Entscheidend ist doch nur ob sich jemand in die vorhandene Gruppe integrieren möchte, oder nicht.
Dabei spielt es im Prinzip keine Rolle ob es Deutsch, Schweizer, Österreicher, Chinesen oder welche aus dem Weltall sind.
Wer nicht wirklich integriert werden will, wird nicht integriert und fertig. Hochklassig spielende Teams haben wichtigere Dinge als sich um eigentlich selbstverständliche Umgangsformen zu kümmern.
Beiträge von bcefferen
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Andre du hast vollkommen Recht "diskutiert" werden darf nicht.
Das ist auch sicherlich nicht das was Chris meint. Er möchte nur die vorhandene Selbstkritik nutzen, um einen Schub nach vorn auszulösen. Den löst er mit einer solchen Vorgehensweise innerhalb seines Teams aus.
Voraussetzung dafür ist allerdings das er zum einen über selbstkritische, selbstbewusste und lernwillige Spieler verfügt. Wer diese Voraussetzung nicht hat, der wird mit einer solchen Vorgehensweise auf die Nase fallen.
Es ist wie so oft, es gibt hier kein Patenrezept, weil viele Spieler/Spielerinnen ihre eigenen Ansprache benötigen. -
Fußball ist bekanntermaßen ein Teamsport. Das bedeutet das Spieler/Spielerinnen über unterschiedliche Elternhäuser, möglicherweise in unterschiedllichen Schichten leben,und dadurch unterschiedlich geprägt wurden. Diese Prägung steckt erst einmal in jedem Kind. Sie steckt oft so tief drin, das viele Menschen nicht einmal selbst ihre eigenen Handlungsmuster (Unterbewußtsein) erkennen, wenn sie Erwachsen sind.
Wer von euch glaubt, das Spieler/Spielerinnen ihre unterschiedlichen Denk- und Vorgehensweisen durch ein oder zwei Gespräche, mit einem Trainer, ändern können bzw. wollen der täuscht sich. Kein Trainer kann genau wissen was im Umfeld der Kinder tatsächlich passiert bzw. ob Kinder zu stark durch Eltern oder Umwelt zu stark unter Druck gesetzt werden, kein ausreichendes Selbstbewußtsein mit auf den Weg bekommen, keine sachliche Kritik kennen u.v.m.
Da Trainer keine Sozialarbeiter sind können und sollen sie meiner Meinung auch nicht zu stark in die Privatsphäre (Elternhaus der Kinder) eindringen.
Wichtig ist nur wie sie sich beim Training und bei den Spielen verhalten. Einigen muss man Sozialverhalten, sachliche Kritik, Vernünftige Argumentationen u.v.m. lange vorleben, damit sie erkennen wie wichtig diese Dinge in der Gruppe sind bzw. das sie Grundvoraussetzung sind, um aus einer Mannschaft bestehen zu können.
Sämtlich vorgenannte Punkte wirken sich natürlich auf das Verhalten (Angst, Fingernägel kauen etc.) der Kinder, wie von "Holler" beschrieben aus.
Wie bereits erwähnt dauern mögliche Änderung beim Verhalten der betroffenen Kinder, aufgrund der oben aufgeführten Punkte, länger als vielen lieb ist. Diese Zeit muss man sich trotzdem nehmen, da auch Erwachsene nicht von heute auf morgen ihr Verhalten und Denken ändern können oder wollen. -
Ich glaube das es kein Patentrezept für die Halbzeitansprache gibt, da die Einstellung und die Charaktere bzw. die Leistungsklassen der einzelnen Team´s sehr unterschiedlich ist. Die einen brauen mehr Ansprache als andere. So wie einige eine Tritt (symbolisch) brauchen, müssen andere mit Glace-Handschuhen angefasst werden.
