Erneute Niederlage für Bayern München und Klinsmann.
Diesmal hat sicherlich jeder erkannt das es nicht nur am Spielsystem, sondern an anderen Dingen (Rotationsprinzip, aktuell fehlende Qualität innerhalb der Mannschaft, fehlende Führungsqualität innerhalb der Mannschaft u.v.m.) liegt.
Klinsmann und Bayern München haben z.Zt nicht mehr das Glück, was sie oft in den letzten Jahren hatten. Obwohl sie da oft auch nicht spielerisch zu überzeugen wussten, gewannen sie aber meistens die wichtigen Spiele. Fakt ist das es in der Bundesliga aktuell keinen wirklichen Favoriten gibt. Die folge daraus ist, das die Spitzengruppe stärker zusammen gerückt ist. Außerdem haben die meisten Team´s den bisherigen Respekt vor dem Ausnahmeteam Bayern München verloren. Bestes Beispiel dafür ist das Spiel bei Hannover 96.
Da besonders in München die Presse den Druck auf den Verein ausübt, steht Klinsmann, mit seinen glücklosen Entscheidungen in der Kritik. Lange (2 weitere, verlorene Meisterschaftsspiele) wird er das nicht mehr durchhalten, dann greifen die Gesetze
des Sports.
Beiträge von bcefferen
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Schön das du es schon persönlich versucht hast.
Das eigentliche Problem wirst du auch mit einem Anschreiben nicht automatisch lösen. So nach dem Motto, hier mein Anschreiben und jetzt kommen die Sponsoren in Scharen, wird es nicht geben. Vieles funktioniert nur über Kontakte.
Kontakte bedeutet du solltest zumindest die konkreten Ansprechpartner in den Firmen kennen. Dann solltest du dir mal Gedanken machen, warum ein Sponsor für dein Verein bzw. deine Mannschaft Geld investieren sollte.
Die einzelnen Punkte solltes du dir mal notieren. Ich habe etwas das Gefühl du erwartest jetzt hier im Forum, den makellosen Brief, der dir/euch den garantierten Erfolg gegenüber Sponsoren garantiert. Dies wirst du bzw. andere so nicht erreichen. -
Ich habe noch nie gesehen, das Kinder sich selbst das Foulspiel beibringen. Wen so etwas passiert, sind fast immer auf der/die Trainer/Trainerin dafür verantwortlich.
Das gilt besonders für die Trainer, die glauben spielerische Defizite mit übertriebener Härte ausgleichen zu können. Früher habe ich mal geglaubt, kein Trainer würde das seinen Kindern beibringen. Mittlerweile bin ich schlauer und kenne die Team´s aus unserer Region besser.
Nur soviel: Eine kämpferische Einstellung ist eine Sache, das bewusste Foulspiel, eine absolute Sauerei. Das Problem ist immer die Sichtweise. Was für den einen noch kampfbetontes Spiel ist, ist für denjenigen der über die Klinge springt, ein übles, schmerzendes Foulspiel.
Ich jedenfalls kenne einige Mannschaften, die bereits zu Anfang eines Spieles sich dermaßen Respekt verschaffen (mit übertriebener Härte), das viele andere Team´s freiwillig fast jedem Zweikampf aus dem Weg gehen. Warum?
Weil diese Spieler/Spielerinnen wissen das sie auch in der nächsten Woche noch zur Schule oder zur Arbeit gehen wollen oder müssen. -
Ist doch eigentlich klar das Lob nur da angebracht ist, und Sinn macht wo es auch verdient ist.
Dabei differenziere ich natürlich auch zwischen den unterschiedlichen Fähigkeiten, der einzelnen Spielerinnen. Was für den einen selbstverständlich ist, ist für den anderen bereits eine deutliche Verbesserung. Und deshalb lobe ich auch nur wirklich gute Leistungen. -
Spielpraxis ist für diese Kinder noch besser als jedes Training. Das bedeutet, das gerade die nicht so guten unbedingt Spielpraxis benötigen. Zumindest werden sie so schneller an die anderen heran geführt.
