Hallo Günther,
natürlich setze ich viel auf Kameradschaft. Es war am Anfang nicht ganz einfach. Als ich erfahren habe das ich diese Mannschaft übernehmen sollte hab ich mich natürlich um Verstärkungen gekümmert und hab in anderen Stadtteilen gewildert. So hatte ich am Anfang eine Kaderstärke von 31 Mann, wobei sich drei Gruppen gebildet haben:
1. die eingessenen Spieler aus dem Stadteil des Vereins (15Spieler)
2. eine grosse Anzahl von Spielern die ich aus meiner Vergangenheit aus einem anderen Stadtteil dazugeholt habe. (9Spieler)
3. eine Gruppe von Spielern, die aus einer Mannschaft kamen die sich aufgelöst hatte (7Spieler)
Das war garnicht so einfach, da sich Rudelführer gefunden haben und die sich gegenseitig nicht verstanden haben. Neben Besprechungsabenden,Soccerworld besuch und ein lustigen Trinkgelage
, hat sich langsam herauskristallisiert welche Spieler miteinander auskommen. Nach und nach haben die,die sich nicht so eingliedern konnten,von alleine das Feld geräumt, so das sich eine erfolgreiche Kamaradschaft gebildet hat. So ist der Kader jetzt auf 19 Mann geschrumpft und es gibt auch keine Gruppenbildung mehr. Natürlich war unter den 12 Spielern der eine oder andere talentierte Spieler dabei,aber Reisende sollte man nicht aufhalten, vor allen nicht wenn sie die Moral der Mannschaft drücken.
Insgesamt führe ich viele Einzelgespräche und gehe auch auf Probleme ein. Dadurch merke ich das der eine oder andere auch mal auf mich zu geht. Probleme innerhalb der Mannschaft werden auch selbst sehr schnell gelöst und alle ziehen gut mit.
Jetzt ist halt nur der Punkt gekommen, das ich da nicht locker lassen darf und das Training so umstellen muss,das sich auch der Erfolg einstellt. Das war auch mein Anliegen hier und bis jetzt bin ich positiv Überrascht wieviele gute Ideen ihr mir in die Waage legt.
Gruss Rene