Erst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Werde euren Rat beherzigen und mich mal nach einem neuen "unverbrauchten" Co-Trainer umsehen. Vielleich am besten in unserer B- oder A-Jugend.
Uwe: Ich würde ja auch am liebsten mit zwei Mannschaften auf Kleinfeld spielen. Die Möglichkeit einer D7 gibt es bei uns schon auch. Bloß spielen nur Vereine D7, die nicht mehr Spieler zusammen kriegen, bzw. für ein D11-Team zu viele und für zwei D11-Teams zu wenige Spieler haben.
Und der Einwand von JungTrainer ist leider genau richtig. Erst mal hätte ich in unserer Jugendleitung riesige Schwierigkeiten D7-Mannschaften durchzuboxen, und selbst wenn das gelingt, würden einige Spieler zu einem Nachbarverein wechseln, weil auch so gut wie alle Eltern der Meinung sind, dass man in der D-Jugend nicht mehr auf Kleinfeld spielen sollte...
Beiträge von Markus
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Hallo zusammen,
da ich im Sommer mit meinem Team in die D-Jugend auf's Großfeld wechsel und dort dann statt meiner bisherigen 11 Spieler plötzlich 18, 19 oder sogar 20 Spieler haben werde, stell ich mir momentan die Frage, ob es dann besser wäre sich einen zweiten Trainer mit ins Boot zu holen. Momentan mach ich den Job alleine und bin damit auch sehr zufrieden.
Da ich versuche, mein Training so modern wie nur irgendwie möglich zu gestalten, stehe ich mit meinen Meinungen zum Thema Kinderfußball in unserem Verein oft alleine da. Ich glaube deswegen kaum, dass ich einen Co finden könnte, der dann auch ähnliche Vorstellungen hat.
Wie seht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht. Kann das mit 18 Spielern alleine gut gehen? Wie trainiert ihr in euren Vereinen?
Freu mich schon auf viele Antworten! -
Hallo,
bei uns im Verein soll damnächst eine Fußball-Kooperation mit der Grundschule geschlossen werden. Ich finde das Thema eigentlich ganz interessant und würde mich da dann auch mit einbringen, nur fehlen mir momentan die Ideen, wie diese Kooperation mit Leben gefüllt werden könnte. Einfach nur 1 oder 2mal die Woche nachmittags eine "Fußball-AG" oder wie man das dann auch immer nennen würde anzubieten würde meiner Meinung nach kaum Sinn machen. Unsere F- und E-Mannschaften sind bereits gut gefüllt und es gibt auch kaum Kinder in den einzelnen Schulklassen, die fußballinteressiert sind und noch nicht im Verein spielen.
Kennt Ihr solche Partnerschaften? Welche Veranstaltungen finden da statt? Was gibt's da für Möglichkeiten? -
Richtig!
Wird aber in einem föderalen Verband wie dem DFB, wo jeder auf seine Kompetenzen besteht schwer durchzusetzen sein...mal sehn...
Am besten wäre: bis einschließlich D-Jugend 7 gegen 7 auf Kleinfeld -
fluegi11:
Mail mir die beiden Dateien doch bitte auch. Finde diese Akten sehr interessant. Hab Dir eine PN mit meiner Mailadresse geschickt.
DANKE!!! -
Andre: Bei uns im Spielkreis ist es bei F und E-Jugend so, dass es jeweils 1er-mannschaften gibt(F1 / E1) und dann F3 bzw. E3-Teams. In den 1er Mannschaften dürfen jeweils beide Jahrgänge spielen, in den 3er Teams nur Spieler vom jüngeren Jahrgang. Es ist also von verbandsseite her so geregelt, dass Spieler vom älteren Jahrgang grundsätzlich nur in 1er Teams spielen können. Mein Verein hat darauf keinen Einfluss.
Andre, noch mal zu meiner Eingangsfrage. Wie würdest Du das diesem Spieler erklären, dass er eben nicht bei jedem Spiel zum Einsatz kommt?
Uwe: Du hast unter 1. auf einen anderen Beitrag hingewiesen. Kannst Du hier mal reinstellen, welcher das ist? Finde den nämlich gerade nicht.
hertha03: Ich habe nirgends was von "Nichtskönnern" geschrieben. Und hab das auch nicht gemeint! Wenn's so rüber kam, sorry. Mir liegen die Kinder am Herzen und ich versuche für jeden das beste rauszuholen!!! -
Noch ein Nachtrag: Das mit der E2 oder E3 geht leider nicht, da wir nur noch eine E3 haben, in der aber nur Spieler vom jüngeren E-Jugend-jahrgang spielen dürfen.
