Beiträge von PaulBreitner

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    Im Grunde ist das ja ne Kinderpsychologische Fragestellung. Und wie es mit i.W.S. medizinischen Themen so is: Ferndiagnose nicht möglich.


    Als Idee zur Ursachenforschung: Vielleicht hat er gar nicht Angst vor'm Spiel, sondern davor Erwartungen zu enttäuschen. Erwartungen, die aus Druck resultieren, den er von Mama, Papa, Opa, Oma ... von wem auch immer ... kriegt? Sind das rechte Eislaufeltern?

    Dachte ich's mir doch ...


    Bewegung kann helfen etwas mehr Appetit zu kriegen. An sich ist KT eine gute Idee. Der Zusammenhang mit einer etwaigen Brustkorbweitung und mehr Luft existiert aber nicht ;)


    ABER: mit 58-60kg bei 183cm bist du Untergewichtig. Gehe also zunächst zum Arzt und lass Dich untersuchen. Man muss auch "trainierbar" sein.


    Sämtliche Tipps bringen so nix, wenn Du ggf. nicht gesund bist. Möglw. benötigst Du Reha Training unter ärztlicher Aufsicht. Nicht zu sagen aus der Ferne.


    P.S. Was ist mit Fleisch/Fisch? Wo kriegt Du Dein Eiweiß her?

    Ach so. Dann passt das. Das allerwichtigste beim Sport ist nämlich, das man ihn macht bzw. aufgrund der Lebensumstände machen kann.


    Was Du als erstes brauchst für Dein "Projekt" ist Ballgefühl/-kontrolle. Kondition ist an sich recht einfach das kommt "nebenbei" (naja - fast). Also Prämisse Nr. 1: Jeden Tag am/mit Ball was machen. Am besten 2x täglich ;) Muss ja nicht gleich immer 1:30h sein. 30min ist viel besser als nix. Wenn ich täglich bzw. 2x täglich sage, dann meine ich das auch so. Egal bei welchem Wetter oder ob Weihnachten oder Neujahr oder Geburtstag der Oma oder -20 Grad. Viel hilft viel in diesem Fall.


    Wenn Du sonst nix machst ist "ab und an" joggen selbst für nen 18-jährigen zu wenig. Mein Vater hatte 2 schwere Herzinfarkte und ist eigentlich völlig fertig - körperlich gesehen. Der Arzt empfiehlt ihm täglich idealerweise 1h Sport pro Tag im Schnitt - mindestens aber 0:30h. Das sind 3,5-7h pro Woche. Niedrige Intensität aber immerhin. Tut ihm aber auch richtig gut dem alten Herrn.


    Mach das auch - eigentlich egal was (wenn nicht gerade Schach ;) ) dann wirst Du recht schnell Fortschritte erkennen. Nur auch immer wieder mal den Wohlfühlbereich verlassen und nicht vergessen: hochwertig ernähren. Meide das ganze junk-Food Zeugs und soweit möglich Süßigkeiten (Zucker) und Alkohol.


    Das is so der Rahmen, den Du nun idividuell ausfüllen/anpassen musst. So wie Du halt magst/kannst/willst. Nicht jeder möchte das "volle Programm".


    P.S. Wie schwer bist Du bei welcher Körpergröße? Dein Beitrag enthält so "Andeutungen" als würde da was nicht passen ....

    Ferndiagnosen kannst Du eh vergessen. Ein paar allgemeine Anmerkungen kann ich allerdings absondern:


    "Falscher Laufstil" ist ja so ne Sache. Was ist schon "falsch"? Je nach Laufgeschwindigkeit (und individuellem Laufstil) setzt man ja auf dem Vorfuß oder Mittelfuß auf. An sich ist also ein Lauf auf dem Vorfuß nicht "falsch" solange die Biomechanik - insbesondere Pronation (natürlich ist so um die 3 Grad +/-) - noch passt. Sprinter laufen alle Vorfuß. Der Fersenlauf (hinten aufsetzen) ist eher das, was nicht so gut ist, da die natürliche Dämpfungsbewegung (Pronation) des Fußes nicht wirken kann und Energie verloren geht. Gute Läufer setzen üblicherweise mit dem Mittelfuß auf und die Pronation beginnt über dem Kleinzehenballen. Anyway ...


    Das aber nur Nebenbei, denn wie es aussieht ist bei dem Kind ja n Befund (zumindest was die üblichen Fußfehlstellungen betrifft) vorhanden.