Training ist wichtig, Spielpraxis noch wichtiger. -
Du schaffst das schon. Setzt dich selbst nicht zu sehr unter Druck.
Aufgrund deines Alters kannst du ruhig locker an die Sache gehen. Was willst du denn bei Bambini´s schon groß hereinrufen?
Wie bereit gesagt, lass dir Zeit, du wächst da automatisch rein. -
Kann ich nur bestätigen.
Da mir nachgesagt wird, das ich viel zu ruhig bin, wundere ich ich immer wieder warum die anderen Team´s trotz ständiger hinweise ihrer Trainer, nicht besser werden, sondern nach meiner Einschätzung oft zusätzlich verunsichert sind.
Am schlimmsten finde ich immer wenn der Gästetrainer auf der einen Seite Anweisungen gibt und auf der anderen Spielseite z.B. der Co-Trainer, oder Betreuer. Hab da schon die dollsten unterschiedlichen Anweisungen gehört. Sagt der eine "hau doch mal drauf", sagt der andere "spiel doch mehr ab" u.v.m.
Ich muss dann immer innerlich schmunzeln, da ich genau spüre das die gar nicht mehr wissen was sie denn nun machen sollen. Der eine sagt so, und der andere genau anders herum.
Noch schlimmer finde ich lautstarke Beleidigungen und unmögliche Unterstellungen an die Adresse der eigene Mannschaft.
Bei einer Spielbeobachtung am Wochenende hat z.B. ein Trainer seine Mannschaft so richtig zusammengefaltet, trotz einer 5:1 Halbzeitführung. Endergebnis war dann 5:3. Gespielt hat das Team nach der Halbzeit völlig verunsichert. Keiner hatte mehr den Mut eigene Ideen ins Spiel zu bringen, das sie mal einen Fehler hätten machen können. Die waren bis zur Halbzeit gar nicht schlecht. Verstanden haben ich das Verhalten des Trainers in keiner Phase.
Folgendes Sprüche waren selbst aus der Distanz noch gut hörbar:
Was spielt ihr euch heute für einen Schei.... zusammen.
Wenn ihr so weiter macht hab ich keinen Bock mehr
Hier spielen alle wie meine Oma
Wartet ab, beim nächsten Training werdet ihr diese Leistung noch bereuen -
Wenn das immer alles so leicht wäre, dann könnte es jeder.
Überleg doch erst einmal, warum ein Spieler zu euch wechseln sollte. Was ist bei gut oder besser als bei anderen Vereinen?
Liste dir das mal auf, und schwups hast du eine 1A-Argumentationskette. Das Ansprechen bzw. das Überzeugen sollte er niemals plump oder überfallmäßig rüberkommen. Am besten immer lockig - flockig, aber durchaus Zielorientiert. -
Etwas gestört hat mich allerdings deine Aussage, das die Mädchen und somit auch andere Mannschaften diese Flexibilität nicht besitzen können. Das halte ich für absoluten Unfug.
Deshalb auch noch mal für dich: Wir spielen in diesem Jahr mit 7 Neueinsteigerinnen. Das bedeutet das wir nicht so überlegen sind wie du uns einschätzt. Eigentlich müsste ich das von dir vorgeschlagene System spielen um nicht ständig eines auf die Mütze zu bekommen.
Mach ich aber nicht. Warum nicht? Weil ich bemerkt habe, das die meisten Team´s genau wie von dir vorgeschlagen, erst einmal versuchen sicher zu stehen und teilweise nur ihr Glück mit Kontern suchen.
Das erste Meisterschaftsspiel haben wir entgegen unserer sonst offensiven Ausrichtung mit dem von dir propagiertem 4-4-2 mit 0:1 verloren. Ich haben noch nie so wenig Chancen und Durchschlagskraft nach vorn bei uns gesehen.
Deshalb wurde trotz Neueinsteigerinnen, die immer mit einem Anteil von 4 Spielerinnen auf dem Feld vertreten sind, auf das bisher immer erfolgreiche 3-4-3 umgestellt. Belohnt wurden wir mit 3 deutlichen Siegen in Serie.
