Beiträge von Uwe

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Pressemeldung:


    Nach seinem Flaschenwurf gegen einen Fan dürfte die Bundesliga-Saison für Paolo Guerrero vom Hamburger SV beendet sein. Das DFB-Sportgericht sperrte den Stürmer für fünf Meisterschaftsspiele. Zudem muss Guerrero 20.000 Euro Geldstrafe zahlen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Der HSV hat noch eine Einspruchsfrist von 24 Stunden.



    Da kann Guerrero ja froh sein, dass er kein Zuschauer war. Wie sagte ein HSV-Fan: ein Zuschauer würde mindestens zwei Jahre bundesweit Stadionverbot bekommen.

    Wie jedesmal gibt es für mich nur einen Top-Favoriten: Deutschland


    Mir ist ganz egal was andere schreiben, aber andere Teams zum Favoriten zu machen geht ja mal gar nicht.

    Sehe ich auch so, aus der Nummer kommt man nicht raus :) . Es geht mir so, wie den Fans von Bayern etc. hier im Forum: objektiv ist zwar ganz schön, aber macht nicht immer Spaß. Geht man mit Verstand an die Sache ran, kann man nur falsch liegen. O-Ton trainer2005: Und da sehe ich eben Probleme...momentan....habe ich aber auch 92, 96, 2002, 2006 oder 2008 so gesehen... :thumbup:
    Deshalb mein Tipp:
    1. Deutschland
    2. Spanien
    3. Argentinien
    4. England
    Nicht besonders originell, weiß auch nicht, ob das überhaupt geht, aber ich wollte für TRPietro extra Italien weglassen :P . England kann noch gefährlich werden, die könnten jetzt auch im Elfmeterschießen gewinnen, denn Beckham ist ja nicht dabei.


    Jetzt ernsthaft: Deutschland muss erfolgreich sein, sonst beginnt beim DFB das große "Karten auf den Tisch" Spiel. Ich befürchte einen Machtkampf, wenn man die Signale der letzten Monate deutet. Bei Misserfolg werden wohl die Falschen gewinnen. Aber wer weiß, ob Löw trotz Erfolg Bundestrainer bleiben will?

    Hallo Karli,


    es gibt immer neben Gründe auch Hintergründe, deshalb bist du hier nie zensiert worden. Lies einmal meine Beiträge zum Thema genau durch. Mein letzter Beitrag kam wahrscheinlich falsch bei dir an, dafür entschuldige ich mich.


    Mehr möchte ich dazu nicht mehr schreiben.


    Bitte ab jetzt hier nur noch "Erfahrungsberichte - Reisen, Turniere und Ausflüge ", sonst lösche ich ausnahmsweise ohne Hinweis. Für Diskussionen steh ich gerne im Forum "Board-News" zur Verfügung.



    Viele Grüße


    Uwe


    Holler
    Wir hätten hier mehr "Kommerz", als mancher glaubt. Es ist eigentlich ganz einfach: wer werben will, kann sich gerne bei mir melden ;) . Das muss nicht immer was kosten, wenn man offen und ehrlich miteinander umgeht. Was nicht sein kann: ich halte das Forum weitesgehend werbefrei und Andere bedienen sich. Karli, damit meine ich nicht dich!

    Hallo PeterF.,


    du bist dein "goalfever" ja auch los geworden, wie Karli seine Adresse, damit steht es unentschieden.


    Welchen "ordentlichen bericht" habe ich gelöscht, ich kann unter den gelöschten Beiträgen nichts finden, finde ich schon ganz schön heftig die Behauptung.


    Bitte hier nur wirkliche Reiseberichte posten, die helfen weiter!


    Viele Grüße


    Uwe

    Hallo Hope,


    Hope, ...ich bin immer da :) , aber mit der Antwort kann es manchmal etwas dauern. Ich habe übrigens auch schon einen Thread aufgemacht, nach Übungen gefragt und keine Antwort erhalten. Sollte man keinesfalls persönlich nehmen, manchmal hat man einfach Pech.


