Beiträge von Mariahilf

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    Ich habe heute zum ersten mal was von "Stützpunkttraining" oder so ähnlich gehört, und das der Trainer nächste Saison also 2011/2012, glaube er meinte drei Spieler des Jahrgangs 2001 (dieses Jahr wohl Jahrgang 2000) dorthin schicken oder melden kann.


    So weit so gut, fehlt nur noch der Hinweis, dass jedes Jahr am 3. Juliwochenende gesichtet wird. Und zwar die Kinder des dann älteren E-Jugend-Jahrgangs, der kurz darauf in die D-Jugend aufrückt.
    Dieses jahr waren die 99er dran. 2011 sind die 2000er dran. Und erst 2012 die 2001er.

    Toto
    Habe die B-Lizenz selbst gemacht und alles erlebt. Sonst würde ich auch sicher nicht quasi blind solche Behauptungen aufstellen.
    Hatte aber auch schon vorher von mehreren die "Warnung" bekommen, wie es abläuft.


    Hans
    Mitglied sein reicht nicht. Sonst hätte ich auch den FCR 01 Duisburg angegeben. Die wollen von DIr wissen (und überprüfen Deine Angaben in ihren Datenbanken), wo Du von wannbis wann gespielt hast, sowie wen Du wo von wann bis wann trainiert hast.

    Lizenz/s...
    Ich wollte Dir damit nicht zu nahe treten Hans, aber das sind halt alles so Dinge, die einen ersten EIndruck hinterlassen - und wenn Du nicht sofort abgestempelt werden willst...


    Wacker Burghausen ist schon mal gut - Der B-Jugend-Bundesligatrainer muss ja mindestens A-Lizenz gehabt haben. Da hast Du sicherlich was dazugelernt.
    Wenn Du dahin noch gute Kontakte haben solltest, empfehle ich Dir: Bewirb Dich dort um den Posten des Co-Trainers, beispielsweise der D-Jugend. Dann versuche, die Lizenz in Haching zu machen - Deine Chancen steigen enorm.


    Wo kommst Du denn her? Demnach ja halbwegs aus unserem Eck...

    Lieber Hans,


    bei der B-LizenZ (Bitte bewirb Dich um eine LizenZ, nicht um eine LizenS!) bist Du drei Wochen am Stück in einer Sportschule eines Fußballverbandes und lernst dort mehr oder weniger viel - je nachdem wie groß Dein Vorwissen schon ist. (Bei uns im Lehrgang waren sich alle einig, NICHTS neues gelernt zu haben, außer dem Torwarttraining.)


    In der ersten Woche gibt's erstaunlich viel Wiederholung aus dem C-Lizenzbereich bzw. Breitensport-Übungsleiter. Ende der ersten Woche und in der zweiten Woche darfst Du zum einen in Gruppen Trainingseinheiten ausarbeiten, die dann mit den Teilnehmern durchgeführt werden und zum anderen eine eigene Trainingseinheit, die Du mit Nachwuchskickern durchführst (das ist alles nur Probe). Am Freitag der 2. Woche lost Du Dein Thema, dass Du in der kommenden Prüfungswoche (Klausur, mündliche Prüfung, Vortrag, Eigenkönnen, Lehrprobe) mit sehr guten Nachwuchskickern vorexerzieren darfst.


    Taktikschulung? Null! Da gab's bei der C mehr. Dafür zum hundersten Mal Unterschiede in den Jugendaltersklassen. Sehr sinnlos waren auch 2h Psychologie (Themen: Wahrnehmung und Motivation) - jetzt sind wir alle super Psychologen - sowie 2h Physiotherapie, in denen ein paar Foltermethoden gezeigt wurden und die uns jetzt befähigen, verletzte Spieler sofort wieder fit zu bekommen


    Also, wenn Du wirklich was lernen willst: Mach ein Praktikum bei einem Profiverein. Da hast Du 50x so viel davon.


