Funino teilweise, auch da gab es schon anfangs Infos an die Kinder, dass einer eher vorne und andere eher hinten spielen....
Beiträge von Scarpetta
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Wir spielen 5 gegen 5 und dabei bilden die Kinder immer ein Quadrat plus Torwart. Mein Sohn spielt dann hinten rechts...
Eigentlich ist er gar kein typischer Erfolgstrainer und die Mannschaft ist auch gar nicht so gut. Die "bessere" der beiden F-Teams (F3, Jahrgang 2016) ist im vorletzten Pool von sechs....
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Hallo,
mein Sohn (8 Jahre, F-Jugend) spielt seit drei Jahren Fußball. Er ist seit Februar von der F4 in die F3 gekommen. In der F4 hat er ganz gut gespielt und auch Tore geschossen. Seit er in der F3 ist, wird er dort fast ausnahmslos auf der Verteidiger-Position eingesetzt, was ihm keinen Spaß macht. Ich habe ihm erklärt, dass jeder mal jede Position spielen muss (ist lt. meinem Mann auch für das Spielverständnis ohnehin sinnvoll), aber er darf eben quasi nie vorne spielen. Ich habe den Trainer gestern drauf angesprochen und er meinte, er hat für vorne bessere Spieler, daher spielt mein Sohn als Verteidiger.
Nun meine Frage: Ich dachte, dass die F-Jugend und eigentlich auch E-Jugend noch dazu da ist, sich auf verschiedenen Positionen auszuprobieren und auch zu lernen. Ich hätte mir gewünscht, dass man ihm versucht, das beizubringen (als Stürmer) was ihm nach Meinung der Trainer fehlt.
Er will nun schon seit ein paar Wochen nicht mehr richtig zum Training, was ich schade finde, weil er den ganzen Tag nur an Fußball denkt und spricht (wir sind Fußballer-Familie, mein Mann trainiert Mannschaft meiner Tochter).. Ich habe nun die Befürchtung, dass er bald gar nicht mehr kommen möchte. Wir handhabt Ihr das mit den Positionen in der F-Jugend?
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Also bei uns im Mädchenfußball (E-Jugend) gibt es auch eine Art Auffangmannschaft. In dem gesamten Team der E geht das Können der Mädels auch weit auseinander. Daher trainieren wir in zwei Gruppen, stärkere Mädels in der einen, schwächeren in der anderen. Aber wir sind grundsätzlich ein Team, also gemeinsames warm machen etc. nur für die Übungen teilen wir nach Stärke auf, damit es für die stärkeren nicht langweilig wird und die noch schwächeren nicht zu schwer.
Es bleiben aber hier nicht grundsätzlich alle neuen in der Auffangmannschaft, sondern wir beobachten, wie die neuen Mädels spielen. Hier gibt es große Unterschiede: Wir haben neue Mädels, die zwar zum ersten Mal ins Training kommen, aber an sich sehr sportlich sind und schnell lernen, teils auch weil sie aus anderen Sportarten kommen. Das merkt man schnell. Die integrieren wir teilweise schon recht schnell in die stärkere Mannschaft. Dafür kommen aber auch welche, die bisher keinen Sport gemacht haben, oder auch Mädchen, die zwar schon länger dabei sind, aber sich längst nicht so weiter entwickelt haben, wie andere, die kommen dann alle in die Auffangmannschaft.
Grundsätzlich finde ich es schön niemanden wegzuschicken. Und wenn man ein paar Trainer hat (bei uns machen das auch engagierte Eltern, die Ahnung vom Fußball haben), dann kann man auch viel für jedes Mädchen tun, egal ob stark oder schwach

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Hallo, bei uns gibt es folgendes Problem: In unserem Mädchenfußball gibt es immer wieder Aufgaben, für die Helfer gesucht werden. Dies sind vor allem Spieltage, die bei uns stattfinden und an denen dann Essen/Trinken (Bratwurst, Pommes etc.) verkauft wird. Also Leute die schon vorbereitetes Essen mitbringen oder Standdienst für Verkauf. Zudem haben wir noch einen Förderverein, der auch einige Veranstaltungen hat, um Geld zu verdienen. Auch hier werden teilweise viele Helfer benötigt.
Leider tragen sich manche Eltern für so etwas nie ein. Es gab jetzt schon Trainer, die Eltern zwangsweise eingetragen haben, was ich aber grenzwertig finde....