    @ALL


    Die Idee mit der Lieblingsübung ist prima, läuft im Hintergrund auch schon. Es werden seit einigen Monaten Lieblingsübungen von Trainern aus dem Ausland erfragt, die dann auf Soccerdrills nach Ländern veröffentlicht werden (Aus jedem Land eine Übung). Ca. 20 habe ich schon gesammelt. Leider dauert es noch, bis dies alles umgesetzt ist. Weil ich das hier alles mache, weil es mir Spaß macht, rechne ich nicht mehr Tagen oder Wochen, sondern mindestens in Monaten. Wenn man immer soviel Zeit hätte, wie Ideen........... :(


    Zum Thema: ich werde ein Forum einrichten "Meine Lieblingsübung" oder so ähnlich. Ob ich es heute noch schaffe, weiß ich nicht, aber ich bin für neue Sachen immer zu haben. mehr als probieren kann man nicht und zur Not wird wieder geschlossen und die Beiträge in "Fußballtraining" verschoben.


    Noch ein Angebot: die geposteten Übungen werde ich als Animation umsetzen und dann ebenfalls auf Soccerdrills in einer gesonderten Rubrik veröffentlichen. Gleich vorweg: bezahlen kann ich dafür nichts. Mir werden ständig Übungen gegen Bezahlung angeboten, aber so schlecht sieht es mit dem Übungsbestand nicht aus.
    Wer möchte (denkt aber bitte an die Anonymität), wird auf der Übungsseite mit Namen und/oder Vereinsnamen genannt. Auch ein Link auf die jeweilige Vereinshomepage ist möglich. Die Besucherzahlen bei Soccerdrills sind nicht so gering, deshalb ist das schon gute Werbung für den Verein.


    Im Forum "Meine Lieblingsübung" werde ich mich natürlich mit jedem einzelnen Poster per PN oder Mail in Verbindung setzen und abklären, ob eine animierte Umsetzung erlaubt ist und in die Beiträge einen entsprechenden Link zur Animation setzen. Auch das kann manchmal etwas dauern, es gibt auch sowas wie Urlaub oder Familie, aber das muss ich euch ja nicht sagen ;) .


    Ein Tool zur Darstellung von Übungen war bereits angedacht und verschiedene Dinge sind auch getestet worden, aber leider ohne brauchbares Ergebnis. Kommt Zeit, kommt Rat....................



    Viele Grüße


    Uwe


    EDIT: Mein Thread ohne Antwort und fast 4 Jahre alt:


    Bewegungsspiele und Koordination

    Vielleicht können das die Fachleute vom FC Barcelona beurteilen:


    "Bis die Spieler 16 sind, gehen sie bei uns kein einziges Mal in den Kraftraum, machen sie keinen Dauerlauf, kein Zirkeltraining", sagt Benaiges. "Am Ball verbessern sie alles, Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer - sie merken es nur nicht, weil sie immer an den Ball denken."


    oder


    "Barças Ansatz ist anders als der von fast allen anderen Klubs", sagt der ehemalige Profi Jordi Cruyff, der eines von Barças ersten Steinbruchkinder war und etwas von der Ausbildung verstehen sollte: Sein Vater Johan Cruyff initiierte sie, als er 1988 Trainer Barças wurde. "Es interessiert hier nicht, wie kräftig ein Junge ist, wie lange er rennen kann. Es interessiert nur: was kann er mit dem Ball. Darauf ist die ganze Ausbildung ausgerichtet: technisch einmalige Spieler hervorzubringen."



    Ich hatte einen Auschnitt bereits in einem anderen Thema gepostet, hier der Link zum Artikel:


    Süddeutsche

    Karl
    Alles klar, entschuldigung.


    Mal etwas zum schmunzeln, denn auch der FC Barcelona lehrt Begrüßung:


    "Weshalb Benaiges (JUgendtrainer) plötzlich hinter eine Hecke tritt. Das Team der Elfjährigen kommt vorbei. "Wir lehren sie, die Trainer mit Handschlag zu begrüßen", flüstert Benaiges. "Deshalb ist es manchmal besser, sich zu verstecken, damit ich nicht schon wieder 20 Hände schütteln muss."

    Karl


    Mit dem Beispiel "Antreten nach Größe", dachte ich etwas gefunden zu haben, was absolut unnötig ist. Wer dieses Ritual benötigt...soll es durchführen.