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Bitte nicht persönlich nehmen, aber: Wieso wird hier eigentlich in jedem zweiten Beitrag irgendwem vorgeworfen, er wäre erfolgsorientiert????
Ich hab doch gar nichts davon geschrieben, dass ich ihn nicht einsetzen möchte!
Bitte genau lesen! Ich habe nur geschrieben, dass ich denke, dass ich ihm besser gerecht werde, wenn er in Spielen gegen schwächere Gegner spielt, wo er dann auch mal Erfolgserlebnisse hat.
Ein für alle mal: Ich will niemanden wegschicken! Ich will jeden integrieren und ich will jeden spielen lassen! Uns zwar so, dass jeder etwas davon hat. Wir wollen doch jeden individuell fördern, oder nicht?
In diesem Fall geht es aber nicht darum, dass ein Spieler etwas schwächer ist als die anderen, sondern darum, dass er fußballerisch allen anderen gegenüber viele Jahre zurückhängt. Ich denke einfach, man sollte nicht jemandem einem Spiel aussetzen gegen einen starken Gegner, wo er kein einziges Mal die Chance hätte einen Ball zu erreichen.
Entschuldigung, dass hier jetzt so scharf reagiere. Aber ich denke, wir sollten nicht in jeder Diskussion immer auf Erfolgsorientierung rumreiten.
Mir geht es hier nämlich wirklich um eine extreme Situation. -
Brauch mal euren Rat:
Ich hab seit einiger Zeit einen neuen Spieler in der Mannschaft, der aber gegenüber den anderen Spielern fußballerisch sehr, sehr große Rückstämde hat. Obwohl er gegen die anderen Spieler meiner Mannschaft z.B. beim Trainingsspiel kaum 'ne Chance hat, ist er sehr motiviert und engagiert dabei. Er kommt zu jedem Training und es macht ihm viel Spaß. Natürlich möchte er, wenn die Winterpause vorbei ist dann auch endlich spielen. Ich bin momentan der Meinung, dass ich ihn im Rahmen unserer Punktrunde kaum einsetzen kann, weil er in der starken Gruppe, in der wir spielen völlig überfordert wäre.
Bitte versteht mich nicht falsch!
Ich möchte ihn so gut es geht fördern, wie jeden anderen im Team auch. Aber er wird total die Lust verliert und frustriert mit dem Fußball aufhört, wenn ich ihn in jedem Spiel spielen lasse und er aber nie einen Ball erwischt. Ich denke einfach, dass ich ihm besser gerecht werde, wenn er in Spielen gegen schwächere Gegner spielt, wo er dann auch mal Erfolgserlebnisse hat.
Findet ihr das ok?
Und vor allem: Wie würdet ihr diese Situation dem Kind erklären. Ich kann ihm ja wohl das kaum so sagen, wie ich's hier geschrieben hab? -
Ich bin eigentlich der Meinung, dass in einer Sportart wie Fußball, wo Laufen und Laufbereitschaft nunmal elementar wichtig sind Laufen NIEMALS zur Strafe erklärt werden darf. Es passt einfach nicht zusammen, dass Laufen auf der einen Seite im Training Strafe ist, auf der anderen Seite jeder aber sowohl im Training aber auch im Spiel von sich aus viel laufen soll!
Generell sollte Sport/Bewegung jeder Art NIE Strafe sein!!!
Wenn sich jemand daneben benimmt, dann muss er bei mir in der E-Jugend mal für 10 oder 15 Minuten zuschauen oder im Wiederholungsfall für den kompletten Rest des Trainings außen sitzen. Das hat eigentlich bisher immer funktioniert. -
Wirklichen Einfluss auf das Rauchen hat man als Trainer eh eher nicht. Was aber selbstverständlich sein sollte, ist dass, auf dem Sportgelände absolutes Rauchverbot herrscht. D.h. vor und nach dem Training, bei Spielen, bei Treffpunkten zu Auswärtsspielen usw. Unbedingt muss es da natürlich dann auch ein absolutes Rauchverbot für Trainer und Betreuer geben. Solange Trainer und Betreuer im Beisein ihrer Mannschaft rauchen, braucht man sich über dieses Thema sowieso nícht weiter unterhalten.
