Beiträge von guenter

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    Die Grundsatzfrage ist irgendwie wieder: "Was macht einen guten Trainer aus". Die Frage ist, ob und wann man selber gut spielen können muß. Ist es gerade die C-Lizenz, wo Vormachen noch eine Rolle spielt, weil das Niveau noch nicht wirklich hoch ist? Oder die Bundesliga (A-Lizenz/Fußballlehrer), weil dort die Besten spielen und man ein Vorbild sein sollte um ernst genommen zu werden? Oder sollten gerade die Jugendtrainer etwas zeigen können (auch um ernst genommen zu werden?). Sollte die eigene fußballerische Technik wirklich entscheiden, ob man trainieren kann?
    Ich weiß nicht, ob die Trennlinie in Bezug auf eigene Technik schon (oder überhaupt) bei der C-Leistung gezogen werden sollte. Wofür gibt es dann noch A und B? Andererseits sollten meiner Meinung nach in allen Stufen auch Persönlichkeit und Fachwissen/sinnvolle Trainingsgestaltung/sportwissenschaftliche Aspekte in dem Sinne mitbewertet werden, dass, wenn diese wirklich gut sind, auch mangelnde Technik kompensiert werden kann. Technik sollte für meine Begriffe kein absolutes Ausschlusskriterium sein (Löw kann bestimmt auch nicht alles in Perfektion zeigen, was er aber dennoch von seinen Spieler fordern kann. Und wer sagt, dass er sie nicht trotzdem in dieser Hinsicht weiterbringen könnte?).


    da kann man jetzt unterschiedlich bis in alle Ewigkeit diskutieren, ohne auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.


    ich sehe es so:


    unter dem Oberbegriff Trainer, gibt es für mich 3 Kategorien:


    den Ausbilder
    vorzufinden im Jugendbereich und in den Aktiven-Kreisklassen (sollte es zumindest sein)


    den Trainer
    z.B. Landesliga, Oberliga


    den Teamchef
    Bundesliga, Nationaltrainer


    wenn ich so vorgehe, stelle ich fest, dass es die Trainervorraussetzung nicht gibt, sondern höchst unterschiedliche Ansprüche an die jeweilige Gruppe zu stellen sind.
    deshalb gibt es ja auch die unterschiedlichen Lizensierungen. es liegen Welten zwischen Ausbilder und Teamchef in Bezug auf Anspruch und Vorraussetzung.
    während beim C-Breitensport die eigene Körperliche Vorraussetzug noch eine Rolle spielt, kann ich mir das beim Fussballlehrer absolut nicht vorstellen.


    gg

    hallo Steini


    hab nochmal dein Statement durchgelesen, es hat mich etwas stutzig gemacht.


    du gehörst ja zu den erfahreneren Trainer. hast diese Truppe jetzt 6 Jahre.


    das wirft bei mir Fragen auf: dieses Zuspätkommen, ist das jetzt plötzlich aufgetaucht? war das schon immer so? Oder war es mal anders und es entwickelte sich
    ein schleichender Prozess.


    bei Mannschaften die man neu übernimmt, ist dein Problem ja häufig vorzufinden aber auch oft schnell abzustellen.


    da du aber schon 6 Jahre die Truppe betreust habe ich schon einige Fragezeichen im Kopf rumschwirren.


    für mich ein sehr interessantes da oft vorkommendes Thema.


    GG.

    hallo Steini


    hier ein paar konkrete Tips wie man die Sache angehen kann


    das Abschlussspiel an den Trainingsbeginn setzen,. die nachkommenden Kinder müssen so lange warten, bis ein neues Trainingselement beginnt


    zum Zeitpunkt des Trainingsbeginns den Trainingsort kurzfristig verlegen (Wald, Turnhalle)


    die Zeiten des Zuspätkommens bei den Spielzeiten abziehen


    selbst einige Zeit zu spät beim Training erscheinen.