Wie löst ihr das? Also dass sich alle gleichmäßig beteiligen? Bin gespannt

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Wenn die Spieler / Eltern mitspielen ist ein Kleiderflohmarkt eine gute Idee. Zu kleine Fußballschuhe, Trikots etc. werden an jüngere weitergegeben und die spenden dafür was in die Mannschaftskasse. Dabei kann man auch gut Kaffee und Kuchen verkaufen. Geht aber natürlich nur, wenn die Eltern die Sportklamotten Spenden und nicht selbst verkaufen wollen.
Wir organisieren ganz "neutrale" Kinderflohmärkte :-). Also nicht auf Sport spezialisiert. Wir mieten fremde oder nutzen eigene Hallen und es kann sich jeder melden und verkaufen, wie bei anderen Kinderflohmärkten auch. Letztes Mal was die Halle sehr gut gefüllt. Und wir hatten Einnahmen aus Standgebühren und Verkauf von Kuchen/Waffeln/Kaffee etc. Natürlich lebt da ganze von vielen Freiwilligen, die bei solch einem Event helfen.
Wir haben das aber auch für Werbung genutzt und Flyer für Mädchenfußball ausgelegt etc.
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Bei uns (Mädchenfußball) verkaufen wir auf Heimspielen selbst und dürfen das Geld auch selbst behalten. Oder meinst Du, dass bei euch eine Gaststätte aufmacht, zu der dann alle gehen? Dürft ihr dann nicht trotzdem selbst verkaufen?
Darüber hinaus haben wir einen Förderverein. In diesem sind eigentlich fast alle Eltern auch (neben dem Hauptverein) Mitglied und zahlen so ca. 30 Euro jährlich oder auch - wer möchte - mehr als Beitrag. Der Förderverein veranstaltet aber auch zum Beispiel Kinderflohmärkte (eigene Halle oder fremd anmieten, für Vereine oft günstig) oder wir sind bei Stadtfesten/Familiensporttag der Stadt mit Ständen für Essen und Trinken dabei, da lässt sich normalerweise gut Geld verdienen :-).
Zudem spenden zum Beispiel auch einige Trainer ihr "Gehalt" dem Förderverein, so dass hier immer einiges in der Kasse ist

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Vielen Dank für eure Infos. Finde das echt interessant. Auch die Ballgruppe. Allerdings gibt es bei uns im Verein schon eine, die aber die Handballsparte veranstaltet. Vielleicht könnte man das mit Fußball ja auch noch starten. Ist halt auch ne Frage des Platzes, weil man mit so kleinen Kindern im Winter ne Halle braucht. Habt ihr auch schon mal mit Sportstudenten z.B. Erfahrungen gesammelt? Oder angehende Sportlehrer? An Unis Aushänge machen?
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Hallo, ich habe mal eine Frage: Wir haben im Verein neben dem Jungsfußball auch Mädchenfußball. Da hier aber nicht so viele Mädchen wie Jungs spiele, haben wir z.B. F- und E-Jugend bisher zusammengeführt. Wir möchten gerne mächtig die Werbetrommel rühren damit mehr Mädchen zum Fußball kommen:-). Nur hätten wir aktuell dafür gar nicht genug Trainer. Wie kommt ihr an neue Trainer, wenn nicht zufällig die Eltern selbst aktiv sind? Sportstudenten? Ehemalige Spielerinnen?,... Und wie wird das dann bezahlt?
Vielen Dank für euer feedback! -
Machen lassen und in Ruhe seine Entwicklungssprünge machen lassen und sich darüber freuen. Was willst du mehr, wenn er zusätzlich zum Training sogar zu Hause im Garten ständig spielt, beste Voraussetzung für jahrelangen Spaß am Fussball. Die einzigen, die ihm das madigen machen können sind Erwachsene

Vielleicht sind ihm Spiele gegen "echte" Gegner noch nicht ganz Geheuer, auch völlig normal in dem Alter.
Vielen Dank. Ja ich finde ja auch, dass man den Kindern Zeit geben sollte. Bei uns im Verein ist es nur leider so, dass Kinder, die nicht zum Ergebnis beitragen, deutlich weniger beachtet werden als die "Guten". Vermutlich lässt man sich davon anstecken und fängt an an dem Jungen rumzudoktern.... aber ich danke euch für die tollen Beiträge. Die neuen Kifu-Spiele hören sich toll.an. Wäre schön, wenn Sie oft zum Einsatz kommen.