Bei uns im Verein gibt es diesbezüglich leider keinerlei Regelungen. Auch scheinen die meisten Trainer sich ihrer Verantwortung nicht bewusst zu sein. Leider sehe ich bei uns im Verein immer wieder Trainer, die nach dem Training (wenn die Spierl noch da sind) gleich mal eine rauchen. Noch schlimmer natürlich: am Spielfeldrand eine Rauchen... -
Langfristig sehe ich nur Hildebrand oder Enke als Nummer 2. Hildebrand hat sicher in letzter Zeit einige größere Fehler gemacht (z.T. ohne es selber zu merken - siehe Interviews nach Länderspielen) und dürfte somit momentan eigentlich nur die Nummer 3 hinter Enke sein. Wiese und Weidenfeller sind auf der Linie sehr, sehr stark. Ihnen fehlt aber das, was für einen Torwart unter Klinsmann bzw. Löw sehr wichtig ist. Beide sind, wie Kahn keine mitspielenden Torhüter. Sie alle kriegen ihre Schwierigkeiten, wenn sie mal den 5-Meter-Raum verlassen sollen oder gar einen Libero hinter einer aufgerückten Viererkette spielen sollen. Das passt einfach nicht zu einem modernen Torwart. Und Wiese macht einfach regelmäßig kapitale Fehler, die nicht zur Nationalmannschaft passen: z.B. das völlig sinnlose Foul in Cottbus kurz vor Schluss, das nur Dank des Schiedsrichters keine weiteren Folgen hatte.
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Was ist die GAG Methode?
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Danke für diesen Beitrag!!!
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Ich bezweifle, dass man die Individualtaktik so einfach ab der D-Jugend noch dazu schulen kann. Dribblings, 1 gegen 1-Situationen sind die Grundelemente des Fußballs, die spätestens ab der E-Jugend Kern des Trainings sein sollten. Einfach so nebenher noch dazu schulen, klappt meiner Meinung nach nie!
Zum Thema Mannschaftstaktik: Dass die Bundesliga mannschaftstaktisch hinterherhinkt, liegt NIE IM LEBEN daran, dass Mannschaftstaktik zu spät geschult wird. Wieso sind denn dann auch die Südamerikaner(z.B. Argentinien) taktisch auf sehr, sehr gutem Niveau??? Dort gibt's keinen organisierten Vereinssfußball für 7jährige! Ganz im Gegenteil: Uns fehlt der Straßenfußball. Dort lernt man ohne Trainer und ohne Aufstellung eine taktische Klugheit und Flexibilität, die durch nichts zu ersetzen ist.
Zu den Beispielen Holland, Italien und USA. Technisch waren die Holländer schon immer gut. Wenn sie taktisch angeblich auch so gut sind, warum gewinnen sie dann nicht endlich mal was??? Die Italiener sind tatsächlich taktisch auf einem gutem Niveau, wenngleich das natürlich immer noch auf die Attraktivität des Spiels geht. Und der US-amerikanische Fußball ist am Boden - mit oder ohne Klinsmann. Für die US-Liga interessiert sich kein Mensch und zur WM kommen sie nur deswegen, weil es außer Mexiko in ihrer Quali-Gruppe keinerlei ernst zu nehmende Konkurrenz gibt.
Ich glaube nicht, dass eine E-Jugend deswegen die Gegner im Kreis laufen lassen kann, weil sie ein besseres System spielt. Letztendlich kommt es in diesem Alter immer auf die individuellen Fähigkeiten der Spieler an. Und darauf, ob man Spieler hat, die für ihr Alter schon sehr weit sind, oder halt nicht.
Meiner Meinung nach sollte man bis zur E-Jugend ein simples 3-3 spielen. Dort gibt's dann lediglich Begriffe wie "vorne", "hinten", "links", "rechts" und "Mitte". Alles andere überfordert die meisten Kinder. Natürlich gibt es auch Kinder, die geistig schon sehr fit sind und mit dem Begriff "defensiver Mittelfeldspieler" etwas anfangen können. Aber in der Regel können Kinder erst ab ca. 10 Jahren richtig dreidimensional sehen, was natürlich auch heißt, dass jede Mannschaftstaktik bis zu diesem Zeitpunkt einer Überforderung gleich kommt. Ich denke, dass gerade diese simple Aufstellung jedem Spieler genügend Halt und Orientierung auf dem Platz gibt und Freiheiten ja sowieso. Ich spiele mit meiner Mannschaft eben jenes 3-3 (ohne Libero!!! - auch das ist eine Hinführung zur Ballorientierung). Außerdem greift die gesamte Mannschaft bei Ballbesitz an und die gesamt Mannschaft verteidigt bei gegnerischem Ballbesitz. Alles andere halte ich für völlig übertrieben!
