Alles anzeigen@ violet
mit 11jahren mehrfach in der woche einen 13stundentag zu haben, das finde ich sehr bedauerlich und ganz schön daneben, sowas ist doch nicht kindgerecht
kann mir vorstellen, das dein junge da ganz schön platt ist.
die leute, die die rahmenbedingungen so planen und herbeiführen laufen in ihrer freizeit sonst sicher mit einem "fairtrade-sticker gegen kinderarbeit" rum
kann man ja eltern, die sagen, "ich schicke mein kind nach der schule nirgends mehr hin" fast verstehen.
gruß
Klar ist er platt, aber solange er es selbst will -und das ist das Entscheidende- (ist ja seine Freizeit), unterstützen wir ihn bei seinem Hobby. Leider (in sonstiger Beziehung zum Glück :-)) wohnen wir auf dem Dorf, durch die erheblichen Fahrtzeiten zur Schule und Training kommen die langen Tage zustande. Gefallen tut mir das ganz und garnicht, aber es gibt keine Alternative. Höchstens die, dass er aufhört mit Fußball. Aber dafür ist er zu besessen danach und vielleicht klappt es ja auch mit dem Sportgymnasium, das würde die Logistiksituation dann verbessern.
Ansonsten bin ich voll und ganz deiner Meinung, dass es auf bessere und motiviertere Pädagogen ankommt und nicht auf zusätzliche "Familienhelfer". Nur dazu fehlt der ernsthafte politische Wille das umzusetzen. Irgendwelche heilsbringenden Alibi-Programme auflegen geht leichter, als sich ernsthaft mit allen Problemen rund um die Schule auseinanderzusetzen. Da könnte man noch lang und breit drüber diskutieren.