    Das wichtigste Kriterium für die (zur A-Lizenz erforderlichen) 9 Punkte ist die Herkunft:
    Bist Du ein Ex-Profi? Oder wenigstens in dem Landesverband, in dem Du die Lizenz machst eine feste Größe? Dann bekommst Du eine gute Note, wenn Du nicht totalen Sch... baust. Oder bist Du vielleicht im Nachwuchsbereich eines Bundesligisten als Co-Trainer tätig? Gratuliere: Geschafft!
    Wenn Du Anfang / MItte Zwanzig bist, Sportstudent, bescheiden auftrittst (Schlaubeger haben sie sofort auf dem Kiker!) und fußballersich halbwegs begabt, hast Du auch noch eine Chance.
    Aber bist Du schon jenseits Deiner aktiven Zeit und trainierst irgendwo bei einem 6./7./8.-Ligist eine Jugendmannschaft, dann kannst Du Dir die 9 Punkte abschminken. Dann wirst Du aussortiert. Ebenso, wenn Du die Klappe zu weit aufreißt und WIderworte gibst.


    Sorry, aber mit objektiver Beurteilung hat das Ganze nicht viel zu tun.
    Oh Mein Gott, wenn das wer vom DFB liest, bekomme ich nieeeeemals die A-Lizenz. :D
    Puh, Glück gehabt, dass ich sie nie wollte...

    Bei der B-LizenZ gelten quasi die gleichen Regeln wie bei der A-Lizenz.
    Du musst ein Jahr mit der C-Lizenz trainiert haben und bei deren Prüfung mind. 9 Punkte (Note 2,7) geschafft haben.
    Irgendwann im August werden auf den Seiten des DFB die Termine für's Folgejahr bekannt gegeben.
    Diese sind sehr begehrt und daher solltest Du täglich nachschauen, um nicht überall nur noch "ausgebucht" zu lesen.

    Dann mach Dir doch heute noch kein Sorgen darüber!
    Besteh' erst mal die B-Lizenz mit 9 Punkten.


    MIt dem Termin ist sicher der Test für diejenigen gemeint, die nicht 9 Punkte geschafft haben.

    Nun, TW-Trainer zeigt Schattenseiten des Profisports auf, ich hielt dem die Sonnenseiten entgegen.
    Wie er schon sagte: Zwei Seiten einer Medaille.


    Ich habe aber keine Befürchtung, dass die Mädls bald ihr Leben als wertlos ansehen, weil sie nicht Profi geworden sind. ;)


    Und eines noch: Was entscheidet denn heute darüber, welche Mädchen in Auswahlmannschaften kommen und welche nicht?
    Vitamin B und persönliche (Vereins-)Symphatien.

    Warum so negativ?
    Liegen in den "Geldschatullen" der Profivereine denn nicht jede Menge Chancen für den Frauenfussball?


    Fußballlehrer, Co-Trainer mit A-Lizenz, Torwarttrainer, Physios, Medizinische Betreuung, Lizenztrainer auch im Jugendbereich auf der personellen Seite.


    Bessere Trainingsbedingungen durch Plätze, Material, Kabinen, die nicht mehr auf dem Niveau eines A-Klassisten sind, auf der materiellen Seite.
    Kennt jemand die Anlage des Champions-League Siegers 2009?! Dann vergleicht sie mal mit dem modernen Millionen teuren Zentrum der Hoffenheimer Damen!
    Weniger Insolvenzen gäbe es dann sowieso.


    Scouts haben auch was Positives. Talentsichtung und Förderung durch den Verband findet z.B. bei uns in Niederbayern nicht statt! Es fehlt an Personal und an Geld.
    Was spricht dagegen, dass Talente entdeckt und gefördert werden? Dass evtl eines Tages mal jemand nen Hunni für die Vermittlung bekommt? Besser als wenn die Mädls wie jetzt versauern!
    Die "kleinen Vereine" werden trotzdem weiter gute Arbeit leisten, aber ihre Möglichkeiten, Talente zu fördern sind nun mal finanziell begrenzt.


    Und ach ja: Wieso kicken den Bundesligaspielerinnen für's Spritgeld? Haben die nicht ein Anrecht auf Bezahlung?


    Den "Spaß und die Geselligkeit der großen Familie" wird es für die, die DAS als Ziel haben immer noch geben. Dann halt in der 3. oder 4. Liga. Die, die davon träumen professionell Fußball zu spielen, haben dann aber endlich die Möglichkeit dazu!


