Beiträge von Uwe

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    Es sind bisher Teilnehmer gemeldet aus:
    Bayern, NRW, Sachsen-Anhalt, Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg, Berlin, Thüringen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Schweiz, Österreich


    Aus NRW sind 6 Leute angemeldet. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht kann sich melden, wir geben das dann weiter, auch an die Teilnehmer aus den anderen Regionen.


    Es gibt keine Hotel-Garantie mehr bei einer Anreise bereits am Donnerstag. Bisher machen das 2 Teilnehmer und wir werden aus Lübeck auch bereits am Donnerstag mit 5-6 Leuten anreisen. Wir können uns also bereits am Donnerstagabend treffen, wer aus der Region kommt sollte auch dabei sein. Am Freitag ist die Helfercrew dann mit organisatorischen Dingen beschäftigt.


    Beachtet: Wir haben auch von Freitag bis Sonntag nur noch 3 Zimmer im Kontingent, eher 2. Wenn die weg sind, muss sich jeder selbst um eine Übernachtungsmöglichkeit kümmern. Es liegen immerhin 24 Anmeldungen vor und 4 befinden sich noch in der Warteschleife. Die Teilnehmer, Referenten und wir, insgesamt rechnen wir mit 35-50 Leuten.


    Im Rahmenprogramm wird es noch eine Erweiterung geben, dazu mehr nach Ostern. Außerdem haben wir noch ... lassen wir das erstmal.
    Damit wir die Planungen abschließen können, möchte ich die bereits angemeldeten Teilnehmer bitten, das Zahlungsziel der Teilnahmegebühr einzuhalten.

    ... so ist es traurig das die antwort des dfb 'die trittbrettfahrt' bei der fpl seien soll ...


    Na, dann sind wir uns mit der Höhe von 5% wohl einig, es ist verdammt viel :rolleyes: . Ja, das ist traurig. Bessere Öffentlichkeitsarbeit wäre schon wünschenswert, auch darüber wurde hier schon häufig geschrieben. Manchmal ist die Angst vor einem Imageschaden und die Sorge ums Ehrenamt wohl größer.

    .... Bei Euch ändert sich doch dadurch nichts....


    Auch so ein Punkt ... wo alles stimmt, ändert sich fast nichts, nur drei kleine zsätzliche Regeln. Wer bisher kindgerecht Fußballspiele geführt hat, macht es auch nachher.


    DSV, deine Zahlenforderung in Ehren aber 5% bedeuten: Günter müsste sich am Wochenende 20 Kinderspiele anschauen und davon sind 19 kindgerecht. Das macht er erst in seiner Ecke und dann in Berliner Brennpunkbezirken.
    Das es massive Probleme im Kindersport gibt wissen alle, der DFB und viele andere Verbände, nur wir bekommen das nicht mit?


    Es gibt viele Studien, die den Beweis antreten, hier der Auszug aus einer klienen Studie:


    "In einem Pilotprojekt befragten der FC Viktoria Urberach und die Wissenschaftler der Uni Landau Spieler der D-, E-, und F-Jugend, wie sie das Verhalten der Eltern wahrnehmen. Das Ergebnis ist wenig schmeichelhaft.
    Mehr als die Hälfte der gut 100 Befragten gab an, dass Väter und Mütter Trainern und Schiedsrichtern widersprechen. Knapp die Hälfte der Kinder hört die Eltern am Spielfeldrand schimpfen. Auch nach dem Spiel sparen die Eltern nicht mit Kritik. Fast zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen mussten sich nach dem Spiel sagen lassen, was sie alles falsch gemacht hätten. Dabei benehmen sich – zumindest bei den Kindern der Pilotstudie – die Väter am Spielfeldrand meist schlechter als die Mütter.
    "

    bei den spielen auf dem platz gehe ich von mehr oder minder unsportlichem verhalten von beteiligten (das ist sicherlich auch eine frage der eigenen ansicht zum fair play) von unter 5% der spiele aus, wo man etwas bemängeln könnte/müßte.


    DSV, wenn deine Einschätzung stimmt ... dann geht das mit der FPL viel zu langsam. Du willst mit dem Thema zwar in eine andere Richtung, aber vielleicht verstehst du mit deinen eigenen Zahlen, warum einige die FPL hier so rigoros fordern.


    Wie viele Kinder spielen aktiv Fußball? Wie viele Kinder spielen an einem Wochenende Fußball? Wie viel davon sind 5%? Wie viele sind es dann in einem Jahr in Deutschland? Reden wir vielleicht über Millionen fußballspielender Kinder (einige betrifft es jedes Wochenende)? Selbst wenn es nur 1% wären, ist das nicht schon zu viel?


    Ich habe keine Ahnung, aber selbst wenn es nur einige Hunderttausend sind, dann ist irgendjemand in der Pflicht das abzustellen. Oder willst du es runterspielen, wenn so viele Kinder jedes Wochenende von diesen Auswüchsen betroffen sind?

