Beiträge von Tottenham-H

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    Hallo zusammen,

    ich trainiere aktuell eine durchschnittliche 2011er Mannschaft und wir gehen nach der Sommerpause in die D-Jugend.

    Das bedeutet auch gleichzeitig der Wechsel vom Kinder- in den Jugendfussball.


    Ich betreue die Mannschaft seit 4 Jahren und habe bisher komplett auf Konditionstraining verzichtet, da ich immer der Meinung war, dass das im Kinderfußball nichts verloren hat. Auch in den Spielen/Turnieren habe ich keine Konditionsschwächen erkennen können (wenn die Kinder platt sind, sagen die meisten es mir und ich wechsle aus).

    Das Hauptproblem was ich habe ist eher die Passivität einiger Spieler während eines Spiels, was ich auf Lauffaulheit zurückführe. Es gibt bei mir einige Spezialisten die lieber auf dem Platz stehen bleiben und nicht zurücklaufen. Wenn ich diese dann auswechsle reagieren sie verärgert, können mir aber keine Antwort geben, wenn ich sie auf die Lauffaulheit anspreche.


    Wie geht ihr mit solchen Fällen um? Ich versuche im Training vermehrt den Fokus auf Angriffs- und Mittelfeldpressing zu setzen um die Kinder dazu zu bewegen, dass sie angreifen und verteidigen "müssen". Leider mit mäßigem Erfolg. Laufeinheiten ohne Ball gibt es bei mir im Training nie, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Kinder von anderen Jugenden (in unserem Verein) viel frischer und disziplinierter sind, wenn ihre Trainer vor dem eigentlichem Training ein kleines Warm-Up (ca. 15-20 Minuten) machen. Also kein Warmmachen im Sinne von Ballspielen, sondern wirklich konsequent Lauf- und Sprinteinheiten. Das sind auch keine Mannschaften die viel älter/jünger sind, sondern in der ähnlichen Altersklasse.


    Würdet ihr mit Beginn der D-Jugend einen größeren Fokus auf Kondition legen um die Disziplin der Jungs zu steigern? Oder ist das eurer Meinung nach zu früh? Die Kinder wechseln nämlich jetzt aufs Großfeld und da wird definitiv mehr Laufarbeit erfordert (auch wenn es zwei Spieler mehr auf dem Feld sind).

    Ich habe Angst, dass meine Jungs da untergehen.

    Ich möchte mal auch etwas zum Thema hier sagen - auch wenn der Thread jetzt etwas älter ist.

    Grund: Ich komme aus der Region (nicht Kreis Darmstadt, sondern Kreis Offenbach), habe einen 2011 Jahrgang und war Anfang der Saison auch in einer ähnlichen Situation mich entscheiden zu müssen, ob Kreisklasse oder Kreisliga.

    Bei uns im Kreis Offenbach wird zuerst eine Quali gespielt, bevor die eigentlichen Ligen dann starten. So ist es egal wie stark/schwach die Vorjahresmannschaft war. Ansonsten hat man ein extremes Ungleichgewicht.


    Ich persönlich habe mich gegen die Kreisliga-Quali entschieden, da ich zum damaligen Zeitpunkt der Meinung war, dass die es nicht packen würden. In der Vorbereitung habe ich nämlich gegen einige Kreisliga-Mannschaften gespielt und nur auf die Mütze bekommen. Nichts desto trotz war es ein Fehler sich nicht zur Quali zu melden. Bei uns ist es nämlich so, dass man beim Nichtschaffen der Quali, automatisch in die Kreisklasse Gruppe 1 kommt. Wir sind hingegen in der Kreisklassen-Quali auf dem 2. Platz gelandet und die haben uns dann in Gruppe 5 gesteckt (warum auch immer). Theoretisch sollten wir die Liga dominieren, ist aber das komplette Gegenteil. Meine Mannschaft tut sich extrem schwer gegen jüngere Mannschaften aufgrund von Überheblichkeit. Die erste Jahreshälfte haben wir dann viele Punkte liegen gelassen. Die zweite Hälfte war jetzt wesentlich besser. Trotzdem hätte ich es mir gewünscht gegen zumindest gleichaltrige zu spielen. Da weiß man dann auch wo man leistungstechnisch steht, statt gegen stärkere 2012er Mannschaften zu spielen. Theoretisch war die Mannschaft nämlich jedes Spiel unter Druck. Wenn du verlierst, hat man gegen jüngere Kinder verloren. Wenn du gewinnst, hast du gewonnen, weil es gegen jüngere waren. Dem Druck waren meine Kids leider nicht gewachsen, aber ich habe viele positive Dinge draus mitgenommen. Egal wie du dich entscheidest - es hat immer Vor- und Nachteile.


    Du als Trainer solltest aber am besten Wissen wie stark du deine Mannschaft einschätzen kannst. Gegen (leicht) stärkere Gegner zu spielen kann die Kinder nämlich auch motivieren und einen Leistungsschub geben. Meine Kinder sind da wie Chamäleons (egal wie stark/schwach die Gegner sind - wir passen uns an :) ).


