Ehrlich gesagt verstehe ich alles andere als Bahnhof und erschrecke jedesmal über mich selber, wenn ich Gespräche führe, über das runde Leder und deren Menschen, die dem nachjagen.
Ich kenne das selektieren, die didaktische Reduktion, alles was primär und sekundär ist, die Sorgen und Nöte, wie Anliegen der Schreiber. Es ist erschreckend wie verwirrend es für einen "Neuling" sein kann, da ich mich ebenfals an all meine Fehler erinnern kann. Tief im inneren begibt man sich auf eine Reise oder Suche nach Wissen und Können. Diese ruhelose Ader wirbelt immer noch in mir und komme dabei ständig an meine Grenzen. Nicht nur das ich mich bei vielen in meinem Umfeld unverstanden fühle, sondern es findet eine Ab-bzw. Ausgrenzung statt, die mir garnicht behagt. Dann sage ich oft,...ein Trainer kann sehr einsam sein! In solchen Augenblicken besinne ich mich immer auf das wesentliche,...das Grundwissen. Wogegen ich mich aber immernoch währe, ob bewußt oder unbewußt, sind die zwischenmenschlichen Beziehungen, das einfache Gespräch mit einem weniger Wissenden und wenn es nur eine Blödelei ist.
Warum ist das so?
Wissen kontra Können ?
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Dann traue ich mich doch auch mal aus meinem "Lesemodus" heraus.
zuviel Wissen, vor allem der Versuch dieses Wissen an die Kinder weiterzugeben, verhindert einen guten Trainer
Gibt es überhaupt zu viel Wissen?

Ich persönlich finde, dass man besonders im unteren Jugendbereich bis zur D-Jugend nicht zwingend das Fachwissen im Fussball braucht. Grundwissen reicht dabei in de meinsten Fällen aus.
Bedarf es nicht eher einen guten Umgang mit Kindern, der mit so einer Horde zurecht kommt? Ich bin im Sommer mal nach der Arbeit auf einen Bolzplatz gefahren und habe mit einer guten Handvoll meiner Kids Fussball gespielt. Die Kids hätten am liebsten bis 22 Uhr gespielt. Zum nächsten Training standen dann plötzlich ein paar Kinder vom Bolzplatz mit da und fragten, ob sie nicht mal mit trainieren könnten - "du bist ja viel cooler als mein Trainer vom Verein xyz" ...Kinder wollen zwar gefördert und gefordert werden, wollen doch aber auch einen Trainer haben, der auch Fussballspielen kann. Kinder zollen einem Trainer - besonders kleinere Kinder schneller Respekt durch "Können" statt durch "Fachwissen". Kindern ist es egal ob man als Trainer taktische Raffinessen beherrscht ... vielmehr bekommen Kinder große Augen, wenn man z.B. mit dem Ball jonglieren kann und den Ball im Nacken fängt.

Was ich damit sagen möchte - ich glänze sicherlich nicht duch brutales Fachwissen versuche dies aber durch "Können" auszugleichen.
Umso älter der Jahrgang - desto mehr Fachwissen sollte man als Trainer mitbringen. Deshalb trainiere ich auch nur eine D-Jugend

Post trägt zwar nicht zur Diskusion bei - aber als Neuling wollte ich mich auch einfach mal zu Wort melden.
Gruß
!!!!!!!!!
GG
