Beiträge von guenter

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    Hollandturnier



    muss gestehen, noch nie gehört, geht mir aber öfters so, dass ich Trainingsbezeichnungen lese, die mir völlig unbekannt sind.


    beim Durchlesen stelle ich dann fest, dass das meist uralte Trainingssformen sind, jedoch mehr oder weniger modifiziert in die heutige Zeit.


    gg

    Hast du ihn noch nicht gesehen, weil jeder Trainer Ausbildung mehr oder minder verhindert, weil er ständig meint vorgeben zu müssen und es in der Steigerung auch zu anderen Fehlern kommt (Anschreien, Positionsdenken, Bankdrücker, Vorgaben, Erwachsenenfußball, nicht an Altersziele halten, Druck auf vielfache Art erzeugen usw., usw. hoch drei)


    Oder



    Nein Andre, ich hab ihn noch nicht gesehen, nicht bei einem schreienden , aber auch nicht bei einem stillen Trainer, weder mit noch ohne Druck, weil es so wie du beschrieben, altersmässig eine Überforderung des F-Spielers ist.


    dass die ersten Grundlagen dafür im Training jedoch schon gelegt werden können und sollen (Ballverarbeitung und 1:1) darüber sind wir uns doch wohl einig


    was ich jedoch schon erlebt habe, und da bin ich beim Eingangsthema:


    sehr talentierten F-Jugendlichen in der Halle öfters ins Tor gestellt. vorallem bei schwächeren Gegnern, als der keine Anspielstation sah, hat er sich den Ball selbst vorgelegt,
    durchgedrippelt und sogar hin und wieder ein Tor erzielt. das ohne vorher darüber gesprochen oder eingefordert zu haben.
    der hat es dann aber auch in die A-Jugend-Bundesliga geschafft.


    aber wir reden hier ja nicht die die absoluten Ausnahmen.


    du solltest aber mal überlegen, ob du bei jeder Diskussion alle schlechten Eigenschaften der Trainer und nicht kindliches Trainerverhalten als Argumentation dazuziehst.


    in letzter Zeit gibt es hier einige Beiträge, da hätte ich mir dein Eingreifen in deiner dir eigenen Form gewünscht, da hab ich dich vermisst, da hätte es wieder mal gepasst,


    gg

    Hallo


    ähnliche Angebote gibt es inwischen zu hauf, vor allem in der Ferienzeit.
    es gibt zumindest einen Reiseanbieter, der sich darauf spezialisiert hat.
    Italien und Spanien sind dabei bevorzugte Turnierorte.
    Schau mal im Internet nach, wenn du nicht weiterkommst melde dich, der hiesige Verein war schon 2 mal unterwegs, übrigens mit positiver Resonanz.


    gg

    Nur ein persönliches Wort des Lobes für die geleistete Arbeit ist noch nicht bis zu den Betreuern und Trainern gelangt, aber wir wollen ja nicht zuviel verlangen.


    Mily Way


    Hab doch Geduld, ich habe 40 Jahre darauf gewartet, da kamen höchstens mal allgemeine Floskeln, wie zum Beispiel ein Rundumdank an alle Jugendtrainer bei der Jahreshauptversammlung. Dank und Lob kommt irgenwann von deinen betreuten Spielern, das kann ich dir garantieren. und das ist doch wohl das wichtigste und schönste.
    Oder?


    gg

    Hallo Boas


    du solltes dir wirklich mal einige Beiträge von Andre zu Gemüte führen und deine Denkweise in Bezug auf Kinderfussbvall überprüfen.
    Kinder sind die falsche Grundlage um als Sprungbrett zu dienen, um als Trainer weiterzukommen.


    gg

    . Es geht mir nicht um eine Lösung, das Spiel zu gewinnen....Pustekuchen...interessiert mich nicht, wenngleich es die Jungs bis unter die Haarspitze interessieren darf. Ich freue mich kindlich mit, wenn sie gewinnen. Mir geht es um die Ausbildung. Für mich schwache Ausbildung wäre, einem F-TW bei gleichem "Problem" -sprich...der Gegner deckt jeden Spieler eng bei Ballbesitz unseres TW- den TW zu animieren, nun nur noch weite Abschläge zu machen. Fußballerisch die richtige Lösung rein taktisch gesehen....dürfen sie auch machen....möchte ich aber nicht als Grundsatzlösung bei mir sehen.


