Beiträge von Ralf K.

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    Wer jetzt genau was erfunden hat kann ich nicht mehr nachvollziehen. Fakt aber ist, dass spätestens seit 2003/04 sämtliche Regional-Fussballverbände der Schweiz über ein KiFu-Konzept verfügten, welche allesamt die wesentlichen (einig der Schiedsrichter ist immer noch dabei) Eckpfeiler der FPL mit beinhalten.

    (einig der Schiedsrichter ist immer noch dabei)

    Bianca Jasemund ist ein phantastische Frau! Ihr hat der Kinderfußball sehr sehr viel zu verdanken. Sie war es, die mich in die Schweiz eingeladen hat. Warum? Weil ihr noch der Baustein "spielen ohne Schiedsrichter" fehlte.


    Wenn man Bianca zu 100% folgen würde, müsste man die Definition Kindertrainer neu "festschreiben"! Kindertrainer sind in ihren Kerngedanken weder für die Vereine noch für die Teams da. Kindertrainer sind für "alle" Kinder da. Wenn man diesem Leitsatz folgt, kommt man ganz schnell an den Punkt, den Wettspielbetrieb im Kinderfußball zu hinterfragen. Nichts anderes hat Bianca getan. Im März 2012 war ich bei der Tagung des Nordschweizer Fußballverbandes. Dort waren auch der techn. Direktor Peter Knäbel und der Kinderfußballbeauftragte Raphael Kern. Im Juli 2013 war es dann endlich soweit und der Schweizer Fußballverband hat sein Kinderfußballkonzept veröffentlicht.


    Darin enthalten die Vorgabe auf Seite 20:
    G- und F-Junioren spielen ohne Schiedsrichter. In der Kategorie E können Schiedsrichter (nach Möglichkeit Jugendliche) eingesetzt werden. In allen Kategorien stehen die Trainer stets nahe beieinan-der (Coachingzone), um das Spiel gemeinsam zu begleiten und in strittigen Situationen rasch eine einvernehmliche Spielfortsetzung zu ermöglichen.


    Um es hier im Forum vielleicht mal deutlich auf den Punkt zu bringen. Bianca und mir ist es völlig wurscht, wer was erfunden und niedergeschrieben hat. Was uns aber nicht wurscht ist, ist die Tatsache, dass sich sehr viele Kindertrainer wie Fußballtrainer (mit Eiern) benehmen!

    Gestern abends war ich kurz davor aufzuhören. Aber die Kids hätten dann keinen der es macht und mir würde das Training mit ihnen auch fehlen und somit bleib ich dabei.

    @Robert1982: Deine Grundmotivation und deine Einstellung sind perfekt! Deine fachliche Qualifikation kenne ich nicht, ist für meine Betrachtungsweise auch nicht wichtig. Egal wo man steht mit gutem Willen, geht es immer vorwärts. Ein vermutlich nicht ausgebildeter, schichtarbeitender Kinderfußballtrainer kann nicht alles richtig, aber ganz viel falsch machen. Ich persönlich kann mir gar nicht vorstellen, wie man mehr als 20 Kinder alleine beschäftigen/trainieren kann.

    Thema Mutter/Eltern:
    Bei mehr als 20 Müttern/Elternpaaren gibt es vermutlich, je nach Stimmungslage, doppelt soviele Meinungen. Ganz wichtig von deiner Seite aus ist das Thema Elternabend. Bei einem Elternabend musst du die Situation Spielbetrieb für alle Eltern transparent machen. Du kannst ihnen erklären wie der Spielbetrieb grundsätzlich funktioniert, was du denkst, wie dein Plan ist und wie du bei Problemen (Absagen/Krankheiten) reagierst.

    Ich meinte dann nur das wenn man seine Mannschaft "im Stich" lässt muss ich halt schauen wann ich ihn wieder berücksichtige bzw. dann eher die Kids spielen lasse die ihren Urlaub um 1 Tag verschieben und kurzfristig einspringen obwohl sie Geburtstag haben.

    Sprich auch diese Situation an und relativiere sie, denn das geht gar nicht. Das passiert aber, wenn man unter Druck steht und kein "Profi" im Umgang mit Kindern und deren wahrnehmungsgestörten Eltern ist. Über solche Situationen kann man Eltern sehr klar vor Augen führen, dass ein Kindertrainer Unterstützung braucht. Wenn du das offen ansprichst, hast du sogar die Chance, dass sich die Eltern gegenseitig coachen. Schau mal hier nach. HP-DFB Vielleicht hat auch Uwe etwas?