    Bevor du jemanden das vorwirfst:

    Tirus
    kannst du mir mal erklären warum du in deine zitate von mir (?) einsetzt wo gar keine von mir gesetzt wurden? dies ist ein verfälschen des zitats…. sorry mag ich garnicht sowas

    ... solltest du es selbst testen ... es liegt an deinen Auslassungspunkten ...
    So sieht es aus wenn ich das zitiere, es erscheint auch ein Fragezeichen:

    unbewusst ins abseits laufen?.

    wenn ich einen EGO Spieler zum Abspielen auffordere, weil er nur dribbelt, hat das doch nichts mit Kombinationsfussball,
    Vorgaben von Passwegen oder gar Verhinderung des Dribbeln zu tun.

    Prima, du weißt, ich mag solche Hintertüren nicht ;)
    Gestern habe ich den Ego-Dribbler dreimal aufgefordert zu passen, heute zweimal und morgen werde ich es einmal machen. Am Wochenende ist er dann soweit und dribbelt kaum noch. Du willst dem Ego-Dribbler doch eigentlich sagen, er soll das lassen, sonst musst du ihm erklären, wann er dribeln darf und wann nicht und wie willst du das ohne taktische Vorgaben machen? Darüber freut sich jeder Trainer, der den Ego-Dribbler nicht will und das wird auch noch legitimiert.

    hier in dem zitat geht es in erster linie um das spiel! (spielerzahl, spielfeld grösse , anordnung der tore)

    Ja, denn ich hatte mich darauf bezogen:

    Spiele auswählen, in denen die Zusammenarbeit gefördert wird, um zum Sieg zu kommen (Minifussball)

    Aber dein Hinweis hört sich ja schon weicher an, als ein stures trainieren des Passspiels.


    Das Problem könnte mal wieder der Bezug auf die Altersklassen sein. Horst Wein kommentiert die Charakteristika auf 7 bis 10jährige, eine Spanne von 4 Jahren, was in der Entwicklung der Kindern Welten sind. Wenn man jetzt glaubt, meine Fußballkinder sind 8 und fallen damit in die genannte Altersklasse, kann man komplett falsch liegen, weil die mit "Passspiel" gar nicht gemeint sind. Quereinsteiger, Spätentwickler, unterschiedlich Entwicklungsphasen u.v.m., all dies muss berücksichtigt werden.


    Horst Wein will den Ego-Dribbler, dies dürfte jetzt klar sein, oder meint er auch, die Kinder müssen passen? Natürlich soll das nicht verboten werden, aber will er, dass den Kindern Passwege vom Trainer vorgeben werden, oder will er das die Kinder dies allein entwickeln? Will er, dass wir den Kindern sagen, hier mein lieber Ego-Dribbler darfst du nicht dribbeln, da musst du passen, oder soll das Kind das entscheiden? Kreativität bedeutet eigene Lösungen zu finden, nicht nur beim Passen, auch im Dribbling. Die Frage ist doch, wie sehr engt ein Trainer durch Vorgaben die Kinder in jungen Jahren ein? Vermittelt ein Trainern den Kinder das Passen, wie er es sich in seiner Erwachsenwelt vorstellt, oder kindgerecht?

    Dann sind wir uns ja einig, mir ging es um den hier abgelehnten Ego-Dribbler und gerade den will auch Horst Wein. Die Reihenfolge muss in der Ausbildung passen, wie hier schon oft beschrieben wurde. Was willst du mit Passtraining wirklich erreichen? Sollen die Kinder selbst Lösungen finden, oder werden Passwege vorgegeben? Ich zitiere nochmal Steini: Nichts abtrainieren oder etwas einfordern. Nutze ihre Stärke und bringe sie ins Grübeln. Was sie sich dann selbstständig erarbeiten, werden sie für den Rest ihres Fußballerlebens verinnerlicht haben.


    Wenn man glaubt, Horst Wein schreibt von 7 bis 10jährigen, er meint mit Passspiel die 7jährigen .... dies wäre ja die Schlussfolgerung der Argumentation "es steht ja da".


    Zum Minifußball, auch da gibt Horst Wein vor was zunächst wichtig ist:


    In der neuen Ausgabe auf Seite 116


    Damit das Dribbeln für die introvertierten und egozentrischen (Anm: im Thema wurde diese Kinder schon als "asozial" bezeichnet) Sieben- bis Neunjährigen wieder an Bedeutung gewinnt( so wie es einst im Straßenfußball war), sollte dem Spiel 11:11 und 7:7 für die Acht- und Neunjährigen der Kampf angesagt werden. Die vielen Varianten des Funino sind ein idealer Nährboden für variantenreiche und kreative Dribbler, von denen es noch zu wenige gibt. Das große Feld ermüdet den kleinen Spieler und verlangt von ihm vor allem ein Passspiel, während der kleine Spieler auf dem kleinen Feld ballverliebt sein kann und zum Meister des Dribbelns aufsteigt. Die Natur ist der bessere Trainer!

    Es wurde auch bereits mehrfach auf Literatur hingewiesen und dann geblockt mit Argumenten wie, die wollen ja auch nur Geld verdienen, nur weil das da steht, muss es ja nicht stimmen ... Ich schreibe das nur, weil ich weiß was kommt.