    Zum etwaigen Problem: Es gibt das sogenannte "Spitzfußsyndrom". Das kann verschiedene Ursachen haben - unter anderem neurologische Ursachen. Platt: Es kann was mit dem Nervensystem nicht stimmen (Stichwort: Spasmen, erhöhter Tonus in den Waden o.ä.). Evtl. also mal nen Neurologen aufsuchen, beim Orthopäden war man ja schon.


    Aber wie gesagt: Ferndiagnosen sind Mist ...

    Sprungkraft ist lediglich Kraftanwendung (also maximale Belastung).


    Nein. Nein. Nein. Und nochmal Nein. Wenn Du Dein Zeug auch noch 1000mal wiederholst, wird es nicht richtiger.
    Sprunkkraft ist KEINE Kraftanwendung. Sprung ist eine Kraftanwendung.


    Sprungkraft ist eine Erscheinungsform der Kraft. Und dann deine Schlussfolgerung dazu: "...ist lediglich eine Kraftanwendung also maximale Belastung". Eine Kraftanwendung ist also eine maximale Belastung. So. So.


    Auch dass ist einfach Müll. Es versteht sogar mein Kleinster, dass ich 3cm hoch springen kann ohne maximal zu belasten. Wenn ich das einmal mache ist das nicht mal reizwirksam im Sinne der Trainingslehre. Und dass ich mit Gewicht auf den Schultern voll explosiv mit all meiner Kraft abspringen kann und ich hier u.U. maximal belaste (bzgl. dieser einen Kraftanwendung - dem Sprung).



    Bei der Schnellkraft wird NIE maximal belastet... es geht sogar vermehrt in Richtung Schnelligkeit.


    Was Du hier verwechselst (und wohl grundlegend) ist der Begriff Maximalkraft und den der maximalen Belastung. Das sind zwei Paar Schuhe. Dann bringst Du auch noch Schnelligkeit ins Spiel. Eine dritte Kategorie. Dir fehlt offenbar tatsächlich jegliches Grundlagenwissen.





    Wenn ich 90 cm. springen will, hilft Schnellkraft "alleine" nicht aus.


    Hier hast Du Ausnahmsweise recht. Kraftanwendungen (Sprung - hier scheibst Du es sogar selbst - ich fasse es nicht) in Sportarten treten nie in "abstrakter Reinform" auf, sondern sind immer eine Kombination verschiedener Faktoren.


    Schreib doch einfach so, dass es möglichst alle verstehen. Mehrwertig ist nur das was man versteht.


    Ich versuche die Dinge eh einfach darzustellen. Ich habe die Kritik von Andre diesbezüglich schon aufgenommen. Evtl. gelingt mir das nicht immer oder sogar kaum. Aber was soll ich in diesem konkreten Fall noch machen? Dir fehlen einfach Grundalgen.



    Habe es nicht nötig... ich lese Weineck. Empfehle Dir Weineck. Denn Dialog brauche ich auch nicht... ob Du dann eine Belehrung brauchst oder nicht ist dein Problem... kannst von mir aus, gerne weiter Schnellkraft trainieren mit der Hoffnung, die Sprungkraft zu verbessern...
    Ich habe den Schwachsinn dass Du da weiter Oben geschrieben hast ja auch nicht kommentiert... Du hast mit dem Dialog resp. die dem "korrigieren" begonnen, nicht ich.


    Ich kenn Weinecke als Autor kaum. Habe aber das eine oder andere Buch von ihm im Regal. Während des Studiums spielte er keine Rolle. So grundlegend kann er nicht sein. Ich finde es witzig, das du mir Bücher empfiehlst. Es ist halt auch im Sport so wie überall: Es gibt nen Hans und es gibt Hänschen. Was Kraft/Krafttraining betrifft ist Prof. Letzelter der Hans. Da Weineck ja recht spät Sportwissenschaft studiert hat, hat er ziemlich sicher Letzelter gelesen oder sogar bei ihm gehört.


    So. So. Schwachsinn habe ich geschrieben. Diejenigen die an der Uni meine Prüfungen abgenommen haben, dachten aber es würde sich im Bereich zwischen sehr gut und gut bewegen. Eigenartig, findest Du nicht?


    Im Anhang habe ich die Systematik der Kraft angehängt. Kommentare sind dazu überflüssig.




    Toll, Du kennst Tex Winter... äm... wer ist das?
    Willst Du etwa behaupten, dass der Text das ich hier reinkopiert habe, von einem ahnungsloser Basketballer stammt? Du kennst diesen Herrn ja nicht mal... was willst du da behaupten? Wer weiss...? Vielleicht spielt dieser in der NBA?!