    Bezüglich der Formationsfrage, ist es meiner Meinung nach zu früh sich auf ein System (auf dem Papier) festzulegen. Ich persönlich habe 3:3, 2-3-1 und 3-2-1 ausprobiert, wobei ich sagen muss, dass die Kinder im Tannenbaumsystem am besten zurecht kommen. Das kann aber natürlich auch damit zusammenhängen, weil ich in den letzten Monaten vermehrt den Fokus auf Angriffspressing gesetzt habe und diese Formation von der Kompaktheit profitiert. Beim 2-3-1 hatte ich extreme Lücken in der Rückwärtsbewegung, während das 3:3 für mich etwas zu starr war. Es kommt immer darauf an wie deine Kinder sind.

    Wir haben im Verein ein massives Trainerproblem. Bevor ich einen dritten Mann bekomme der das Training unterstützt bekommen andere erstmal einen Co-Trainer. Ich habe leider schon einiges in die Wege geleitet. Leider vergeblich. Ab und zu unterstützt ein Elternteil. Das wars aber auch.


    Das mit der Spielform habe ich vermutlich nicht ausreichend erklärt. Ich gestalte mein Training in 5 Phasen:

    1. Tobephase

    2. Geschicklichkeitsphase

    3. Spielform

    4. Übungsform

    5. Spielform


    Das haben wir zumindest in der C-Lizenz so gelernt und ich habe mit der Konstellation auch gute Erfahrungen gemacht. Selbstverständlich werden, je nach Spieleranzahl, mehrere Stationen aufgebaut damit keine langen Wartezeiten aufkommen.


    In einem engen Feld wo ein 1 gegen 3 gespielt wird indem der schwächere Spieler der Angreifer ist kann ich mir nicht vorstellen um ehrlich zu sein. Der wird ja dann gar kein/kaum Erfolgserlebnis haben.


    Vielen Dank. Dann habe ich zumindest nicht ganz falsch gedacht :-).

    Das wird mit Sicherheit noch einige Zeit dauern bis sich das gefestigt hat. Es ist halt schwierig für das Wochenende genau diese Kinder an den jeweiligen Tagen dabei zu haben. Da wehrt sich immer mal ein Elternteil, dass Kind X nur samstags kann obwohl er für Sonntag geplant ist.

    Hallo zusammen,

    ich habe eine E-Jugend (2011 Jahrgang) die im ersten Jahr ist (ab Sommer E1, letztes E-Jugend Jahr). Wir sind ein Breitensportverein.

    In der frühen Vergangenheit hatten wir eine recht enge Leistungsdichte in der Mannschaft. Ich gehe mit den Jungs nun in die 4. Saison. Als ich die Mannschaft damals übernommen habe waren die Leistungsunterschiede sehr groß. Mittlerweile waren wir, bis vor paar Monaten, an einem Punkt angelangt wo die Kinder alle ungefähr auf einem gleichen Niveau sind. Durch einige Neuanfänger und leistungsschwächeren Spieler von den oberen Mannschaften habe ich nun einen Kader von 19 Kindern. 11-12 davon sind auf einem ordentlichen Niveau, weil die auch schon länger spielen. Der Rest von 7-8 Kindern sind entweder komplett Neuanfänger oder wurden in der jüngeren Vergangenheit von den anderen Trainern immer mitgeschleift aber nie wirklich ausgebildet.

    Das Training wird mit der großen Anzahl an Kindern etwas schleppender (ich habe leider keinen Co-Trainer mehr, werde aber womöglich bald einen neuen bekommen).


    Ich habe die Befürchtnis, dass die neuen Kinder sich nicht integriert fühlen da die Leistungsunterschiede enorm sind und die Kinder die schon länger dabei sein aus diesem Grund unterfordert sind im Trainingsbetrieb. Mein Gedanke war jetzt die Mannschaft sowohl für den Trainingsalltag, als auch für die Spiele am Wochenende etwas zu teilen. Nicht aus dem Grund, weil ich Spiele gewinnen möchte, sondern weil ich zwei Mannschaften bilden möchte die in einem relativ-gleichstarken Umfeld trainieren und spielen können. Der Hintergedanke dabei ist den Kindern viele Erfoglserlebnisse mitzugeben indem sie in gleichstarken Mannschaften aktiv sind.


    Für das Training möchte ich die neuen Kinder mit den Grundlagen vertraut machen und mit den Kindern die schon länger dabei sind ein anspruchsvolleres Training anbieten. Das geht natürlich nur mit einem Co-Trainer. Ich möchte die Kinder nicht das ganze Training über getrennt trainieren, sondern lediglich in der 1. Spielform und in der Übungsform.

    Die Tobe- und Geschicklichkeitsphase inkl. der 2. Spielform würde ich die Kinder wieder zusammenführen.


    Bei den Spielen würde ich an den Wochenenden 2 Spiele vereinbaren. Ein Spiel samstags gegen etwas stärkere Gegner und der zweite Gegner sollte bewusst so gewählt werden, dass die ungefähr auf einem gleichen Niveau sind (auch wenn das nicht immer klappt). Dann ist das für alle Kinder herausfordernd, aber halt auf ihrem Niveau.


    Jetzt für Samstag haben sich beispielsweise 16 Kinder angemeldet und 6+1 dürfen spielen. Das sind meiner Meinung nach 5 zu viel.