Wenn es bei deinem Team so gut funktioniert, würde ich in jedem Fall das auch weiterhin so praktizieren. -
Wir spielen auf einer städtischen Anlage (Bezirkssportanlage) in Köln. Leider sind die vorhandenen Platzverhältnisse eine Katastrophe. Sobald es etwas geregnet hat, wird der Platz, durch die von der Stadt bezahlten Platzwarte, gesperrt. Zur Zeit gibt es vier Platzwarte, die für ein Stadion (Herren), ein Rasentrainingsplatz (ausschließlich Damen und Herren) ein Rasenkleinspielfeld (Nutzung nur F-Jugend erlaubt), und zwei extrem wetteranfälligen Aschenplätzen. Auf den Aschenplätzen müssen die leistungsorientiert spielende C-Jugend, B-Jugend, A-Jugend und B-Mädchen grundsätzlich alle ihre Trainingseinheiten zzgl. der Spiele durchführen. Zusätzlich werden die Aschenplätze von allen anderen Jugendmannschaften (G-D, sowie für die zusätzlich vorhandenen Breitensport-Team´s (2. Herren, U-17 II Jungen, U-17 II Mädchen, U-15 Mädchen, U-13 Mädchen) für das Training und die Meisterschaftsspiele genutzt.
Das Hauptproblem ist, dass weder ein regelmäßiges Training in den Übergangszeiten gewährleistet ist, noch der Spielplan bei dann vorhandenen Heimspielen eingehalten werden kann. Da dies seit Jahren der Fall ist, und mittlerweile fast alle Gemeinden um Köln Kunstrasenplätze haben bzw. bekommen, ist der Frust im Verein aber auch bei vielen anderen Vereinen in Köln extrem groß.
Da Köln praktisch Pleite ist, werden zwar immer wieder Versprechungen gemacht, die aber grundsätzlich nicht eingehalten werden. Das die Stadt nicht in der finanziellen Lage ist, allen Vereinen diese Bedingungen zu erfüllen ist sicherlich allen klar. Allerdings bemerken wir so langsam (langsam ist extrem untertrieben) einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Team´s die über einen bzw. mehrere Kunstrasenplätze verfügen.
Der Wunsch von z.B. Auswahlspielerinnen und Top-Talenten, sich nicht die typischen Verletzungen von Aschenplätzen zuzuziehen, kann sicherlich jeder nachvollziehen. Und wenn es Alternativmöglichkeiten gibt gehen die eben woanders hin. Dieses Argument ist der Stadt besitzt für die Stadt natürlich keine Relevanz.
Deshalb bin ich auf der Suche nach Konzepten, wie wir zu mindestens einem Kunstrasenplatz kommen können. Gerne auch per PIN bzw. per E-Mail. Damit man die Sache etwas schmackhafter macht, würden mich auch Lösungen interessieren, wo die Stadt nicht alle Kosten tragen müsste.
Ich persönlich bin der Meinung, das durch 2 Kunstrasenplätze auf mindesten einen, eventuell sogar 2 Platzwarte verzichtet werden könnte. das wiederum würde bedeuten, das die Stadt erhebliche Einsparungen im Bereich der Personalkosten sowie im Bereich der Instandhaltung für die Aschenplätze erzielen würde.
Wenn ich diese Einsparungen hochrechne würden sich im günstigsten Fall zwei Kunstrasenplätze bereits nach 10 Jahren amortisiert haben. -
Sind wir nicht alle Ausländer, fast überall

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Welche Vorteile bzw. welche Aktivitäten würdet ihr bei einer Kooperation mit einem erheblich größeren, leistungsorientierteren Verein sehen. Gedankengang ist eine Kooperation im Jugendbereich.
Was würdet ihr von solch einer Partnerschaft erwarten?
Welche gemeinsamen Aktivitäten haltet ihr für sinnvoll? -
Ein Verein der Wert auf Qualität setzt, wird sich immer im Vergleich zu anderen Vereinen durchsetzen. Dort gehen die Spieler und Spielerinnen erheblich lieber hin, als dies bei vielen Wald- und Wiesenvereinen (nicht abwertend gemeint) der Fall sein wird. Das macht sich fast immer in den Mitgliederzahlen und den höheren Spielklassen bemerkbar.
Warum gehen dort die Spieler/Spielerinnen lieber hin? Weil Kinder grundsätzlich etwas lernen wollen. Dort wo sie es nicht können, herrscht dann eben Spielerflaute. Über kurz oder lang wird das aus meiner Sicht sowieso, aufgrund der reduzierten Kinderzahlen Auswirkungen für viele Vereine haben, die weiter wurschteln.
Nicht falsch verstehen, ich sehe das vorhandene Problem Trainer schon. Das heißt ja nicht das man jeden nicht kompetenten Trainer freisetzt, sondern ihnen wie Andre und andere es gern propagieren Hilfen und Möglichkeiten zur Unterstützung und Entwicklung zukommen lässt. Das kann doch auch vereinsintern passieren, so das diese Trainer nicht einmal viel Zeit für ihre weitere Entwicklung opfern müssten.
