Beiträge von TW-Trainer

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    Allerdings schlägt sich das in den Ergebnissen nicht nieder.

    Die Rotation wird sich positiv niederschlagen, darauf kann man sich verlassen. Je mehr Positionen erfolgreich gespielt werden können, je variabler ist der Spieler einsetzbar. Der Zeitpunkt (Zeitraum) einer Mannschaft ist individual jedoch anders, weil er jeweils von der Stärke der Liga abhängig ist. Man hat die Wahl, einige wenige Spieler zu fördern und dann alle Anderen links liegen zu lassen oder aber die gesamte Mannschaft und damit jeden Spiler gleichermaßen zu fördern.


    Die Positionsausbildung hat keinen Endgültigkeitscharakter. Es gibt genügend Beispiele, in denen Spieler bereits nach dem Wechsel in eine Profimannschaft auf eine andere Position umgeschult wurden oder in der Nationalmannschaft auf anderen Positionen sehr erfolgreich spielten.


    Wer lediglich die Spielergebnisse als Entscheidungsmerkmal heranzieht, der begeht eine Reihe von Fehlern. Er wird keine homogene Mannschaft bekommen. Durch die weitere Trennung von Stamm- und Ersatzspielern wird der Leistungsunterschied immer größer. Wer Ersatzspieler ist, der wird (in größeren Vereinen) aussortiert. In der wiederholten Selektion bleiben nur die übrig, die sich deshalb kontinuierlich steigern konnten, weil zufällig auf ihrer Position niemand besser war, was sich jedoch bei einem Wechsel in ein höher spielendes Team rasch ändern kann. Wie sich die Spieler mit einer nicht linearen Leistungsentwicklung positionsunabhängig entwickelt hätten, läßt sich gar nicht sagen, wenn sie aussortiert wurden. Diese unvollständige Leistungsanalyse läßt sich wohl im gesamten Jugendbereich feststellen, ohne das man den Standard infrage stellt. Denn so wie es ein Kirchturmdenken im Verein gibt, gibt es auch ein Bewahren traditioneller Weisheiten, in der zur Zeit noch das ergebnisorientierte Denken als Entscheidungshilfe überwiegt.


    Es liegt also ganz an euch, dieser Tradition nicht nur deshalb entgegen zu wirken, weil alle Spieler beim Fussball bleiben, wenn sie gleiche Spielchancen haben, sondern weil sie sich nur dann später auch ergebnisorientiert am besten entwickelt haben.

    Deswegen werden wir oft auch als "guter Bulle, böser Bulle" bezeichnet

    Seid ihr beide Polizisten oder warum "Bulle"?


    Wer bislang kaum etwas über Frauenfussball wußte, der sollte sich deinen Beitrag gründlich durchlesen.


    Es ist sehr schwierig, dir von außen Ratschläge zu geben. Denn ob eine Mannschaft sportlichen Erfolg hat, das hängt meist am "seidenden Faden", denn eigentlich hat alles, was man als Trainer sagt, nicht nur eine sportliche, sondern auch eine persönliche Bedeutung. Auch auf konkrete Fragen bekommt man nicht immer die gewünschten Antworten als Entscheidungshilfen bzw. die Antworten auf die selben Fragen können sich schon nach wenigen Wochen wieder ändern.
    Hinzu kommen können Probleme durch das Altersgefälle. Wenn ein junges talentiertes Mädchen vom Trainer etwas mehr Lob bekommt, als ein "alter Hase" dann kann das schon Grund sein, sich nach einem neuen Trainer umzuschauen, bzw. die Trainings- und Spielbeteiligung sinkt rapide.
    Wenn 2 Trainer in Verantwortung sind wird gern mal probiert, ob man die Beiden auseinander dividieren kann, um seinen persönlichen Vorteil: "... aber dein Kollege hat doch gesagt, ich mache das genau so richtig, wie ich es mache ..."


    Ein Vereinswechsel ist im Frauen-Breitensport selten. Eher noch hört man auf und versucht auch die Freundin dazu zu bewegen.


    Warum ist übrigens der alte Trainer gegangen und wieder zurück gekommen?


    Doch nun zu deiner Frage nach der Integration neuer Spielerinnen. Neue werden nur dann bei euch bleiben, wenn sie sich wohlfühlen. D.h. in erster Linie wollen sie menschlich anerkannt werden. Es kommt gar nicht mal so selten vor, dass Spielerinnen sich nach dem Wechsel in den Frauenbereich nicht für die sportlich beste Mannschaft, sondern die mit der höchsten sozialen Kompetenz entscheiden. Denn weil sie mit ihrem Hobby nicht das Geld wie ihre männlichen Kollegen verdienen können, zählt vielmehr der Spaß und das Verständnis innerhalb der Mannschaft.


    Sich wohlzufühlen geht durch das Knüpfen von Freundschaften. Um das zu erleichtern oder auch um kleinere Mißverständnisse auszuräumen kann man regelmäßige Treffen (ca. alle 4 - 6 Wochen) durch Team-Mitglieder organisieren lassen.


