Beiträge von Uwe

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    Ich glaube, ihr täuscht euch, es gibt sogar Bilder im Internet, mit Mannschaft.........


    shegato,
    ich habe andere Texte von dir gelesen, die viel Gefühl im Umgang mit Kindern wiedergeben.
    Wahrscheinlich warst du schon in einem anderen Verein tätig, hattest du dort ähnliche Probleme mit den Eltern?

    Finke, damals noch Trainer in Freiburg, ärgerte sich über den Wechsel eines Spieler und sagte (oder so ähnlich):


    Es ist egal, wo ein Spieler in der Bundesliga spielt. Nach vier Jahren hat er überall ausgesorgt, warum dann wechseln, um mehr zu verdienen?


    Freiburg ist ab- und aufgestiegen, ist also einige Jahre her. Zwischenzeitlich sollte sich der Zeitraum von vier auf ? Jahre verringert haben.

    Um Unklarheiten zu beseitigen, könnt ihr hier Fragen zum Ablauf und Regelwerk der FPL stellen.
    Dazu gehört auch, wo noch Unsicherheiten in der Umsetzung der Regeln herrschen.
    Bitte hier nur Fragen stellen, keine Antworten, diese kommen von den Experten.

    Aus einem Arbeitsblatt der FairPlayLiga:


    Mittelfeldspieler, 13 Jahre:
    "Unter Fairness verstehe ich, dass man nur bedingt foult, nicht mit Absicht, sondern nur im Interesse des Erfolgs."

    Diplomarbeit


    Fairplay im Kinderfußball


    Versicherung:


    Ich versichere, dass ich ich diese Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen
    und Hilfsmittel benutzt habe. Wörtlich wiedergegebene Textstellen, auch Einzelsätze oder Teile davon, sind als Zitate
    kenntlich gemacht:


    Unterschrift


    Ein echt dummer Spruch, jetzt bin ich richtig verunsichert, ob ich dieser Diplomarbeit trauen kann :rolleyes:

    Ja, ich bin zu sehen, aber man sieht mich nur, wenn man mich kennt.
    Ich bin der durchtrainierte junge Typ mit den blauen Augen und dem breiten Kreuz 8)
    Dirk ist dafür in voller Breite zu sehen, aber frag nicht, ich sage es nicht. Nur soviel: er sieht müde aus, wir haben am Abend vorher schon bis in die Nacht mit Ralf und anderen Verantwortlichen
    zusammengesessen. Thom sieht man gar nicht, der liegt wahrscheinlich irgenwo unter dem Tisch und schläft :P
    Nein, ernsthaft, es war so interessant, wir waren hellwach.
    Vielleicht sieht man sich ja mal, ich weiss jetzt ja, in welcher Ecke du sitzt.

    @ Remko


    Tolle Nummer und jetzt am Ball bleiben. Du kennst ja die Einstellung der einzelnen Trainer und kannst es auch in der Saison testen.


    Aus dem Posting wird es ganz deutlich: die Trainer tragen die größte Verantwortung. Sind die sich einig, ist das mehr als die halbe Miete.

    Zeitgleich dürfte das wahrscheinlich schon die Antwort sein, die Dir Uwe geben würde..... ;) Gruß Andre

    Jawohl! :thumbup:


    Der Thread ist ähnlich wie der Workshop "Problemlösungen", eigentlich ganz witzig.


    Die Problme schaffen die Erwachsenen, nur keiner merkt es, oder will es merken. Ob Abseits, lange Abstösse, die Trainer bei Sir Alex...., wir sind es, die die Probleme schaffen. Die Kinder spielen das, was wir ihnen vorgeben und vorleben.


    Abseits in der E, na ja......lange Abstösse, die könnte man unterbinden, wenn man will.


    Sir Alex, lies doch mal worum es geht. Zum Beispiel: die Trainer stehen nebeneinander in der Coachin-Zone und helfen den KIndern, entscheiden gemeinsam.


    .....Aber ich habe es noch nie erlebt, dass ein Trainer eingriff...
    ....Selbst an anderen Orten des Spielfeldes höre ich NIE einen Trainer intervenieren.....
    ....GEGEN mein Team pfeife, aber von der Gegenseite gar nichts kommt....
    ....Und Uwe, ich habe wirklich reichlich Erfahrungen mit dem Spielen ohne Schieri


    ....nein hast du eben nicht. Den Schiedsrichter einfach wegzulassen, darum geht es eben nicht. Das kann funktionieren, ist aber wesentlicher schwerer.


    Versuche doch, ein Spiel mit den Regeln der FPL zu organisieren und zwar bis zum jungen E-Jahrgang. Im älteren E-Jahrgang kommt dann ein "Spiel-Begleiter" hinzu.
    Wenn dir die Regeln nicht komlett gefallen, dann stehe wenigstens mit deinem Trainerkollegen zusammen und helft den Kindern gemeinsam. Lebt Fairplay am Spielfeldrand vor, kann doch
    nicht so schwer sein, oder?
    Dazu nächste Woche mehr, erste vertiefende Infos wurden mir bereits zur Veröffentlichung angekündigt.

