Beiträge von Uwe

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    siebener,


    das Problem des Verhaltens der Schiedsrichter könnte in der Ausbildung liegen. In anderen Sportarten ist das "pädagogische Pfeifen" der Grundsatz in der Ausbildung. Die Spieler sind nicht deine Feinde, du bist ein teil des Spiels und ermöglichst es, zerstören soll man es nicht.


    Wichtig wäre zu wissen, wo die Situation richtig schlecht war und welche Maßnahmen den Spielbetrieb verbessert haben. War es im Kinderbereich die Abschaffung der Tabellen, die Einführung der FPL oder andere Reformen. Was hat konkret zur besseren Atmosphäre geführt? Wir müssen doch feststellen, ob Reformen greifen, sonst macht das keinen Sinn. Dort wo es schon immer toll lief, ich glaube daraus kann man nicht viel ableiten. Sie haben den Spielbetrieb, der in anderen Gebieten scheitert. Es sind dann wohl doch die besseren Orte, mit den vernünftigeren Menschen, was auch immer das ist.

    Mir geht es einmal um die Relativierung und zum anderen um zuviel Verallgemeinerung.

    Unterschreibt jeder ;) , darum geht es mir auch.

    Jeden Monat werden im Rheinland Spieler oder auch Trainer mit einem Fair-Play-Preis geehrt.
    Schon mal was darüber gelesen?

    Na klar, aber dies ist genau wie bei den Roten Karten "... Erstens fehlt da die Bezugsgrösse ...". Warum ist das jetzt wichtig, was willst du mir damit sagen?

    Soll ich nun die eine Mannschaft als Sinnbild für den Fussball nehmen, oder mir die anderen 9 als Vorbild nehmen?

    Wir sind doch einer Meinung, Fußball ist geil und der Trainerjob macht Spaß. Wir müssen uns aber um die eine Mannschaft kümmern, wo es nicht funktioniert. Was kann ich denn konkret aus den andern 9 Teams übernehmen?

    Ist dir bekannt, dass der Bayerische Fussballverband eine Besonderheit hat, die anderweitig nicht so gegeben ist.?

    Ja, auch das ist mir bekannt ;) . Es gibt überall verschiedene Kriterien, im Saarland, in Bayern, in Schleswig-Holstein, Berlin, deshalb dürfen wir nicht über einen Kamm scheren. Es scheint nicht überall die Sonne und Statistiken kann jeder für sich interpretieren. Warum wir das machen hatte ich schon beschrieben.

    unsere Gesellschaft hat sich in bestimmten Bereichen verändert, und mach nun halt mal auch nicht vor dem Fussball halt.

    Das stimmt, deshalb sollte man mit "früher" und "heute" immer vorsichtig sein.

    Ich habe aufgefordert von postiven Spielen zu berichten, mit evtl. Begründungen, warum dies aus betreffender Sicht wohl gewesen
    ist, und man da was übernehmen kann.

    Ob du dazu aufgefordert hast, lasse ich mal so stehen, ist nicht wichtig. Ich kann nur sinngemäß lesen "alles nicht so schlimm" oder/und "früher war es besser". Die Aussagen sind legitim und diskussionsfähig, aber was soll ich davon übernehmen?

    Geht jedoch eine Berichterstattung nur in eine Richtung, hat das für mich einen manipulativen Beisgeschmack.

    Unterschriebt jeder ;) , sehe ich auch so und jeder in seinem Kontext. Ich könnte dir vorwerfen in "alles halb so schlimm" zu manipulieren, du mir in "alles furchtbar". Manipulation ist immer die Meinung des Anderen ;)

    es ist nämlich nicht alles und überall schlecht. Es liesse sich garantier mehr über Positves berichten
    als umgekehrt.

    Stimme ich zu, auch über Positives zu berichten ist wichtig. Es ist aber auch wichtig, das Negative nicht zu vergessen. Du siehst die Entwicklung im Fußball positiv, ich auch. Viele Probleme die wir heute haben, gab es schon vor vielen Jahrzehnten und teilweise noch viel extremer als heute. Ich möcht die Zeit nicht zurück haben. Heute gibt es aber auch andere Probleme, die wir vor Jahren noch nicht hatten.


    Was wollen wir dem Trainer in einem Brennpunkt-Bezirk denn sagen, wie kann er zum Beispiel mit Gewaltprävention umgehen? Wollen wir ihm sagen "Alles halb so schlimm" oder "früher war alles besser"? Wahrscheinlich hat er einfach nur Pech in der falschen Ecke als Trainer tätig zu sein und die Trainer die alles "halb so schlimm" finden haben das Glück, am richtigen Ort zu sein. Es gibt keinen Grund das Eine wie das Andere auszublenden. Die heile Welt des Fußballs gibt es so nicht und wer dort wo er ist zufrieden ist, der soll darüber froh sein.