    Wenn sich die Mädels bei euch wohlfühlen, dann ist der sportliche Erfolg eine logische Folge daraus. Sie werden sich gegenseitig pushen, weil das Vertrauen untereinander gewachsen ist und man nahezu identische Ziele verfolgt. Versucht nun der Trainer eine sportliche Konkurrenz (z.B. in der Mannschaftsaufstellung oder den Spielzeiten) ohne vorherige Absprache aufzubauen, dass ist die Gefahr groß, dass der Schuß nach hinten losgeht und das zuvor über Jahre mühsam aufgebaute Team kann binnen weniger Wochen auseinander brechen.


    Wenn du weiterhin Spaß am Tranerjob haben möchtest, dann empfehle ich dir den Besuch von Kurzschulungen für Mädchen- und Frauenteams. Falls es deine Zeit zuläßt, auch den Erwerb einer Trainerlizenz.

    Breitensport kann nicht durch die Suche nach Talenten betrieben werden, sondern durch Ausbildung der vorhandenen Kinder.

    Das sollte sich jeder Verein im Breitensport ganz dich auf die Fahne schreiben!



    Zum einen werden Spielgemeinschaften nicht immer beliebig genehmigt.

    Auch das ist vernünftig! Denn Spielgemeinschaften solle nicht gebildet werden, um danach kräftig auszusieben und mit den besseren Spielern aufsteigen zu können. Zweck einer Spielgemeinschaft ist es allen interessierten Jugendlichen und Kindern ihr Hobby Fussball in der SG zu ermöglichen.


    Off topic

    In diesem "Angelverein" (in dem ich natürlich schon lange Mitglied bin) erwarten mich übrigens neben 200 Erwachsenen auch 40 Kinder. Und die an das Thema Fischzucht, Angeln, Naturschutz etc. heranzuführen, erfordert ähnliches Fingerspitzengefühl wie der Umgang mit Kindern beim Fußball, nur eben anders.

    Denke mal, dass der Umfang deiner neuen Aufgaben eher noch steigen und die Verantwortung zunehmen wird? Satzungen, Behördenkram, Wasserqualitätsmessung, Fischkrankheiten, Statistiken usw. kosten viel Zeit. Besondere Sorgfalt gilt in den Belangen des Tierschutzes. Denn unter 18 Jahren darf trotz abgelegter Prüfung noch niemand unbeaufsichtigt durch einen Erwachsenen angeln gehen. Der Umgang will zwecks Vermeidung von unnötigem Streß und Schmerzen der lebenden Tiere schließlich gelernt werden, bevor man die Verantwortung übertragen kann. Denn dort, wo der Mensch in die Natur eingreift, sollte er keinen Schaden anrichten, sondern ihr Nutzen bringen. Wünsche dir dabei mehr Glück. Vielleicht ist es ja eher dein Ding als der Fussball, in den du scheinbar mit falschen Erwartungen hinein gerutscht bist? Versuch es einfach gut zuende zu bringen oder mach einem anderen Trainerkandidaten, der mehr Spaß daran hat, deinen Platz frei!

    Ja, hab ich gelesen! Wenn man Taktik als Plan sieht, ein Spiel erfolgreich zu gestalten, dann ist darin noch nicht der Umfang an Hilfsmitteln enthalten, die selbstverständlich bei einer F-Jugend-Mannschaft noch sehr gering gehalten werden sollten.


    Ich hab mich unmittelbar auf dabei auf die Aussage von @Chris bezogen. Durfte ich doch oder?



    Unser G/F-Jugendtrainer, ein junger, cleverer Kerl, der taktisch sehr gut ausgebildet ist, hat das einfach ignoriert.

    @Chris


    Ich meinte auch nicht die "Zinnsoldaten"-Positionsaufstellung, bei denen einige Spieler die Anzahl der Ballkontakte an 2 Händen abzählen können. Andererseits findest du auch hier genügt Schreiber, die sich darüber beklagen, dass ihre Spieler nur bei eigenem Ballbesitz wissen, was zu tun ist und bei gegnerischem Ballbesitz ständig ausgekontert werden. Ob und inwieweit dabei ein einsamer Mitstürmer an der Großchance beteiligt ist, sei mal dahin gestellt.


    Deshalb hab ich so meine Zweifel, wie ich es einer taktisch guten Mannschaft verkaufen soll, dass sie immer wieder gegen Mannschaften verliert, die einen Spieler nahe ans gegnerische Tor bingen? Denn das ist ja nicht verboten und was erlaubt ist, dafür sollte man auch eine gute Lösung finden! Denn wenn der Gegner schon zur Halbzeit hin merkt, dass sein Plan nicht aufgeht und der Gegner sogar seinen Vorteil daraus zieht, als das er einen effektiveren Spielaufbau betreiben kann, weil so "beim Gegner ein Mann aus dem Spiel genommen" wird, dann würde ich das ingornieren. Aber Fussball ist ja zum Glück ein Spiel, über das es 1000 und mehr Ansichten geben darf.