Ein Jugendleiter/Koordinator sollte sich aus meiner Sicht regelmäßig mal das Training einer jeden Mannschaft ansehen und beurteilen welchem Trainer wie viel Hilfe und Unterstützung zukommen sollte. -
Richtig, über die Stärken kannst du sprechen, weil ihr über diese ins Spiel finden solltet. Wobei man aber Altersklassen und Leistungsklassen unterscheiden muss. Will heißen wer z.B. im Leistungsorientiertem Bereich ab der C-Jugend spielt, kann bei weitem nicht den Schutz erwarten, den er im Breitensport bekommen würde.
Je mehr über die Schwächen gesprochen wird, umso mehr Gedanken machen sich die Kinder wenn sie spielen. Und wer beim Fußball erst nachdenkt, ist meistens zweiter Sieger. Es gibt viele Dinge die im Unterbewusstsein ablaufen. Fakt ist zum Beispiel, das ein Torjäger seine Durststrecken meistens erst dann beendet, wenn er mal wieder getroffen hat. Das gilt selbst für Profis.
Eine Mannschaft ist erst dann richtig gut, wenn die Kinder gar nicht mehr darüber nachdenken was und wie sie es machen müssen, sondern wenn es unbewusst richtig machen. Das es dahin kommt ist Aufgabe der Trainer. Trainer müssen erkennen wo die Defizite liegen und diese Defizite über das Training solange einschleifen, bis die Kinder und Jugendlichen diese Dinge automatisiert abrufen können.
Denn in einem bin ich mir recht sicher. Wer im Spiel zu viel nachdenkt, verliert genau den Bruchteil einer Sekunde, der entscheidend ist. Das gilt im Prinzip für alle Leistungsstufen. Lediglich mit dem Unterschied das es bei den kleinen noch eine Sekunde ausmacht, und je älter man wird sich die Zeit reduziert. -
Fahkt ist, das je höher die Beiträge sind, die Spieler/Spielerinnen und Eltern ein Anrecht auf eine höhere/bessere Qualität des Trainings und bei der Auswahl der Trainer haben.
Trainer ohne Wissen und Einstellung sind dann nicht mehr akzeptabel. -
Meistermacher, mal offen und ehrlich. Wir kennen uns nicht und aus meiner Sicht ist mir das in diesem Fall auch lieber.
Nur soviel: Es gibt Menschen die merken nicht wann sie den Bogen überspannen und stellen sich dann dumm/unwissend wenn andere sie auf eine sagen wir mal ihr an den Tag gelegte Überheblichkeit / Arroganz in diesem Thema hinweisen.
Ernsthaftigkeit sieht in meinen Augen anders aus.
Ich jedenfalls finde es ein starkes Stück erst ein Thema zu aktivieren und dann, wenn andere ernst gemeinte Ratschläge geben, sich dann so zu äußern wie du es gemacht hast. Aus meiner Sicht hat das von veralbern, den anderen gegenüber.
Und was glaubst du wie ich reagiere würde wenn mir eine meiner Spielerinnen so kommen würde. Eventuell hast du jetzt verstanden, was ich dir mitteilen möchte. Falls nicht, ist es dein Problem mit dem du leben muss. In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Spaß
PS: Außerdem habe ich nicht geäußert das du diese Art auch in deinem Training einsetzt, sondern das ich mir ernsthafte Gedanken machen würde, wenn du diese Einstellung auch im Training mitbringen würdest.
Ob das wirklich so ist, kann und will ich in diesem Fall gar nicht mehr wissen, weil ich weiß das es keinen Sinn macht mit Menschen zu diskutieren, die sich so verhalten. Punkt - Ende -
Zuviel reden kann auch schaden, da dadurch alle noch stärker innerlich blockieren.
Fakt ist die Spieler müssen den Kopf frei haben, um ihre gewohnte Leistung zu bringen. Je mehr über das Problem geredet wird, umso größer wird das Problem.
Lobe das was sie gut machen und rede ihnen Selbstbewußtsein und Stärke ein. Ansonsten heißt es, immer Ruhe bewahren und nicht nach außen erkennbar machen, das man selbst beunruhigt ist. An den spielerischen Problemen im Training konsequent arbeiten.