    Thema F2/F3: Je nach Wahrnehmung werden die Zahlen mit Wertigkeiten verbunden. Das ist für Kinder und ihre Eltern nicht gut. Für deinen Fall fallen mir zwei Beispiele von Kindertrainern ein.

    • Im ersten Fall wurden die Teams tatsächlich F2/F3 genannt. Der Trainer und sein Co trainierten die Kinder gemeinsam. Die beiden haben die Kinder für Samstags losen lassen, welche Kinder mit welchem Trainer am Samstag zum jeweiligen Spiel gehen. Auch der Trainer wurde gelost. Das war für die Kinder jede Woche sehr spannend. Aber auch für die Trainer war es eine Herausforderung. Sie hatten immer andere Kinder mit unterschiedlichen Qualitäten und mussten "ihr" Team immer wieder neu aufstellen. Für den Kinderfußballgedanken eine ideale Vorgehensweise. Alle Kinder spielen "irgendwann" auf allen Positionen.
    • Im zweiten Fall hat man sich an einem Kindergarten orientiert. Herausgekommen sind dabei die Holzwürmer und die Sandflöhe. Wie hier der Spielbetrieb organisiert wurde, weiß ich nicht.

    Bleib dran!

    Frage ist hier immer, wer wünscht keine Fairness: der Spieler oder sein Arbeitgeber? (weil Geld wichtiger ist als Fairness)


    Aus meiner Sicht der Arbeitgeber. Ich habe zumindest noch keinen Profipräsidenten gehört, der von seinen Spielern vorbildliches faires Verhalten eingefordert hat. Deshalb ist Fairplay ja auch nur eine Phrase über die zwar gerne geredet, die aber nicht gelebt wird.

    Klar sind das falsche Vorbilder für die Jugend! Die Tauglichkeit des Profisports als Leitbild für die Jugend kann ohnehin nur als sehr eingeschränkt beschrieben werden.

    So sehe ich das auch. Deshalb stelle ich mir sogar die Frage, ob es fair ist, von einem Profi, Fairness einzufordern.

    Ralf:
    Kurze Frage, die FPL besagt doch auch, dass jedes Kind dieselben Spielanteile haben sollte, sprich, es sollte durchgewechselt werden, so dass jeder mal spielt und jeder mal draußen ist ?
    Oder verwechsle ich da jetzt was ?


    betreuer72: Danke für die Frage.


    Ziel der Spielform FPL ist es, für den kindgerechten Umgang (beim Fußball) zu sensibilisieren. Dazu gehört natürlich auch, dass alle Kinder die gleichen Spielanteile haben. Man kann so etwas nicht "vorschreiben". Du musst wissen, dass Fußball föderal organisiert ist. Das heißt, dass der Spielbetrieb mit den Kindern, auf Kreisebene vorgegeben wird. Dabei bleibt zu hoffen, dass ein Fußballkreis die "Philosophie für den Kinderfußball" von den Vereinen/Kindertrainern einfordert. Das ist eine schwere Aufgabe!


    Hier einige Links dazu:


    Philosophie Kinderfußball von der HP des DFB


    Praktische Leitlinien für den Kinderfußball von der HP des DFB


    Jugendordnung des DFB


    Du wirst zwischen den Zeilen immer wieder "lesen", dass alles kann, aber nichts muss. An dem nichts muss klammern sich die ewig Gestrigen fest. Genau wegen den ewig Gestrigen ist die FPL als polarsierende, aktive Aktion entstanden. Ziel ist es, dass sich alle Beteiligte mit der Philosophie des Kinderfußballs beschäftigen, sie dann umsetzen und alle Kinder dann die gleichen Spielanteile haben.


    sondern die Korrektur des "normalen" Verhaltens. Er hat gängige Verhaltensmuster durchbrochen.


    Es wird eine sichtbare Abkehr vom "Irrweg" prämiert.