    Die Eltern sind erwachsene Leute, die als Facharbeiter, Ingenieure und Unternehmer fest im Leben stehen. Woher nehmt ihr die Arroganz, die Leute "ausbilden" zu wollen? Die wissen, was sie wollen und werden euch was husten.

    Erst einmal wünsche ich dir alles Gute und ein dreifaches Petri Heil für deine zukünftige Vorstandsarbeit im Angelverein.


    Ich denke mal, es geht in dieser Thematik nicht um Arroganz gegenüber "gestandenen Erwachsenen", sondern um die Auswirkungen fehlender Erfahrungen für den unteren Jugendfussball?


    Das sehe ich auch nicht als Phänomen eines bestimmten Gebietes, wo es nur so von gestandenen Mannsbildern wimmelt, sondern diese Problematik selbsternannter Fachleute im unteren Jugendfussball macht im gesamten Bundesgebiet den Vereinen große Probleme.


    Welcher Trainer hat sich nicht schon mal über einen 3-mal schlauen Kommentar von Eltern geärgert, denen er am liebsten die Meinung gegeigt hätte, sich jedoch im Sinne der Kinder und des Vereins zurück gehalten hat. Es ist wichtig, Eltern mit ins Boot zu nehmen, aber die Kompetenzen sollten klar genug abgegrenzt werden. Wenn es da Probleme gibt, sollte man sie als unerfahrener Trainer immer gemeinsam mit dem Jugendleiter lösen.


    Überall dort, wo Interessengruppen von Laien aufeinander treffen wird hochemotional diskutiert, weil Fachwissen für eine sachliche Diskussion fehlt. Dem kann sich so manch leidenschaftlicher Trainer nicht immer entziehen. Das wird sich auch so schnell nicht ändern, es sei denn, die Arbeit als Trainer macht so viel Spaß, das die Neugier darüber mehr zu erfahren von Tag zu Tag größer wird.

    Wie habt ihr euren jungen Spielern klar gemacht, dass sie diesen "einen Spieler" nich außer Acht lassen sollen? Vielleicht habt ihr auch passende Übungen?

    Solange dieser gegnerische Spieler nur deshalb Tore schießt, weil er ignoriert wird, werden immer wieder Trainer auf die Idee kommen, auf diese Weise leicht Tore zu erzielen. Analog ist die Situation zu beurteilen, bei der ein Trainer auch dann den kurzen Abschoß von seinem Torwart verlangt, wenn der Gegner die eigenen Abwehrspieler schon zugestellt hat.


    Aber was macht nun der Trainerfuchs? ist er systemverliebt, dann muß er das aus seiner Sicht kurzfristig erfolgreiche Systm seines Gegners ignorieren und sich weiterhin über derlei blöde Gegentore aufregen oder sagt er sich - na gut, die wollen es nicht anders - sollen sie es haben - und denkt sich dazu ein paar einfache taktische Maßnahmen aus.


    Im hier beschriebenen Fall sollte der zentrale Abwehrspieler sich unmittelbar vor dem gegnerischen "einsamen Angreifer" positionieren, sodass sämtliche Versuche, diesen durch lange Bälle anzuspielen, erfolglos bleiben. Der defensive zentrale Abwehrspieler wird seine wahre Freude daran haben, lange vorhersehbare Flanken leicht ablaufen zu können und seine Mitspieler aufgrund des freien Raumes vor ihm gut in Szene setzen zu können. Aus dem vermeintlichen Nachteil ist nun ein großer Vorteil geworden. Je nachdem, wie weit der "einsame Mittelstürmer" vom Tor entfernt ist, kann auch der Keeper den Ball bereits vor einem Annahmeversuch des Gegners sichern. Weil der Torwart im Strafraum seine Hände zur Ballabwehr benutzen kann, ist er hier normalerweise im Vorteil.
    Der einsame Mitelstürmer, der zuvor noch 5 Ballkontakte pro Halbzeit hatte, wird nun noch auf 1 - 2 Ballkontakte im gesamten Spiel kommen und seinem Trainer den Marsch geigen, in noch einmal in so einer Rolle aus dem Spiel zu nehmen.


    Wer ständig Gegentore kassiert, weil sein Torwart keine Anspielpartner finden, der kann 2 taktische Wege beschreiten. Zum einen kann er seinem Keeper den Tipp mitgeben, auch beim "ruhenden Ball" zügig zum (noch) freien Mitspieler zu passen. Denn je länger er wartet, je mehr Zeit gibt er dem Gegner die Paßstationen zuzustellen. Beim Paßversuch landet der Ball gleich beim Gegner, der danach aus nähester Distanz aufs Tor schießen kann. Klüger aber ist es, mit seinem Torwart die Techniken unterschiedlicher Abstoßvarianten zu üben und ihm jeweils zu erläutern, wann er welche Technik sehr gut einsetzen kann. Weil es dum wäre, den kurzen Paß zum Mitspieler zu probieren, wenn der schon unter Gegnerdruck steht, sollte der Keeper den Ball auf einen etwas weiter, aber ohne Gegnerdruck befindlichen Mitspieler passen können. Weil es auch hier um Zielgenauigkeit geht, ist das nicht mit "Pöhlen" oder "Bolzen" zu verwechseln, bei dem es zunächst einmal nur darum geht den Ball soweit wie möglich wegzuschießen, um dann evl. noch die Hoffnung zu haben, den "zweiten Ball" zu gewinnen.