    Sir Alex,


    du bringst einiges durcheinander, leider muss ich dir sagen, du hast dich gar nicht mit dem Thema beschäftigt.


    Älterer Jahrgang E-Jugend:
    Insofern ist es ebenfalls nur konsequent, wenn in der Fair Play Liga bei den älteren Jahrgängen Jungschiedsrichter vom Spielfeldrand unterstützend regelnd eingreifen.


    Von der D-Jugend redet (bisher) niemand wirklich. Dafür ist die Zeit noch lange nicht reif, deshalb müssen wir darüber nicht diskutieren.


    Dein Beitrag besteht hauptsächlich aus Wort-Beschreibungen eine Fußballspiels von Kindern ohne Schiedsrichter umd so sieht das aus:


    ....griechisch-römisch agiert....Festhalten, Schubsen, Ziehen......Beinstellen... Halten, Trikotziehen, Schubsen etc. eben NIE Freistöße (bzw. Strafstöße) zur Folge hat.


    Sollten Foulspiele dieser Art vorkommen, dann sind die Trainer dafür da, den Kindern zu helfen. So wie du das schreibst, passieren solche Dinge alle 30 Sekunden, dann wird es
    allerdings schwer. Überlege, woher diese Foluspiel kommen, ob es am fehlenden Schiedsrichter liegt oder an anderen Dingen. Mit einem Schiedsrichter bekämpfst du die Reaktionen der Kinder
    und nicht die Ursache. Das ist natürlich der einfache Weg, es gibt aber auch die schwierigere Variante.


    Bleiben wir mal bei den Bambini bis E-Jugend. Sind die Kinder so schlimm, dass sie ohne Schiedsrichter, Eltern und Trainer am Spielfeldrand nicht spielen können?


    Die Kinder machen das schon und das ist nicht nur ein Spruch, es ist wissentschaftlich nachgewiesen.

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    Am 15. Dezember 2005 wurde Meier vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens in der Form der Tätlichkeit gegen den damaligen Kölner Spieler Streit für drei Monate verboten, eine Trainertätigkeit auszuüben. Meier wurde zusätzlich mit einer Geldstrafe in Höhe von 12.500 Euro belegt. Die Sperre lief am 7. März 2006 ab.

    Hallo Andre,


    vielen Dank für dein Lob. Da freut man sich wie ein Kind auf dem Platz, wenn es gelobt wird. :)


    Ich denke Peter Schreiner und ich haben eine gute Mischung gefunden, mit der alle Beteiligten gut leben können.
    Es wäre natürlich schön, wenn ihr sowieso Publikationen der Autoren kauft, dies über die Links hier oder bei Soccerdrllls macht.


    Vielen ist gar nicht bewusst, wer Peter Schreiner und Ralf Peter sind. Ihre Publikationen gehören unumstritten zu den Besten, die es
    auf dem Markt gibt, nicht nur in Deutschland, sondern international.


    In den Peter Schreiner-Themen hier im Forum herrscht noch etwas Zurückhaltung. Er wünscht sich wirklich den Dialog mit euch, obwohl ich gewarnt habe,
    was das an Arbeit bedeuten kann. Wenn ihr Fragen zu Publikationen habt, könnt ihr sie dort gerne stellen. Peter Schreiner hat mich auch gefragt, ob ein Extra-Forum zum Thema Viererkette sinnvoll ist, um dort über das Thema zu diskutieren und zu helfen. Ich habe das erstmal auf Eis gelegt, weil es hier momentan soviel Neues gibt und vielleicht auch etwas Unsicherheit herrscht, was hier abgeht.





    PS: ich habe bewusst auf die Altersklasse hingewiesen, im Artikel steht es auch nochmal.

    ...irgendwie passen du und die Manschaft nicht zusammen, jedenfalls nach deiner Beschreibung.


    Ich hatte mal einen talentierten C-Jugendlichen, der hat den Verein gewechselt, weil dort im Training nur gespielt wurde.
    Da kann man dann nicht mehr mithalten, der Spieler ist gegangen und wenn die gesamte Mannschaft diese Einstellung gehabt hätte,
    dann hätte ich mir wohl eine andere Mannschaft suchen müssen.

    Ralf Peter, DFB-Trainer, Trainerausbilder und anerkannter Autor hat für Soccerdrills einen Artikel zur Verfügung gestellt,
    der erläutert, wie Verhaltensweisen so trainiert werden können, wie sie im Spiel vorkommen und Trainingsformen so zu gestalten, dass immer ein Bezug zum 11:11 gegeben ist.
    Der Artikel ist geeignet für den leistungsorientierten Jugend- (ab C/B-Junioren) und Seniorenfußball, aber auch auch in den unterklassigen Ligen und im Juniorenfußball sollte man spielnah ausbilden.


