Konfliktreiches Spiel

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  • Bericht aus unserem letzten Spiel


    Die Kinder stehen am Mittelpunkt zur Begrüßung, welche der Gast-Trainer als Platz-Richter führt. In seiner kurzen Ansprache werden Verweise ausgesprochen die z. B. das unterlassen der Grätschen besonders betonen.


    Das Spiel wird angepfiffen und schon kurz darauf sieht man die ersten Grätschen. Diese werden von Hinten und ohne Erfolg auf den Ball direkt in die Hacken durch wenige Spieler der Gastmannschaft ausgeführt. Ein Spieler der Heimmannschaft schaft durch ein Solo-Dribbling ein Tor trotz der Grätsche in die Hacken zu erzielen. Gleich im Anschluss darauf werden alle - Zuschauer, Trainer und Spieler- auf einen am Boden liegenden und am Solo unbeteiligten Spieler der Gastmannschaft aufmerksam. Trainer und Co-Trainer der Heimmannschaft kommen mit Kühlkoffer zum betroffenen Spieler, dem inzwischen der Trainer und die Mutter versuchen zu helfen und zu trösten, weil er scheinbar umgeknickt ist. Die Eltern und Spieler der Gastmannschaft rätselt und fordert teilweise lautstark die Anolierung des Tor´s. Trainer und Mutter des wieder spielbereiten Spielers der Gastmannschaft bedanken sich für die Hilfsbereitschaft und das Spiel wird mit einem Anstoß weiter gespielt. Im laufenden Spiel nimmt die Härte der Spielweise, nur noch inzwischen eines Spielers der Gastmannschaft, zu. Dieser schupst, tritt und grätscht von Hinten die Spieler der Heimmannschaft welche den Ball führen. In der zweiten Halbzeit hört man immer wieder den Trainer der Gastmannschaft, welcher zur Fairness appelliert. Selbst die eigene Mutter fängt langsam an Entschuldigungen zu fordern. Es ist sehr auffällig wie dieser Junge vor Wut in sein Trikot beißt und er die Spieler der Heimmannschaft lautstark beschimpft. Die Spieler der Heimmannschaft haben offensichtlich die Lust am Spiel verloren und lassen sich auch wegen Verletzungen vom Platz nehmen. Die Härte der Spielweise spitz sich zu als ein Junge der Heimmannschaft mit dem Spieler der Gastmannschaft zum Ball laufen und der Spieler der Heimmannschaft im Lauf geschupst und dann von hinten in die Beine getreten wird. Hierdurch fällt der Junge der Heimmannschaft und fängt vor Schmerzen laut an zu weinen. Der Junge der Heimmannschaft wird dann beruhigt und der Trainer der Heimmannschaft erklärt dem Spieler der Gastmannschaft im ruhigen sehr bestimmenden Ton, dass diese Spielweise nichts mit Fußball zu tun hat. Das Spiel wird dann mit einem deutlichen X:0 Sieg für die Heimmannschaft abgepfiffen.

  • Sry, aber selbst nach dem ich darüber geschlafen und auch versucht habe Abstand zu nehmen bin ich auf 180, wenn ich an dieses Spiel denke und daher habe ich diesen Schreibstil gewählt.

  • Hmm, es haben ja mindestens 2 versagt: Der Gasttrainer und der Schiri. Blöd, wenn das ein. und dieselbe Person ist, dann hat man eine Chance weniger, dass es auch klappt. Aber im Ernst: Wenn das so eindeutig ist wie Du es beschreibst, muss der Schiri reagieren. Und eigentlich muss vorher schon der Trainer des Spielers diesen einbremsen oder ausdwechseln.


    Grüße
    Oliver

  • Im Ernst zweifle ich an den Appellen zur Fairness, weil dieser den Spieler nicht raus genommen hat. Auch kommt bei mir der Verdacht immer wieder hoch, dass diese nur geäußert wurden, weil ich das Spiel auf die Digicam aufgezeichnet habe. Andererseits kann es auch sein, dass der Junge geistig krank ist, ich dann wenigstens aber einen Hinweis verlange. Keine Ahnung was ich davon halten soll und ob ich mich beim nächsten Spiel - Rückspiel - beherrschen kann.



    Ich bin nur froh, dass wir einen solch besonnen und erfahrenen Mannschaftstrainer haben. Mit dem Abpfiff habe ich mit dem Abbau des Platzes begonnen während dieser noch allen das "Elfmeterschießen" angeboten und dann mit Ihnen durchgeführt hat.


    Ich habe zwar gegenüber den anderen Spielern der Gastmannschaft die Anerkennung für faire und gute Aktionen geäußert, aber weiß nicht ob diese so ernst - wie immer - gemeint oder als provokantes Aufzeigen für den besagten Spieler war. Wie gesagt ich war echt auf 180 und dies gerade weil er diesen Spieler nicht raus genommen hat, obwohl er es hätte machen können.