    [quote='Andre','index.php?page=Thread&postID=50981#post50981']Den Torabschlag dürfte er auch gern machen, aber grundsätzlich möchte ich nochmals einige Kernsätze aus meiner "Denke" in den Raum stellen:


    Andre


    kein Schreiber hier hat den Abstoss als gewinnbringendes Instrument erwähnt
    keiner erwähnte es auch nur annähernd den TW nur zu weiten Abschlägen zu animieren


    ging es nur darum, deine Denke wieder an den Mann zu bringen?


    den F-Jugenspieler, wie du ihn gerne sehen würdest, würde ich auch mal gerne sehen, hab ihn leider in der F-Jugend noch nicht angetroffen


    die gegnerische Mannschaft und ihren Trainer kannst du nicht ändern, es sei denn du übernimmst diese Mannschaft, ansonst musst du diese so akzeptieren wie sie ist,
    und deine eigene Mannschaft darauf einstellen.


    gg

    Hallo TW


    ich kann den DFB da auch nicht verstehen


    seit Jahren hätte ich mir gewünscht eine Fortbildung mit qualifizierten TW-Ausbilder zu besuchen


    bzw. TW-Ausbilder in die Vereine als Multiplikator vor Ort zu entsenden.



    aber da kommen einem dann auch schon mal Überlegungen, ob das was der DFB sonst so vorgibt immer so auf dem neuesten Stand ist, und man das kommentarlos alles übernehmen soll. Ich hab mich da für ein Nein entschieden. Zu oft schon erlebt, dass das was vom DFB über die Verbandstrainer vorgegeben war, eine Drehung um 180 Grad
    folgte


    gg
    ]

    Storge


    du hast sehr gute Ansichten und Vorstellungen
    vor allem, dass du nicht irgendeinen nachahmen willst sonder auf der Suche nach deinem eigenen Weg bist, gefällt mir.


    deshalb wechsele deine Trainerstelle,auch wenn es dir momentan offensichtlich emotional schwerfällt, es wird dich nochmals ein gutes Stück weiter bringen.
    deine Argumentation wird für jeden nachvollziehbar sein und keinen bitteren Nachgeschmack .


    Triff die Entsscheidung für dich relativ zeitnah, sonst gehts du zu lange schwanger und belastet dich.


    gg

    Sie sollten in der Lage sein, den Ball vom TW kommend anzunehmen, ihn mitzunehmen um dann in den Zweikampf mit dem deckenden Gegner (was ja das Problem war) zu gehen und diesen zu gewinnen.


    das geschilderte Problem besagt, dass die Abwehrspieler zugestellt sind, also den Ball nicht vernünftig verarbeiten können


    du schreibst wie es sein sollte, die Realität aber anders ist in diesem konkreten Fall


    leider gehören zu einem Fussballspiel 2 Mannschaften und dann läuft es nicht immer so ab wie man das selbst möchte.


    du kannst mit deiner Mannschaft totales Raumspiel betreiben, wenn der Gegner konsequent auf Manndeckung spielt, dann laufen auf dem Platz immer Pärchen
    herum. da machst du nix,


    deshalb ist es wichtig, mit dem Tormann Alternativen zu erarbeiten, und dazu gehört nun mal der weite Abstoss.


    für mich stellt sich auch die Frage, ob man F-Linge wirklich immer frei entscheiden lassen soll um die Kreativität zu entwickeln, braucht diese Altersstufe nicht auch die Hilfestellung des Trainer, und sei es auch um gelegentliches Coachen,


    gg

    . Was mir nicht gefällt ist, dass der TW so überhaupt nicht auf seine Mitspieler schaut, sondern nur den Ball nach vorne schiesst. So kommt doch nie ein geordneter Spielaufbau zu Stande


    Hallo Oliver


    lies mal meinen Beitrag genau.


    die beschriebene Variation war ein Teil der TW-Ausbildung, diente in diesem speziellen Fall das Umgehen der geschilderten Problemmatik dass die Abwehrspieler zugedeckt werden und kein Anspiel möglich ist.


    ein Abspiel zum eigenen Mann solltmer immer vorrangig sein, da bin ich mit dir einer Meinung
    .


    trotzdem bleibt ein Problem, für das ich keine Lösungsvorschläge habe.
    wie schon erwähnt, haben TW im Kindesalter Riesenprobleme zu entscheiden, spiel ich an, wen spiel ich an oder Schiesse ich den Ball nach vorne.
    einer hats erwähnt, das erscheint als Ewigkeit. da kommen ja auch noch die Rufe der Eltern: der eine: schiess, der andere spiel doch dem X den Ball.
    das ist Kind ist einfach überfordert.
    da muss man halt die Entwicklungsstufe abwarten.


    einzige Hilfe, ich hab das immer wieder dosiert gemacht, die aber von vielen abgelehnt wird, ist das Torwartcoachen während dem Spiel.
    dosiert und zielgerichtet eingesetzt hilft es dem Kind.


