Beiträge von Uwe

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    Welcome back, Günter! Die Trainertalker aufzufordern, eine Pause einzulegen ...... prima Einstand. ?(


    Germancoach, an die Renovierungsarbeiten erinnere ich mich auch und an unsere Orgasmus-Diskussion. :)

    Andre, ich bin da ein gebranntes Kind, meine liebe Frau hat zwei Jahre an einer Alkoholstudie der Uniklinik mitgearbeitet.
    Was sich da abgespielt hat, ist kaum zu glauben. Es gibt viele Menschen, die glauben ihr "Bierchen" im Griff zu haben und bemerken die Abhängigkeit gar nicht. Die Dunkelziffer ist so unglaublich hoch, denn Trinker können sich sehr gut verstecken, für Raucher ist das schwieriger.
    Wir trinken bestimmt beide mal gerne ein Bier und auch mal zwei oder drei, aber wir haben es im Griff. Das ist aber bei vielen Menschen nicht so und bei Jugendlichen noch schwerer, denn cool ist wer trinkt und zwar möglichst viel, muss ich dir aber bei deinem Beruf nicht wirklich sagen.


    Der DFB ist, nicht ganz freiwillig, endlich aufgewacht:


    Focus - Kein Bier mehr mit der Nationalmannschaft?

    - Da der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die neue Aktion „Alkoholfrei Sport genießen“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt, hat Zwanziger vorläufig sein Veto gegen eine Vertragsverlängerung eingelegt.
    - Ein generelles Alkoholwerbeverbot würde die Bundesliga rund 300 Millionen Euro kosten.
    - Ein gemeinnütziger Verband, der sich einerseits für den Jugendschutz einsetzt und andererseits für Bier wirbt, muss doch in Ruhe darüber nachdenken dürfen, ob dies beides weiterhin miteinander vereinbar ist.


    Vor diesem Hintergrund soll im Kinder- und Jugendfußball am Spielfeldrand geraucht und getrunken werden, unfassbar!

    Es geht nicht darum was schlechter ist, am Spielfeldrand haben weder Zigaretten noch Alkohol (Bier) was zu suchen.


    Weltdrogentag 2011 - Alkohol ist in Deutschland die Droge Nummer Eins


    Hiernach sterben täglich an Alkohol 200 Menschen, also ca. 73.000 im Jahr. Wenn es 2005 noch 16.000 waren, ist das eine erhebliche Steigerung. Die Vorbildfunktion ist wichtiger, als sie jemals war.


    Für Kinder und Jugendliche sollten weit strengere Regeln gelten: Sie dürfen überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen. Denn es steht fest, dass die frühzeitige Gewöhnung an große Alkoholmengen eine erhöhte Gefahr für körperliche Abhängigkeit und gesundheitliche Schäden zur Folge haben kann. Doch obwohl das Jugendschutzgesetz Alkohol für Unter-16-Jährigen verbietet, trinken nach Angaben der BZgA 13 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren mindestens einmal in der Woche Alkohol.


    Mehr zum Thema auf www.1a-krankenversicherung.de

    Die Ausbeute ist ganz einfach zu gering


    Danke Dobrin, du bringst es auf den Punkt.
    Die Ausbeute ist aber nicht zu gering. Du kannst hunderte von Kindern ausbilden, oder kaufe 10 aus Afrika, wenn nur einer oder zwei sich später verkaufen lassen, ist das eine tolle Ausbeute, bei den heutigen Preisen. Rechne mal durch, was eine Ausbildung von 100 Talenten kostet bis festeht, wer tauglich ist und was man für die, die dann verkauft werden können erhält oder was gespart wird, wenn man nicht kaufen muss.
    Du musst nur gute Scouts haben, damit von 100 auch wirklich welche später zu gebrauchen sind. Barcelona hat für Messi (der war 13) monatlich 700 € investiert.

    Ich zitiere hier einmal aus dem verlinkten Artikel, dies macht zumindest die weltweiten Probleme deutlich und wie "harmlos" es in Deutschland aussieht:


    Der Name Carlos Roberto dürfte einigen Lesern noch bekannt sein. Er hat bis zu hundert "Talente" unter Vertrag und alle stammen aus armen Verhältnissen. Damit hat Carlos die Rechte an den Kindern.


    Carlos: "Zuerst säen wir, dann ernten wir und schließlich verkaufen wir unser Produkt auf dem Markt. Direkt auf den Tisch des Verbrauchers. Unser Hauptabsatzmarkt ist Europa." Die Kinder werden in einem "Aufzuchtprogramm" gefördert. Es gibt viele solcher "Fußballschulen" in Brasilien.