    Das kann sein, dass der in der NBA spielt. Tex Winter würde den dann aber auf jeden Fall kennen. Tex war nämlich der Assistent Coach der Chicago Bulls damals bei Phil Jackson. http://de.wikipedia.org/wiki/Tex_Winter


    TRPietro: Wir mögen uns nicht - zumindest mag ich Dich nicht. Das wird sich wohl auch nicht ändern. Ich halte Dich in Themen der Sportwissenschaft für einen Laien - ja in manchen Punkten sogar für eine Art Scharlatan. Wobei ich Dir andererseits auch keine Absicht unterstelle. Du denkst wahrscheinlich, ich bin ein Idiot. Well. Das ist Dein gutes Recht. Niemand ist everybodys Darling. Aus meiner Sicht spiele ich im Bereich Sport in einer völlig anderen Liga als Du. Diese Arroganz nehme ich mir auch heraus, weil ich mich nicht für blöd verkaufen lassen muss. Dabei sollten wir es - das ist mein Vorschlag - belassen. Für meinen Teil ist das die letzte Antwort auf einen Deiner Beiträge.

    TRPietro: Hier will/muss/soll jemand ne Lehrprobe halten zum Thema: "Sprungkraftausdauer im Fußball". Sicher kein einfaches Thema. Kopierte/Zitierte Beiträge helfen da nicht weiter, dokumentieren nur, dass Du selbst nichts handfestes weißt.


    Die Erscheinungsform (Sprungkraft) durch die zu grundliegende Kraftfähigkeit (Schnellkraft) zu ersetzen ist ein Abstraktionsvorgang. Dieses methodische Vorgehen ist eine Möglichkeit sich dem Thema zu nähern. Das macht man so, wenn man arbeiten schreibt und glaube mir: Ich habe schon genug geschrieben. Das ist mir wichtig festzustellen, denn für den Threadersteller ist das mglw. mehrwertig.


    Allerdings habe ich keine Lust mehr irgendwelche Allgemeinplätze zum Thema Kraft/Krafttraining oder sonstige Beiträge von Dir zu kommentieren, sofern sie sich mit meiner Domäne, der Sportwissenschaft, auseinandersetzen. Mir ist das zu blöd und zu zeitaufwendig.


    Wenn Du wirklich n einem Dialog zu sportwissenschaftlichen Themen interessiert bist, dann empfehle ich Dir zunächst handfeste Grundlagen, wie Du sie bei Prof. Manfred Letzelter und seiner Angetrauten lesen kannst, anzueignen.


    Apropos Basketball: Ein genialer Sport. Ich habe selbst einige Jahre gespielt und 2 Jahre eine A-Jungend trainiert. Ausserdem kenne ich den ehrwürdigen und genialen Tex Winter ein wenig und durfte mit ihm über diesen wunderbaren Sport sprechen. Er hat mir ein handsigniertes Playbook zur Triangle-Post-Offense geschenkt, dass ich hüte wie meinen Augapfel. Zumindest spreche ich im Thema Basketball also nicht wie ein Blinder über Farben. Und apropos Sprungkraft: Ich konnte den Ball mit meinen 1,83m dunken - was aber jetzt auch nicht so schwierig ist.

    TRPietro: Hab gerade wenig Zeit (möchte noch ne Trainingseinheit machen bevor der Büroallltag anfängt) - aber das ist an manchen Stellen schon recht "ungenau" (freundlich ausgedrückt) was Du da schreibst. Am Wochenende habe ich mehr Zeit und kann antworten.


    Wenn Du magst: Die von mir genannten Autoren können Dir auch weiter helfen. Prof. Letzelter ist ein guter Startpunkt.

    Schon a bisserl blöd ;) .... Evtl. wird wie folgt ein Schuh draus:


    Du musst im Fußball die Sprungkraft (Erscheinungsform der Kraft) mit der Schnellkraft ("atomare" Kraftfähigkeit) ersetzen (das kann man und muss man im Grunde so machen - siehe verschiedene Kraftsystematiken z.B. nach Manfred Letzleter und seiner besseren Hälfte - Uni Mainz).


