Guten Morgen
Eismann, - nein - die endgültige Antwort kenne ich nicht.
ich habe aber in der Vergangenheit meine eigenen Ansichten immer wieder selbst auf den Prüfstand gestellt, und der allgemeinen Entwicklung folgend ändern müssen.
zu deinem Problem:
wenn man als älterer Trainer einen Vorteil hat, dann den, dass man erkannt hat, dass man mit gewissen Dingen einfach leben muss und auch nicht grundlegend,
ändern kann.und von seinen Idealvorstellungen, die man als junger Trainer hat Abstriche machen muss. im Aktivenbereich viel stärker als beim Neuaufbau einer
Jugendmannschaft.
das Ziel bestimmt den Weg, nicht umgekehrt.
d.h. vom Ist-Zustand ausgehend, hab ich mir überlegt, was überhaupt erreichbar ist, danach habe ich dann mein Traingskonzept aufgebaut
gewisse Sachen einfach als kaum veränderbar akzeptiert . einen unkoodrinierten 25jährigen ändert man nicht mehr.
das weicht dann natürlich von niedergeschriebenen Trainingskonzepten und Mannschaftsführungsleitlinien immer wieder mal ab,
aber deine Trainertätigkeit wird deutlich weniger frustierend sein, auch zufriedenere Spieler haben, die sich nicht überfordert fühlen.
Gerade in diesem Forum vermute ich viele engagierte Trainer mit Idealvorstellungen, die noch Abstriche machen werden, da halt für ihre Vorstellungen, das Potential nicht gegeben ist. einen VW-Käfer kann ich nicht zum Formel 1 Rennwagen trimmen.
war auch für mich der Grund frühzeitig als Aktiven-Trainer aufzuhören und in den Jugendbereich zu gehen, da kann man noch wesentlich mehr bewegen und beeinflussen
gg