    gg

    Aber heute würde man als Trainer sicherlich technisch-taktisch andere Ansprüche an seine Spieler stellen.


    das Problem war doch, dass es damals nur selten ausgebildete Jugendtrainer gab.


    vor Weihnachten darf man ja träumen und Wünsche haben:


    die Kids von damals mit den Jugendtrainern (na ja, den meisten) von heute, das wärs doch, oder?


    dein aufgezeigtes Spielsystem war noch ein paar Jahre früher


    ansonsten geh ich mit deinem Beitrag konform.


    gg

    Tobias

    du erlebst den ganz normalen Elternwahnsinn.
    da musst du einfach durch.
    als jüngerer Trainer ist das immer etwas schwieriger, da da viele Eltern meinen, sie könnten bei dem "Jungen" reinreden.


    als Älterer war es da schon etwas einfacher.


    da konnte ich ganz deutlich sagen: aus alllem sportlichen halten sich Eltern draussen, es sei denn, sie wollen mit in die Trainerfunktion einssteigen
    akzeptieren oder wegbleiben.
    als junger Trainer konnte ich das leider aber auch noch nicht so rüberbringen, und hatte folglich des öfteren mehr Probleme mit Eltern als mit den Kindern.


    mein Rat: zieh dein Ding durch, wenn du überzeugt bist, es ist der richtige Weg, erkläre warum, und überlass es dann den Eltern wer mitzieht oder nicht.
    danach kannst du mit den Bleibenden in Ruhe arbeiten.


    Posse nebenbei:


    Mutter, eines durchschnittlichen jedoch schwierigem Fussballers, teilte mit, dass sein Sohn in ein Fussballcamp ging, um mal richtiges Training zu bekommen und besser gefördert wird. grins. dort am 3. Tag nach Hause geschickt, weil er sich nicht einordnen konnte. von der Mutter nie mehr was gehört nie mehr einen Kommentar vom Vater gehört.


    gg

    . es stirbt gefälligst Niemand. Ich versichere Dir; Wenn Du in 3 - 5 Jahren diese Jungs beim Ausgang siehst, werdet Ihr eins zusammen trinken und über die alten Zeiten (also Heute) plaudern. Die Freude bei einem Treffen ist immer gross. Das ist dann mindest so schön wie das was Du aktuell aufm Trainingsplatz erlebst.


    das kann ich absolut bestätigen, sogar noch einen draufsetzen.
    auch nach 40 Jahren werde ich auf die gemeinsame Zeit angesprochen, Dinge erzählt, von denen, die ich längst vergessen hatte, auch solche, die ich als Trainer nicht mitbekam,
    weil nicht mitbekommen sollte.


    man bekommt dann die Bestätigung, die man als Jungtrainer doch irgendwie vermisst. ein gutes Gefühl zu erfahren, dass man was bewirkt hat.

    Trainerwechsel ist anscih eine normale Angelegenheit im Fussball.
    Jungs müssen auch lernen damit umzugehen.
    je jünger die Kinder sind, desto schwerer fällt das denen.
    je länger der Trainer bei der Mannschaft war umso schmerzhafter für beide Seiten.


    ein Trainerwechsel hat auch positive Seiten, und gibt oftmals einen Schub für die Mannschaft.


    konkret:


    ich habe hatte vor Saisonbeginn mitgeteilt, dass es mein letztes Jahr als Trainer würde.
    dies den Eltern und Kids positiv rübergebracht. es gab absolut keine Probleme, beide Seiten konnten sich in Ruhe darauf einstellen.


    C-Jugend-Trainer (5Jahre bei diesem Jahrgang) geht studienhalber nach Weihnachten ins Ausland und musste nun seine Trainertätigkeit aufgeben.
    er hatte dies, als es bei ihm feststand, bereits im Frühherbst mitgeteilt. ebenfalls keine Probleme in der Restzeit.


    ich bevorzuge die frühstmögliche Mitteilung, die Gerüchteküche beim Fussball ist enorm. irgendwer bekommt immer etwas mit. das Hintenherumgerrede schadet immer
    mehr.


    den Nachfolger würde ich erst kurz vorher bekanntgeben (falls vorhanden), da sich ansonst schon viel zu viel mit ihm beschäftigt wird.


    gg

    so, du willst also TW-Training machen! Bei einem Verstoß gegen das Torwarttrainingsverbot im unteren Jugendbereich droht der Lizenzentzug! Das dürfen nur Nachwuchs-TW-Trainer der Leistungs- und Profivereine machen! Denn die sagen sich: solange es keine verpflichtende DFB-Torwartrainerlizenz gibt, kann mich der DFB mal kreuzweise. Dies ist vermutlich der einzige Grund, warum wir immer mal wieder Feldspieler mit internationalem Niveau, aber seit vielen Jahren in ununterbrochener Reihenfolge Keeper mit Weltklasseformat auf den Rasen zaubern können.