    Sportjournalist Dalmo Pessoa: "Das Königreich, also der europäische Fußball, zwingt uns, einen Rohstoff von höchster Qualität zu liefern. Und dafür zahlt uns dieses "Königreich" soviel, wie es ihm passt."


    Noch ein letztes Beispiel:
    Die Fußballschule in Mirassol, eine neue Heimat für talentierte Kinder. Hier im Bundesstaat Sao Paulo wurden früher Bäume geholzt, später Gold gewaschen, dann Rinder gezüchtet - und jetzt Torjäger. Mit wöchentlichem Taschengeld und vier Mahlzeiten am Tag fühlen sich die Kids in der ländlichen Tristesse bereits auf der Sonnenseite des Lebens.


    Doch fußballerisch gesehen befinden sich die Superstars in spe hier in der zweiten Regionalliga. Eine Scheinwelt, in der Hoffnungen geweckt werden, die nie in Erfüllung gehen. Arm und minderjährig - aber Geschäft ist Geschäft und wer nicht zu verkaufen ist, wird abserviert und dies ist die Masse der talentierten Kinder.


    Hast Du Kinder? Was würdest Du machen, wenn Barcelona anruft?

    Paul, sehe ich etwas anders, aber wir sollten uns jetzt nicht in solche Diskussionen verstricken.


    Woher soll ich wissen, ob ich Einfluss habe, wenn ich es nicht angehe? Was das weltweite Problem der Ausbildung von Fußballtalenten betrifft, ist natürlich ein Einfluss da. Dieser Einfluss entsteht durch Öffentlichkeitsarbeit, mit der durchaus viel Druck ausgeübt werden kann und der Finger wird immer wieder in die Wunde gelegt. Es wird bekannt, dass z.B. ManU merkwürdige "Talentecamps" in Asien betreibt, oder das Scouts Kinder in Afrika und Brasilien einkaufen. Hier nochmal ein Link zu einem älteren Artikel, der aber zeigt, was los ist:


    Das große Geschäft mit den Kindern!


    Ich möchte aber darauf hinweisen: dies hat nichts mit Bayern München zu tun. Wir haben natürlich darauf geachtet, ob in den Kinderfußball-Teams kleine Schwarzafrikaner rumlaufen. Ganz im Gegenteil: vor dem Gebäude standen ca. 20 Fahrräder. Ob bei Bayern, oder anderen deutschen Proficlubs, es geht auch anders: wer in der Schule nachlässt, wird beurlaubt, die Trainer stehen mit den Lehrern in Verbindung. Internate, eigene Lehrer, alles wird zwischenzeitlich angeboten. Damit schreibe ich nicht, dass ich davon begeistert bin und natürlich ziehen die Clubs auch sehr junge Talente aus dem Ausland oder der weiteren Umgebung. Ich glaube, da gibt es "Einfluss", wir müssen nur immer hinschauen, denn nichts wäre schlimmer fürs Image, als gegen bestimmte Regeln im Umgang mit Kinder zu vertoßen.

    Tom Bombadil, natürlich ist es oft so, wie du beschreibst, aber nicht zwangsläufig überall.
    Wenn du einen Job hast, bist du ja auch oft froh, überhaupt pünktlich beim Training zu erscheinen. Bei komplexen Aufbauten geht viel Zeit verloren und dann ist es oft hilfreich, wenn die Spieler nicht komplett pünktlich erscheinen. Viele Dinge kannst du als Basistrainer einfach nicht leisten, leider.

    Ja, Andre, den "kleinen dicken Paule" kennen schon viele und falls nicht, zaubert man beim Gesprächspartner immer ein Lächeln ins Gesicht.
    Es ist damit schnell erkärt, worum es geht. "schwächer", "kleiner", "dümmer" und ähnliche Wörter entfallen, der "kleine dicke Paule" deckt sämtliche Begriffe ab.


    Vielen Dank für dein Lob, BBCoach-Chris hat es beschrieben, jeder braucht das mal. :)
    Sven und ich haben lange überlegt, wie wir das schreiben und wir haben und für einen allgemeinen Bericht entschieden. Immer nur Trainingsübungen sind ja auch doof, die nehmen wir als Zugabe mit und können sie einsortieren, wo wir wollen. In unseren nächsten News werden bereits ein oder zwei Übungen enthalten sein, ich verrate aber nicht, welche. :rolleyes:

    Die Kategorie "Stimmung und Spaß im Training" haben wir nicht. Wie du schreibst, erkennt man das und wenn man das nicht erkennt, bleibt der Spaß.