    Was haltet ihr von dem Ansatz? Wie würdet ihr das in meiner Situation lösen?


    Vielen Dank und liebe Grüße

    An deiner Stelle würde ich dringend mit der Jugendleitung reden.

    Deine Mannschaft mit den Kindern, die schon länger dabei sind, haben höchste Priorität. Dennoch sollte es im Interesse des Vereins sein den dazugestoßenen Kindern ein anständiges Training zu bieten. Das Problem mit den fehlenden Spielern in der D-Jugend hat nämlich unser Verein auch.

    Wir haben von G-D ausreichend Spieler, aber ab der D wird es mau.


    Das heißt du wirst als zukünftige C-Jugend dann als jüngerer Jahrgang Probleme haben. Daher ist es wichtig die neuen halbwegs integrieren zu können. Deine besten Spieler werden sich bei so einer Vereinskonstellation früher oder später Gedanken machen. Und wenn deine 3-4 besten Spieler weg sind wirst du dankbar über jeden Spieler sein.


    Ich beispielsweise habe damals in der F-Jugend als übergewichtiges Kind angefangen. Ich war als älterer Jahrgang (sogar frühes Januar Kind) immer in der untersten Mannschaft. Ab der D-Jugend sind die guten Spieler weggegangen und man hat "notgedrungen" auf mich gesetzt. Mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft habe ich es sogar zum Stammspieler in einer damaligen Bezirksliga Mannschaft geschafft. Wenn dieser Schritt ein halbes Jahr später gekommen wäre, hätte ich vermutlich die Lust auf den Fußball verloren.


    Was ich damit sagen will ist, dass es viele ungeschliffene (Breitensport)-Juwele gibt. Es muss sich nur jemand um die Jungs kümmern. Daher mein dringender Rat - sofort zum Jugendleiter.

    Aus Hanau. Bei uns werden für die nächsten vier Wochen alle Wettbewerbe ausgesetzt. Lediglich kontaktfreies Training mit 10 Kindern ist erlaubt.


    Noch dümmer:

    Wir gehören ortsmäßig zu Hanau, spielen aber im Kreis Offenbach da die Mannschaften dort regional gesehen näher sind.

    Im Kreis Offenbach ist aber Wettkampf erlaubt. Bedeutet: Wir sind die einzige Mannschaft im Kreis Offenbach die nicht an Wettbewerben teilnehmen darf...

    Täglich grüßt das Murmeltier.


    Der Beitrag ist von Ende August. Nun ist in Offenbach Fußballspielen verboten.

    Im August durften wir kein Fußballspielen, weil wir ortsmäßig zu Hanau gehören, aber im Fußballkreis Offenbach angesiedelt sind = Fußballspielen in Hanau verboten und unsere Gegner aus Offenbach spielen normal weiter


    Nun ist es genau umgekehrt:

    Jetzt ist in Offenbach Fußballspielen verboten, aber wir dürfen in Hanau keinerlei Spiele austragen, weil wir zum Fußballkreis Offenbach gehören. Auch Freundschaftsspiele IN Hanau auf UNSEREM Hanauer Sportplatz sind verboten.


    Ich könnt wieder kotzen...

    Der letzte Beitrag ist zwar schon ein bisschen her, aber ich selbst war auch in dieser Situation.

    Ich habe mir vor der Saison einen Co-Trainer angeschafft, weil ich jetzt in der E-Jugend einige Dinge detaillierter trainieren möchte und dazu ist ein Co-Trainer sehr hilfreich, weil man da die Aufgaben besser verteilen kann.


    Das "eigentliche Problem" war, dass der Trainer schon seit 20 Jahren Trainer in verschiedenen Vereinen war und ich erst seit 3 Jahren (Altersunterschied 15-20 Jahre). Die Mannschaft habe ich auch seit 3 Jahren und alles lief bestens. Der Co-Trainer ist/war extrem ergebnisorientiert, während ich eher auf die Ausbildung der Kinder aus bin. Anfangs hat es geknallt, da wir stets anderer Meinung waren. Das habe ich mir 1-2 Wochen angeguckt und dann Klartext geredet. Entweder er passt sich meinem Ausbildungsschema an oder er geht. Er hat sich versucht schönzureden, aber mittlerweile ergänzt sich das ganz gut. Er ist mehr in meine Schiene gerückt und wir ergänzen uns mittlerweile ganz gut. Die Eltern kommen auch mittlerweile aus mit ihm. Anfangs konnten sie ihn nicht leiden. Auch die Kinder verstehen ihn nun besser.


    Manchmal reicht ein kritisches Gespräch aus. Entweder er geht oder er passt sich an und bleibt.

    Aus welcher Stadt bist Du denn? Rosenheim hat ja gestern neue Beschränkungen erlassen, aber da ging für mich nicht hervor, dass Kontaktsport verboten worden wäre...

    Aus Hanau. Bei uns werden für die nächsten vier Wochen alle Wettbewerbe ausgesetzt. Lediglich kontaktfreies Training mit 10 Kindern ist erlaubt.


    Noch dümmer:

    Wir gehören ortsmäßig zu Hanau, spielen aber im Kreis Offenbach da die Mannschaften dort regional gesehen näher sind.

