Günter,
das liest sich schon viel besser, ich habe dich wie fast immer falsch verstanden. Ich halte aber nicht immer was von Kompromissen, man schafft sich damit zwar keine Gegner, verändert oft aber auch nichts. Das Schlimme ist, dass jeder diese Dinge so auslegt, dass er sich in seinem Handeln bestätigt fühlt. Die meisten Argumente, bis auf "Kinder wollen auch gewinnen", beschreiben die Probleme der Eltern und der Trainer und haben mit den Kindern nichts zu tun. kaiser franz schreibt es doch "Verliert man ständig, hat man die Eltern an der Backe", wer aber Rotation wirklich spielen will steht das durch, vermittelt das den Eltern oder er verbiegt sich und weicht von seinen Prinzipien ab. Vielleicht wird aber manchmal auch das Argument "Eltern" vorgeschoben, damit man für sich selbst einen Grund hat, die Rotation aufzuweichen. DeBiber könnte bei dem beschriebene Vater ja auch eine Ausnahme machen, dann hat er Ruhe. Ich hoffe, er steht das durch.
Es stimmt aber, wenn ich die "Rotation" nach den Bedürfnissen der Eltern ausrichte, habe ich als Trainer ein leichteres Leben. Die Rotation im Kinderfußball haben ja auch nicht wir Deutschen erfunden, GC hat das schon geschrieben und wir sollten aufhören, ständig Dinge aufzuweichen und die Kinder als Argument vorzuschieben, bei Tabellen, bei Siegen, bei der FPL .... Im Zweifel freuen sich Kinder über das 1:10 und haben wegen des einen Tores das Spiel gewonnen und wenn es kurz vor Schluss fällt, haben sie es den anderen aber gezeigt. Oder der Trainer lobt ein Kind, das sitzt und macht richtig stolz, unabhängig vom Spielergebnis.
Können wir den Kindern die Freude über einen Sieg, aber auch die Freude über das 1:10. Andre beschreibt das immer wieder sehr schön: als Trainer will ich auch gewinnen, ich darf aber niemals mein Handeln danach ausrichten.
koeppchen, schön beschrieben, der Erfolg wird von den Erwachsenen definiert und bei Misserfolg sind es nicht die Kinder, die hinwerfen. Das Klima wird versaut und wer hat daran Schuld, die KInder?