Gebe in den Spielen von außen sachliche Kommentare, die für die Spieler klar und deutlich sind, und ihnen helfen, z.B. schneller rausrücken, Seite wechseln, freilaufen, schneller abspielen, enger am Gegenspieler, stören bei der Ballannahme, langer Ball etc.
Kommentare wie "nicht schon wieder", warum schaffst du es nicht deinen Gegenspieler zu halten, oh Gott, etc, die Unzufriedenheit ausdrücken, sollten vermieden werden. Zum einen können Spieler mit emotionalen Aussagen nichts anfangen bzw. sie verbessern mit Sicherheit nicht das schon schwache Nervenkostüm. -
Wie sagen die Trainer immer: "Ohne Schweiß, keinen Preis".
Meistermacher, falls du die gleiche Einstellung beim Training mitbringst, würde ich mir ernsthafte Gedanken machen.
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Hört sich jetzt blöd an, aber Trainer können nur reden. Das heißt allen Spielern noch einmal mitteilen, das immer der nächste Gegner der schwerste ist.
Ich weiß auch, teilweise sind das uralte Phrasen, aber sie haben immer noch Gültigkeit.
Wer seinen Gegner nicht wirklich ernst nimmt, wird des öfteren Probleme haben.
Eines hat jeder Gegner verdient, egal wie gut oder schlecht er ist - Respekt. Das musst du ihnen vermitteln.
Wer die Nase zu weit oben hat, muss immer aufpassen das er nicht fällt. Auch das muss eine Mannschaft erst lernen. Und deine Spieler sind noch so jung, das ihnen wahrscheinlich der Erfahrungswert fehlt. Sorry, dann verlieren sie halt, langfristig muss man nur dafür sorgen das sie aus solchen unnötigen Niederlagen lernen. -
Tja, es ist wie es ist.
Jedes Jahr das gleiche Problem. Da gilt es als Trainer ein besonders aufmerksames Auge auf die betroffenen Spieler/Spielerinnen zu haben.
Das komplette Thema wird bei uns offen angegangen. Das bedeutet das ich den entsprechenden Spielerinnen vorher sage was ich erwarte. Nämlich das sie mir klipp und klar sagen wenn sie sich nicht gut bzw. ausreichend gut fühlen.
Sie werden dann entweder nicht eingesetzt, oder sofort ausgewechselt. Das ist bei Mädchenmannschaften kein großes Problem, da beliebig oft bis zu 4 Spielerinnen ein und ausgewechselt werden können.
Ich biete ihnen nach der Auswechselung grundsätzlich etwas zu trinken an, was sie zumindest mit in die Kabine nehmen sollen
. Die Entscheidung ob sie was trinken oder nicht liegt somit immer in ihrem eigenem Ermessen. Scheint mir jemand wacklig auf den Beinen / eventuelle Kreislaufprobleme muss immer eine andere Spielerin oder eine Mutter (männliche Personen dürfen die Kabinen nicht betreten) mitgehen.
Gleiche Vorgehensweise beim Training.
Fakt ist die Leistung ist reduziert, wobei es immer die Tagesform entscheidet wie stark sie eingeschränkt ist. -
Es können verschieden Dinge sein:
1. fehlendes Selbstvertrauen
2. Zuviel Druck - zu hohe Erwartungshaltung
3. Sie brauchen einfach noch ein Erfolgserlebnis, damit der Knoten platzt
4. Verunsicherung -
Ich bin selbst überrascht, wie positiv und schnell sich die neuen in den Spielen entwickeln.
Nachdem ich mit der Gruppe der Besseren noch einmal ein offenes Gespräch geführt (Einbindung der neuen Spielerinnen) habe und in der Aufstellung noch einmal Veränderungen vorgenommen habe, haben sage und schreibe 4 dieser neuen Spielerinnen ihr erstes Tor für die Mannschaft geschossen. Gespielt wurde zwar gegen den Tabellenletzten, aber mich freut die erkennbare, langsame Entwicklung.
Damit haben wir das zweite von drei Spielen gewonnen! Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht.
Das zeigt, das wir bei all unseren Problemen, auf dem richtigen Weg sind.
Danke für die guten Tipps und Ratschläge. -
Wir leben in einem Ballungszentrum und ich habe das Gefühl das besonders Kinder und Jugendliche des öfteren über Belastungsasthma klagen bzw. es haben.