    Nun gibts Trainerstrategen, die meinen, sie müßten ihren Abwehrspielern für solche Situationen eine "Auftaktbewegung" beibringen, bei denen der Gegnespieler zunächst einmal mitläuft, weil er glaubt, der Ball würde dem Abwehrspieler nun in den Lauf gespielt. Dann läuft der Abwehrspieler jedoch zurück und bekommt den Ball zugepaßt. Bei dieser Variante des "gegnerorientierten" Spiel kann es irgendwann passieren, dass man auf einen gegnerischen Taktikfuchs trifft, der seinen Spieler die Aufgabe gegeben hat, auch dem Ball und nicht allein den Gegenspieler seine Aufmerksamkeit zu schenken. So ein Spieler würde nicht mit seinem Gegenspieler mitrennen, sondern lediglich seine Position zum Ball leicht verändern, um den Paßweg zuzustellen. Damit man auch hier eine gute Lösung findet, sollte der weite Abstoß/Abschlag immer eine taktische Option sein.


    Aber!? Wie bring ich dem Torwart das mit den weiten, präzisen Abstoß bei? Na das ist noch ganz einfach! Lass ihn auch auf dem Feld mitspielen. Wenn die Anderen es dort lernen, warum also er nicht? Dort kann er weite Pässe, Flanken auch mit ruhenden Bällen trainieren. Na klar geht es schneller, wenn ein Torwarttrainer mit ihm die Techniken von Abstoß und Abschlag übt. Aber es gibt nicht nur schnelle Wege zum Erfolg. Aber den hat ja nicht Jeder oder besser gesagt gibt es ihn meist nur dort, wo später Leistungsfussball angeboten wird.

    Mal ein kleines Résumé:

    Das hört sich gut an!


    Wenn die Jungs nur in eine Richtung laufen, dann liegt es meistens daran, als das sie wenig bis keinen Sinn darin sehen, auch in die andere Richtung zu laufen. Dafür kann es viele Motive geben. Manchmal wird das Toreschießen viel zu sehr gelobt und das Tore verhindern nahezu als selbstverständlich gesehen. Manchmal ist es aber auch das noch mangelnde taktische Verständnis ihres Trainers, der bislang nur eine für seine Mannschaft ausführbare Taktik bei eigenem Ballbesitz hat. Wenn z.B. nach Balleroberung alle nach vorn rennen, sodass man immer wieder sehr leicht ausgekontert werden kann und der Trainer darauf keine taktische Antwort kennt, dann sehen auch die Spieler schließlich keinen Sinn darin, sich schnell auf die neue Situation einzustellen.


    Doch wie Sir Alex schon meinte, geht das in der Halle viel leichter. Hierbei sollte man das Umschalten bei Ballbesitzwechsel in Übungen und Spielformen trainieren. Wichtig aber ist, dass es den Kindern Spaß macht.


    Übungsbeispiel: "Der dumme Trainer"
    Der dumme Trainer sagt immer etwas anderes als er meint. Wenn der Trainer "links" ruft, dann meint er rechts. Wenn also der Paßgeber seinem Partner "links" zurück, dann soll der Paßnehmer den Ball mit "rechts" mitnehmen, zurückpassen. Und umgekehrt! Wenn der Paßgeber "Kopf" ruft, dann soll der Paßnehmer den Ball mit der "Brust" mitnehmen und zurückpassen. Und umgekehrt. Man hat also schon mal 4 Technikvarianten, bei denen die Handlungsschnelligkeit trainiert wird, weil der Paßnehmer jeweils nur einen Moment Zeit zur richtigen Kombination zwischen Gesagtem/Gemeintem hat.


    Organisation:
    1. Gassenform, Abstand ca. 5 m
    2. TR präsentiert die 4 Zurufe mit einem Spieler
    3. Trainingsgruppe übt die Zurufe
    4. Aufgabenwechsel zwischen Paßgeber und Paßnehmer


    Spielformen zum Umschaltspiel lassen sich mit ein wenig Kreativität ausreichend gestalten. Dabei ist es jeweils wichtig, als dass die Spieler nicht spekulieren, sondern erst beim Eintreten einer bestimmten Situation die gewünschte Handlung auslösen!