Mir jedenfalls gefällt dieser total kontrollierte Fußball, wo jedes Team im schlimmsten Fall 2 oder 3 richtig guten Chancen im ganzen Spiel erhält, nicht wirklich.
Ich/Wir wir bevorzugen lieber den totalen offensiven Fußball. Mag sich jetzt blöd anhören, ich verliere lieber mal 4:7, als wenn ich jede Woche mit 1:0 gewinne bzw. verliere.
Ich jedenfalls denke das dieser Denkansatz in der Jugend und teilweise für Bayern München
durchaus seine Berechtigung hat.
Wie gesagt, wir gewinnen nicht weil wir so viel stärker sind als die anderen, sondern weil wir uns über unserer Stärken und Schwächen sehr bewusst sind. Die Stärken stellen wir in den Vordergrund und die Schwächen verdecken wir so gut wie es geht. Wichtig ist das eine gute Balance innerhalb der Mannschaft gefunden wird. -
Lieber Zaungast,
es gibt im Fußball nicht nur das eine richtige Spielsystem, genauso wie nicht alles schwarz oder weiß ist. Ich jedenfalls habe gelernt das es ganz viele Grautöne gibt, auf die es gilt den richtigen Deckel, durch taktische Vorgaben zu setzen.
Wenn du dich auf dieses eine Spielsystem beschränkst, ist das sicherlich OK, es aber für alle als den alleinigen Heilsbringer vorzuschreiben, nun ja muss wie gesagt doch jeder selbst erfahren.
Es gibt gute und schlechte Tage einer Mannschaft. Da kannst du die blind einstudierte 4-er Kette an einem Tag super spielen und an einem anderen Tag unterlaufen Fehler, die andere Team´s zu Siegen nutzen. Das was für die eine Mannschaft richtig ist, muss nicht unbedingt für eine andere genauso gelten.
Was lernen wir daraus, wir haben es mit Menschen zu tun. Und die machen bekanntlich Fehler. Das gilt für 3-er Ketten, für 4-er Ketten, für jeden einzelnen Spieler und für Trainer, die zwar manchmal so tun als wenn sie alles wüssten, aber sich selbst im nachhinein hier und da hoffentlich mal selbst in Frage stellen.
Es ist immer einfach von außen Behauptungen aufzustellen, sie real zu belegen ist dann etwas ganz anderes.
So wie du behauptest das dass Spielsystem Schuld an der Niederlage der Münchener gegen Bremen war, behaupte ich, das es nicht der alleinige, entscheidene Punkt war. Da sind mehrere, verschiedene Gründe (fehlende Aggressivität, lasche Einstellung der Münchener Spieler, zwei dolle Konter der Bremer, die dir auch mit 4-er Kette passieren können) zusammengekommen
Schon dein Versuch, den aktuellen Erfolg der Berliner mit ihrem Spielsystem zu begründen, verpufft bei mir völlig. Warum?
Weil sie mit dem gleichem Spielsystem in der letzen Saison ganz weit hinten in der Tabelle gelandet sind. Fakt sie haben im letzten Jahr schlimmen, schlimmen Fußball gespielt, genauso wie die Bayern es zeitweise zu Beginn dieser Saison machen. Lag es damals bei den Berlinern am Spielsystem?
Wie gesagt, kurzfristiger Erfolg bzw. Nichterfolg sagt noch lange nicht ob es am Spielsystem liegt.
Erheblich wichtiger sind Faktoren wie: vorhandene Motivation, vorhandene Einstellung, vorhandenes Selbstvertrauen, positive Bedingungen im Umfeld, Verletzungspech, unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, Teamfähigkeit und ob die Spieler wirklich Spaß am Fußball haben.
Und noch etwas, obwohl wir unterschiedlicher Meinung sind halte ich dich für einen guten Trainer. Was ist denn schlimm an unterschiedlichen Meinungen?
Und ich wiederhole noch einmal, wir denken nicht extrem Unterschiedlich, sondern wir lösen die Sache nur unterschiedlich.