    Fazit: Ja, durch das Öffnen der Geldschatulle wird ein besserer Fussball gespielt. Aber nicht "plötzlich" sondern in ein paar Jahren, wenn sich die besseren Rahmenbedingungen schon in der Jugend dann bezahlt machen. Schon heute ist der Bundesligafußball besser geworden, durch besser ausgebildete Jugendspielerinnen, heute 16 -20 Jahre, die die Generation davor verdrängt haben.

    Wenn man keine Lösung mehr für ein Problem finden kann, muss man den Blickwinkel ändern und neue Denkansätze ausprobieren. Hier heißt das: Verabschiede Dich vom typischen Aufbau einer Trainingseinheit mit Aufwärmen-Übungen-Spielen, den Du selbst Jahre lang miterlebt hast...



    Teil Deine Mannschaft bei jedem Training in mehrere kleine Gruppen. Das schont Dein Nervenkostüm immens und erhöht die Trainingseffektivität.
    Hast Du z.B. 12 Mädchen im Training mach drei Vierergruppen A, B und C.


    A spielt gegen B 4gegen4. Völlig alleine und selbständig.
    In den kleinen Teams haben sie viele Ballkontakt und viele Spielsituationen, in denen sie gefordert sind. Dadurch sinkt die Gefahr, dass sie sich ausklinken. Wenn sie in der Zeit lieber ratschen und kaum spielen - selber Schuld! Denn ein Abschlussspiel gibt es nicht mehr.


    Mit Gruppe C machst Du in der Zeit Übungen.
    In der kleinen Gruppen wird wesentlich weniger geratscht und ist die Konzentrationsfähigkeit viel höher. Du kannst also mit Gruppe C 15 Minuten konzentriert arbeiten.
    Auch erhöht sich die Anzahl der Wiederholungen enorm und die Wartezeiten verkürzen sich.


    Nach 15 Minuten geht C ins 4gegen4 mit A und Gruppe B macht Dir die Übungen. usw


    So schaffst Du zwar vielleicht nur zwei Übungen - im Idealfall natürlich zum selben Trainingsschwerpunkt, dafür werden diese aber auch anständig durchgeführt!
    Und genügend Zeit zum Spielen brauchen sowieso alle Kids. Und Mädls halt auch Freiräume zum Ratschen, ohne dass sie einen auf den Deckel kriegen.


    Als Spielregel muss halt klar sein: In den 15 Minuten der Übung wird nicht geratscht, sondern sich konzentriert. Zeit zum Ratschen ist beim freien Spiel.
    Weitere Regeln kannst Du Dir für Dein Team angepasst überlegen (zB Handyverbot). Erarbeite die Regeln für das Training mit dem Team zusammen! (Nachdem Du ihnen die neue Trainingsform in ener Trainingswoche gezeigt hast, dann können sie besser mitreden.)


    Falls Du noch ne(n) Co hast, kann er/sie auch das Spiel beobachten und simultane Tips geben - hier aber beachten, dass das Spiel frei bleiben soll, solange bis das Training richtig funktioniert, erst dann kann man auch beim Spiel mal Schwerpunkte legen - aber immer nur für 5 der 15 Minuten.



    Das ist nicht DIE Idealform für jedes Traninig, aber ein Lösungsansatz für Probleme wie beschrieben und auch für ein gewisses Alter. ;)

    Nach einem halben Jahr schiebe ich das mal nachoben, in der Hoffnung, dass sich mittlerweile wer hier rumtummelt, der weiterhelfen kann...
    Mittlerweile steht relativ fest, dass es 2013 wird.
    habe gehört, in Österreich gebe es Austauschprogramme. Weiß da wer was von?

    Die fehlende Kraft ist auch (nicht nur) fehlende Technik. Meistens hapert es an allen Ecken und Enden des korrekten Bewegungsablaufs beim Schuss.
    Bist Du sicher, dass der im Detail stimmt? Nimm Dir Zeit, bei jeder genau darauf zu achten. Wenn er letztenendes stimmt, dann ist das wichtigste gegeben.
    Dann ist der Rest eine Frage der Geduld. Treiben sie viel Sport, baut sich die Muskulatur auf. Stimmt die Technik, werden die Schüsse irgendwann auch fester.
    Sie sind doch noch so jung.