    Im Kreis Offenbach ist aber Wettkampf erlaubt. Bedeutet: Wir sind die einzige Mannschaft im Kreis Offenbach die nicht an Wettbewerben teilnehmen darf...

    Ja super. Unsere Stadt hat gestern wieder entschieden alles dicht zu machen.

    Kein Wettkampfsport mehr die nächsten 4 Wochen und das paar Tage vor dem Saisonstart.


    Könnte kotzen.

    Ohne genaue Kenntnis und keine Ferndiagnose. Aber solche Kids brauchen/suchen oft Akzeptanz um -befreit und angstfrei- zu spielen.

    Eben gutes Klima. Dafür brauchen Sie nicht nur Dein Lob sondern auch die Anerkennung der Mitspieler.

    Wenn die in einer guten Truppe spielen, die ein gemeinsames Anliegen als MANNSCHAFT verfolgt, sehen die sich als wichtiger Teil des ganzen in dem Sie gerne Ihren Teil beitragen. Oft ist gerade sehr ruhigen Kids wichtig, wertvoller Teil eines ganzen zu sein, und ziehen nicht Ihre Bestätigung aus Ihrem Einzelkönnen.

    Nur meine Erfahrung.

    Die Kinder sind fester Bestandteil der Mannschaft und ich habe sie seit knapp 1 1/2 Jahren. Bevor ich da war, war der Kern der Mannschaft auch zusammen. Wirklich unbeliebt sind sie auch nicht. Mobbing gibt es auch nicht.

    Das Mannschaftsklima ist nahezu perfekt - klar sind es Kinder und der ein oder andere macht auch mal Unsinn, aber das gehört ja dazu.


    Bei einem Kind habe ich am Wochenende den "Switch" hinbekommen, indem ich seinen Vater gebeten habe daheim zu bleiben. Doof, das ich das vorher nicht gesehen habe, denn er hat von ihm immer viel zu viel verlangt und sich aufgeregt, wenn er einen Fehler gemacht hat.

    Am Wochenende hat er plötzlich wie ausgewechselt gespielt und eine extrem gute Leistung gezeigt, weil er nur mich hatte der ihm Anweisungen gegeben hat. Das hat ihm enorm Druck abgenommen und er hat diesmal auch echt viel gelächelt, was ich von ihm nur sehr selten gesehen habe. Der hat immer nur traurig geguckt.



    Welches Alter?

    2011 Jahrgang, also 8-9 Jahre alt (älterer F-Jugend Jahrgang)


    das würde aber implizieren, dass mit den ruhigen Kindern was nicht in Ordnung ist.

    Ich frage mich daher, warum du bei den Kindern "optimierungsbedarf" sieht.

    Ich unterstelle schon, dass du den Kindern helfen willst, aktiver am geschehen teilzunehmen und ihnen Ängste zu nehmen. Aber ruhige Gesellen werden ruhig bleiben (pubertäre Veränderung mal außen vor gelassen)...

    Das kenne ich ja von mir genauso. Ich war ja als Kind ähnlich. Jetzt hätte ich mir aber gewünscht, dass mir meine Trainer in der Jugend mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätten, mir viel öfter unter die Arme gegriffen hätten, wenn ich etwas falsch mache.

    Kinderpersönlichkeiten ändern zu wollen ist nicht meine Absicht - werde ich nie tun, hatte ich auch nie vor. Ich hoffe du verstehst, dass ich von denen nur das Optimum rausholen möchte.


    Eben und genau das versuche ich perfekt zu verstehen, damit ich den Kindern bei vielen Sachen unter die Arme greifen kann. Besserer Fußballer und bessere Fähigkeiten bekommen sie ja wenn sie immer ins Training kommen (und wenn möglich auch zuhause mal kicken). Ich versuche aber auch gleichzeitig den Kindern viel mehr zu lehren als nur reinen Fußball. Quasi Werte die man zuhause nur indirekt erzogen bekommt wie z.B. Zusammenhalt/Teambereitschaft, gesunden Ehrgeiz etc..

    Auch versuche ich für die kleinen auch eine Art großer Bruder zu sein. Das klappt auch ganz gut und die Kindern wenden sich auch oft an mich, wenn sie etwas nicht verstehen oder wenn ihnen etwas nicht passt oder etwas verärgert. Die Leistungskurve der Kids und die Zufriedenheit der Kinder selbst und auch der Eltern bestätigt dies.


    Dennoch habe ich manchmal das Gefühl, dass ich noch viel lernen muss damit ich den Kindern noch mehr helfen kann (eben das Beispiel dieser zweier Kinder). Vielleicht ist es auch nur einfach mein Ehrgeiz..

    Hallo zusammen,


    ich weiß nicht recht, ob es hierfür bereits einen Thread gibt - habe auf die Schnelle aber nichts gefunden.


    Wie geht ihr mit ruhigen Kindern um?


    In meiner Mannschaft habe ich zwei Kinder, die in einer größeren Gruppe extrem ruhig sind und wenn sie mit befreundeten Kindern in einer kleinerern Gruppe sind, etwas selbstbewusster sind. Ich war als Kind selbst so, dass ich mich in großen Gruppen unwohl gefühlt habe.

