (Sprints) würde ich von der Leistungsfähigkeit der Truppe abhängig machen.

    Zu 2. Kondition und Leistungsfähigkeit (Schnelligkeit, technische Fähigkeiten etc.) würde ich ehr in den Meisterschaftsspielen und zusätzlichen Freundschaftsspielen überprüfen. Ob jemand 2 Sekunden auf 1.000 Meter schneller ist, spielt beim Fußball nicht die entscheidene Rolle, wichtig ist das Gesamtpaket (das muß stimmen). Ich jedenfalls erkenne in diesen Spielen sehr genau ob bzw. wieviel Kondition jemand hat, ob und wie seine technischen Fähigkeiten (Pass- und Kombinationsspiel, Dribbling, Schußtechnik etc.) sind und kann ebenfalls beurteilen ob seine Einstellung (Einsatzwille, Kampfkraft, Körpersprache etc.) stimmt. Im Prinzip rate ich sogar von Test ab, da sie aus meiner Sicht unnötig die Druck- und Leistungssituation für Kinder und Jugendliche erhöhen.

    Zu 3. Es spielt im Grunde keine Rolle ob du das "Sie" oder "du" einführst. Wichtiger ist das du dafür sorgst das du in entscheidenen Momenten die erforderliche Respektperson für deine Spieler bist. Die entscheidenen Momente sind deine Trainingseinheiten und die jeweiligen Spiele. Da mußt du der Chef im Ring sein. Davor und danach empfehle ich durchaus ein lockeres und entspantes Verhältnis zu pflegen. Aber Vorsicht reine Kumpelmentalität schadet erheblich mehr als es nutzt. Wichtig ist das Kinder und Jugendliche Spaß beim Training und den Spielen empfinden.