    Das Spiel schreibt die besten Trainingsformen


    PS: Abbildung 3 ist leider noch verkehrt, aber der Text beschreibt es.


    Zum Autor, einige Werke:
    - Fußball von morgen 4. Modernes Verteidigen
    - Fußball von morgen 1. Kinderfussball
    - Fußball von morgen 2. Leistungstraining für B-/A-Junioren und Amateure

    Warum ohne Schiedsrichter spielen? Ein Plädoyer für das Spielen ohne Schiedsrichter im Kinderfußball


    Weitere Infos: die FairPlayLiga
    Zur Person: Prof. Dr. phil., Dipl.-Soz. Gunter A. Pilz


    Hier der gesamte Text (Briefkopf und Unterschrift habe ich entfernt):
    Ein Plädoyer für das Spielen ohne Schiedsrichter im Kinderfußball (PDF)


    Auszüge:


    - Fußball ohne Schiedsrichter, geht das überhaupt? Herrscht dann nicht Chaos und Anarchie auf dem Platz?


    - „Wenn der Schiedsrichter nicht gepfiffen hat, war es kein Handspiel“


    - "Der Jürgen Kohler ist einer der austeilt, also muss er auch damit rechnen, dass er mal was einzustecken hat und der van Basten ist einer, der sich nichts gefallen lässt.........und dafür ist dann wieder der Schiedsrichter da, dies zu unterbinden."
    Erlaubt ist nicht, was das Regelwerk vorschreibt, sondern alles, was der Schiedsrichter nicht sieht bzw. nicht pfeift.


    - ...wird dann auch fast konsequenter Weise die Person des Schiedsrichters und seine Art der Regelauslegung zum festen Bestandteil der Festlegung der Spieltaktik und der Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel.


    - Erlaubt ist, was nicht geahndet wird und das „Elfte Gebot: Du sollst Dich nicht erwischen lassen“ gewinnt zusehends an Bedeutung.


    - Hier möglichst frühzeitig gegenzusteuern, Verantwortung für das eigene Verhalten zu fördern und fordern, Sensibilität für die Kosten, die mein Verhalten anderen verursacht, Empathie für die anderen zu erzeugen, ist dringender denn je das Gebot der Stunde.


    - Bezogen auf den Fußball, die eingangs gestellte Frage: „Warum ohne Schiedsrichter“, bin ich der festen Überzeugung, das ist nicht nur sinnvoll, und auch keine sozialromantische Gefühlsduselei ist, sondern ein wichtiger Weg zu mehr Regelbewusstsein und Eigenverantwortung.


    - Gerade im Jugend- und vor allem Kinderfußball sollte solange wie nur irgend möglich ohne Schiedsrichter gespielt werden, um den Kindern und Jugendlichen mehr Eigenverantwortung für ihr Verhalten zu vermitteln.
    Wir haben in Untersuchungen nachweisen können, dass es bei Fußballspielen ohne Schiedsrichter in Schule wie Freizeitbereich zu erheblich weniger Streitereien, Fouls und Ausfällen kommt und die Jugendlichen sich mehr mit den Regeln auseinandersetzen und diese verinnerlichen, als bei Spielen mit Schiedsrichter. Die jungen Fußballspieler fühlen sich bei Spielen ohne Schiedsrichter selbst für ihr Verhalten verantwortlich und zur Einhaltung der Regeln verpflichtet, während sie bei Spielen mit Schiedsrichter die Verantwortung dem Schiedsrichter und seiner Trillerpfeife übertragen.


    - Eigenverantwortung. Leistungs- und Wettkampfsport, erfolgsorientiertes Handeln macht es aber auch erforderlich, dass wir uns auch daran gewöhnen und darauf einlassen, eine Schiedsinstanz zu akzeptieren. Insofern ist es ebenfalls nur konsequent, wenn in der Fair Play Liga bei den älteren Jahrgängen Jungschiedsrichter vom Spielfeldrand unterstützend regelnd eingreifen.


    - Und wenn – wie dies beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband im Kreis Flensburg modellhaft praktiziert wird, in der Kreisliga Spieler und nicht der Schiedsrichter entscheiden ob der Ball im Seiten- oder Tor-Aus war und wer ihn ins Aus gespielt hat. Dies hat auch den Charme, dass der „angeborene Reflex“, egal wer den Ball ins Aus befördert hat, automatisch den Arm zu heben, um dem Schiedsrichter zu signalisieren, wer den Einwurf oder Eckstoß zugesprochen bekommen muss, von den Spielern unterdrückt, bzw. unter Kontrolle gehalten wird.