also wenn ich eure Probleme hier sehe, muss ich sagen wir leben in einer anderen Welt.
zu Saisonbeginn gibt mein Betreuer zusammen mit der Terminliste, die Liste fürs Trikotwaschen,
und Kaffee und Kuchen (backen und verkaufen) heraus. wer zum besagten Termin nicht kann tauscht selbständig mit einem anderen Elternteil. bei nicht vorgesehen Freundschaftsspielen, melden sich fast immer freiwillige, ansonsten nimmt Trainer oder Betreuer Trikosts mit, (kommt nicht oft vor).
die gewaschenen Trikots werden, am letzten Training vorm Spiel abgegeben. Hier werden die trikots auch dann gebracht, wenn der Sohn nicht zum Training kommen kann.
dass wir Trainer (bzw. der Verein) uns zu billig verkaufen, habe ich schon vor über 30 Jahren in einer Gerneralversammlung gesagt. Ich war für höhere Beiträge bei Kinder und Jugendlichen.
Motto: was nichts kostet ist nichts.
ich wurde fast verrissen, schliesslich brauch der Verein jeden, der spielen will.
ich wurde oft bestätigt.
Beispiel: als Tennis wg. Boris plötzlich in war, fehlten bei mir im Training Kinder, weil
sie gleichzeitig im Tennistraining waren, fehlten dort nie,
Rückfrage bei den Eltern ergab folgende Antwort:
Günter, weisst du was wir dort für einen Beitrag zahlen, weist du was eine Trainingsstunde kostet, das haben wir schon bezahlt, da können wir doch eine Tennisstunde nicht ausfallen lassen. beim Fussball jedoch kein Problem.
Mein Motto ist inzwischen: Nach meinen Möglichkeiten fördere ich jeden der will, und sich
und sich den Regeln der Allgemeinheit einordnet .die anderen müssen sich hintenanstellen,
egal wie gut sie sind.
Trainer müssen ein anderes Bewusstsein bekommen, an anderer Stelle schon erwähnt. Ich hab das inzwischen. Ich sehe mich als Sozialarbeiter, Erzieher und Vermittler vom Fussballspielen,
wie ihr alle auch. Wenn ich dann sehe, welcher Aufwand von uns Trainern geleistet wird,
dann bin ich ganz klar der Meinung: Wir bieten was, also können wir was verlangen,
wer das wenige nicht bringen will, kann von uns nichts erwarten. dahin müssen wir kommen,
und nicht, was ich oft von Vorständen hören: wir brauchen jeden, wir brauchen ja auch
w. Mannschaftsspieler. Nein !!!!!!!!!!!!!, die brauchen uns Trainer.
Ich habe "meinen" Eltern bei Übernahme der Mannschaft gesagt: Ich biete viel für eure Kinder,
ich verlange aber auch, dass ihr mitarbeitet, wer das nicht macht, brauch sich nicht zu wundern, dass sein Kind aus der Gemeinschaft rausfällt.
Hart, aber in diesem Fall hats was gebracht.
Inzwischen bin ich auch da angelangt, dass die Mannschaft alleinigen Vorrang hat und nicht das
Problemkind, bei dem man meint , das als Trainer aufzuarbeiten, was bei diesem kind
verkehrt gemacht wurde. zum Glück sind wir nicht in der Schule, dort können 3 Kinder
die ganze Entwicklung der Klasse hemmen. , wir können sie rauswerfen.
Ich höre jetzt schon die Aufschreie. Aber wir sind Fussballtrainer, meistens kostenlos,
mit erhebelichem Aufwand, und keine von der Gemeinde oder Stadt finanzierte Sozialarbeiter.
Das hat jetzt einer geschrieben, der im privaten sehr sozial eingestellt ist.
Günter