    Vielerorts ist es sicherlich schlimm, auch für mich zu schlimm. Aber ich stimme Karl zu, früher war es noch schlimmer.

    Ich will mit dir gar nicht über "früher" und "heute" diskutieren, weil man die Zeiten in vielen Dingen gar nicht miteinander vergleichen kann. Gewaltprävention muss sich heute mit ganz anderen Bedingungen auseinandersetzen.

    Am Positiven orientieren und davon lernen. Für mich bringt das mehr, als immer nur das Negative anprangern.

    Schöner Satz, unterschreibt jeder ;) aber Negatives schön zu reden ist dann auch keine Lösung. Nur dadurch, dass wir das Negative beim Namen nennen, können wir etwas zum Positiven verändern. ich stimme dir zu, man sollte dort hinschauen wo es läuft und warum es läuft. Aber nicht um zu sagen, es ist doch alles ok, sondern um etwas zu verändern. Ich habe deinen Beiträgen nicht entnommen, dass du aus Postiven etwas ableiten willst. Du stellst alles Postiv dar (... alles nicht erschreckend ... [sinngemäß]), es ist doch erlaubt auch über Negatives zu schreiben.


    Es gibt so viele Beispiel, die das mit "heute" und "früher" wiederlegen. Ob das alles statistisch so ok ist, keine Ahnung. Nur schnell gegoogelt und sofort gefunden.
    Ist zwar aus 2012 aber das ist wohl nicht "früher".


    Spucken, treten, schlagen


    Auszug:


    .... Zwei Sportgerichte beschäftigt der Fußballkreis München, beide haben im vergangenen Halbjahr jeweils etwa 600 Fälle bearbeitet. "Als ich vor zehn Jahren angefangen habe, war das die Jahresbilanz", schätzt Schmid....


    und dann muss gehandelt werden, nur so kann man etwas ändern:


    "Die Tabellen für die F-Jugend wurden abgeschafft, weil es an bayerischen Sportgerichten 5000 Fälle im Jahr gab, an denen Eltern beteiligt waren", so Schmid.


    und das war in 2012 nur der Anfang.

    Nochmal zum Thema Statistik:


    Dazu hole ich weit und provozierend aus: Wir sind uns doch darüber einig, dass die Gewalt in den Bndesligastadien eingedämmt werden, die Anzahl der Vorfälle verringert werden muss.


    Günter, du hast zu den Zahlen im Kinderfußball folgendes geschrieben:
    "da stellt sich dann die Frage ob 289 Rote Karten in 10.000 Spielen mit je 15 Spielern, also insgesamt 150.000 Möglichkeiten, einem Sport mit Tempo und ständigem Körperkontakt und einer Menge an Spielern, die Probleme mit der richtigen Kontrolle ihres Körpers haben, viel oder wenig ist. Sie müssten nicht sein, ohne Zweifel, aber wirklich soviel dass man das als Erschreckend ansehen muss.Ich weiss nicht. "


    Dann ist das mit der Gewalt in den Bundeslgastadien auch nicht so schlimm, oder?
    "So viele Verletzte wie in einem Jahr Bundesliga gibt es an einem einzigen Tag auf dem Oktoberfest", hatte Helmut Spahn, ehemaliger Sicherheitsbeauftragter des DFB, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vor einigen Wochen zum Thema Gewalt in deutschen Stadien gesagt."


    Warum gefällt uns vielleicht Günters Aussage und die Aussage des ehemaligen Sicherheitsbeauftragten nicht? Vielelicht weil wir wollen, dass die eine Aussage passt und die andere nicht? Vielleicht weil wir von den Medien oder Verwantwortlichen entsprechend manipuliert werden?


    Der Vergleich hinkt natürlich. Ich will damit nur sagen, dass jeder subjektiv Statistiken wertet, je nach dem wo seine Grundeinstellung liegt. Ich halte die Zahlen (die man kennt und das sind weinige) aus dem Jugendfußball für erschreckend und mir ist dabei völlig egal, ob es prozentual wenig oder viel ist oder ob es früher schlimmer war.

    Bei den 138 Spruchkammerverhandlungen handelte es sich laut Artikel bei 37 Verhandlungen um Vergehen von Trainern. Ist das jetzt viel oder wenig, insbesondere im Verhältnis zur Gesamtsumme?


    Günter, in einem anderen Thema hat wir das mit der Statistik schon, da ging das auch daneben. Jeder betrachtet eine Statistik aus seinem Blickwinkel. Dort hatte ich aus Wikipedia zitiert: Bei etwa 100.000 Spielen pro Wochenende in Deutschland ...


    Siehe Thema: Masterplan


    Wenn wir jetzt deine 10.000 angenommenen Spiele nehmen, 289 Rote Karten, 138 Spruchkammerentscheidungen und das auf 100.000 Spiele pro Wochenende in Deutschland hochrechnen, dann landen wir bei 2.890 Rote Karten und 1.380 Spruchkammerentscheidungen jedes Wochenende, vielleicht 150.000 Rote Karten und 70.000 Spruchkammerentscheidungen pro Jahr.