    Vermische es aber bitte nicht mit dem Thema "Begrüßung" oder "Verabschiedung". DIes ist nicht nur für die Kinder eine Regel, sondern auch für Trainer + Co. Bei kleinen Kindern gehört ein Ritual dazu, ich verweise dazu auf einen Text auf Bambini-Fussballtraining: Rituale im Kinderfußball
    Die Regeln, die du dabei festlegst, verstehen die Kinder locker. Deine Beschreibung klingt so, als müsstest du es durchsetzen, weil du es so willst. Musst du gar nicht, die Kinder wollen das auch. Über die Konsequenzen könnten man diskutieren, aber das sollten wir lassen. Wenn wir noch über Regeln und Konsequenzen schreiben, sprengen wir dies Thema endgültig.


    Soweit sind wir einer Meinung.


    Der Begriff "Antiautoritäre Erziehung" fällt schon wieder. Es ist so, wie ich es in einem meiner ersten Beiträge zu diesem Thema befürchtet hatte. Ich durfte mich zwangsweise -lange ist es her- mit Erziehungsstilen auseinandersetzen.
    Mein Ergebnis daraus war, dass es in der Masse eigentlich nur drei wirkliche Stile gibt. Mir ist niemand bekannt, der einen theoretischen Erziehungsstil in der Praxis konsequent umsetzt. Deshalb können die "Problemfälle" nicht aus Familien stammen, die antiautoritär erziehen. Ich weiß nicht, wo das herkommt.


    Wie sieht das in der Praxis aus:


    1. Die Leute, die meinen sie erziehen perfekt und auf jede Kleinigkeit achten (die nerven richtig)
    2. Die Leute, die hoffen soviel wie möglich in der Erziehung richtig zu machen (dazu zählte ich mich)
    3. Die Leute, die (fast) gar nicht erziehen


    Die wirklichen Probelmfälle kommen meist aus der dritten Gruppe. Das hat aber nichts mit einem Erziehungstil zu tun, die haben einfach keinen Bock. Die Kinder kennen keine Regeln, dafür oft ganz viele Konsequenzen.


    "Diskutieren können sie, wenn sie von mir unabhängig sind. Und das sind sie erst, wenn sie "aus dem Haus" sind." - Diesen Satz möchte ich nicht kommentieren, ich finde ihn furchtbar.


    "Natürlich erkläre ich und ich diskutiere auch mit den Kindern. Aber nicht alles." - Da sind wir einer Meinung.


    Du musst auch keine Lanze für Trainer brechen. Jeder der in der Jugendarbeit tätig ist, verdient höchsten Respekt. Leider gehört bis zu einem gewissen Punkt, den jeder für sich selbst finden muss, Sozialarbeit zum Trainergeschäft.


    Karl, im Prinzip stimmen unsere Meinungen fast komplett überein. Nur eins sehe ich anders: wir müssen den Kindern viele Dinge nicht befehlen, sie verstehen es!

    Um mal ganz deutlich zu werden, allen Spät68er den Zahn zu ziehen, allen die meinen, Trainer müssten hochspychologisch vorgehen, behutsam die Kindeseele nicht verletzten , ja nicht bestrafen, usw. denkt mal bitte alle um.
    ich darf nicht ins Detail gehen. Wir sind eine sogenannte professionelle Pflegefamilie.
    vor 18 Monaten haben wir eine 10jährigen aufgenommen, höchst aggressiv, in bestimmen Phasen schlug er gegen alles.
    keine Schule nahm ihn mehr an, kein Heim wollte ihn mehr usw. usw.

    Hallo Günter,


    das mit den Spät68ern meinst du hoffentlich nicht ernst. Ich habe die Fünfzig überschritten und durfte noch einige 68er kennenlernen, da waren sie aber schon angepasst und integriert. Warum wird die heutige moderne Pädagogik eigentlich immer mit dieser Generation verglichen, sie hat damit gar nichts zu tun. Die Kinder, die damals mit diesem Erziehungsstil aufgewachsen sind, sind heute mindestens 40. Sie gehören also nicht zu der "schlimmen Jugend" von heute und auch das waren keine Millionen.


    Der Fall, den du schilderst, ist ein Problemfall. Ein oder zwei solcher Kinder im Team und die meisten würden scheitern (ich auch). Diese Kinder gehören in professionelle Betreuung, um die Grundlagen einer sozialen Gemeinschaft zu erlernen. Dies geht nur mit ständiger Kontrolle ob Regeln eingehalten werden und Konsequenzen bei Fehlverhalten, wie du es beschreibst.