    Diese zwei Kinder sind vom Potenzial her im oberen Drittel, leider rufen sie es sehr selten ab.


    Wie motiviert ihr solche Kinder? Der eine ist eigentlich der schnellste in meiner Mannschaft, trapt aber meist dem Gegner hinterher und traut sich nicht anzugreifen. Der andere ist mit Abstand der dribbelstärkste meiner Mannschaft, aber verliert sich extrem im Spiel.


    Man merkt auch das diese beiden Kinder im Spiel manchmal verunsichert sind. Ich lobe sie sehr viel. Negatives sage ich nie, nur verbesserungswürdige Dinge (das aber auch nur in privaten Gespräch um sie nicht zu verunsichern). Verschiedene Positionen habe ich auch schon probiert.


    Ihr habt sicherlich auch solche Kinder in einer Mannschaft :)


    Die Frage geht eher in Richtung Kinderpsychologie und nicht um den Fußball an sich.

    Erstmal vorab:

    Du gehst nur auf die Sätze ein wo du etwas negatives gegen sagen kannst. Auf die positiven Dinge die ich geschrieben habe nimmst du überhaupt keine Rücksicht.


    Das möchte ich sehr stark bezweifeln. Jedenfalls aus eigener Erfahrung und der Erfahrung aller Vereine die ich kenne.

    Dann versuche ich das dir aus einer anderen Sichtweise zu erklären:

    4-Jährige Kinder melden sich nicht in einem Verein an, weil sie so extrem Bock auf Fußball haben, sondern weil die Eltern wollen, dass ihr Kind Sport treibt. Mit der Zeit nehmen Kinder auch andere Sachen wahr, die sie mit 4 Jahren selbstverständlich nicht sehen.

    Möchte ich vielleicht Basketball spielen? Möchte ich alleine spielen? Das sind Sachen die einem Kind in den Kopf kommen können. Und das passiert in der Regel in den ersten 2-4 Jahren indem es Fußball spielt und nicht nach 6 oder 7 Jahren.

    Ich hatte erst kürzlich ein Kind was abgesprungen ist, weil es Tennis mehr mag.


    Zitat von Trainer E

    Das verstehe ich nicht. Spieler unter (Trainings)Druck in Spielformen, sind im Spiel meist mutiger weil Sie z.b. mehr Zeit für Ihre Entscheidungen haben und mehr Platz für die Ausführung.

    In der F und E Jugend war es bei mir so, das die Jungs das Training als fordernd, aber im Sinne -herausfordernd- empfunden haben und das Wettspiel als -nette Dreingabe- zur Selbstverwirklichung im total freien Spiel.

    D.h. die Verfestigung hat dann im -sich ausprobieren- im Spiel stattgefunden. Der ängstliche -nichtdribbler- hatte dann weniger Streß im freien Spiel, weil er im Training gemerkt hat, das es locker geht, bspws. durch zusatzregel - pässe nur nach hinten (also raum fürs Dribbling erkennen, bzw. im 1gg1 das Dribbling wagen)

    Selbstvertrauen holen im Training, Selbstvertrauen verfestigen im Spiel. Da muß er dann natürlich dazu aufgefordert werden sich auszuprobieren(besser noch: sich aufgefordert FÜHLEN). und genau da wird das Ergebnis zweitrangig.


    Du hast also noch nie von deinen Kindern folgende Sätze gehört:

    "Gegen wen spielen wir?"

    "Sind die gut?"

    "Haben wir schonmal gegen die gespielt?"


    Mit deiner Methode scheinst du Erfolg zu haben, genauso wie ich (bezogen auf die Entwicklung der Kinder, nicht dass es wieder heißt ich wäre verrückt nach Ergebnissen). Es gibt im Fußball kein richtig und falsch. Man muss lernen quer zu denken und von allen Bereichen etwas mitzunehmen. Obwohl du mich in der Hinsicht (aufgrund deiner Schreibweise) kritisierst, nehme ich mir trotzdem paar Sachen raus die ich in meinem Training und Spiel mit einbauen und verbessern kann. Jeder Trainer trainiert anders und geht auch anders mit den Kindern um.

    Zitat von Trainer E

    Wie trainierst Du in einer F -einstudierte Spielzüge- ?!?!?

    Einstudierte Spielzüge und Spielintelligenz widersprechen sich für mich total.

    Gerade in der Altersklasse

    Wieso? Die Kinder sind flexibel in ihren Aktionen, setzen aber dennoch ab und an Spielzüge an die wir vorher im Training geübt haben.

    Die Spielintelligenz ist ja Vorraussetzung um einstudierte Spielzüge wahrzunehmen und umzusetzen? Verstehe hier nicht was du sagen möchtest, es sei denn du denkst wieder, dass ich den Kindern irgendwas eintrichtern möchte und denen ihre komplette Freiheit am Spiel nehme, was definitiv nicht so ist.