    Aber natürlich ist die Handlungsschnelligkeit nur ein Teil des Problems. Denn deine Spieler sollten auch fähig sein, in Zweikämpfen zwecks Balleroberung erfolgreich zu sein. Wenn die Jungs den Gegner lediglich begleiten und keine Idee haben, wie man an den Ball kommt, dann sollte auch dort einige Trainerimpulse Ideen freisetzen können. Wichtig ist jedoch nicht, wie schnell, sondern wie gut sie es lernen! Ein Kollege meinte, wenn er nicht ständig hinein ruft, dann wird das Ergebnis zweistellig! Bei dieser Form von Coaching wird es kaum eine nachhaltige Verbesserung geben. Denn die Kids sind es gewohnt erst nach Trainerkommando zu handeln und warten stets darauf. Hier sollte man zunächst einmal im Training davon abgehen, alles vorzugeben, sondern durch geschickte Fragestellungen seine Spieler dahin zu bringen, dass sie von ganz allein darauf kommen, was man in der Situation X oder Y am besten machen kann! Je mehr selbständiges Handeln seiner Spieler, je mehr Zeit hat der Trainer, sich während des Spiels Gedanken über eine weitere Verfeinerung von bereits gut verstandenen Grundstrukturen des Fussballspiels zu machen.

    Es gibt viele Trainer, unterer Mannschaften oder kleinerer Vereine, die sich im Erfolg des einen sonnen und dessen Bedürfnisse (bzw. die der Kinder) eben nicht in den Mittelpunkt stellen.
    Das scheint auch bei dir der Fall zu sein!


    Die guten Spieler haben keinen Bock in einer schlechten Mannschaft zu spielen und ich habe keinen Bock, eine perspektivlose Mannschaft zu trainieren. So einfach ist das.


    Na, das deckt sich ja dann mit der Aussage von Sir Alex oder?


    Was ich nicht verstehe ist allerdings, warum du mit deinen klaren Vorstellungen über das Niveau deiner Spieler dich als Trainer einer E 3 (statt E 1) zur Verfügung gestellt hast?


    Vielleicht solltest du dir einen Verein suchen, wo dein Wunsch nach ausschließlich talentierten Spielern erfüllt wird? :D

    Na, dann hat sich der zweite Anlauf dann doch noch gelohnt!


    Jetzt können wir also zu den Details kommen.


    1. Ball ins Tor schießen, obwohl der Trainer die Übung/Spielform unterbrochen, bzw. beendet hat
    Die Einen mögen es als Unsittte, die Anderen als Ergebnis von Frust bezeichnen. Meine Erfahrung ist die, dass schon sehr früh ein Team nicht altersgerecht gecoacht wird. D.h. man kann sich entweder in der Sprache der Kinder verständlich ausdrücken oder hält lange Vorträge, wo man nur 1- 2 einfache, klare Sätze benötigt. In späteren Jahren braucht es dann nur noch einen geringeren Reiz (z.B. Unterbrechen, Beenden). Den Jugendlichen wird dies nur dann bewußt, wenn man sie bewußt darauf anspricht.


    2. Inhalte und Motivation
    Das Wort Kondition hat bei vielen Jugendlichen einen schlechten Ruf, weil sie es meist mit "Rundenlaufen" verbinden. Kondition ist eine wichtige Voraussetzung für Technik und Taktik. Denn was nützt die beste Technik und taktische Fähigkeiten, wenn man schon nach 10 Minuten zu müde ist und der Gegner immer schneller am Ball?
    Weil im modernen Fussball jedoch kein Dauerlauf, sondern hauptsächlich Sprint (80 % beim Dribbling und 100 % im Laufduell) gefordert werden, sollte man sich um spielnahes Konditionstraining bemühen. Stabilisationsübungen sind ebenfalls sehr wichtig. Man kann das Verletzungsrisiko reduzieren bzw. die Schwere der Verletzung mindern. Hierfür findet man u.a. in DFB-Training-online ausreichend Übungen und Spielformen. Auch "Coever" bietet sehr gute Möglichkeiten. Bekommen die Spieler ganz nebenbei die gewünschte Kondition, sodass die Motivation sich anzustrengen größer ist, als wenn man versucht mit monotonem Lauftraining die notwendige Kontition anzutrainieren.


    Ob es eine Option ist, jemanden mit der Option zur B 1 mit Übungen für zuhause zu motieren, dann nur individuell vor Ort entschieden werden. Wie bereits erwähnt kann der Teamgedanke dabei leicht verloren gehen, weil jeder Spieler das Angebot für zuhause anders interpretieren kann. Ich würde es eher als ein Thema für ein Gespräch in der Vorbereitung für eine Saison sehen. Hier kann jeder seine Ziele äußern und man kann über individuelle Fördermöglichkeiten diskutieren. Es kommt danach auch nichts unvorbereitet auf sie zu, sondern sie wissen es besser einzuordnen.