    Training zeitlich überziehen, die wartenden Eltern werden irgendwann mosern weil sie warten müssen, und du bist voll im Thema mit ihnen


    das Traqining 30 Minuten früher ansetzen als die für dich eigendliche Trainingszeit


    GG

    TW


    hast vollkommen recht-


    nur um die Rahmenbedingungen auch auszufüllen, bedarf es handelnder Personen. und daran scheitert es immer wieder. ob im grossen oder kleinen.


    Beispiel: hab im Verein einen Rahmenkatalog für die Jugend anlehnend an die DFB-Leitlinien aufbauen wollen. gescheitert an den handelnden Personen.


    auf Trainertagung Vorschlag gemacht, dass von jeder Mannschaft Trainer oder Betreuer, oder sonst eine feste Person eine Schiri-Tageskurzlehrgang mitmacht, und nur die unserer Spiele pfeiffen dürfen. fanden alle Superidee. gescheitert, an den Personen, keine Zeit, will mich nicht festlegen usw.


    die Anzahl der Fussballbekloppten ist leider begrenzt.


    ist aber nicht ein Problem des Fussballs. Unterhalte dich mal mit Musikern, Handballern, Feuerwehr usw. überall die gleiche Problematik.


    im Vergleich zu denen sind wir schon viel viel weiter. was nicht bedeutet sich weiterzuentwickeln.


    30 jahre jünger, mit dem bisher erlebten, ich würde als Funktionär einsteigen. vielleicht könnte man dort dann schneller was bewegen.


    Hier im forum sind einige Kandidaten, die ich mir sehr gut in ihrem jeweiligen Kreis- oder Landesverband vorstellen könnte.


    es könnte aber durchaus auch sein dass sie in dieser Be
    amtenriege auch nur anecken würden. ein versuchs wärs wert.


    gg

    an Sarah


    wenn du wirklich Hilfestellungen suchst, die einzelnen Beiträge gelesen hast,


    dann sollte dir doch wohl klar sein, dass wir hier mit vielen Annahmen und Vermutungen diskutieren.
    dabei wurden viele offene Annahmen und Fragen in den Raum gestellt.


    um wirklich effektive Hilfe zu bekommen solltest du eigendlich mal auf dies offenen Fragen eingehen.


    hier haben alle für alles Verständnis.


    GG

    aber Hallo


    habt ihr eigendlich den Gegenbericht gelesen. das ergibt schon mal ein ganz anderes Bild.


    auch wenn ich hier gewaltig anecke. Vaterschiris sind wesendlich schlimmer für den Jugendfussball als Vatertrainer, nicht weil sie nicht pfeiffen konnten.


    fast alle Auseinandersetzungen auf dem Platz im unteren Jugendbereich die ich miterlebt habe, hatten den Ursprung in Diesen.was natürlich für die Beteiligten keine Ausrede
    sein sollte.


    konnte leider nie einen vernünftigen vorschlag machen, wie man dies vermeiden kann.


    was ich persönlich erreicht hatte, war, aufgrund jahrelang aufgebauter Kontakte und Kontaktpflege, konnte ich mich mit den meisten Trainern auf den aus beiden
    Vereine geeigneteste Person einigen, von dem wir beide ausgingen, dass er korrekt pfeifft. hatte bei vielen, aber leider nicht bei allen geklappt.


    gg

    es gibt viele Fundamente, leider können wir sie nicht alle gleichzeitig trainieren.


    leider fehlen heute den Kids wesentliche körperliche Grundfundamente, die ich auf mangelnden, vor allem unzureichenden Schulsport zurückführe.
    wo gibt es heute noch intensives Geräteturnen und Leichtathletik in der Schule, das was jedem Fussballer verdammt gut gut.?


    Andre:


    beim 1:1 habe ich immer gleichzeitig Angriff und Abwehrverhalten geschult


    im Gegensatz zu dir fand ich die Vermittlung zum richtigen Abwehrverhalten und auch der Lerneffekt für die Jungs wesentlich einfacher, wie das Offensivverhalten.


    ist wohl auch von Person zu Person verschieden.