    Allerdings handelt es sich bei deinen 10.000 Spielen nur um Jugendspiele, in meinen 100.000 sind wahrscheinlich alle Spiele enthalten, deshalb wird sich das mit den Roten Karten etc. noch deutlich erhöhen, weil dort eben Senioren mit dabei sind.


    Was jetzt stimmt, wer weiß das schon, aber man darf natürlich das Problem auch nicht runterspielen.

    Sachen gibt es ;)


    Eine Firma hatte uns zur Trainertech falsche Artikel gesendet und diese schnell nachgeliefert, trotzdem kamen sie erst am 21.07., einen Tag zu spät, im Hotel in Rosenheim an.


    Der Hotelchef rief mich an und versprach die Artikel nach Lübeck zu senden, könnte aber etwas dauern. Eben klingelt DHL und liefert das Paket (27.08.).


    Wir hatten im Hammerwirt und im Goldenen Hirschen insgesamt 40 Zimmer gebucht, meistens 2 Nächte, aber auch 3 und wir aus Lübeck 4 Nächte. Jeder kann ermessen, was wir alle dort bezahlt haben.


    So weit so gut, das Paket ist angekommen. Es hätte dem Hotelchef beider Hotels 5,99 € gekostet. Es kam hier unfrei an und ich durfte DHL 15,00 € zahlen.


    Ich kann mich nicht wirklich darüber ärgern, aber jetzt wissen wir alle warum wir nicht reich werden ;)

    Uwe,ist bei der DVD "visuelles Koordinationstraining" auch ein wenig Theorie oder befinden sich dort eher nur Übungen ?


    Es ist auch etwas Theorie dabei u.a. Inhibition.. (Durchbrechen von Automatismen), kognitive Flexibilität...Bewegungsaufgabe....Kreativität.....Bewegungsaufgabe lösen....beim Visualtraining....Sehschärfe, peripheres Sehen, Detailsehen..Beidäugigkeit, Blicksprünge....aber keine Abhandlungen...

    Kann mich leider erst jetzt dazu melden.


    In den nächsten Tagen wird es insgesamt 6 neue DVDs geben. Wann weiß ich noch nicht, kann auch am Wochenende sein.
    Darunter ist auch eine von Matthias und eine weitere mit Matthias und Samir Tanjo. Samir hatte diese DVD auf der Trainertech bereits angekündigt.


    Es wird für Trainertalker kurzzeitig (einen Tag, wenige Stunden?) einen Sonderpreis geben, es lohnt sich also hier reinzuschauen!

    eine Umfrage beim Pilotprojekt unter 2.300 Schiris ergab, dass sich 76 % dadurch sicherer fühlen.

    Irgendjemand hatt hier im Forum geschrieben ;) :
    Doch. geschieht doch recht häufig, dass Umfragen zu einem Ergebnis führen sollen, das dem Umfragenden in den Kram passt, und dementsprechend werden dann die Fragen aufgebaut. Oft wird dann das Ergebnis als statistisch belegte
    oder auf eine allgemeine (fälschlicherweise) Meinung berufende Grundlage für Meinungsverkündungen und gar Entscheidunge benutzt.
    deshalb bin ich auch kein Freund von geschlossenen Fragestellungen-


    Man müsste dazu natürlich wissen: Wie war die Frage formuliert? Wer wurde befragt (Wikipedia: In Deutschland gibt es mehr als 72.000 Schiedsrichter (Stand: 1. Januar 2014))? Wer hat gefragt? 8)


    alle Vereine (220.000) des DFB mit je 4 Ordnerwesten

    Das ist etwas hoch.


    etwa 100.000 Westen kommen derzeit zum Versand

    Das passt schon eher.


    zur Zeit beschäftigt sich der Verband intensiv mit der Anzahl und Entstehung von Konflikten. es wird ein bundesweites Lagebild erfasst. die tatsächliche Quote liegt bei weniger wie 1 Vorfall bei 1000 Spielen.


    Klingt wenig, aber es ist eben Statistik ;)
    Welche Spiele sind gemeint, alle? Wie und wo wurde das erfasst? Nicht das Statistiken so erfasst werden, dass sie dem Umfragenden in den Kram passen. :rolleyes: , denn es bleibt noch die Frage: Was bedeutet "Anzahl und Entstehung von Konflikten"? ;)


    Wikipedia: Bei etwa 100.000 Spielen pro Wochenende in Deutschland ...
    Dann wären wir schon bei 100 Vorfällen jedes Wochenende, welche hier erfasst werden wissen wir zwar nicht, klingt aber immer noch gut. Statistisch sind das dann 5.200 Vorfälle pro Jahr (52 Wochen x100), oder sind nur die Saisonzeiten mit "Wochenende" gemeint und wir müssen die spielfreien Wochenenden abziehen?