    Gerade junge Menschen neugierig. Man sollte jedoch die Neugier nicht enttäuschen. (Der Kinoflim "die Welle" zeigt auf, wie schnell man durch Gruppenzwang die reale Welt verlassen kann.) Bei deiner pädagogischen Ausbildung brauche ich darüber wohl keine weiteren Worte verlieren. Wir tragen hier eine große Verantwortung für unsere Jugend. Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, dass die Verlockung zum Erfolg durchaus auch für den Trainer groß sein kann, aber man die Kirche im Dorf lassen sollte und besser noch ein zweites Mal nachfragt, wenn jemand eine Bitte äußert, die für diese Leistungsliga sehr ungewöhntlich ist.


    Ich verstehe ja auch den Elan, wenn man sich an eine neue Herausforderung in einer Sportart wagt. Aber man muß ja nicht gleich ist erstmögliche Fettnäpfchen treten, in denen man den Jungs ein Angebot macht, was sie nicht wirklich ablehnen können? Zu viele Baustellen am Anfang trüben den Blick aufs Wesentliche. Lass dir die Zeit, die du brauchst, um dir anhand eigener Beobachtungen und Erfahrungen ein besseres Bild über das, was am wichtigsten ist.

    Die meisten Eltern ticken hier relativ einfach: Das Kind muss Spaß beim Fußball haben und wenn die Mannschaft ständig verliert, ist der Spaß schnell weg. Ich habe das Thema gestern Abend erst mit den Eltern diskutiert. Die meisten würden einen Verein bevorzugen, in dem ihr Kind leistungsbedingt nur 20 Minuten pro Spiel eingesetzt wird, gegenüber einem Verein, wo das Kind durchspielt aber keine Erfolgserlebnisse hat.

    Wie ich bereits sagte, würden diese Kinder 0 Minuten (statt 20 Minuten) spielen, weil mit ihnen Spiele verloren werden. Niederlagen führen jedoch dazu, dass Eltern mit ihren Kindern in Vereine wechseln, wo fast nur gewonnen wird. Spielen sie dort, wird das Team auseinanderfliegen, weil nicht mehr genug gewonnnen wird. Diese Kette ließe sich mühelos weiterspinnen und man erkennt, das diese Logik nicht zu dem gewünschten Ziel dieser Eltern führen kann, weil sie selbst die Verursacher an diesem Dilemma sind!


    Würden die Eltern die Entwicklung in Phasen begleiten, dann wäre die Kinder mal in einer Mannschaft, die mehr gewinnt und mal in einer Mannschaft, die mehr verliert. Weder mit dem einen noch mit dem anderen haben die Kinder solange keine Probleme, als dass ihnen ihre Eltern erzählen, dass nur dann Fussball Spaß zu machen hat, wenn man auch gewinnt! Aber dann geht es nicht mehr um den Spaß der Kinder, sondern nur noch um den Spaß der Eltern.


    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es ganze Regionen in diesem Land gibt, wo Eltern so bescheuert sein sollen?


    Wenn dem aber bei euch der Fall ist, dann fand ich die Idee des Aufräumens (statt 3 Teams mit unterschiedlichen Interessen 2 Teams mit gleichen Interessen) zu machen, gar nicht mal so verkehrt. Ihr seid eine Sorge los und eure Konkurrenten bekommen eine Sorge dazu, damit durch die neuen Unruhestifter keine Mannschaften auseinander fliegen.

    Er ist schon sehr stark. Sein Vater trainiert die C-Jugend und die Jungs sind gut. Trotzdem hält er dort im Training mit.

    Ich versuche es mir vorzustellen? Aber es gelingt mir nicht! Bei einer C-Jugend, die gut spielt, soll ein E3 - Spieler mithalten? Normalerweise liegen bereits Welten dazwischen, wenn nur 1 Jahr Altersunterschied vorhanden ist.


    Wenn dann noch 3 weitere Eltern den Verein wechseln wollen, weil ihre E-Jugend-Kinder dort gewinnen, warum glauben sie denn, dass ihre Kinder dort spielen werden? Wo sie doch jetzt so schlecht sind, dass sie immer nur verlieren?


    Es ist schwierig für Dritte, deine subjektive Wahrnehmung der Realität nachzuvollziehen? Denn es würde bedeuten, dass bei euch nach der Fairplayliga in der F-Jugend in der E-Jugend die Hölle los ist? Warum ist es nicht gelungen, durch die Erfahrungen in der FPL "den Druck vom Kessel" zu nehmen, sondern in umgekehrter Richtung sogar noch mehr Leistungsdruck in eine Altersklasse in die Vereinsmannschaften aufzubauen?


    In deinem speziellen Fall würde ich rasch das Gespräch mit dem Jugendleiter suchen. Denn ohne seine Unterstützung wird es schwierig sein mit der "Völkerwanderung" in deiner Mannschaft zu vernünftigen Lösungen zu gelangen. Man sieht sich ja meist 2 mal im Leben, da lohnt eine einvernehmliche Lösung.

    Natürlich ist das blöd, wenn es so kurz vor Saisonstart passiert.