    Auf dem Feld habe ich mir auf einer Seite immer eine Begrenzung gesucht (Zaun o.ä.). Interessanter wird der Ablauf, wenn du zwei Teams bildest. Ein Team dribbelt und ein Team bildet die Gasse. So hast du an den Seiten keine Einzelkämpfer mehr und die Kids begreifen schnell, dass es ein Nachteil ist, wenn die Bälle weit rollen.
    Der dribbelnde Spieler dreht am Ende der Bahn ab und dann in die Startposition zurück. Der nächste Spieler startet, wenn sein Vordermann das Ende der Bahn erreicht hat. Bedeutet: die Spieler sortieren sich nicht immer wieder neu, die Übung läuft immer weiter. Es ist egal, ob sämtliche Positionen besetzt sind, dafür hat die Mannschaft zu sorgen, die die Gasse bildet.
    Du kannst jetzt eine Zeit festlegen, oder jeder Spieler dribbelt drei bis fünf mal durch die Gasse. Jedes Durchdribbeln bringt einen Punkt für sein Team. Bestenfalls dribbelt ein Spieler durch die Gasse, ohne das Spieler am Rand postiert sind, weil sie Bälle hoien müssen. Das Team am Rand begreift irgendwann, die Bälle so zu passen, dass sie nicht zu weit wegrollen, sondern der Gegenüber die Chance haben muss, den Ball irgendwie anzunehmen.
    Gebe den Kids nach Probedurchläufen den Hinweis, dass sie sich was ausdenken müssen, damit die Bälle im Spiel bleiben.

    Diese Situationen würde ich jetzt nicht überbewerten. Von E-Jugend steht nichts im Artikel, war es auch nicht. Die Altersklassen wurden bewusst nicht genannt, dies wäre nicht fair. Wir haben uns die Trainings von der E- bis zur A-Jugend angeschaut. Insgesamt waren die Trainingsinhalte hervorragend. Kleine Ausrutscher können immer mal vorkommen und sind rein subjektiv, es ist ja auch nur eine Momentaufnahme, denn wir haben die Trainings nicht über Wochen beobachtet.


    Das "Drumherum" war für uns viel interessanter. Mit einem Trainer konnten wir uns über mehrere Stunden unterhalten, von der Fußball-Begeisterung wird man richtig angesteckt und Fachleute sind das sowieso. Über den "kleinen dicken Paul" haben wir auch gesprochen, der war auch bekannt, denn keiner beginnt seine Trainerlaufbahn bei Bayern. Auch für den gibt es durchaus Lösungsansätze, mal sehen, was wir daraus machen können.


    Mit dem Loben: es waren nicht "die" Trainer, es fiel nur zweimal auf. Ein Trainer war ziemich "angefressen", weil die Übung nicht lief. Die Liegestütz packte er wohl aus, um die Konzentration einzufordern. Die "Strafe" waren jeweils 3x Liegestütz, er erreichte damit aber gar nichts und legte auch keinen Wert auf korrekte Ausführung. Erst nach mehrmaliger intensiver Erklärung des Ablaufs funktionierte die Übung dann. Er hätte erkennen müssen, dass es kein Konzentrationsproblem war, die Kids hatten die Übung einfach nicht verstanden.

    Hallo Paul,


    nein das geht leider mit unser Forensoftware nicht. Habe mich darüber schon vor einem Jahr informiert und da ist leider nichts zu machen. Aber wir sind momentan auf der Suche nach einer vernünftigen Umsetzung für IPhone und Co.


    Gruß Uwe

    So einfach nicht, ich hatte "Leistungstraining" definiert, der Artikel zielt nicht nur auf "Leistungssportler" im klassischen Sinn.
    Und Paul, wir haben das nochmal dskutiert: hätte deutlicher sein können, dass nicht der normale, vernünftige Trainer gemeint ist. Aber besser einmal mehr darüber nachdenken, als gar nicht.


    Germancoach, ich hätte das Bild besser beschriften sollen, aber da musste das Copyright hin ..... wo ist das eigenlich? 8)


    Hier: © Jorg Hackemann - Shutterstock.com

    Paul, fast alles, was du über den Artikel in deinem letzten Beitrag geschrieben hast, steht gar nicht im Artikel.


