Rasenkleinfeld eigenständig bauen

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  • Hallo!
    Ausgangssituation: Wir hatten eine Anlage mit Asche- (mit Flutlicht) und Rasenplatz (ohne Flutlicht). 2010 wurde der Ascheplatz in einen Kunstrasen umgewandelt (komplett von der Stadt finanziert). Der Rasen ist eigentlich immer von Herbst- bis Osterferien zu und kann somit nur im Sommer genutzt werden (auch nur 1 Hälfte, da die Leichtathleten die andere haben...). Hört sich für viele vermutlich erst einmal traumhaft an, ist es ja eigentlich auch. Da wir aber sehr großen Zulauf haben, Montags den Platz nicht nutzen können und die Jugendtrainer erst immer später trainieren können (um 16 Uhr kann kaum jemand trainieren, da er länger arbeiten muss) haben wir mittlerweile Probleme. Wir haben 4 Herren-, 3 Damen-, 1 Alte Herren-, 6 Jugend-, 8 Kinder- und 3 Mädchenteams, das macht insgesamt 25 Teams. Das sind 14 Großfeld-Teams, die einen halben Platz zum Trainieren zur Verfügung haben sollten und 11 Kleinfeldteams, denen ein Viertelplatz ausreichen muss. Wie ihr seht, platzt unser Platz aus allen Nähten...


    Direkt hinter unserem Kunstrasen befinden sich eine Fläche, die zur Zeit von Bogenschützen genutzt wird, die aber eher selten dort trainieren... Diese Rasenfläche ist ca. 60 x 30 m groß. Es handelt sich eher um eine Wiese, als eine wirkliche Rasenfläche. Von der Größe her wäre es in etwa eine Platzhälfte ohne den verlängerten 16er... Um einen vernünftigen Trainingsbetrieb zu ermöglichen würde genau diese Fläche eigentlich ausreichen, da wir dann 24 (ist einfacher zu rechnen) Teams hätten, wovon 12 Dienstags-Donnerstags und 12 Mittwochs-Freitags trainieren könnten. Dann hätte man für jede Platzhälfte 4 Mannschaften, was ziemlich genau passen würde (16:30-18 Uhr 2 Kleinfeld-Teams, 18-19:30 1 Team und 19:30-21:00 Uhr 1 Team je Hälfte).


    Es wäre für uns also die optimale Lösung diese Wiese zu einem halbwegs passablen Rasenplatz um zu funktionieren, auf dem dann von Herbst- bis Osterferien trainiert wird. Im Sommer würden diese Teams dann auf dem richtigen Rasen trainieren können. Dadurch hätte der Trainingsrasen dann auch ausreichend Zeit (ein halbes Jahr), sich von dem strapaziösem Winter zu erholen... Auf einen weiteren Kunstrasen haben wir keine Chance, da erst drei andere Vereine unserer Stadt einen erhalten sollen (davon sogar zwei zusammen einen). Außerdem wäre es nicht sinnvoll so langfristig zu denken, da der demographische Wandel über kurz oder lang eh bei uns einschlagen wird und wir dann einen Platz zu viel haben würden... Es ist vermutlich ein Zeitraum von 5-10 Jahren (Schätzung), wo wir die weitere Fläche benötigen werden. Wir sind auch eigentlich nur ein kleiner Stadtteil mit ca. 9.000 Einwohnern, für den unsere Anlage normalerweise ausreichen sollte, haben aber eben auch Zulauf aus den Nachbargemeinden oder anderen Stadtteilen :D.


    Hat irgendjemand von euch bereits Erfahrungen damit gemacht, dass ein Verein eine Rasenfläche eigenständig fertig gemacht hat? Denke da an Walzen, um die Fläche eben zu machen, vielleicht eine Art Drainage zu installieren und dann neu sähen oder sowas. Bin kein Fachmann, deswegen die Frage :D. Mit was für Kosten müsste man in etwa rechnen?


    Dies ist erst einmal nur eine hypothetische Idee. Nur wenn von uns als Verein nichts kommt, wird von der Stadt auch nichts kommen, da wie gesagt erst einmal andere Vereine dran sind. Mitgliederstopp oder Abschaffen von Mannschaften kommen für uns eigentlich nicht in Frage, wenn sich an der Platzsituation aber nichts ändert, müssen wir wohl diesen Schritt gehen... Für Flutlicht müsste natürlich auch noch gesorgt werden (zwei Scheinwerfer an den Flutlichtmasten unseres Kunstrasen könnten dafür ausreichen...).

  • mahlzeit,


    bei uns in der region ist es gang und gäbe das die vereine ihre rasenplätze, bzw ihre trainingsplätze in eigenregie anlegen und/oder modernisieren.


    die kosten sind dabei immer ausschlaggebend, warum dies auch fast ausschließlich mit sponsoren durchgeführt wird. meist werden örtliche tiefbauunternehmen um die notwendige technik gebeten um alles zu planieren und wenn notwendig, die nötigen untergrundarbeiten zu machen. rasensamen gibts von ansässigen landschaftsgärtnern.
    mit einer großen zahl von arbeitseinsätzen und viel zeit kann man das ohne große kosten realisieren, sofern man auf rollrasen und flutlicht usw verzichtet.


    im vorfeld muss aber die zustimmung/unterstützung der städte bzw. gemeinden eingeholt werden.


    unser nebenplatz kostete quasi nichts und die tore wurden durch die gemeinde gestellt.


    gruß

  • guenther hatte in einem anderen Threat über Kunstrasenplätze eine interessante neuerung dargestellt, der Hybridrasenplatz. Goole mal danach, ich könnte mir vorstellen , dass dieer Platz genau das richtige für euch wäre