    Zunächst möchte ich kurz klarstellen, dass ich kein Problem mit Aaron Hunt und seinem Verhalten habe. Er ist Fußballprofi und orientiert sich an den vorgegegbenen Rahmenbedingungen. Die sind beim Fußball nun mal so, dass "Unfairness" (Vorteilsbeschaffung) als normal angesehen wird. Günter hat in seinem Beitrag Nr. 6 sehr gut beschrieben, wie unterschiedlich Kinder bzw. Jugendliche solche Geschichten verarbeiten.


    Wenn man solch eine Aktion für die breite Öffentlichkeit als vorbildlich mit solch einem "großen" Preis herausstellt, dann muss man auch so konsequent sein und beschreiben, wie die Realität aussieht, nämlich, dass das unfaire Verhalten von Fußballspielern (wenn es der Schiri nicht sieht) geduldet und als normal angesehen wird.

    Klar war es ein Fehler aber er gibt ihn zu in dem Millionen Geschäft bundesliga!!

    Ich denke, dass hier der feine Unterschied liegt. Im (Profi)- Fußball ist es akzeptiert, sich "clever" einen Vorteil zu verschaffen. Wenn das dann einer zugibt, wird er zum Held gekürt. Da dieses Verhalten bei den Profis "normal" ist und von vielen Zuschauern/Fans/Verantwortlichen akzeptiert wird, stellt sich um so mehr die Frage, ob es clever ist, dieses Verhalten als vorbildlich herauszustellen. Wenn wir diese Frage mit ja beantworten, ist es aus meiner Sicht "normal", wie sich viele Kindertrainer (Vorbilder) und dann auch ihre Kinder verhalten.

    Veröffentlichung auf fussball.de



    Hallo zusammen,
    zu diesem Vorschlag interessiert mich dringend eure Meinung.


    Meine Wahrnehmung zu der Situation war die, dass Aaron Hunt den Elfer vorsätzlich provoziert hat. "Warum auch immer" ist er von seinem Vorsatz abgewichen und hat ihn sogar öffentlich zugegeben. Deshalb soll er nun als Vorbild dargestellt werden. Mein Verständnis von Fairplay ist bisher, dass sich im Fairplay "meine Grundhaltung" zum Sport (zum Leben) wiederspiegelt. Die Grundhaltung von Aaron Hunt war der Vorsatz "einen Elfer zu schinden."


    Ist diese Handlung einen der bedeutensten Fair-Play-Preise wert?

    Der Vorschlag von Ralf Klohr, nur solche Mannschaften für den Punktspielbetrieb zuzulassen, für die ausgebildete Trainer vorhanden sind, erscheint daher logisch! Weil jedoch die Masse der Trainer im Jugendbereich keine DFB-Trainerlizenz besitzt und dies vermutlich auch nicht kurzfristig zu ändern ist, müßte ein anderer Weg zum Know-How-Erwerb gesucht werden.

    Ob Vatertrainer oder nicht. Jeder müsste eine Minimalausbildung haben. Diese Minimalausbildung könnte jeder Fußballkreis ohne "großen" Aufwand für seine Neueinsteiger leisten. Bei dieser Minimalausbildung müsste dann den neuen Trainer vermittelt werden, was es bedeutet, altersgemäß zu trainieren. In diesem Ramen kann man den neuen Trainern ausgewählte Informationsquellen an die Hand geben. Unter www............. kann sich dann jeder, die für ihn richtigen Informationen besorgen. Zum Abschluß eines Neueinsteigerabends im Fußballkreis XY unterschreibt jeder Teilnehmer eine Absichtserklärung, dass er beabsichtigt, die Kinder kindgemäß zu behandeln und zu trainieren. Das wäre als MUSS ein leistbarer Einstieg. Nur wer diesen Einstieg hat, dürfte eine Mannschaft im Spielbetrieb betreuen. Nun kann die Trainerkarriere beginnen und dabei sind keine Grenzen in der Ausbildung gesetzt. Es kann alles ..........


    Wie soll der Fußball an der Basis denn ohne Vatertrainer funktionieren? Da der Fußball in Deutschland föderal organisiert und von Ehrenamtlern autonom geführt ist, ist das doch gar nicht anders möglich. Ein Fußballverein an der Basis ist ein Verein für die Menschen die dort wohnen. Dass ein ausgebildeter neutraler Trainer in den meisten Fällen besser ist, ist klar. Diesen Zustand kann nur ein Verein mit höheren Ambitionen und Geld erreichen. Solche Vereine brauchen eine zuverlässige starke Führung. Das gibt es immer wieder mal, ist aber an der Basis nicht die Regel.