    Es gibt im Fußball nicht DIE Formel um guten Fußball zu spielen. Kinder entwickeln sich immer auf verschiedene Wege.

    ich möchte Dir auch noch ein paar Infos geben. Ich trainiere auch eine F, also 2011er und 2012er Kids. Der Begriff Vorbereitung passt natürlich nicht zu einer F-Jugend. Auf die Fairplay Liga muss kein Kind vorbereitet werden. Wenn man im Kinderfußball von Vorbereitung überhaupt sprechen kann, dann kann damit nur das Vorbereiten auf den in vielen Jahren folgende Erwachsenfußball sein! Deine Kinder befinden sich im Grundlagenbereich. Und Deine Aufgabe ist es alle altersentsprechend auszubilden. Ergebnisse in 6+1 Spielen sagen aber überhaupt nichts über die Fähigkeiten und Entwicklung Deiner Spieler und damit die Qualität Deines Trainings aus.

    Ich trainiere meine 2011er im 4. Jahr immer 2 x in der Woche. Dazu spielen wir in der Hallensaison viele Turniere (Funino, Futsal und alle weiteren Möglichkeiten in der Halle). In der jetzigen Feldsaison haben wir ausschließlich an Funinoturnieren teilgenommen. Und nur Funino gewährleistet tatsächlich die exakt gleiche Einsatzzeit für alle Spieler (ich habe 18).


    Der Begriff Vorbereitung wurde hier bereits mehrfach diskutiert. Es sollte einfach ein Synonym für den Start der Fußballsaison sein. Nur das viele Spiele gemacht worden sind.


    Und nochmal:

    E R G E B N I S S E S I N D F Ü R M I C H I R R E L E V A N T.


    Verstehe gar nicht, warum hier ganze Zeit darauf rumgehackt wird. Ich führe eine ehrenamtliche Funktion aus und sorge dafür, dass die Kinder Spaß haben und sich weiterentwickeln.

    Ich bin schon recht selbstkritisch und gebe den Jungs auch Feedback unabhängig des Ergebnisses. Ein gutes Ergebnis ist doch auch aber gut für die Moral der Kinder und fördert die Motivation und Lust. Ein motiviertes Kind ist lernwilliger und einsatzbereiter als ein unmotiviertes Kind.

    Meine Bewertung ist IMMER unabhängig vom Ergebnis. Den Kindern ist ein Ergebnis aber nicht egal, da kann ich die Kinder auch bei einem 0:10 in den Himmel loben. Es hört mir sowohl bei Niederlage, als auch bei einem Sieg zu. Die Frage ist eher "Wie kommt das gleiche Feedback bei einer Niederlage und bei einem Sieg beim Kind an?"

    Das sind zwei verschiedene Szenarien bezogen auf das Zuhörverhalten des Kindes.


    Nochmal - mir geht es nicht um das Ergebnis an sich, das Ergebnis ist für mich persönlich wichtig bezogen auf die Motivation des Kindes.

    Kinder lernen nach jedem Training, nach jedem Spiel. Gerade in diesem Alter ist das Absprungverhalten weg vom Fußball etwas höher als in der D oder C-Jugend. Gute Ergebnisse helfen dem Kind auch dabei die Lust am Fußball aufrecht zu erhalten.


    Dein Beispiel ist viel zu allgemein gehalten. Du weißt doch gar nicht in welcher Art und Weise wir gewonnen bzw. verloren haben?

    Ich spiele selbst über 15 Jahre Fußball. Ich weiß wie es ist die komplette Jugend in der Verteidigung zu spielen. Plötzlich bei den Senioren wurde ich im offensiven Mittelfeld eingesetzt, weil ich eigentlich eine gute Übersicht und Technik habe. Rate mal was passiert ist. Ich konnte keinen Spieler ausdribbeln, weil ich es nie gewohnt war das Spiel zu gestalten obwohl ich eigentlich die Fähigkeiten hätte.

    Genau das möchte ich bei meinen Kindern vermeiden. Kinder müssen überall spielen und lernen auf jeder Position seine Fähigkeiten auf den Platz zu bringen - egal ob Abwehr, Mittelfeld oder Sturm.


    Warum soll das nicht gut für die langfristige Entwicklung eines Kindes sein? Das Kind spielt (das allerwichtigste). Das Kind spielt auf verschiedenen Positionen. Das Kind setzt Trainingsinhalte um. Das Kind ist glücklich.


    Ich habe kein Kind was einfach komplett durchrennt und die anderen Mitspieler missachtet. Als ich das Team letzten Sommer übernommen habe war das Leistungsgefälle zwischen dem besten und den schwächsten so groß, dass man denken könnte, dass zwischen denen 3-4 Jahre liegen. Mittlerweile habe ich eine sehr ausgeglichene Mannschaft, da ich durch das Training+Spiele und die Motivation der Kinder es geschafft habe ein gutes Gleichgewicht herzustellen (Stichwort Teamstärke, Teammentalität).


    Klar gibt es ab und zu Tore die durch Fehler des Gegners passieren und dadurch mal ein Tor aus Glück passiert, aber wir sind ja auch ein Breitensportverein und kein NLZ. Der Großteil der Tore+Spielzüge kommt schon von gutem Training und der Qualität der Kinder. Einstudierte Spielzüge gepaart mit der Spielintelligenz der jeweiligen Kinder machen das möglich.