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Hallo, ich habe mal eine Frage:
Mein Sohn ist seit 2 Jahren beim Fußball (Bambinis). Er ist eigentlich ganz verrückt auf Fußball. Spielt zuhause ständig im Garten, malt Fußballfelder mit Positionen aufs Papier etc... Er geht natürlich auch gerne ins Training. An den Übungen nimmt er großteils gewissenhaft teil. Technisch hält ihn mein Mann (ebenfalls Fußballtrainer) für sehr gut. Allerdings gibt es das Problem, dass er bei Turnieren nicht wirklich am Spiel teilnimmt. Sprich: Er könnte viel mehr angreifen, sich anbieten etc. Das ist sehr schade, weil er wie gesagt technisch aus unserer Sicht gut ist und deutlich besser im Gemeinschaftsspiel sein könnte. Dadurch wird er auch möglicherweise weniger in Spielen, die wichtig erscheinen, nicht eingesetzt. Wenn er mit der F-Jugend der Mädels spielt, ist er deutlich angriffslustiger. Was macht ihr mit solchen Jungs:-)? Wie geht ihr im Training mit solchen Kindern um? Vielen Dank für Eure Hilfe! -
Wie sieht denn der Plan des Trainerteams für die F-Jugend aus, in die kommt dein Sohn ja im Sommer dann, oder?
Wenn ich es richtig verstanden habe, übernimmt der jetzige Trainer einen Teil der Mannschaft und ein anderer übernimmt dann die zweite. Mehr weiß ich leider nicht, werde ich aber mal fragen
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Hi, also G=Bambini,richtig? Das sind im Jahrgang 2016 bei uns 22 Kinder. Es gibt auch einen Jahrgang 2017, den kenne ich aber nicht, daher kenne ich auch die Größe nicht. In F und E Jugend gibt es m.W. pro Jahrgang dann zwei Teams. Also von den jetzigen 22 Bambinis wird der aktuelle Trainer einen Teil übernehmen und der Rest soll von einem anderen Trainer trainiert werden. Mehr weiß ich leider über den Verein nicht.
Also ein ganz normaler Verein der in Altersjahrgänge unterteilt und nicht noch in Leistungsteams und Breitensportteams.
Wieso nehmt ihr Euch den gegenseitigen Spass und genießt nicht einfach die Zeit gemeinsam mit den Kids bis es wirklich ernst wird ab U11/U12. Durch Eure Vorgehensweise gibt es die guten Spieler /Eltern und die talentfreien/Eltern, die sind doch nicht trennbar Kids und Eltern. Hier die Starspieler und dort die Restrampe, wie kommt das wohl bei den anderen Eltern und wie fühlen die sich .
Jeder Ärger mit Eltern und Trainern und ist hier vorprogrammiert da muss man kein Hellseher sein.
Irgendwann geht es um Spielzeiten, wie wollt ihr da gerecht sein und die gemeinsamen Werte vorleben als eine Gemeinschaft.
Es wurde doch extra die Fairplay Ligen ohne Schiri gegründet, damit der Erfolgsdruck von den Trainer genommen wird. Die Umstellung auf Minifussball, damit auch kein Kind auf der Ersatzbank versauert oder gar zu Hause bleiben muss, weil die Performance nicht stimmt.
Wenn es Kinder gibt mit mehr Talent und Motivation haben, werden die früher oder später schon ihren Wege finden, macht Euch da keinen Kopf. Die Kinder die Lust haben, spielen auch in ihrer Freizeit /Schulhof Fussball und entwickeln sich natürlich weiter ohne das da ein Trainer sein Senf dazugibt.
Vielleicht bin ich auch Romantiker was Bambinis betrifft.genauso sehe ich es ja auch! Den Ärger mit den Eltern gibt es schon. Auf sachliche Nachfrage, nach welchen Kriterien "nominiert" wird, wurde sehr verärgert reagiert, man soll erstmal dankbar sein.... sonst gäbe es gar kein weiteres Training mehr ... war nicht schön... auch wenn es mich und meinen Sohn momentan nicht betrifft, aber das kann ja theoretisch auch noch kommen...
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22 Kinder auf 1 Erwachsenen?
In den neuen Spielformen könntet ihr, sofern die Eltern unterstützen, durchaus 2 bis 3 Mannschaften melden und dadurch eher homogene Spielgruppen bilden.
Auch hierbei empfehle ich, dass alle Kinder des Jahrgangs einmal in der Woche zusammen trainieren, damit sie sich nicht aus den Augen verlieren und der Überblick über die Entwicklung erhalten bleibt.
Es ist immer mindestens ein weiterer Vater dabei, manchmal sind sie auch zu dritt.