    Dann schau mal, was man mit der Schnellkraft im Fußball alles machen kann bzw. welche Erscheinungsformen der Schnellkraft es noch gibt. Z.B. ist die Schußkraft (als Erscheinungsform der Schnellkraft) im Fußball etwas Zentrales. Wenn Du nun noch die Ausdauerform dieser Kraftfähigkeit hinzu nimmst bist Du gut dabei. Denn Schnellkraftausdauer ist nix anderes, als ein Maß für die Abnahme (nicht Abnahme) der Schnellkraft bei wiederholter Ausführung der schnellkraftabhängigen Bewegungsform. Dazu ist es nicht notwendig ohne Pause o.ä. die Schnellkraftleistung zu erbringen. Die Pausen (Intervalle) haben lediglich Auswirkungen auf die entsprechenden Stoffwechseleigenschaften (kompliziert: laktazid, alaktazid). Schnellkraftausdauer ist auf alle Fälle im Fußball wichtig. Das sieht man unmittelbar ein (spätestens dann, wenn man die Definitionen der Begriffe kennt).


    Schau auch mal mal bei Grützner & Weineck. Die haben sich mit Schnellkraft beschäftigt und auch für Fußballer der verschied. Leistungsklassen Messungen durchgeführt.


    Der methodische Trick ist z.B. nun, dass Du die Sprungkraftausdauer als Indiz für die Messung der Schnellkraftausdauer verwendest. Also: Spezifische Erscheinungsform als Indikator für eine allgemeine Kraftfähigkeit. Umgekehrt wird natürlich auch ein Schuh draus: Allgemeines Training einer Kraftausdauerform als Grundlage für sportartspezifische Erscheinungsformen.


    Das kannst Du z.B. mit nem Zirkel machen. Natürlich kann das auch eine Trainignseinheit sein mit der Motivation den IST Stand Deiner Spieler aufzunehmen. Wie auch immer ...


    Stiehler/Konzag/Döbler haben dazu einen Sprungausdauerkraftzirkel beschrieben (ich bin nicht sicher aber ich glaube er war für spezifisch für Fußball. Wenn nicht ist es auch egal eigentlich, er war auf jeden Fall für ne Spielsportart). Wichtig ist dabei, dass es ein Zirkel- und kein Stationentraining ist. Unterschied: Stationentraining ist immer mit vollständiger (lohnender) Pause, ein Zirkel mit unvollständiger Pause und testet/fordert die Ausdauerkomponente.


    Viel Spaß :)
    Paul


    P.S. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Du nicht Kraftfähigkeit und Erscheinungsform der Kraftfähigkeit vermischt.

    Lohnt es sich rechtlich vorzugehen? Mei. Kann man so oder so sehen. Ich bin kein Freund von Rache aber ein Exempel wäre wohl an der Zeit bei so nem Schwachsinn.


    Ich bin ja mittlerweile so weit, dass ich - wenn so extrem hart gespielt wird oder so ein Sch... passiert - ich meine Jungs packe und das Spiel abbreche/verlasse. Die können mich am A.... lecken. Ok. Punkte weg und der Verein kriegt ggf. ne Strafe. Well.


    Ich finde, dass ist die letzten 5-6 Jahre immer schlimmer geworden. Ich hab bald keinen Bock mehr auf Fußball.

    Andre, ich sichte gar nicht. Ist ja krass. Ich betreue die Kinder die da sind und die Spielen auch. Es sei denn einer packts psychisch nicht.


    Natürlich sind alle "Interessenten" mal im Tor. Die meisten wollen eh nicht mehr, wenn sie mal rin waren, denn die checken recht schnell, dass das wohl das schwierigste für ein Kind überhaupt ist. Manche weinen sogar, wenn sie die Bude voll kriegen.


    Im Training ist bei mir eher selten einer im Tor, die trainieren (bei gleichem Kenntnisstand) alle im Wesentlichen das Gleiche.


    Nun ist es aber so, dass in einem konkreten Spiel ein konkretes Kind im Tor steht. Geht ja nicht anders.


    Die Frage ist nun: Sagt ihr dem Kind (vorher, hinterher, im Training, Zuhause, bei der Oma - wo auch immer) nix - auch wenn es auf der Linie klebt wie der Kalk - oder gebt ihr ihm Tipps und sagt: Geh bis in die Mitte der eigenen Hälfte, da kannst Du Anspielstation sein. Es geht nicht ums abverlangen. Oder Du bist schneller an einem weiten Abschlag. Wenn er sich dann nicht traut, dann traut er sich nicht.


    Ist das eurer Meinung nach "zuviel Taktik" in der F/E ? Oder fällt das noch in die Kategorie "einfache taktische Anweisungen"? Weil im Grunde ist das ja ein Teil von Gruppentaktik/Mannschaftstaktik: Spiel mit Libero ;) Das ist halt die Frage.

    Hallo Sportfreunde!


    Beim Schmökern in dem DFB Ausbildungskonzept bin ich über was gestolpert, was mir bisher noch nicht aufgefallen ist (wahrscheinlich hab ich es nicht genau genug gelesen - uuups!).