Da ich bereits 2 Spielerinnen habe, bei denen das von Ärzten bestätigt wurde, habe ich bei eine weitere Spielerin zu Arzt geschickt, damit auch sie auf meine Vermutung untersucht wird. Hintergrund ist, das entsprechende Spielerin im Training und in den Spielen bereits nach spätestens 10 Minuten kaum noch richtig atmet bzw. ausreichend Luft bekommt. Da sie bisher ein Laufwunder war, kann ich mir den rapiden Einbruch nicht anders erklären.
So nun zu den Ärzten. Sie ist zum Hausarzt gegangen. Dort wurde ihr Blut abgenommen, welches ohne negativen Befund ist. Deshalb wurde sie vom Hausarzt ins Krankenhaus zum röntgen der Lunge überwiesen. Auch bei dieser Untersuchung ist nichts festgestellt worden. Weil nicht festgestellt wurde auch das Lungenvolumen noch überprüft. Ebenfalls ohne negativen Befund.
Als sie mir erzählte was und wie untersucht wurde, habe ich sie gefragt ob sie vor der Untersuchung einer Belastung (Laufband, Fahrad etct.) ausgesetzt wurde. Aussage "nein", Rückfrage von mir "warum nicht".
Kann es wirklich sein das Ärzte bei einer solchen Vermutung Kinder ohne vorherige Belastung untersuchen?
Ich jedenfalls habe der Spielerin nun empfohlen zu einem anderen Arzt zu gehen. Wir haben uns mit den anderen beiden betroffen Spielerinnen unterhalten, die inzwischen (mit einem Pumpspray) wieder wie geölte Blitze abgehen. -
@ Andre
die Sache mit der Patenschaft/Partnerschaft halte ich für eine ausgesprochen gute Idee. Das werden wir sicherlich sofort umsetzen.
Mengenlehre sollten wir nicht als Meßlatte nehmen, da es sicherlich gute Gründe gibt warum das wieder aus dem Schulplan genommen wurde
Nicht das jemand denkt es gibt interne Probleme bzw. Stress innerhalb des Team´s. Nein das ist absolut nicht der Fall. Die Mädels untereinander verstehen sich blendend. Es gibt auch keine Gruppenbildung (gute und weniger gute). Den besseren ist klar das die Neuen mindestens ein halbes bis ein Jahr brauchen um ansatzweise das gewohnt gute Pass- und Kombinationsspiel umzusetzen.
Kämpferisch und einstellungsmäßig habe ich in den Spielen absolut nichts auszusetzen. Einzig das die besseren lieber den Ball aus den gemachten, schlechten Erfahrungen nicht mehr so gern abspielen, wie es für ein Top-Team erforderlich wäre, bereitet mir etwas Sorge. Aber auch dieses Problem wird sich früher oder später von selbst auflösen.
In den Spielen überzeugen die guten und die Neuanfängerinnen kämpferisch ebenfalls zu 100%. Wenn es spielerisch nicht funktioniert, wird eben Fußball gearbeitet, im wahrsten Sinne des Wortes. Dafür kann ich diesen zusammen gewürfelten Haufen nur loben.
Ich bin mir sicher, das wir zur Rückrunde wieder in Schlagweite zu den besseren Team´s kommen werden. Und wenn es nicht ganz dazu reicht, ist es auch nicht schlimm.
Schneller geht eine positive Entwicklung natürlich, wenn man sich auf die weniger guten Spieler beim Training konzentrieren könnte. Da habe ich z.Zt. noch absolut keine Lösung für.
PS: Immerhin haben wir eines von zwei Meisterschaftsspielen gewonnen.
Das gibt es einmal die erforderliche Sicherheit und Ruhe mit der zielorientiert weiter gearbeitet wird. -
@ dido
Wie man aufgrund der Anzahl von guten Spielerinnen erkennen kann, hätte man das Team zurückziehen müssen, wenn nicht Neueinsteigerinnen angenommen worden wären.
Ich nenne solche Entscheidungen immer die Wahl zwischen Pest und Cholera, da man sich beides (zurückziehen / unter gewünschtem Niveau spielen) nicht wirklich wünscht.
Die Entscheidung ist im Interesse der guten Spielerinnen entschieden worden, da schließlich alle auch weiterhin spielen wollten.
Das wir dabei nicht mehr die oberen Tabellenplätze belegen werden, ist bereits im Vorfeld kalkuliert.