    Eigentlich sollte eine Zuordnung nach Leistung nur dort erfolgren, wo auch Leistungsfussball gespielt wird und entsprechende fachlich qualifizierte Trainer vorhanden sind. Aber das interessiert einige Eltern herzlich wenig und sie führen sich wie Spielerberater auf. Die Abwerberei in frühen Jahren heizt diese negativen Nebengeräusche in den Vereinen noch mehr an.


    Wenn du es jedoch im Sinne der Mannschaft siehst, denn kann jemand, der allein die Spiele gewinnt, einen "langen Leistungsschatten" für die Anderen ziehen, die sich dann nicht so gut entwickeln. In einem anderen Thread beschreibt ein Trainerkollege, wie er mit dem "Debakel" umgegangen ist. Schaut es dir an.


    Mag sein, dass du es vorher etwas einfacher hattest, als dein Goalgetter noch dabei war. Wenn du diese Herausforderung für dich annimmst, wirst auch du sehr viel mehr an Erfahrungen gewinnen und dich unabhängiger von den Staralüren von Spielern und Eltern machen. Denn wenn der Star die Mannschaft ist, dann wird mehr Fussball gespielt, dass das man immer nur einen Spieler sucht, der es richten soll.


    Also nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern versuchen das Beste daraus zu machen.

    Du bewertest also die Eigenmotivation der B2 niedriger als die der B1?

    Tja, wie soll ich dir das anders erklären als ich es bereits versucht habe?


    Das Verständnisproblem ist ja, dass du selbst noch keine B 1 und erst sein kurzem eine B 2 trainierst, weshalb ein persönlicher Erfahrungsschatz fehlt.


    Man kann den Grad der Eigenmotivation groß in 3 Kategorien gliedern:


    1. Geringe Eigenmotivation in B 1 und B 2, wenn B2 in unterster Liga kickt und B 1 in der zweituntersten Liga
    2. Hohe Eigenmotivatin in B 1 und B 2, wenn beide Teams in den höchsten Ligen kicken
    3. Hohe und niedrige Eigenmotivation, wenn zwischen B 1 und B 2 mehrere Ligen sind


    Weil der 3. Fall am häufigsten ist, bezogen sich die Antworten der Kollegen und auch meine auf diese Situation. Wenn das bei dir jedoch der Fall 1 oder 2. ist, dann solltest du es sagen.


    Sicherlich kann ein rhetorisch gut geschulter Trainer den Grad der Eigenmotivation kurzfristig pushen. Doch irgendwann ist der Punkt gekommen, wo die Jugendlichen die Fremdsteuerung erkennen und eine Veränderung eintritt.


    Deshalb erfolgte mehrfach die Empfehlung, sehr vorsichtig Trainingsübungen für Zuhause umzugehen. Ansonsten reichen die alters- und leistungsgerechten Übungen und Spielformen während des Trainings.


    Helfen kann es auch, seiner Mannschaft bei Verantwortungsübernahme die Frage nicht ihren persönlichen sportlichen Zielen zu stellen. Hierbei kann es wichtige Hinweise für spätere Entscheidungen geben.


    Weil aber jede Mannschaft ein wenig anders ist, kann man sich lediglich allgemeine Ratschläge einholen und sollte versuchen seinen Weg zu finden.

    Ich bin jetzt bereit, dieses Debakel hinter mir (uns) zu lassen. Ich hoffe dass es jetzt weiter bergauf geht und sich mein (jetziger) Eindruck verstärkt, dass es sich um eine "Eintagsfliege" gehandelt hat, die eine Verkettung vieler "Umstände" war.

    Sehr wichtige Erkenntnisse, aus denen man für die Zukunft viel mitnehmen kann. Gerade weil viele Trainer als "Autodidakten" unterwegs sind, gilt es die Schlüsselspiele richtig zu analysieren, damit man gestärkt daraus hervorgehen kann.


    Denn fast jeder Trainer hat irgendwann ein "Debakel" zu verarbeiten, sodass es um den Abgleich zwischen dem Ergebnis eines Spiels und einer zeitraumbezogenen Entwicklung geht. Eine Reihe von Trainer wirft jedoch bereits nach so einem Ergebnis die Flinte ins Korn, weil er entweder an der Mannschaft oder an sich zweifelt. Auch fehlt die Erfahrung, die Stärken des Gegners in einer vernünftigen Relation zur eigenen Mannschaft zu sehen.


    Aber selbst der, der einmal ein Debakel miterlebt hat, kann ein zweites mal getroffen werden. Doch dann kann er es sehr viel besser einordnen. Es ist gar nicht schlimm, einmal auf die Nase zu fallen! Schlimm ist es nur dann, wenn man nicht gleich wieder aufsteht und wieder positiv und voller Hoffnung in die Zukunft blickt. Denn je länger man sich grämt, je weiter entwickelt sich ein Bild, was fernab jeglicher Realität steht.