    Da steht doch bei "Ziele mit F-Junioren" glatt: (Seite 18 :(


    Zitat

    Vermitteln einfacher taktischer Tipps, die beim „Tore schießen – Tore verhindern” helfen!


    Jetzt frage ich mich ganz spontan: Was sind denn einfache taktische Tipps?


    Ich mein "einfach" ist doch für nen F-ler relativ!? Was is in dem Alter schon "einfach"?


    Welche "einfachen taktischen Tipps" gebt ihr in der F?


    Thx. Paul

    TRPietro: Ich war der Erste der geantwortet hat - so is es ja nicht ;) Das Thema ist schon interessant, es ist halt aber immer das Gleiche. Zum Rest lies unten weiter.


    Andre: Komm schon! Du weißt das ich im Wesentlichen die Dinge so sehe wie Du. Von der Ignorierfunktion sind wir weit entfernt. Sehr weit.


    Aber im Endeffekt ist das hier der gleiche Punkt wie mit dem DFB-Gold: Es muss getan werden. Die Predigt hilft dem Schäfchen nicht, wenn der Herr die Jünger nicht tauft. Ich bin hier viel mehr ein Mann der Praxis.


    Ich will Dir auch nirgends "draufhauen". Die Message ist: Mach Dich locker. ;)


    Aber ok: Wenn "Evangelismus im KiFu" Dein Hobby ist, dann ist das wohl was anderes. Dann verstehe ich das auch irgendwo. Ich dachte allerdings bisher das Hobby wäre Fußball.

    Andre, dazu ist doch schon alles gesagt. Es ist eh immer weider das Selbe. Müssen wir denn die Geschichte mit Gewinndenken der Trainer und Eltern, altersgerechten Zielen etc. immer wieder in einer anderen Form und unter dem Deckmantel eines anderen Themas für Dich abnicken? Was hast Du denn für ein Problem? Du bist echt so ein Theoretiker manchmal. Wir haben an der Uni echt oft viel theoretischen Scheiß gelabert wo Du Dich gefragt hast: Was hat das mit Sport zu tun. Aber am Ende des Tages waren wird draussen. Im Stadion, auf dem Platz, im Pool, auf dem Rad, in den Schuhen, an der Langhantel, in der Halle, am Reck, am Barren, mit dem Fußball, mit dem Basketball oder Volleyball usw...


    Geh doch endlich weider hin zu nem Verein und mach was auf'm Platz. Oder werde Funktionär, dann kannst Du Deine Konzepte umsetzen. Denn nur darum geht es: Umsetzen. Verändern. Machen.


    Sorry Andre ist wirklich nicht böse gemeint ;)

    Die Coerver-Methode ist keine Mode oder kein Zeitgeist.


    Ja - ih verstehe was Du meinst. Das ist wohl auch richtig. Richtig ist aber auch: Es ist eigentlich auch keine Coever-Methode, sondern grundlegendes sportmethodisches Know-how.



    Sie war als sie sich vor ca.30 Jahren entwickelte schon ziemlich revolutionär. Im Kinderfußball gab es vorher nichts Vergleichbares.


    Das ist ziemlich sicher richtig. Weil...


    Als ich vor über 30 Jahren (gut 34 um genau zu sein) mit Fußball angefangen habe, haben wir Großfeld gespielt, sind 2x30min gerannt wie blöd und hatten (bildlich) 2 Ballkontakte. Erklärt hat dir keine Sau was: Entweder Du konntest es oder nicht. Es gab damals m.E. noch gar keinen Kinderfußball im dem Sinne wie wir ihn heut verstehen und zurecht vom Erwachsenenfußball abgrenzen.


    Insofern trifft es das Wort "revolutionär" sicher sehr gut zu.


    Ob das Wort "revolutionär" auch auf den konkreten Inhalt zutrifft kann ich nur schwer beurteilen. Irgendwie in der Nachbetrachtung wahrscheinlich. In der Betrachtung der Gegenwart wohl eher nicht. Der Grund liegt im "stae-of-the art". Oder anders: Heute macht das jeder (sportmethodisch Ausgebildete) im Grundsatz so - quer durch alle Mannschaftsballsportarten.


    Irgendwann - wenn nur genug zeit ins Land geht - ist es halt so wie überall. Bsp: Der Unterschied zw. Automarken der Premiumklasse ist heute im Wesentlichen Marketing und damit subjektives Wahrnehmen. Es gibt "Audi-Philosophen" und "BMW-Jünger" Inhaltlich nehmen die sich allerdings nicht viel.