Wie heißt es doch so schön: "Viele Wege führen nach Rom". -
Kann es sein das diese Regel eine spezielle Regel des Kreises ist?
Ich würde in diesem Fall den KSA = Kreisschiedsrichterausschuss anrufen und mich über eventuelle neue, bisher nicht bekannte Definitionen erkundigen.
Falls der Schiedsrichter eine Fehler gemacht haben sollte, ist es aufgrund des Spielergebnis nicht besonders schlimm für euch.
Trotzdem würde ich den KSA bitten den betroffenen Schiedsrichter, auf seine falsche Auslegung hinzuweisen. Wenn man das ganze nett verpackt und Verständnis für den Schiedsrichter zeigt, ist so etwas gar kein Problem. Denn auch die Leitung der Schiedsrichter hat ein Interesse daran, das die Regeln einheitlich eingehalten werden.
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Im Grundprinzip gebe ich dir recht und doch wieder nicht.
Fußball hat für mich etwas sehr komplexes, vergleichbar zum Schachspiel.
Nach deiner Aussage, sind alle Trainer die ein 3-x-x System spielen Urzeitmenschen, was deine Aussage das selbst Profis nicht wirklich in der Lage zwei verschiedene Spielsysteme zu beherrschen, noch bestärkt.
Sorry, da bin ich ganz anderer Meinung. Wer als Profi (Berufsfußballer) nicht in der Lage ist flexibel umzuschalten, der ist sein Geld nicht wert bzw. den dürfte eigentlich niemand verpflichten. Ich jedenfalls erwarte diese Flexibilität von meinen Spielerinnen. Und da sie in der Lage, diese Vorgaben umzusetzen, erwarte ich von jedem der sich Profi nennt, das er es auch kann.
Es gibt Team´s, wie Bayern München, die den meisten anderen Mannschaften spielerisch, technisch und von der Geschwindigkeit überlegen sind. Ob das zur Zeit der Fall ist lass ich mal bewusst offen
.
Wenn ein Team den anderen deutlich überlegen ist, ist es überhaupt kein Problem ein 3-x-x System zu spielen, wenn ein oder zwei Mittelfeldspieler teilweise mit defensiven Aufgaben (Taktische Vorgabe) beauftragt werden. Indirekt ist es sogar ein 4-x-x System, aber eben nur wenn der Gegner sehr stark ist.
Was wollen wir den Kindern und Jugendlichen beibringen? Sicher hinten zu stehen und falls erforderlich knapp zu gewinnen (ergebnisorientiert, Hauptsache gewonnen). Ich jedenfalls befürworte aufgrund der guten Qualität meiner Mannschaft, das bedingungslose Offensivspiel, welches auf den Gegner soviel Druck ausübt, das es in der Regel nur eine Frage der Zeit ist, wann wir den ersten Treffer schießen.
Klar kann der Schuss auch mal nach hinten losgehen. Aber in neun von zehn Fällen geht er aufgrund unserer Qualität nicht nach hinten los, sondern nach vorn.
Das ist auch der Grund warum ich, in den meisten Spielen, immer noch (steinzeitmäßig
) mit drei Stürmerinnen, anstatt dem immer öfter erscheinendem Sturm aus einer Spitze spiele. Ich jedenfalls finde das dieser Offensiv-Fußball von den Zuschauern gewünscht und honoriert wird.
Und da der Erfolg ebenfalls vorhanden ist, werden wir uns nicht auf ein System begrenzen, das eventuell in einigen Jahren wieder als überholt gilt.
Versteh mich nicht falsch, ich würde auch mit einer 4-er Kette spielen wenn es erforderlich wäre, aber es ist nur in Ausnahmefällen nötig.
Letztlich sind wir in der Bewertung und Ausführung gar nicht so weit auseinander. Das was du in einer 4-er Kette siehst, setzen wir in einem 3-4-3 System um, welches, bei Bedarf, aufgrund taktischer Vorgaben sogar als gefühltes 4-3-3, 5-3-2, 4-5-1, 5-4-1 u.s.w gespielt werden kann.