    Dazu gehört aber auch und das kommt mir im Statement zu kurz: Selbstvertrauen und Vertrauen aufbauen, Liebe geben und Vorbild sein. Allein das Aufstellen von Regeln und Konsequenzen bringt das Kind nicht dorthin, wo es hin soll. Viele würden auf dieses Kind nur "einschlagen" und die Seele so stark verletzen, dass es gar keine Chance mehr hat. Dein Text kann da durchaus falsch gedeutet werden.


    Mit diesen Problemfällen und wir reden nicht über die Masse der Kinder, können Trainer und Vereine nicht umgehen, dafür ist kaum jemand ausgebildet. Deshalb gebe ich dir Recht und das wird einige erstaunen, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man sich von solchen Kindern trennen muss. Chancen geben, Versuche starten, aber irgendwann ist Schluss, zum Schutz der anderen Kinder. Auch wenn es in der Seele weh tut, es gibt Dinge, die kann ein Fußballverein nicht leisten. Ein Fußballtrainer kann nicht sämtliche gesellschaftlichen Probleme lösen, dass ist ein Kampf gegen Windmühlen.


    Es gibt Kinder, die gehören in professionelle Hände. Günter, hast du noch Plätze frei? Wir könnten dann die hier anbieten und ich bin sicher, es würden einige Trainer noch Kinder abgeben wollen. :)


    Ich wünsche dir einen tollen Geburtstag!!!!!

    Was hier propagiert wird ist die "lass dir blos von niemandem jemals etwas gefallen"-Einstellungen, die die heutige "antiautoritär erzogene" Jugenda dazu bringt, sich regelmäßig mit Polizisten zu prügeln, dabei Bankfenster, Geldautomaten oder auch einfach ganz normal Haustüren, Mülleimer, Abfalltonnen und Autos zu zerstören.

    Du meinst damit die Kinder, die mit Regeln und Respekt aufgewachsen sind? Nein, ich glaube du meinst die Kinder, die keine Regeln kennen und Respekt nie gelernt haben. Was "diese Jugend" dazu bringt, solche Dinge zu tun, hat übrigens mit antiautoritärer Erziehung nichts zu tun und wenn es "diese Jugend" wäre, dann wären es einige Millionen und es würde uns richtig schlecht gehen.


    Du siehst scheinbar jede Form von etwas gegen den Willen eines Kindes durchzusetzen als Gewalt, das sehe ich nicht so.

    Stimmt nicht, bitte lesen.


    Alle Welt, auch grade hier im Forum, verurteilt doch kategorisch ALLES was nicht als hypermodern gilt.

    Stimmt leider auch nicht. Ich würde mir gerade beim Fußball in einigen Bereichen die Rückkehr zu alten Normen wünschen. Ich vermute, da wärst du dann hypermodern und ich altmodisch.


    Ich habe in meiner Jugend ähnliche Dinge erlebt wie du. Es hat uns nicht geschadet, davon gehe ich jedenfalls aus. Aber hat uns geholfen, oder würden wir ohne diese Erlebnisse heute Autos anzünden? Es gehört viel mehr dazu vernünftige Menschen zu erziehen, was auch immer "vernünftge Menschen" sind. Kinder müssen deshalb nicht eingeschüchtert werden, es sind auch keine "halbfertigen Menschen", die wir fertigstellen müssen. Es sind fertige Persönlichkeiten, mit all ihren Schwächen, genau wie bei dir und bei mir. Haben wir doch einfach den Mut sie respektvoll und gewaltfrei zu behandeln, sie haben das gleiche Recht, wie wir.


    Mit welchem Recht werden kleine Menschen anders behandelt als Erwachsene. Wenn ich meiner Frau oder einem Polizisten eine Ohrfeige verpasse, bin ich kriminell, aber wenn ich das bei einem Kind mache, schadet das dem Kind nicht. Meine Frau wäre ich los, mit dem Polizisten weiß ich nicht was passiert ;( , aber mein Kind muss bleiben. Ich verstehe diese Unterschiede nicht.
    Nur, weil der Eine klein und der Andere groß ist, alt oder jung?