    Diese Antwort habe ich in Bezug auf Literatur erwartet, es kam diese, ich habe es ja fast getroffen ;)

    Und die Verdienste von Herrn Bröker in allen Ehren, aber handelt nach dem Motto: Wes Brot ich ess, dessen Lied ich sing! (Coerver Coaching).

    Niemand hat hier die Hoffnung gehabt, du kennst das Buch nicht, das unterstellst du einfach mal so. Du behauptest die Dribbelverfechter ignorieren dein Zitat, ignorierst aber selbst, dass der Ego-Dribbler gefordert wird. Unter Punkt 7 steht ..."sie fangen erst an" zur Altersklasse 7-10 Jahre, was sagt uns das, ab sofort Passkombinationen? Wenn du das wirklich so liest, wäre mein Gegenargument, Horst Wein singt sein Lied ... wie du es Coerver vorwirfst, aber das wäre zu einfach.

    Nein Günter,
    ich sehe darin keinen Widerspruch und ich glaube, wir meinen das Gleiche.


    Ich schreib das mal provozierend:


    Für mich ist ein Trainer im Kinderfußball ein guter Trainer, wenn er es schafft den Kindern die Freude am Sport zu vermitteln, gut mit ihnen umgehen kann und es durch seine Trainingsinhalte und sein Auftreten schafft, den Kindern nicht nur wichtige Werte zu vermitteln, sondern sie auch dem Sport erhalten bleiben.


    Die optimale fußballerische Ausbildung ist ein ganz andere Geschichte. Die Kinder des Trainers den ich oben beschriebe habe, werden vielleicht nie so Fußballspielen wie sie es eigentlich könnten. Versteht ein Trainer viel von der richtigen fußballerischen Förderung, ist er deshalb nicht automatisch in der Lage Kinder vernünftig zu betreuen. Eine Ausbildung oder das studieren von fußballerischen Trainingsmethoden macht ja nicht automatisch einen guten Menschen. Irgendwo wurde mal geschrieben, ein Idiot bleibt ein Idiot, auch mit zum Beispiel einen Trainerschien.


    Optimal wäre natürlich, wenn ein Trainer beides beherrscht, aber ich habe die obigen Extreme gemeint als ich schrieb, so wichtig ist mir die richtige fußballerische Ausbildung nicht. Bitte jetzt nicht ins Detail ziehen, komplett falsches Training kann natürlich auch schädlich für die weitere Entwicklung der Kinder sein ... dies ist jedem klar.

    Bitte um eine Antwort, warum im Buch "Spielintelligenz im Fussball" durchaus auch Passübungen für 7-9 jähjrige vorkommen und dazu angeregt wird das auch in den Vereinen in diesen Altersklassen umzusetzen. Wenn dies angeboten wird, warum wird das dann hier von einigen so vehement abgelehnt?


    Gruss
    DTV

    Ich gebe dir eine Antwort jedenfalls einen Auszug, wenn ich auch eine Antwort bekomme, hier meine Erinnerung. Nicht nur Antworten fordern, auch welche geben bitte.

    Ich habe ja bereits auf Dirk verlinkt und vielleicht solltet ihr jemanden glauben, der für den DFB in der Ausbildung von Trainern tätig ist. Warum das hier einfach weggewischt wird, verstehe ich nicht. Ich hoffe jeder ist bereit zuzugeben, dass Dirk davon etwas versteht und zwar mehr als man selbst, soviel Ehrlichkeit sollte sein.


    Spielintelligenz muss man richtig und umfassend lesen, letztendlich sind hier viele Antworten auf die Inhalte bereits gegeben worden, ohne sich direkt auf das Buch zu beziehen. Nur ein Beispiel und damit soll es dann auch gut sein. Thema hier ist ja der Ego-Dribbler:


    Aus der Neuauflage:


    Charakteristische Eigenschaften der Kinder zwischen 7 und 10 Jahren:
    Sie sind sehr egoistische, denken mehr an sich und nicht an ihre Gruppe. Wollen so viel wie möglich im Ballbesitz sein.
    Was sollte der Ausbilder tun:
    Genügend Bälle zur Verfügung haben und Wettspiele im 1:1 organisieren, damit ihr ego-zentrisches Denken optimal genutzt werden kann.
    Das "Fairplay" sollte optimal gefördert werden.


    Man soll das ego-zentrische Denken optimal nutzen und nicht blockieren, ich hoffe das reicht jetzt als Hinweis.


    Es wurde auch bereits mehrfach auf Literatur hingewiesen und dann geblockt mit Argumenten wie, die wollen ja auch nur Geld verdienen, nur weil das da steht, muss es ja nicht stimmen ... Ich schreibe das nur, weil ich weiß was kommt.


    Jetzt wäre es schön,wenn ich auch eine Antwort bekomme. Warum glaubt ihr davon mehr zu verstehen als Dirk, hier nochmal der Link. Er bildet u.a. seit zehn Jahren Trainer für den DFB aus, was macht er falsch, wenn er das Passpiel zum Beispiel in der F nicht will?