Wir sind damit so flexibel das wir uns auf jeden Gegner einstellen können. Schade das du diese Flexibilität den Profi´s nicht zutraust
. -
Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg bei deiner absehbaren Prüfung.
Das entscheidene beim Unterzahlspiel sind abgestimmte Laufwege und die Schnelligkeit der Ausführung. Dabei sollten alle Spieler mit eingebunden werden. Jeder muss/ soll sich entweder in seine neue Posittion bewegen, oder anspielbar sein. Deckungsschatten sind zu vermeiden. Wesentlich ist das schnelle, genaue Pass- und Kombinationsspiel, was dargestellt werden muss.
Wichtig, einen eventuellen Torwart würde ich als 5. Spieler nutzen. Das verbessert die eigenen Möglichkeiten des Team´s, und kann bei Prüfern einen "Aha-Effekt" auslösen. -
Das eigentliche Problem liegt in der Denkstruktur von vielen Trainern. Sie spielen lieber auf Ergebnis, als alles erforderliche für die Entwicklung der Kinder zu tun.
Sie glauben ernsthaft, den Kindern damit einen Dienst zu erweisen. Das schlimme ist, das viele Vereine weder den Mut bzw. teilweise die Sachkenntnis haben, um gegen solchen falschen, erkennbaren Entwicklungen vorzugehen.
Da hilft nur mehr Unterstützung und ständiger sanfter Druck durch die Jugendleitung und Koordinatoren. Wer es dann immer noch nicht versteht oder verstehen will muss/sollte im Sinne der Kinder "freigestellt" werden.
Das Argument, dann haben wir nur noch die Hälfte an Trainern überzeugt mich nicht.
Wer würde seinem eigenen Kind auf Dauer den Umgang mit schlechter Wirkung erlauben? Ist der Freundes- und Bekanntenkreis des eigenen Kindes schlecht, schreiten wir ein. Ist ein Trainer schlecht gucken die meisten nur zu. Warum? -
Bemerkenswert, im Prinzip ist es doch völlig egal ob bzw. wofür ein Sponsor oder der Verein sein Geld ausgibt.
Hier wird tatsächlich darüber diskutiert ob es E-Junioren schon zusteht bzw. Sinn macht solche Shirts beim aufwärmen anzuziehen. Ist doch völlig egal ob es Sinn macht oder nicht. Der entsprechende Verein/Sponsor zahlt es und gut ist.
Natürlich sieht ein einheitliches Auftreten immer gut aus.
Die wenigen
die etwas älter unter uns sind, wissen doch genau das es eigentlich nicht erforderlich ist. Fakt ist es ist schön und das Geld dafür ist vorhanden. Somit muss doch jeder für sich selbst entscheiden ob bzw. wie wichtig es im Verhältnis (Leichtbälle etc.) ihm diese Investition ist.
Leute da gibt es kein richtig und falsch. Aussagen wie erforderlich oder nicht erforderlich stellen sich mir zumindest nicht.
Warum fahren viele Autos die viel zu teuer sind, wo andere, einfachere Modelle den Zweck doch genauso gut erfüllen würden. Weil Menschen eitel sind und es sich finanziell erlauben können. Neid, Missgunst gegenüber denen die es sich gönnen können, oder wollen ist völlig unnötig bzw. bringt einen selbst "0 Millimeter" weiter.
Meine persönliche Meinung: Die optische Wirkung nach außen ist gut. Wir haben früher eigene T-Shirts zum aufwärmen genutzt, was heute sicherlich noch die meisten Team´s machen. Falls mir ein Sponsor solche Shirts schenken würde, würde ich sie sofort annehmen und verteilen lassen.
Aber spielen wir dadurch besser?, werden wir dadurch bessere Menschen?, ist es unbedingt erforderlich?
Ich jedenfalls versuche mich auf das wesentliche und machbare zu konzentrieren. Deshalb werde ich diesen Spokus nur einmal kommentieren. Für mich gibt es erheblich wichtigere Themen, die verfolgt und optimiert werden müssen. -
Da man bekanntlich nicht gleich immer schlechtes unterstellen sollte, kann es ja durchaus sein das der Trainer es tatsächlich so gemeint hat. Das können und werden wir hier, ohne seine Mithilfe nicht klären können.