    Das am Arm packen find ich wird auch völlig überbewertet hier, alle hier reden von Gewalt gegen Kinder, aber bitte, er hatte nen Blauen Fleck, und ich wette, dass er schon 3 Minuten nach dem "Angriff" garnixmehr gespürt hat. Meine Jungs machen teilweise vor dem Training irgendwelche Spielchen die wesentlich gewalttätiger sind und ich denke doch auch mehr wehtun (wenn sie das wollen... ).

    Meinst du das wirklich so?

    Andre, genau das war meine Befürchtung: das Schlagwort "antiautoritäre Erziehung". Damit wird jede Argumentation des vernünftigen Umgangs mit Kindern erschlagen. Keiner weiß was das ist, aber jeder findet es schlecht. Was ich geschildert habe, hat natürlich etwas damit zu tun. Es bedeute aber nicht, dass Kinder machen können was sie wollen, davon halte ich gar nichts.


    Regeln müssen sein, ich kannte auch schon die Frage "Warum?", die man sich als Erwachsener beim Festlegen der Regeln stellen soll.


    Es hilft wirklich weiter, weil man manchmal feststellt, es gibt keine vernünftige Begründung. Beispiel: ein Trainer verlangt von seinen Spielern, dass sie sich vor Trainingsstart nach Körpergröße geordnet in einer Reihe aufstellen. Warum ist die Regel sinnvoll? Darauf gibt es keine Antwort, der Trainer will es nur und deshalb ist es überflüssig.


    Stehen Regeln fest, muss der Trainer sie umsetzen. Verstöße müssen dann Konsequenzen haben, wie auch immer. Lässt er das schleifen, lernen die KInder, die Regeln gelten manchmal und manchmal nicht und dies ist wahrscheinlich der größte Fehler.


    Es gibt aber auch Regeln, die ein Erwachsener durchsetzen muss, auch wenn die Kinder sie nicht verstehen, allein um die Kinder zu schützen. Diskutieren sollte man solche Regeln schon, aber nachgeben darf man nicht. Hier legt jeder seine Schmerzgrenze sellbst fest und dabei macht man wahrscheinlich die meisten Fehler.


    Kleinkinder lernen sehr schnell durch die Körpersprache, Augen und Stimme der Personen, die sie kennen. Natürlich hebt man die Stimme oder schaut böse, wenn etwas nicht gefällt. Andre, das geht dir doch bei deiner Frau auch so :) , oder nicht? Das ist völlig normal und so soll es sein. Stellt man sich nach einer Situation die Frage "Warum will ich das?" und kommt zu keinem Ergebnis, muss man sich entschuldigen, nicht nur bei der Frau, auch beim Kind.


    Es ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Erwachsener sollen Fehler zugeben, auch daraus lernen Kinder. "Hört mir bitte zu, ich habe heute einen Fehler gemacht. Der Paule war nicht oft genug auf dem Feld. Das war falsch von mir, denn alle haben das Recht auf gleiche Spielanteile, wir sind doch ein Team". Etwas ausführlicher natürlich und ich garantiere, die Kinder werden dich beim nächsten Mal daran erinnern, wenn Paule wieder lange nicht spielt.


    Ich kann auch nicht mit sämtlichen Altersstufen gleich gut. Mit pubertierenden Kindern habe ich so meine Probleme. Manne schrieb, sie wollen erwachsen sein und deshalb werden sie so behandelt. Sie wollen zwar erwachsen sein, sind es aber nicht, deshalb dürfen sie auch nicht so behandelt werden. Ihre Meinungen und sind sie auch noch so verschroben, müssen aber ernst genommen werden.


    Ich will nicht noch mehr schreiben. Über pubertierende Kinder gibt es bei Soccerdrills einen Text: Die Pubertät - Was geht ab?

    Zum Thema:
    das Kind wurde nicht am Arm gezogen, es wurde so angepackt, dass es einen Bluterguss davontrug. Deshalb kann ich einige Meinungen, die dies als ok empfinden nicht verstehen, denn das ist Körperverletzung.