    Lieber um Faktoren wie Vororientierung(umblickverhalten) und coacht sachen, die es den Jungs langfristig einfacher machen, offene Spielstellung, Ballerwartungshaltung etc.

    Schafft leistungs und altersgerechte Spielfeldgrößen(will funino nicht groß erwähnen) und Provokationsregeln, damit Kinder unter Druck stehen. nämlich raum, zeit und Gegnerdruck, die grade zu schaffen sind, um Handlungsschnelligkeit zu fördern und umblickverhalten zu provozieren.

    Das ist im F und E Jugendbereich keine Raketenwissenschaft.

    Das sind ja Grundlagen im Training (so sehe ich es zumindest). Das ist schon immer großer Bestandteil meines Trainings gewesen.

    Trainieren, Trainieren und im Spiel dann prüfen. So mache ich das. Die Kinder sind im Training nämlich teilweise mutiger und im Spiel ängstlicher. Das sollte man unter zwei verschiedenen Gesichtspunkten analysieren.


    Ich weiß ihr meint es alles nicht böse, sondern wollt mir nur Ratschläge geben. Mich lässt aber das Gefühl nicht los, dass ihr denkt ich wäre ein Ergebnisfanatiker und mir wäre die Entwicklung der Kinder egal.

    Ich mache sicherlich nicht alles zu 100% richtig (macht vermutlich keiner), aber ich denke das ich für die Kinder eine gute Bezugsperson und ein gutes Vorbild bin.

    Alleine wenn man von dem schüchternsten Kind, welches sehr, sehr wenig redet, nach einem guten Turnier eine Umarmung bekommt und anschließend ein Satz kommt wie "Ich mag dich. Du bist ein guter Trainer"..

    Da ist mir mein Herz aufgegangen.

    Ich finde es nicht mal verkehrt, dass man Lieblinge hat. Es kommt halt nur darauf an nach welchen Kriterien du deinen Liebling definierst.


    - Leistung?

    - Trainingsverhalten?

    - Sozialverhalten?


    Trainerliebling wird man auch nicht von einen auf den anderen Tag, sondern aufgrund von Erfahrungswerten. Man darf das nur nicht öffentlich machen :D.

    Ich habe auch meine Lieblinge. Habe beispielsweise in meiner Mannschaft einen Alleskönner bei dem einfach alles stimmt.. Leistung, Trainingsbeteiligung, Sozialverhalten.

    Trotzdem behandle ich ihn genauso wie alle anderen Kinder. Meine sind noch jung (F-Jugend) und von daher merken die es nicht. Deine werden es vielleicht merken.


    Wie ich damit umgehe bzw. eine "faire" Aufstellung mache?

    Meine Aufstellung wird IMMER nach Trainingsbeteiligung aufgestellt. Noch wichtiger für mich ist aber, ein Team auf den Platz zu schicken wo ein gutes Gleichgewicht herrscht und beim Einwechseln von den schwächeren Kindern, das Team nicht auseinanderfällt.


    Lerne für dein Team ein Grundgerüst zu bauen (das hast du mit Sicherheit auch, vielleicht ist es für dich aber noch nicht so präsent).

    Hallo!

    Ich habe den Beitrag vor 1 1/2 Monaten verfasst. Nun ist die Saison im vollen Gange.


    In meinem Startpost hatte ich ja die vielen Freundschaftsspiele erwähnt und wollte dazu mal Stellung nehmen bzw. mein Feedback niederschreiben:


    Vorab:

    Die vielen Spiele waren meiner Meinung nach eine gute Entscheidung. Die Kinder haben sehr viel mitgenommen und steigern sich von Spiel zu Spiel. Gegner waren immer auf Augenhöhe oder leicht stärker.

    Seit Anfang der Saison (inkl. Freundschaftsspiele) hatten wir 9 Spiele.

    6 davon wurden gewonnen

    1 unentschieden

    2 verloren


    Ergebnisse sind i.d.R. nicht wichtig, aber für mich persönlich schon. Nicht wegen meinem Ego, sondern um nach jedem Spiel Fazit zu ziehen..


    - was lief gut?

    - was ist verbesserungswürdig?

    - wurden Trainingsinhalte ins Spiel übernommen?

    - Beobachtung der Leistung der Kinder im Spiel vs Leistung der Kinder im Training (für mich sehr wichtiger Aspekt, da ich einige Kinder habe die im Training befreiter spielen, aber in Spielen sich nicht trauen)


    Ich werde dies so ähnlich nach den Winterferien handhaben, denn meiner Meinung nach haben die Kinder im Regelbetrieb viel zu wenig Spiele. Unsere Gruppen sind meist mit 6 Mannschaften. Da hat man von Sommer bis Winter 5 Spiele. Ist für mich persönlich zu wenig für die Entwicklung der Kinder.

    Hi,


    Ich versuche mal soweit es geht auf deine Fragen zu antworten.


    Zitat

    Welche Mannschaft stellt den Schiedsrichter? Heim oder Auswärts?

    Bei uns in Hessen gibt es erst ab der E-Jugend einen Schiedsrichter. In der F wird noch nach der Fair-Play Regelung gespielt.