Schlimmer finde ich, das er diesen Spielern in Spielen wo es gut bzw. optimal läuft nicht ausreichend Spielzeit für die weitere Entwicklung gibt. Denn wer über ausreichend Spielzeit verfügt wird sich erheblich schneller weiter entwickeln.
Es ist schlimm das einige Trainer sich selbst schaden. Anstatt allen Spielern möglichst viel Spielzeit zu geben, bekommen einige nur die berühmten 5-10 Minuten Kurzeinsätze. So wird weder das Selbstbewußtsein der Spieler noch das spielerische Leistungsvermögen verbessert.
Ich als Elternteil würde meine eigenen Kindern lieber die zweite Mannschaft stecken, als mein Kind ständig auf der Bank zu beobachten. -
Klärt doch mal welche Partnerstädt eure Gemeinde/Stadt hat. Ansprechpartner mit Kontaktadressen müsstet ihr im Gemeindehaus oder Rahthaus bekommen. Über diese Schiene würde ich z.B. einen ersten Kontakt aufnehmen.
Wenn das nicht funktioniert gibt es einen zweiten Weg. Geht über den Landesverband und lasst euch einen Ansprechpartner geben, der euch über entsprechende Sachverhalte informiert. -
Klare Sache, die taktische Vorgabe war in diesem Fall rückwirkend gesehen völlig falsch.
Aber man muss auch zugeben das Bremen einen "Sahnetag" erwischt hat. Alles was sie gemacht haben hat fast zu 100% funktioniert. Dolle, schnelle Konter, super Abschlussquote. Natürlich war auch die Einstellung der Spieler unbedingt gewinnen zu wollen entscheidend. Gegen einen solchen Gegner kann man immer mal verlieren. Das erforderlich Aufbäumen der Bayern kam allerdings viel zu spät. Da muss man von der Qualität der Bayern mehr erwarten.
Grundsätzlich halte ich das Spielsystem 3-5-2 für Bayern München für gar nicht so falsch. Entscheidend ist doch nur mit welchen taktischen Vorgaben das Mittelfeld belegt wird. Wer sagt denn das man nicht einen oder zwei Mittelfeldspieler mit defensiven Aufgaben zu Beginn des Spiels belegt werden. Wenn dann erkennbar ist, das der Gegner nicht stark genug ist, kann doch problemlos auf offensive Mittelfeldaufstellung umgeschaltet werden. -
Im Prinzip eine gute Sache für alle jüngeren Spieler und die Spielerinnen.
Was mir bei diesem Konzept fehlt, ist die Weiterentwicklung der älteren Spieler. Diese nehmen beim akutellen Konzept lediglich die Aufgabe von guten Trainern wahr. Oder liege ich da falsch.
Sicherlich ist das auch eine gute Methode die älteren Spieler mittelfristig mehr in die Vereinsarbeit (Co-Trainer etc.) einzubinden.
Aber eines ist in jedem Fall für alle bei einem solchen Training wichtig. Sie müssen über ihre aktuellen Leistungsgrenzen gehen. Und das ist für die älteren Spielern (B-, A-Jugend) nicht gegeben. Denen würde man sicherlich entgegenkommen, wenn sie zeitweise bei den Herren mittrainieren könnten. Denn da lernen sie noch was dazu (körperlich, cleverness, Schnelligkeit, Raumaufteilung, Taktik etc.).
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Falls ja, würde ich dir erst einmal keine Tipps geben wollen. Ich jedenfalls bin der Meinung das man sich zumindest mit seinem Thema erst einmal vernünftig auseinander setzen sollte. Falls es dann nicht klappt, warum auch immer stehe ich gern zur Verfügung.
Wie willst du ein Team vernünftig trainieren, wenn du nicht in der Lage bist eine relativ einfache Prüfung selbstständig zu bestehen?