    Aus dem Internet - Zum Thema Respekt:


    „Erwachsene versuchen oft, Kindern Respekt beizubringen, indem sie sie respektlos behandelt“


    Viel zu lesen:


    Hier ein Link zu einem Flyer der Aktion „Mehr Respekt vor Kindern“, gefördert von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Neue Erziehung e.V.


    http://www.bmfsfj.de/Redaktion…j,sprache=de,rwb=true.pdf


    Ich fasse und interpretiere den Inhalt kurz und versuche dies auf die Möglichkeiten eines Kindertrainers zu reduzieren:
    Vorweg:
    § 1631, Abs. 2 BGB
    „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“
    Dies gilt in Deutschland seit dem Jahr 2000 und wurde eingeführt, nachdem in Schweden, wo bereits seit 1979 ein Züchtigungsverbot besteht, ein entsprechender Erfolg nachgewiesen werden konnte.


    Provokation


    Was würdest du machen, wenn dein Arbeitgeber dich am Arm packt und du einen Bluterguss davonträgst? Angenommen ihm sind die Sicherungen durchgebrannt, warum auch immer!


    Regeln müssen sein, Kinder brauchen Grenzen


    Kinder können Regeln nur dann umsetzen, wenn sie sie verstehen. Bedeutet, vor jeder Regel, die ein Erwachsener aufstellt, sollte er sich die Frage stellen: Warum? Regeln müssen altersgerecht sein und sollen im Laufe der Entwicklung angepasst werden. Regeln einzuführen, nur weil der Erwachsene es will, erreichen nicht ihr Ziel. Noch besser: stelle die Regeln gemeinsam mit den Kindern auf.


    -Warum müssen die Fußballschuhe geputzt werden?
    -Warum soll das Trikot in die Hose?
    -Warum soll die Kabine beim Verlassen sauber sein?
    -Warum gehört es sich nicht Andere anzuschreien?
    -Warum spielet der "dicke Paule" weniger als seine Freunde?


    Erst, wenn die Kinder und der Erwachsene den Sinn der Regeln verstehen, werden sie sie nicht nur anwenden können, sie werden sie umsetzen. Also muss der Trainer diese Regeln erklären.


    Zitat: „Wer Weizen ernten will, muss Weizen sähen“


    Außerdem muss der Trainer diese Regeln vorleben, sonst werden sie von Kindern nicht mehr akzeptiert. Schiedsrichterbeleidigungen, das Anschreien von Kindern und viele andere Regeln werden aufgeweicht, weil die Kinder sehen: so verschafft man sich also Respekt, man bricht die Regeln, wenn es gerade passt.


    Ich höre jetzt besser auf, aber zwei Zitate möchte ich dann doch noch loswerden:


    © Copyright Pam Leo, USA
    „ Wir konfrontieren unsere Freunde nicht mit: „Was sagt man?“ oder „Wie heißt das Zauberwort?“, aber unsere Kinder bekommen es die ganze Zeit zu hören. Wenn wir von Kindern erwarten, dass sie immer „Bitte“ und „Danke“ sagen, dann müssen wir es auch immer zu ihnen und zueinander sagen, ansonsten leben wir ihnen vor, dass man es manchmal sagt und manchmal nicht. Kinder ahmen nach, was wir tun. Wenn wir erwarten, dass Kinder gute Manieren haben, dass sie teilen, sich entschuldigen, ehrlich, freundlich und voller Respekt und Liebe sind, müssen wir ihnen dies vorleben, damit sie ein Vorbild haben, das sie nachahmen können.“


    und


    das Thema hatten wir schon ;) :


    „Warum meinen Erwachsene den Kinder bei ihrer „Arbeit“ dem Spielen sagen zu müssen, wie sie spielen sollen. Die Kinder können das alleine viel besser und die Erwachsenen machen das kindliche Spiel nur kaputt“

    Bitte verliert den Faden nicht. Mit einigen Beiträgen kann niemand etwas anfangen. Den Kommentar von TRPietro habe ich, wie Karl, auch anders gelesen.


    Gewalt gegen Kinder (und nicht nur gegen die) geht gar nicht. Und Manne, es ist dabei egal ob schwarz, braun oder orange, verfolgt werden müssen solche schlimmen Entgleisungen, deshalb war dieser Hinweis völlig überflüssig :cursing: .
    Ansonsten folge ich mehr der Doppelpost-Meinung. Nur Doppelpost, lass die Keule weg, dann klingt es besser und es entstehen keine Missverständnisse.