    In manchen Verbänden wird das so gehandhabt, dass D-Mädchen bei den E-Jungs spielen dürfen, die C bei den D und die B bei den C. (In Bayern leider nicht...)
    Je nach Leistungsstand der Mädchenmannschaft kann das auch sinnvoll sein.
    Ich glaube die Verbände müssen einfach genauso wie wir alle noch Erfahrungen sammeln, weil der Boom der Mädchenmannschaften doch noch relativ frisch ist.

    Karl
    Jungs dürfen bei uns nicht rein. Das wollen die Mädls so!
    Selbst wenn mal ein kleiner Bruder zum Training mitkommt, darf der nicht. Das sollte man akzeptieren.


    Zum Thema Mädchenligen...
    Ich denke, man muss genauso wie beim einzelnen Kind so auch bei der Mannschaft als ganzes schauen, was jeweils das aktuell Beste für sie wäre, um sie zu fördern und zu fordern. Meine 98/99er wären dieses Jahr in der D-Jungsrunde noch untergegangen. Nächstes Jahr werden wir sicher oft punkten! (und das Ziel heißt Hallen-Landkreismeister. :D ) Sie sind einfach körperlich, technisch und taktisch gereifter. Wo wir sie in der Saison 2011/12 spielen lassen entscheiden wir in 15 Monaten anhand des aktuellen Entwicklungsstandes.


    D.h.: Schau Dir das Niveau Deines Teams genau an. Vgl. es (ruhig über Testspiele) mit den Ligen, die in Frage kommen. Wäge ab und entscheide weise. ;)

    Häufig entwickeln sich die Mädchen aber in einer Jungenmannschaft deshalb besser, weil sie zumindest in den ersten Mannschaften von lizensierten Trainern etwas besser ausgebildet werden. (...) Andererseits wäre es für den weiblichen Leistungsnachwuchs gut, wenn es mehr qualifizierte Nachwuchstrainer gäbe.

    Hier sprichst Du einen wichtigen Punkt an, der von fast allen übersehen wird. Gerade in den jungen Jahren ist es wichtig, wirkliche Trainer zu haben, die die technischen Grundlagen vermitteln und schulen. Was nutzt es, wenn das Mädchen bei den Jungs spielt, wenn das Training nach dem Muster abläuft: "3 Runden um den Platz, Torschuss, Spielen".


    Und: "Jungs" ist auch nicht automatisch gleich "gut".
    Im Winter wollte eine sehr sehr talentierte E-Jugendliche zu unseren Mädls wechseln. Passantrag war unterschrieben und alles. Ihr Verein wollte sie aber nicht gehen lassen, der JL ist mehrfach zu den Eltern und hat die belabert, dass es doch viel besser sei, sie spiele bei den Jungs...
    Dumm nur, dass sie in ihrem Team das einzige Kind ist, das Fußball spielen kann. Die Mannschaft hat 0 Punkte geholt in der Herbstrunde. Und wir... s.o. ...
    Wo wäre sie wohl besser aufgehoben?


    Man muss also von Fall zu Fall schauen: Wie ist das Niveau der Mannschaft und des Trainings. Das macht viel aus und deshalb kann man nicht generalisieren.

    Heute war das Finale der Landkreismeisterschaften für E2-Teams.
    Wir hatten leider ein Kranke, die sportlich abging, spielten uns aber dennoch souverän ins Finale - gegen unsere eigenen Jungs.


    Nach dem 6:0 aus der Stadtmeisterschaft waren diese auf Mauern aus. 14min Spiel auf ein Tor - aber der Ball wollte nicht rein.
    Im 7m-Schießen gewannen die Jungs. :(


    Dennoch waren alle Trainer, die Turnierleitung und die Kreisjugendleiter einer Meinung. Wir waren das mit Abstand beste Team.


    Soviel zum sportlichen Beweis, dass frühzeitig eigene Mädchenmannschaften erfolgreich sein können. BEWEIS ERBRACHT!

    Auch wenn ich mir irgendwie nur noch selbst antworte, hier mal ein Update:


    Auch auf Stadtebene haben wir uns gegen die örtlichen E2-Jungs durchgesetzt und sind somit ins Endturnier der E1-Mannschaften gekommen.
    Besonders schön war das 6:0 über unsere eigenen E2-Jungs. Sensationell!