vielleicht hilfts bei der Entscheidungsfindung....
Mein Sohn wechselte zu Beginn dieser Saison in die U10 eines NLZ ( 2.BL). Wir kommen von einem Dorfverein, der mit Jahrgangsmannschaften spielt. Die Situation beim Jahrgang 2004 war so, dass mein Sohn den Spass am Fussball schon etwas verloren hatte, weil die wenigsten aus seiner Mannschaft mit Ehrgeiz dabei waren und dementsprechend war auch die Trainings bzw. Spielbeteiligung. In Zeiten der U9 hatte er schon bei einem hier gelobten Bundesligisten ein Fördertraining 1 mal pro Woche genossen.
Problem für uns war, dass das Fördertraining im viel Spass bereitet hat, das Training und Spiele mit der eigenen Mannschaft nicht mehr.
Als dann die Einladung zum Probetraining beim 2. Ligisten kam, war ich dann schon hin und hergerissen was wir tun sollten, Wechsel ins NLZ ( Fahrzeit 30 min.) oder bei der alten Mannschaft bleiben und einmal pro Woche zum Fördertraining.
Ein Schritt zu einem anderen Vereinin der näherenUmgebung kam mangels Alternative nicht in Frage
Nachdem die 1. Saison nun bald zu Ende geht, muss ich sagen, dass der Schritt ins NLZ eine große Umstellung war, den ich, aber vorallem mein Sohn bis jetzt nicht bereuen. Der Zeitaufwand ist größer, der Leistungsdruck ist sicherlich vorhanden, aber er geht in jedes Training mit Feuereifer ist heiß auf Spiele und Turniere und würde niemals wie noch in der letzten Saison Wettkämpfe in anderen Sportarten dem Fussball vorziehen.
Er ist sich bewusst dass die Zeit im NLZ auch durchaus schnell vorbei sein kann, bis jetzt habe ich aber nicht das Gefühl dass in diese Situation belastet.
Mein Fazit:
Stand jetzt war der Schritt richtig, ob ich allerdings bei einem noch jüngeren Kind auch so gehandelt hätte bezweifle ich.
Wäre die Situation im alten Verein anderst gewesen hätte ich ihn sicher nicht wechseln lassen.