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vielleicht mag uns ja der Threadsteller noch ein paar Infos über den Verein geben? Anzahl der Teams in G, F, E und D Jugend.
Hi, also G=Bambini,richtig? Das sind im Jahrgang 2016 bei uns 22 Kinder. Es gibt auch einen Jahrgang 2017, den kenne ich aber nicht, daher kenne ich auch die Größe nicht. In F und E Jugend gibt es m.W. pro Jahrgang dann zwei Teams. Also von den jetzigen 22 Bambinis wird der aktuelle Trainer einen Teil übernehmen und der Rest soll von einem anderen Trainer trainiert werden. Mehr weiß ich leider über den Verein nicht.
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Und wie viele spielen jetzt -abgesehen von den Trainerkindern- öfter als Dein Sohn? Ich verstehe das Problem nicht. Dein Sohn ist motiviert, wird öfters nominiert... so what??
es gibt Menschen, die nicht nur auf ihr eigenes Kind schauen und einer Selektion von besser und schlechter bei 6 Jährigen nicht gut finden. Dass sie diese Werte ihren Kindern gegenüber nicht vorleben wollen, finde ich nachvollziehbar.
genauso ist es, Wald und Wiese :-). Mir tun auch die anderen Kinder irgendwie leid
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Für mich stellt sich noch die Frage, wie viele Kinder beim Training dabei sind.
Wenn der Kader, wie teilweise ja bei Bambinis üblich, z.B. 20 Kinder oder mehr ist, kann ich das Trainerteam vollkommen verstehen.
Bei zu vielen Kindern, die ja leider teilweise überhaupt kein Interesse am Ball haben, ist ein vernünftiges Training schwierig.
Und wenn ich dann Trainer wäre, wollte ich auch nur die Besseren beim Extra-Training dabei haben. Warum? Weil die besseren Spieler aus meiner Erfahrung auch die motivierteren sind, mit den das Training dann auch mehr Spaß macht.
Wenn der Kader allerdings eher zwischen 10-15 Jungs ist, denke ich, dass man jeweils alle trainieren kann.
Es sind 22 Kinder. Nach meiner Kenntnis gibt es auch keine Kinder dort, die kein Interesse am Fußball haben. So ist es auch nicht von den Trainern als Grund kommuniziert worden. Sondern nur, dass die besseren öfter dran sind... Ja vielleicht läuft da einiges in der Kommunikation schief.
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Der Trainer macht es nicht von der Motivation der Kinder abhängig. Die Kinder sind eigentlich alle motiviert. Er sagt ganz klar, dass er die besseren mehr fördern möchte als die die noch nicht so gut sind.
Mein Sohn spielt bei uns zuhause jede freie Minute im großen Garten und geht sehr gerne ins Training. Er weiß, dass jetzt nominiert wird und fragt mich immer, ob er denn nun beim zusätzlichen Training mitspielen darf. Ich erzähle ihm nichts davon, dass es nach Leistung geht, weil er eh eher Bestätigung braucht. Ich finde man sollte Kinder in dem Alter nicht nach ihrer Leistung/Ergebnis (nicht Motivation) aussuchen.
Dass die Trainerkinder immer dabei sind, stört mich dabei noch am wenigsten. Das fände ich auch ok, wenn es nur das wäre.
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Hallo,
Ist zwar nicht die Antwort die Du lesen möchtest aber ich finde es absolut in Ordnung das die Trainerkinder immer beim Training dabei sind.
Ich würde auch nicht fremde Kinder trainieren wollen und mein Kind sitzt dafür zu Hause frustriert herum.
Schließlich macht man sich auch die ganze Arbeit.
Mein Vorschlag ist das Du Deine Hilfe für das Training anbietest.
Du wirst sehen dies wird wahrscheinlich dankend angenommen und Dein Kind auch dann beim Training dabei sein.
Ich bin eine Frau und im Fußball nicht versiert. Ich könnte leider nicht wirklich helfen
Es geht ja auch darum, dass grundsätzlich auch zwischen besseren und schlechteren unterschieden wird... -
Die Motivation dahinter ist ja nicht schlecht: Der Trainer möchte den Kindern mehr beibringen. Daher kommt zum zweiten Training nur die Hälfte der Kinder. Grundsätzlich m.E. auch völlig ok und dem Trainer anzurechnen, dass er weiter private Zeit opfert.
Der Frust kommt daher, dass nicht alle Kinder von diesem zusätzlichen Training gleich profitieren, sondern eben die Trainerkinder und die besseren deutlich mehr.