    bedeutet das jetzt, dass wenn ich mich nicht an den DFB halte unter Umständen bessere Fussballer ausbilde?
    endlich mal ein revolutionärer Gedanke.


    gg

    Guten Morgen


    Eismann, - nein - die endgültige Antwort kenne ich nicht.


    ich habe aber in der Vergangenheit meine eigenen Ansichten immer wieder selbst auf den Prüfstand gestellt, und der allgemeinen Entwicklung folgend ändern müssen.


    zu deinem Problem:


    wenn man als älterer Trainer einen Vorteil hat, dann den, dass man erkannt hat, dass man mit gewissen Dingen einfach leben muss und auch nicht grundlegend,
    ändern kann.und von seinen Idealvorstellungen, die man als junger Trainer hat Abstriche machen muss. im Aktivenbereich viel stärker als beim Neuaufbau einer
    Jugendmannschaft.


    das Ziel bestimmt den Weg, nicht umgekehrt.


    d.h. vom Ist-Zustand ausgehend, hab ich mir überlegt, was überhaupt erreichbar ist, danach habe ich dann mein Traingskonzept aufgebaut
    gewisse Sachen einfach als kaum veränderbar akzeptiert . einen unkoodrinierten 25jährigen ändert man nicht mehr.
    das weicht dann natürlich von niedergeschriebenen Trainingskonzepten und Mannschaftsführungsleitlinien immer wieder mal ab,
    aber deine Trainertätigkeit wird deutlich weniger frustierend sein, auch zufriedenere Spieler haben, die sich nicht überfordert fühlen.


    Gerade in diesem Forum vermute ich viele engagierte Trainer mit Idealvorstellungen, die noch Abstriche machen werden, da halt für ihre Vorstellungen, das Potential nicht gegeben ist. einen VW-Käfer kann ich nicht zum Formel 1 Rennwagen trimmen.


    war auch für mich der Grund frühzeitig als Aktiven-Trainer aufzuhören und in den Jugendbereich zu gehen, da kann man noch wesentlich mehr bewegen und beeinflussen


    gg

    ich hatte dieses gängige Problem wie folgt gelöst:


    Co-Trainer übte mit den Torleuten den Abschlag und zwar schräg zur Aussenlinie(vernünftiger Spannschlag aus der Hand und vom Boden mit Richtungs- bzw. Zielvorgabe)


    stellte der Gegner die Abwehrspieler zu, rückten meine Abwehrspieler nicht auf, sondern blieben etwa in Höhe des Strafraumes-


    über diese Reihe gingen die Abstösse des Torwarts nahezu immer, da etwas seitlich gespielt meist in den freien Raum.


    gleichzeitig liefen die Aussenposition beim Abstoss nach vorne.


    deadurch kamen wir sehr oft in Ballbesitz


    dann kam das entscheidende; gegnerische Trainer griff ein, beorderte seine Angreifer weiter zurück und meine Abwehspieler standen anspielbar frei. manchmal dauerte das 10 Minuten, manchmal eine ganze Halbzeit.


    das ganze ist relativ leicht auch schon bei einer F-Jugend zu trainieren und klappt relativ schnell, wenn auch nicht immer.


    anfangs habe ich das noch gecoacht (liest jetzt natürlich nicht jeder gern, klappte aber nach einiger Zeit relativ selbständig


    zu beachten ist jedoch, dass die Torleute Schwierigkeiten haben, bei jedem Abstoss neu zu entscheiden. das brauch eine längere Zeit und Geduld und kann man in dieser Altersgruppe auch noch nicht erwarten.


    gg

    Hallo Milky Way


    kann deine Ungeduld verstehen und nachvollziehen.


    trotzdem


    Verletzungen brauchen ihre Zeit, je älter desto länger dauern sie an.
    je eher du mit dem Training beginnst, desto grösser die Gefahr der erneuten Verletzung und rauszögern des Heilungsprozesses.


    einem Kind würde ich sagen, dass es erst dann wieder trainieren darf, wenn es absolut schmerzfrei ist.


    viele Fussballer wurden schon durch zu frühem Beginn nach Verletzung zu Dauerverletzten.


    Brems deinen Ehrgeit, dein Körper wird es dir danken.


    vielleicht hast du ja aber auch den falschen Tanzpartner gehabt, dann rufts du mich das nächste Mal vorher an,


    gg