    übrigens: müsste ich mich für ein einziges Fundament entscheiden, so wäre es bei mir : der dauerhafte Wille.


    gg

    Ich sehe das Anders.
    Warum sollte ein Kind wie eine lästige Fliege entfernt werden?!



    Hallo Stella


    ein paar Tage her, aber ich muss noch darauf eingehen, da ich mich hier in eine Ecke geschoben fühle, in der ich mich absolut nicht sehe.


    das Vokabular "entfernen" hab ich sehr bewusst gewählt. für mich sollte das die Differenzierung zu Rausschmeissen oder Rausmobben hervorheben, von denen ich absolut nichts halte.


    Zum "entfernen" hatte ich andere Vorgehensweisen.


    ein Beispiel zur Verdeutlichung


    Mutter informiert, dass Sohn im Training noch etwas überfordert ist, und zwischendurch Pausen brauch. da er aber in diesen Pausen nicht unbeaufsichtigt bleiben darf,
    ich ja nicht die Möglichkeit dazu habe, sie die nächste Zeit beim Training da bleiben muss, um diese Aufsicht zu übernehmen.


    Folge: Mutter und Kind sind nicht mehr erschienen.


    in einem Fall aber auch einen positiven Ausgang. das Elternhaus nahm Einfluss auf ihren Sohn, und es trat eine Änderung ein.


    wen entferne ich? ich glaube ich habe es schon deutlich rübergebracht, den, der extrem vor allem [b]dauerhaft[/b
    zum Nachteil aller anderend störend ist, und bei dem aller vorherigen uns bekannten Massnahmen erfolglos blieben.


    bei mir ging Mannschaft immer vor dem Einzelnen.


    wenn du, wie ich einmal erlebt hast, dasss dir einer einen ganzen Jahrgang kaputtgemacht hat,weil ich zu spät reagiert habe, verstehst du vielleicht meine einstellung.


    GG

    bin deprimiert oder langsam werde ich wahrscheinlich alt



    meinen Sohn gefragt, ob ich mal mitspielen sollte.


    Antgwort: das ist dann langweilig, das ist nichts mehr für dich., aber wenn du unbedingt willst.


    wollte nicht unbedingt mehr.


    gg

    hallo Steini


    Kernaussage von Sarah: Mein Sohn hat keinen Respekt vor seiner Mutter und seinem Opa. (keiner von uns weiss, was alles hinter dieser Aussage stecken kann.)


    das ist eine andere Aussage als: der Junge hat keinen Respekt vor seinem Trainer.


    in dem einen Fall kann man helfen, in dem anderen Fall nicht.


    ich bin bereit, das dann auch deutlich zu sagen, anstatt pseudomässig Tips zu geben.


    gg

    Ferner möchte ich den Anderen sagen, dass ich sechs Jahre meine Söhne beschult habe und ein Grund auch der war, dass ich Sie eine Pause von mir verdient haben, weil ich sie besonders zur Brust -gem. meiner damaligen falschen Einstellung- genommen habe.


    Mit einer Ausnahme waren die nachfolgenden Trainer leider keine Ausbilder, so dass ich und sie und meine anderen alten Spieler öfter mal gefragt haben, ob ich nicht wiederkommen könnte.



    Andre,


    hier bin ich jetzt leicht verwirrt.


    lt deinen öfters wiederholten Aussagen, gehörtest du zu den Schreienden, gewinndenkenden, von aussen dirigierenden nicht an die DFB-Leitlinien haltenden Trainer
    (habs bewusst jetzt krass dargestellt.


    Trotzdem spielen jetzt deine 2 Söhne und viele ihrer damaligen Mannschaftskollegen Leistungsklasse.
    und das obwohl nach dir nur noch schlechtere Trainer kamen.