    Der Vatertrainer ist an der Basis die Regel. Dieser Vatertrainer müsste von Beginn an vernüftig geleitet und nicht sich selbst überlassen werden. Hier müsste meiner Meinung nach ein Mindestmaß an Ausbildung Pflicht sein, auch auf die Gefahr hin, dass die Kinder nicht am Regelspielbetrieb teilnehmen könnten. Am Regelspielbetrieb dürfte nur eine Mannschaft mit einem ausgebildeten Trainer teinehmen. Diese einfache Ausbildung sollte mit einer Selbsverpflichtungserklärung abgeschlossen werden: "Ich verpflichte mich, das Training und den Spielbetrieb, mit den mir anvertrauten Kindern, altersgemäß und kindgerecht zu gestalten." Mit den heutigen technischen Möglichkeiten (Internet) die richtigen Inhalte zu vermitteln ist relativ einfach.


    Wichtig ist, dass die Vatertrainer aus der Anonymität herausgeholt und ernst genommen werden.

    Hallo zusammen,
    die FairPlayLiga ist jetzt auch bei Facebook. Die Seite wird von Daniel verwaltet. Daniel ist 21 Jahre alt, machte eine Ausbildung im Marketingbereich und hat mir seine Unterstützung angeboten. Die habe ich natürlich dankend angenommen :thumbup:


    Wenn ihr auf der Seite den Gefällt mir Button drückt, bekommt ihr zukünftig die aktuellen News mitgeteilt. FPL bei Facebook



    Seit heute arbeitet Daniel die FPL von von Beginn an auf. Das funktioniert über die Funktion "Meilensteine". Da der Erste Meilenstein von 2007 ist, kommt er an den Anfang der Seite. Das heißt, ihr müsst nach unten scrollen oder hier drauf drücken 1. Meilenstein

    Wie sollte diese Aufklärung aussehen?

    Grundsätzlich gilt, dass "Zusammenschlüsse von Vereinen" einen positiven Effekt für die Jugend haben sollen/müssen. Grundsätzlich gilt auch, dass die Zusammenschlüsse an der Basis eine Stärkung für die Basis sein sollen. Im Vorfeld eines Zusammenschlusses müssen die Vereinsmitglieder mit ins Boot geholt und umfassend über Sinn und Zweck der Zusammenarbeit informiert werden. Hier ist der Moment,bei dem die entscheidende Frage gestellt werden muss. Mache ich den Zusammenschluss weil ich die Jugendarbeit stärken möchte, oder mache ich den Zusammenschluss, weil ich die besten Fußballer aus der Umgebung bei "mir" haben möchte. Wenn man den zweiten Gedanken hegt, dann sollte man die Finger davon lassen!!!


    Wer kann helfen? Unser Fußball ist föderal organisiert. Das bedeutet, dass zunächst der Fußballkreis der erste Ansprechpartner ist. Dort kennt man zumindest den richtigen Ansprechpartner beim übergeordneten Landesverband. Ich selbst habe die Ausbildung zum Vereinsmanager gemacht. Diese Ausbildung kann ich jedem, der sich mit Vereinsstrukturen beschäftigt, dringend empfehlen.


    Hier ein Artikel zum Thema: Wenn die Fusion ein ......... .

    Ich persönlich glaube, dass es ohne diese Zusammenschlüsse, besonders auf Kreisebene, nicht mehr gehen wird. Die grundsätzlichen Gedanken der JSG, JFV, usw sind gut. Oft ist es aber so, dass die engagierten Menschen aus den Stammvereinen sich in den neuen "Konstrukten" nicht zurechtfinden und den Weg nicht mitgehen, oder schlimmer noch, ihn sogar blockieren. So wird sich für "alle Kinder" keine gesunde Basis schaffen lassen. Da die Welt aber immer komplizierter wird, und der Fußball vom Ehrenamt lebt, werden die qualifizierten (engagierten) Kräfte, für die Basisarbeit mit den schwächeren Kinder, immer weniger werden. Der Leistungsfußball wird sich in unserem System hingegen immer durchsetzen. Ich denke, dass hier dringend fundierte Aufklärung betrieben werden muss.

    mich interessiert, was du für eine Vorstellung über die altersgemässe Anwendung der FPL hast.