    Natürlich geht es ums Leistungstraining und ich habe in rund 30 Jahren Kinder- und Jugendsport erlebt, wie Kinder getrimmt werden, um eine bestimmte Leistung zu erbringen und sie leiden nicht nur psychisch, wie du schreibst. Sie müssen auch körperliche Anstrengungen erbringen, die natürlich auf die Gesundheit gehen. Mit einer warmen Mahlzeit kannst du da nicht mehr viel ausrichten. Wahrscheinlich definieren wir jetzt das Wort "Leistungstraining" wieder verschieden, aber ich glaube du weißt, was ich meine: der psychische Druck der entsteht, weil jemand "Erfolg" haben will, verbunden mit einer übermäigen körperlichen Belastung und dies gibt es nicht erst in der Bundesliga.


    Das hat mit "Angstmache" nichts zu tun und wenn du "Übertraining" mit "Bewegungsmangel" vergleichst, hat das Eine mit dem Anderen nichts gemeinsam, aber das weißt du auch. Niemand hat irgendetwas gegen das tägliche Kicken und Toben geschrieben, wo liest du das denn raus?


    Sollte ich nicht mehr Antworten, ich bin mit Sven auf Fußballreise. Wir schauen hier zwar rein, werden aber bis Dienstag keine Zeit finden zu schreiben, dann gerne wieder! Warte mal ab, was noch an Artikeln kommt ;(

    Paul, was du alles in diesen kurzen Artikel liest, steht teilweise so gar nicht drin.


    Der Artikel warnt in erster Linie vor Langzeitschäden durch Übertraining. Eine gesunde Mahlzeit und etwas Schlaf, damit gleichst du harte Trainingseinheiten aus, aber nicht über einen längeren Zeitraum. Oft wird so häufig und intensiv trainiert, dass die Regenerationszeit nicht ausreicht. Folge können u.a. Wachstumsstörungen sein, hat mit Psyche weniger zu tun und steht im Artikel.


    Du kannst die zu hohe Belastung im Kindesalter bei vielen Spitzensportlern nachvollziehen. Die Verletzungsanfälligkeit ist gewaltig gestiegen und auch - mindestens einen - Spitzenfußballer mit Wachstumsstörungen gib es. Gut, das ist die Spitze, aber was ist mit den Kindern und Jugendlichen, die es nicht in die Spitze schaffen, aber trotzdem so trainieren?


    Edit: eismann schreibt: Ich war ein Opfer von Unwissenheit!, geht ja eigentlich gar nicht!

    Hallo Paul,


    sehe ich anders.


    Die sportliche Belastung kommt bei vielen Kindern und Jugendlichen zum Schulstress etc. dazu. Der Sport soll aber keine zusätzliche Belastung, sondern ein Ausgleich sein, um Stress zu bewältigen.
    Dies wird leider noch oft falsch verstanden und eine zu hohe körperliche Belastung führen dann zum "Übertraining". Hier ist der Trainer gefordert, sein Training nicht zu übertreiben.


    Natürlich ist "Training im üblichen Rahmen" nicht schädlich, aber oft sieht es auf den Trainingsplätzen leider anders aus. Genau diese Leute wollen wir erreichen und wenn wir noch mehr erklären und wissentschaftliche Inhalte anbieten, dann liest es keiner mehr.


    Ein Trainer darf sich aber nicht aus der Gesamtverantwortung ziehen, er ist einTeil davon.

    tobn, dein Ranking ist jetzt da.


    Wohnort und Beruf, auch da schauen wir nochmal genauer hin. Es ist eigentlich vorläufig so eingestellt, dass nur der Admin und der User den Beruf und Wohnort sehen können, macht eigentlich keinen Sinn. Ich kann damit nichts anfangen und du weißt ja, wo du wohnst und welchen Beruf du ausführst. Ich würde die Felder einfach frei lassen, wenn sie sowieso niemand sehen soll.


    Andre, ich schau mal, was geht. Es ist in Foren allerdings üblich, dass man die Anzahl der Beiträge eines Users sehen kann. Die Antworten eines Users mit vielen Beiträgen haben natürlich ein Gewicht, anders als bei einem Neuling. Wenn ich in einem Forum eine Antwort von jemanden bekomme, der schon 4.000 Beiträge geschrieben hat, ist das schon eine Hausnummer. Ich glaube, die Vorteile sind so groß wie die Nachteile. Die häufigen Nutzer des Forums kennen dich sowieso, dann müssten wir deinen Namen ändern und wetten: sie würden dich trotzdem erkennen. Bleib erstmal so, wie du bist und ich versuche etwas zu ändern, finde es aber eigentlich nicht gut.