Bei großen Vereinen, die eben auf enstprechend geistig fitte Kinder zurückgreifen können mag das ja anders sein, aber ich finde es vor Spielen immer sehr spannend, wenn der gegnerische Trainer mit Taktiktafel und anderen Utensilien in die Kabine geht und dann dort wohl irgendwelche ausschweifende Taktikvorträge hält. Warum kann man die Kinder nicht einfach nur spielen lassen. Wie gesagt, es gibt viele Ländern, in denen es keine F- oder E-Jugend gibt und die fußballerisch trotzdem in der Weltspitze auftauchen. Scheinbar geht's auch anders, ohne dass man einem 9jährigen erklärt, was ein defensiver Mittelfeldspieler auf dem Kleinfeld sein soll. -
ich finde die österreichische Aktion besser, allen Eltern mal eine solche Karte mit den entsprechenden Hinweisen drauf auszuhändigen. Während dem Spiel als Trainer umherzurennen und schreienden Eltern gelbe und roto Karten zu verteilen, ist zwar vom Prinzip her richtig, stelle ich mir aber zeimlich albern vor...
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Wollen denn die Jungs?
Wenn die Mannschaft richtig begeistert ist von der Fahrt, dürfte es leichter werden mit den Eltern zu reden. Ich denke man kann diese Punkte durchaus diskutieren. Vielleicht sorgst Du einfach für mehr Begleiter, um die Sicherheit zu erhöhen. Es spricht sicherlich nichts dagegen, auch einige Eltern mit zunehmen (oder es zumindest anzubieten). Normalerweise werden die Jungs zu Hause aber natürlich alles tun, damit die eigenen Eltern nicht mitfahren.
Wenn sich trotz aller Angebote und Diskussionen die Eltern nicht überzeugen lassen, muss man's wohl bleiben lassen. Zwingen kann man die Eltern nicht... -
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Big Bopper : Nein, meine Aussage war eigentlich jetzt nicht auf dich bezogen, sondern eher als allgemeine Aussage zu solchen oder ähnlichen Themen zu verstehen.
Ok, wenn sich die ganze Geschichte tatsächlich in nächster Zeit erledigt, meinetwegen. Aber lange würde ich mir das nicht mitanschauen... -
Hallo Sandra,
wenn ich in einer solchen Situation wäre, wäre ich absolut dagegen Zustände wie die hier Beschriebenen einfach laufen zu lassen. Die oben erwähnten Äußerungen der Mutter sind eine absolute Unverschämtheit der Mannschaft und Dir als Trainer gegenüber. Sie verkennen vollkommen jegliche Vorstellung einer Mannschaftssportart.
Ich würde unbedingt versuchen zu handeln! Die Gefahr ist nämlich, dass sich solche Verhaltensweisen auf andere Spieler/Eltern ausbreiten könnten und die Mutter dann noch mehr Unruhe in der Mannschaft verbreitet, als das sowieso schon der Fall ist. Und noch eine zweite Sache spricht dagegen die ganze Situation an die lange Leine zu nehmen:
Wir Trainer lassen uns viel zu viel gefallen!!!! Wir investieren alle einen großen Teil unserer Freizeit und arbeiten in der Regel ja auch ehrenamtlich. Dann haben wir es doch zumindest verdient respektvoll behandelt zu werden. Ich weiß, dass z.B. ein möglicher Ausschluss aus der Mannschaft in aller erster Linie das Kind treffen würde, obwohl er ja am aller wenigsten dafür kann. Meine Meinung ist aber, dass mindestens bis zur D-Jugend einfach Kind UND Eltern dazu gehören und sich eben beide auch entsprechend verhalten müssen. Ich kenne Situationen aus unserem und auch aus anderen Vereinen, wo Trainer teilweise schon gemobbt werden/wurden, man aber immer auf Sanktionen verzichtet hat, mit dem Argument, man würde ja das Kind bestrafen, das eigentlich gar nichts dafür kann. Irgendwo finde ich, ist einfach Schluss. Es muss erlaubt sein, dass sich die Trainer ab einem gewissen Punkt auch selbst schützen. Man darf ja nicht vergessen, dass einem solche Situationen viel Kopfzerbrechen bereiten und man sich auch außerhalb von Training und Spiel darüber Gedanken macht und ja auch selbst drunter leidet.
Ich habe immer so das Gefühl, dass wir uns im Fußball diesbezüglich immer besonders viel gefallen lassen. In anderen Sportarten oder anderen Freizeiteinrichtungen (Musikschulen etc.) hätte man bei solchen Szenen die Betroffenen wahrscheinlich schon drei Mal rausgeschmissen.
Nicht, dass Ihr mich jetzt falsch versteht. Natürlich sollte ein Rauswurf aus der Mannschaft die aller letzte Möglichkeit sein, und natürlich muss man vorher alles andere probieren.
Meine Meinung ist: viel Geduld haben und viele Gespräche führen. Wenn das aber alles nichts nützt, muss man es beenden. Sich auf der Nase herum tanzen lassen, halte ich für die schlechteste Lösung.