    Die FPL ist eine Aktion für den Kinderfußball. Basisfußball, Erlebnisfußball, geringere Spielerzahl, vereinfachte Spielregeln. G - E- Jugend. Projeziert man Kifu auf unser Bildungssystem wäre das das Grundschulalter. In diesem Alter ist das (gesunde) Anspruchsdenken für den Sport und die Schule gleich. Bei beidem geht es darum, die Kinder für das (harte) Leben vorzubereiten. Weil das Leben so hart ist, ist das wichtigste im Leben, dass ich möglichst viel von dem was "mir" abverlangt wird, freiwillige Leistungen sind. Alles andere macht keinen Spaß und was keinen Spaß macht, bringt keinen wirklichen Erfolg.

    Wie könnte das idealerweise ablaufen?

    Ich hoffe, dass ich die Frage richtig verstanden habe. Idealerweise fängt man mit den Kindern (Eltern) bei den Bambinis an. So ist die FPL für alle normal. Da die Kinderfußballzeit eine sehr lange und emotional sehr intensive Zeit ist, bekommt man zum Fußball eine "gesunde" kritische Einstellung. Das ist sehr wichtig, denn unsere bunte Erfolgs(fußball)welt weckt viele falsche Hoffnungen, die meist schnell entäuscht werden.

    FPL nur in "G" und "F", oder weiter bis "E"................

    Gerade bei der E-Jugend wird die FPL spannend. In der E-Jugend kann man meist schon voraussetzen, dass die Kinder die Regeln verstanden haben und meist auch wissen, wenn sie die Regeln brechen. Da nun aber "alle" schon an die FPL gewöhnt sind, ist es für die Trainer einfach, die Regeln von den Kindern einzuforden und bei Nichtbeachtung Konsequenzen folgen zu lassen. Einfach ausgedrückt heißt das, wer die Regeln einhält darf mitspielen, wer nicht, ist raus! Da wir noch beim Kinderfußball sind und noch kein Schiedsrichter persönliche Strafen ausspricht, ist das für das Team auch gar nicht so schlimm. Später in der D-Jugend ist das anders!

    Wie erfolgt der Übergang zu Erwachsenenfußball.


    Oder kommt der Erwachsenenfußball dem KIFU entgegen?

    Hier stehen wir zwar noch am Anfang, haben aber schon sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Eurode-Cup A- bis C-Jugend
    Pilotprojekt D-Jugend FBK Köln


    Natürlich wollen wir nicht ohne Schiedsrichter spielen. Ziel muss es sein, einen guten Umgang miteinander zu haben. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Schiedsrichternachwuchs zu stärken, indem wir ihn unterstützen. Dass die Spieler den Schiri nach ihren Möglichkeiten unterstützen ist auf Kreisniveau angemessen und fair! Was im Leistungsfußball ist soll uns an dieser Stelle nicht interessieren, denn die Rahmenbedingungen sind nicht vergleichbar.


    In Flensburg machen sie sogar Erfahrungen im Seniorenfußball. Fasziniernd daran ist, dass das mit unserer Aktion nichts zu tun hat. Es zeigt aber, dass sich viele Menschen Sorgen um den Fußball machen. SH Kickt fair


    Wir basteln an einem sehr komplexen Thema und es gibt auch oft Missverständnisse. Kinderfußball - Jugendfußball - Erwachsenefußball. Mit Schiri, ohne Schiri, was den jetzt?


    Für mich muss ich grundsätzlich festhalten, dass ich am Fußball in keinster Weise etwas verändern möchte. Ich möchte einfach nur, dass er Spaß macht und dass die Regeln beachtet werden. Ich orientiere mich grundsätzlich an den Rahmenbedingungen und Möglichkeiten die mir zur Verfügung stehen. Nur so kann ich realistisch ein Ziel erreichen. Natürlich braucht man auch Geduld und ein dickes Fell. Ich bekam am Montag einen Anruf von einem Redakteur, der mich wegen des Problemes "Schiedsrrichterschwund" interviewte. Der kam mir gerade recht. Hier ist das Ergebnis: Fairplay als Mittel gegen Schiedsrichterrückgang Ich hoffe, das Interview ist verständlich. Das ist meine Denkensweise zu dem Thema.