    Wie passt das zusammen????
    also so falsch kann das doch nicht gewesen sein, was und wie du in deiner Unbedarftheit und Unwissenheit trainiert hast


    die Problematik dass so ab B-Jugend die Trainer keine Ausbilder mehr sind, sondern sich teilweise wie Erwachsenentrainer verhalten, kenne ich.
    Hab dies ganz verstärkt auf der mittleren Leistungsebene kennengelernt, wo ganz stark die Tabellensituation, Auf- und Abstieg eine übergeordnete Rolle spielen.
    wie es ganz oben aussieht kenne ich nicht.. es ist schlimm, aber ist leider so.


    gg

    a)das Problem dass der Sohn....keine Disziplin zeigt
    b)das "Problem" dass die Abwehrspieler nicht aufrücken


    Das was du in meinem Statement ansprichst, zielte auf b ab



    pardon Andre,


    ich hab mich nur mit dem Problem des Sohnes beschäftigt. so lange das im Raum steht ist alles andere Nebensache, und ohne dieses Problem gelöst zu haben
    scheitert Sarah sehr schnell mit dieser Mannschaft.


    gg

    wie fast immer weichen wir vom Ursprungsthema ab


    Sarah schrieb: der Junge hat keinen Repekt vor seiner Mutter und seinem Opa


    daraus ergibt sich sein Verhalten auf dem Platz.


    hier bittet Sarah um Hilfe.


    können wir die überhaupt geben?


    bei den gegebenene Angaben. dafür wissen wir zuwenig aus den Gesamtverhältnissen, sage ich eindeutig nein


    wir wissen ja noch nicht einmal, ob es sich um ein fussballspezifisches Problem handelt, oder nur Auswirkungen anderer Probleme..


    gg

    ich bin fast komplett dagegen, dass nähere Verwandte (Vater, Mutter, Bruder, Opa) als Jugendtrainer arbeiten


    vom Grundsatz her gebe ich dir recht. aber ohne diese stünden viele Dorfvereine ohne Jugend da.


    ausserdem geht das sehr wohl.


    ich war ein Vatertrainer, hatte das Glück, dass mein Sohn einer der Besten war, sonst wäre es wohl etwas schwieriger gewesen.


    ich hab ihn nicht zum Kapitän gemacht, wie so viele Vatertrainer,
    bei klarer Führung hab ich ihn in den Abwehrbereich zurückgezogen
    bei klarer Führung als 1. ausgewechselt
    im Training sehr wohl darauf geachtet, ihn nicht hervorzuheben, obwohl er die Übungen besser ausführte, und ich auch nach Kritikpunkten suchen musste.


    ihm also keine Sonderstellung gegeben,aber auch darauf geachtet, ihn nicht zu benachteiligen (das war das schwierigste) und dadurch hatte ich keine Probleme.


    gg

    Hey Andre


    du hast keine Tomaten auf den Augen, auch ich hab sowas schon gesehen.


    Widerspreche ich mit jetzt? Nein


    wenn ich Spielintelligenz so interpretiere, wie ich es angedeutet habe, als des gewisse Etwas, das man hat oder nicht hat, dann hat man das die ganze Fussballerlaufbahn durch,
    und kommt irgendwann auch zum Vorschein


    es brauch nur zum Mannschafts- oder Trainerwechsel zu kommen.


    dass es Trainer gibt, die den Jungen das nicht ausleben lassen, weil sie das nicht erkennen (gehässigweise könnte ich jetzt sagen Theoretiker sind, oder
    Scheuklappen vor den Augen haben) kenne ich auch zur genüge, da geb ich dir vollkommen recht.

    [Hallo Andre


    bist du wirklich der Meinung das geschilderte Problem wäre auf dem Sportplatz mit entsprechender Trainerphylosophie zu lösen.
    lieget das Konfliktpotentional nicht nicht in der Beziehung Kind - Mutter - Opa.?


    Mutter und Opa als Trainer. für mich eine äusserst ungünstige Konstellation, allein wenn an die Probleme denken, die mir Mutter und Opa schon als Zuschauer beschert haben.



    einen Lösungstip hätte ich:


    nur einer von beiden macht den Trainer, der andere hält sich aber total aus dem geschehen. obs hilft? wäre mir ein Versuch wert.
    gg