    Zitat

    wir sind ein Jahrgang 2012 reine jungen Mannschaft, gehört habe ich aber, dass Mädchen sogar im Jahrgang 2009 F-Jugend spielberechtigt sind, ist das korrekt?

    Meines Wissens nach kann ein Mädchen nur ein Jahrgang älter sein, als die eigentliche Jugend - also 2010.

    Zitat

    Ergebnismeldung über SpielPlus muss von der Heim + Auswärtsmannschaft erfolgen? oder reicht das aus, wenn es eine Mannschaft macht?

    Macht bei uns nur die Heimmannschaft. Du musst als Auswärtsteam lediglich deine Aufstellung + Verantwortliche eingeben und freigeben.

    Zitat

    wir Spielen 6+1 laut BFV -> SpielPlus heißt es bei Ersatzspieler 0/0 wieviele Spieler darf ich nun mitnehmen? Mehr als 10 käme für mich nicht in frage

    Du darfst maximal 11 Spieler insgesamt mitnehmen (heißt 6+1 Spieler + max. 4 Auswechselspieler)



    Alles gilt für Hessen


    LG


    Vielen Dank für dein Feedback erstmal!

    Den Begriff "Vorbereitung" habe ich bewusst in Gänsefüßchen gesetzt damit man mit diesem nicht so viel hineininterpretieren sollte. Mir gings explizit um den Start in die Saison und das Vorbereiten auf die ersten "Pflicht"-Spiele (FairPlay Saison).


    Durch die vielen Freundschaftsspiele möchte ich folgende Dinge erreichen:


    - jedem Kind ausreichend Spielzeit gewähren (mein Kader ist bei 16 Kindern)

    - Kinder auf den verschiedensten Positionen ausprobieren

    - die Kinder auf die Spiele vorbereiten (ist immer etwas anderes als ein Abschlussspiel im Training)

    - da ich eine gemischte Truppe (nach Leistung) habe möchte ich für jeden Spieler den aktuellen Leistungsstand prüfen um zu schauen, wieviel Zeit ich bei leistungsschwächeren Spielern zusätzlich investieren muss

    - Spiele machen Spaß für die Kinder


    Auf normales Training verzichte ich ja nicht. Der August ist mit 5 Freundschaftsspielen und einem Turnier gestaltet. Das heißt, dass das Training IMMER zu den normalen Zeiten stattfindet außer 1-2x wo stattdessen ein Freundschaftsspiel gemacht wird.


    Winter:

    Da hast du Recht. Da hatten wir 1x die Woche in der Halle trainiert und das hat sich auch bemerkbar gemacht.

    Hallo meine lieben Trainerkollegen,


    ich habe hier mal ein Anliegen. Konkret geht es um die "Vorbereitung" meiner Kids im älteren Jahrgang der F-Jugend (2011 geboren).

    Unser 1. Training startet am 01.08 und der Rundenbeginn ist demnach so Ende August/Anfang September.


    In der letzten Saison konnte ich bei meinen Jungs folgendes beobachten:


    Herbstrunde:

    Nachdem ich das Team übernommen habe war die Mannschaft leistungstechnisch weit gestreut. Es gab sehr gute Spieler, aber auch Spieler die mit dem Ball nicht so viel anfangen konnten. Die Herbstrunde begann dementsprechend holprig. Es wurde aber von Spiel zu Spiel besser, sodass ich am Ende der Herbstrunde einen Hochpunkt erkennen konnte. Genau nach dem selben Schema lief dann die Frühjahrsrunde ab. Anfangs chaotisch, gegen Ende sehr stark.


    Daher habe ich mir für die Vorbereitung einige Gedanken gemacht um mehr Wettkampfmodus einzubringen.

    Trainiert wird in der Regel 2x die Woche. Ich habe es jetzt so gehandhabt das ich im August 5 Freundschaftsspiele und ein Turnier (mit sehr starken Mannschaften) organisiert habe. Die Gegner sind entweder relativ gleichstark oder ein ticken stärker.


    Meine Frage daher:

    Findet ihr es vorteilhaft in der F-Jugend für die "Sommervorbereitung" viele Freundschaftsspiele zu organisieren, damit die Jungs relativ schnell in ihren Rhythmus kommen?

    Um eins vorweg zu sagen: Die Ergebnisse in der Runde sind irrelevant, es zählt bei uns sowieso die Fair-Play Wertung. Ich möchte durch diese "Vorbereitung" den Jungs einen wettkampfsorientierten Vorsprung verschaffen. Zum einen damit die Jungs bereits am Anfang in diesen Modus reinkommen und zum Anderen bin ich der Meinung das Test/Freundschaftsspiele in diesem Jahrgang eigentlich das beste Training sind.


    Liebe Grüße

    Ob es möglich ist weiß ich nicht. Es kann aber sein, dass es im Pokal andere Regelungen gibt da man ja auch gegen Gegner aus unterschiedlichen Ligen spielt.


    Was ich von meinem Verein sagen kann:

    Wir gehören als Verein örtlich gesehen zu Kreis A, spielen aber in Kreis B da die Mannschaften aus Kreis B uns örtlich gesehen näher liegen als die von Kreis A.

    Wir dürften theoretisch gesehen, aber auch in Kreis A spielen.