    Nach der Schilderung ist dem Kind augenscheinlich eine Verletzung zugefügt worden :!: Dem Trainer sind die Sicherungen durchgebrannt, dass kann passieren, darf es aber nicht und ist nicht zu entschuldigen. In der Konsequenz muss der Trainer dafür bestraft werden, wie auch immer. Allein die Strafanzeige ist schon eine Strafe, selbst wenn sie fallengelassen werden sollte. Beurteilen möchte ich den Fall weiter nicht, die Verletzung beim Kind reicht mir dabei völlig. Provokation, Hausfriedensbruch oder andere Dinge interessieren mich dabei überhaupt nicht.


    Ich hätte wahrscheinlich genauso gehandelt wie die Eltern des Kinders und Strafanzeige gestellt. Allein der Gedanke, mein Sohn wäre mit einem Bluterguss im Arm nach Hause gekommen, der ihm von einem erwachsenen Menschen zugefügt worden ist, schockiert mich. Wer hat denn hier Kinder? Wie hättet ihr reagiert? Vielleicht kann man Verständnis dafür aufbringen, dass die Sicherungen durchgebrannt sind, deshalb darf das Verhalten des Trainers aber nicht toleriert werden. Wir befinden uns nicht im Straßenkampf und wenn die Hand gegen Kinder in der Familie ausrutscht, ist das schon schlimm genug, aber gegen fremde Kinder ist das noch eine ganz andere Dimension.


    Wer soll dann da Grenzen ziehen, wann Gewalt gegen Kinder ok ist und wann nicht? Jeder so wie er meint? Dann ist es besser, der Gesetzgeber setzt strenge Regeln und schützt unsere Kinder gegen jegliche Art von Gewalt, wobei wir hier nur über körperliche Gewalt sprechen.

    Hallo PeterF,


    wer sich anmeldet und einen ersten Beitrag in dieser Form postet und dies nicht nur hier so macht, sondern auch woanders, der darf sich nicht wundern.


    Hier sollen Erfahrungsberichte rein und keine Marketingaktionen. Sollte ich dir unrecht getan haben, entschuldige ich mich natürlich, aber starke Zweifel bleiben.


    Gruß


    Uwe

    International Football Association Board (IFAB)


    Folgende Veränderungen im Fußball-Regelwerk sind beschlossen oder vertagt (Mai 2010) worden:


    1. Das Thema "Chip im Ball" oder "Torkamera" bei umstrittenen Torszenen ist vom Tisch. Eine Einführung von technischen Hilfsmitteln wird es nicht geben.
    2. Eine Entscheidung über zwei zusätzliche Torrichter auf dem Feld wurde vertagt. Es wird auf die Auswertung der Testphase in der Europa League gewartet.
    3. Bei einer "Notbremse" erfolgt eine dreifache Bestrafung: Platzverweis, anschließende Spielsperre und eventuell Elfmeter. Die FIFA wollte das "zu harte Strafmaß" aufweichen lassen. Auch hier vertagte sich das IFAB.
    4. Vertagt wurde ebenfalls das Verzögern des Anlaufes beim Ausführen eines Elfmeters nicht mehr zuzulassen. Das Ermessen des Schiedsrichters den Schützen wegen Unsportlichkeit zu bestrafen, steht ebenfalls auf der Kippe. Eine klare Regelung soll geschaffen werden.
    5. In Zukunft dürfen, wenn zwei Spieler derselben Mannschaft zusammenstoßen, diese auf dem Feld behandelt werden. Bisher war das laut Regelwerk nicht zulässig. Der Antrag, Spieler auf dem Feld behandeln zu dürfen, die wegen einer Tätlichkeit des Gegners verletzt sind, wurde abgewiesen. Sanitäter mit einer Bahre dürfen zukünftig erst mit Genehmigung des Schiedsrichters das Spielfeld betreten.
    6. Ob der Vierte Schiedsrichter mehr Rechte bekommen soll, wurde ebenfalls vertagt.

    Der "DFB Bundestag"...ist das ein von Dir geprägter Begriff oder gibt es den so tatsächlich

    Den gibt es, wegen der tollen Stimmung kann folgendes passieren:
    "Am Freitag wird auf der Präsidiumssitzung in Frankfurt/Main zudem entschieden, ob vor dem für Oktober angesetzten DFB-Bundestag noch ein Außerordentlicher Bundestag für Ende April einberufen werden soll."