Problem mit dem Trainer

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  • Hallo zusammen,


    ich wende mich als "nur" Spielervater an dieses Forum, weil mich mal die Meinung von anderen Trainer zu folgendem Problem interessieren würde:


    Mein Sohn,15, spielt B-Jugend, Kreisklasse, meist als Innerverteidiger (ist auch seine bevorzugte Position). Sein Trainer wechselt leider schon seit der D-Jugend immer genau mit dem Jahrgang meines Sohnes in die nächsthöhere Altersstufe. Und irgendwie hat dieser gute Mann ein Problem mit Sohnemann, was er aber sowohl im Gespräch mit mir, als auch im Gespräch mit Sohnemann sehr stark bestritten hat. Ausserhalb des Platzes kommen die Beiden auch gut miteinander aus (Abschlussfahrt etc.)


    Nur bezüglich der Punktspiele habe ich langsam daß Gefühl er "mobbt" meinen Sohn richtiggehend.


    Bspl. Punktspiel letzte Woche: mein Sohn sollte nach der Pause als Ersatz für einen anderen Verteidiger rein, kam der Spruch: also wenn es nicht klappt wechsel ich natürlich wieder zurück. An sich sind solche Aussagen ja normal und verständlich, nur kriegt sowas (vorallen Jungs!!) anscheinend immer nur Sohnemann zu hören.


    Bevor hier was falsch verstanden wird: mein Sohn ist garantiert nicht der Typ, der sich immer als Opfer sieht, sondern eher eine Nummer zu gutmütig und lässt sich in dieser Sache seit Jahren einiges gefallen. Und ich bin auch nicht der ehrgeizige Vater, der seinen Sohn als den Alölerbesten ansieht. Das ist er sicher nicht aber er ist auch nicht schlechter als die anderen Verteidiger! Dies wurde mir auch mehrmal bei Spielen von anderen Vätern bestätigt, die auch nicht verstehen wieso Meiner eigentlich immer der Doofe ist, der nur Wechsler ist...


    Und heute das Nächste: heute Nachmittag ist ein Spiel, Sohn war fest eingeplant, ruft gestern Abend der KAPITÄN, nicht mal der Trainer persönlich, an und sagt: Er bräuchte nicht kommen, der A. und der M. (beide Verteidiger und beide letzte Woche nicht im Trainig!!) wären da und von der C-Jugend würden auch welche aushelfen...


    Und jetzt ist der Punkt erreicht wo ich meine daß es so nicht weitergeht. Die Aktion gestern hat ihn voll getroffen und auch unter diesen ganzen Benachteiligungen/Abwertungen der letzten Zeit leidet sein Selbstvertrauen (Gott sei Dank nur bezüglich Fußball, aber trotzdem).


    Im Sommer war ein paar Wochen ein ERsatztrainer da, da kam er schon nach dem Training immer total begeistert nach Hause und auch in den Spielen sah es, sogar für mich als Laien ganz anders aus (da war er in JEDER Startelf). Mir geht es bestimmt nicht um den Platz in der Startelf, aber es ist ein Hobby, es soll Spaß machen und langsam meine ich echt, er kriegt dort keine Chance. Er überlegt schon länger ob er wechseln soll, aber 1. sind seine Kumpels da und 2. spielt er da seit er laufen kann.


    Vielleicht hat ja irgendeiner hier einen Tipp was man noch versuchen könnte bzw. woran es liegen kann...mir persönlich reicht es nämlich langsam!


    Gruß aus Schwaben

  • hallo


    bevor die üblichen Ratschläge folgen wie mit Trainer reden, Jugendleiter bzw. Vorstand einschalten meine 3 Vorschläge als Vater


    Trainer fragen, wie lange er noch b ei diesem Jahrgang bleiben will. geht das über das Saisonende hinaus dann


    1. aufhören, anderes Hobby suchen, z.B. Schiedsrichter


    2. wg. Kumpels die Situation akzeptieren


    3. in der Winterpause den Verein wechseln


    alles andere wird nur Flickschusterei, dafür ist der Trainer offensichtlich schon zu festgefahren in seiner Meinung.


    es kann natürlich auch sein, dass wenn der Wechsel konkret anläuft, sich irgendwas im Verein oder auch Mannschaft in Bewegung setzt.


    gg