Beiträge von RodnyScherzer

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    Ja - Fußball ist ein Mannschaftssport - aber auch ein Sport, der von individuellem Talent und Leistung beeinflusst und geprägt ist. Er spielt in seinem Heimatverein aktuell in der E1 Jahrgang 2014 als auch in der D1 bei den 2012ern 2013ern aushilfsweise mit und hält auch bei den 2 Jahre Älteren sehr gut mit.

    Für das Stützpunkttraining wurde er vom Heimatverein nominiert - dort muss er sich natürlich dann auch durch Leistung beweisen und durchsetzen, woran ich aber keine großen Zweifel habe. Seine enorme Schnelligkeit und sein starker linker Fuß haben ihm bereits geholfen auf diverse Scouting-Listen zu kommen. Da er im Heimatverein sowohl bei der E-Jugend als auch bei der D-Jugend trainieren kann sind wir hier was die Trainingszeiten betrifft auch flexibel. Viel mehr legen wir unseren Fokus aktuell aber auf das Perspektivteamtraining sowie auf das hervorragende Training im Talente Programm der Stuttgarter Kickers. Hier haben wir in den letzten Monaten eine sehr gute Entwicklung gesehen und zudem macht es ihm selbst sehr großen Spaß, seine Erfolge im 1vs1 und 2vs2 zu sehen und immer von sehr talentierten Spielern dort zu lernen und sich weiter zu verbessern.

    Hallo und danke für Deinen Kommentar. Das mit dem Mentaltraining habe ich wahrscheinlich schlecht beschrieben. Es geht hier nicht um ein „Fußball-Mental-Training“ sondern vielmehr um ein altersgerechtes Training, sich auf Dinge des Lebens zu konzentrieren, Konfliktlösungsstrategien, mit negativen Ereignissen umgehen, etc. Mein Ansatz ist es, ihn nach besten Möglichkeiten zu unterstützen, ihn nicht in eine bestimmte Richtung zu drängen sondern ihm vielmehr ein bisschen den Weg zu ebnen, den er aus eigener Überzeugung einschlägt. Wenn er dann mit 15 plötzlich andere Ideen hat, werde ich ihn dazu ebenso unterstützen.

    Als Eltern können wir Kinder nur darin unterstützen „Flügel zu bekommen“.

    Die Richting in die sie fliegen werden sie selbst bestimmen.


    Danke für Deinen Kommentar. Das entspricht so ziemlich meinem Denken.

    Das Thema Mentaltraining sind wir angegangen, weil mich das Konzept von Jürgen Kipper mit seiner Fussball Flow Akademie sehr anspricht - es ist auf viele Lebenssituationen anwendbar, schafft mehr Fokus und hat auch einen positiven Effekt auf die schulischen Leistungen.

    Mein Sohn ist grundsätzlich sehr ehrgeizig, wurde aufgrund seiner Camp-Leistungen von Real Madrid für das kommende Frühjahr zu den Deutschland Qualifikationen für ein einwöchiges Camp in Madrid eingeladen und darf aufgrund eines Probetrainings bei der Barca Akademie in Zürich im nächsten Jahr an einer Mini WM in Barcelona als Gastspieler teilnehmen. Auch die professionellen Trainer schreiben in den regelmäßigen Berichten, dass er nicht nur schnell lernt sondern auch mit großer Motivation dabei ist und immer den Ehrgeiz zeigt, sich zu verbessern. Arsen Wenger hat einmal gesagt, wer mit 15 Jahren nicht nahezu perfekt ist, wird es auch nicht mehr werden - Ich weiß, das ist provokativ und es gibt auch genügend Beispiele, es auch noch später zu schaffen, dennoch denke ich, dass sich gewisse Bewegungsabläufe im jüngeren Alter besser einprägen und lernen lassen. Sein Ehrgeiz überrascht mich oft selbst und seine Fähigkeiten, Bälle - auch hohe Bälle im Sprung anzunehmen und zu verarbeiten überraschen mich oft selbst und sein Kampfgeist im 1vs1 und 2vs2 ist für einen 10-Jährigen - auch für die Trainer, die mit vielen Talenten arbeiten beeindruckend.

    Solange der Wille und der Antrieb von ihm ausgehen werde ich ihn deshalb auch nicht bremsen. Wenn er dann mit 15 Jahren zu mir kommt und plötzlich etwas Anderes möchte, dann werde ich ihn auch dabei unterstützen - und bis dahin werde ich ihm alles ermöglichen, was ihm hilft und ihn auf seinem Weg - egal wo der hinführt zu helfen.

    Hallo, ich bin Vater eines sehr ambitionierten und motivierten Spielers Jahrgang 2014. Ich denke, was und ob etwas zuviel ist sollte sich maßgeblich aus den Wünschen und der Einstellung des Kindes ergeben. Unser aktuelles Pensum seit einem guten halben Jahr ist:


    Montags: Vereinstraining

    Dienstag: kein Training

    Mittwoch: Perspektivteamtraining KSC

    Donnerstag: 2 Einheiten a 45 Minuten im Stuttgarter Kickers Top Talente Programm, Kleingruppe 4 Spieler

    Freitag: 2 Einheiten a 45 Minuten im Stuttgarter Kickers Top Talente Programm, Kleingruppe 4 Spieler

    Samstag: Spiel

    Plus zusätzlich oft noch Aushilfe in der D-Jugend des Heimatvereins.


    2 Mal monatlich Mentaltraining bei der Fussball Flow Akademie.


    Ab Frühjahr kommt dann noch das Stützpunkttraining dazu.


    Ist das viel ? Ja - aber ist es zuviel ? Ich denke nein, denn der Antrieb geht von ihm aus - er freut sich auf jedes Training, hat so gut wie keine Fehlzeiten und geht in seiner Freizeit dann auch noch aus eigenem Antrieb individuell auf den Platz des Heimatvereins um selbst zu trainieren.


    Seine schulischen Leistungen sind jetzt in der 5. Klasse Gymnasium sogar besser und konstanter geworden, sein Charakter und Selbstbewusstsein sind auch stabiler.


    Positiver Nebeneffekt: Nicht mehr viel Zeit für Handy, PlayStation, etc.


    Es gibt grundsätzlich 2 sehr gute Sprüche seiner Trainer, an denen viel Wahres dran ist:


    1.) Jedes Training bringt einen weiter

    2.) Harte Arbeit schlägt Talent, wenn Talent nicht hart arbeitet.


    Er verinnerlicht hierbei beides - harte Arbeit und auch ein gutes Grundtalent.


    Auch die Perspektivteams werden aus meiner Sicht oft nicht objektiv gesehen.


    Klar ist es ein Interesse, sich gute Spieler im nahen Umfeld zu halten - aber auch die Spieler profitieren doch maßgeblich durch ein zusätzliches Training pro Woche mit professionellem Trainerteam.


    Die Vielfältigkeit der Trainingsansätze (Heimatverein eher Breitensport, Kickers Top Talente sehr Leistungs- und Zweikampfbezogen sowie Reaktionsschnelligkeit, 1 vs 1, 2 vs 2 offensiv und defensiv sowie das Perspektivtraining bei einem Verein der 2. Bundesliga mit hervorragendem Trainingskonzept runden eine vielschichtige Weiterentwicklung ab.


    Wir würde. Auf nichts verzichten, was unser Sohn will und was ihm auf seinem weiteren Entwicklungsweg positive Impulse gibt.