    Dein Team hat von den Besseren lernen können und wird sich nunmehr von Spiel zu Spiel steigern. Genau dieses Abenteuer ist es, was den Trainerjob so fanzinierend machen kann! Selbst, wenn der Weg als das Ziel beschrieben wird, möchte man hin und wieder das Gefühl haben, angekommen zu sein.

    Aber gut, das Kind ist in den Brunnen gefallen, ich bin mal gespannt was da noch kommt

    Das wird es!


    Meist ist Besonnenheit gefragt, statt unverzüglich reagieren zu wollen. Denn meist wird es am nächsten Tag nicht mehr so heiß gegessen. Auch Eltern reagieren über, weil ihnen gerade ne Laus über die Leber gelaufen ist. Deshalb kann es sein, dass der Mutter die Situation selbst schon peinlich genug ist? Wenn du derartige Situationen ein paar mal miterlebt hast, dann wird es dich nicht mehr aus den Socken haun, sondern du wirst wissen, wann du was du kommentierst und es besser ist auf eine passendere Gelegenheit zu warten.


    Als Pal Dardai gefragt wurde, welches der größte Unterschied als Senioren-Profitrainer der Hertha und der Trainer der U 15-Mannschaft ist, antwortete er: "man wird nicht mehr um Mitternacht von Eltern angerufen, warum ihr Kind nicht oder nur kurz gespielt hat"!


    Wenn selbst anerkannte Ex-Profis mit solchen Fragen manchmal genervt werden, dann gehört dieses Elternverhalten zu den negativen Randerscheinungen im Juniorenbereich. (Später sind es dann die Spielerberater, die nerven können.)

    @AndyLee


    Also gut! Verstehe das bitte als letzten Versuch meinerseits!


    In meinem Posting 11 habe ich einige Möglichkeiten aufgezeigt, in denen man Jugendliche dazu animieren kann, etwas zuhause zu machen, wenn sie denn große Lust dazu verspüren. Ansonsten sollte ihnen das Training ausreichende Möglichkeiten geben, sich weiter entwickeln zu können.


    Übrigens kann sich hier im Forum jeder das für sich heraus suchen, was er für sich gebrauchen kann. Niemand wird dazu gezwungen! Ich weiß nicht, ob es schlau ist Trainer, die über lange Erfahrungen verfügen zu attackieren, obwohl man doch gern von ihren Erfahrungen profitieren möchte. Aber diese Frage muß jeder für sich selbst beantworten. Die eigentliche Stärke kann also auch in der eigenen Schwäche liegen, wenn du verstehst, was ich meine?

    Dort, wo nicht immer alle mitmachen dürfen, ist es schwierig stets eine für alle nachzuempfindende Lösung zu finden.


    Das Kind wird den Zusammenhang zwischen Trainingsteilnahme und Spiel wohl noch nicht hinlänglich verstehen. Ist es dabei ja auch 100 % -ig abhängig von seiner Mutter, die für die Termine und den Fahrdienst zuständig ist. Kollisionen mit anderen Terminen können ebenso ein Grund. Auch sind Kinder in diesem Alter etwas häufiger krank. Es ist also schwierig bis ausgeschlossen als Trainer nach Ursache eines Fernbleibens zu entscheiden.


    Gerechtigkeit ist also nur scheinbar gegeben. Denn im Laufe der Jahre wird man hier und dort erkennen, dass sich so manch eine Entschuldigung für ein Fernbleiben als faule Ausrede herausstellt, so dass man dazu übergeht, sich primär um die zu kümmern, die da sind.


    Ferner gibt es als Dorftrainer ständig Situationen, die individuelle Lösungen verlangen. Mal hat man zu wenig, mal zu viele Spieler. Mal hat man Eltern, die voll hinter ihrem Trainer stehen und mal hat man welche, die wenig von ihrem Trainer halten.


    Als Trainer sollte man nicht nur gut improvisieren können, sondern sich breite Schultern gegen ungerechtfertigte Kritik anschaffen. Auch, wenn man sich erst mal drüber ärgern mag, ist es in meinen Augen reine Zeitverschwendung, das Verhalten solcher Eltern korrigieren zu wollen. Sie allein tragen die Verantwortung, die du ihnen nicht abnehmen kannst und deshalb dein Handeln gar nicht weiter erklären mußt, wenn es doch die Mehrheit der Eltern verstanden hat.

    Prima! Dann steht ja nun nichts mehr im Wege, nach den harmloseren Gründen einer Überanstrengung zu suchen! Helfen könnte es, wenn er sich die Details notiert, wann es passiert und wann es gut geht. Vielleicht bekommt ihr so den Zusammenhang heraus.


    Ansonsten viel Erfolg für deinen "Großen"!

    Vielleicht wollen sie auf diesem Wege in die B1 schaffen und sehen es als eine individuelle Förderung?

    Dieser Zug ist ja auch nicht abgefahren. Du wirst mir sicher nicht widersprechen, wenn ich die allgemeine Eigenmotivation in höher spielenden Teams etwas höher einschätze.