Ich hab das ja mit meinem Sohn erlebt. Wir haben früh Bescheid gegeben, dass der Sohn mehr trainieren will. Das war im alten Verein nicht möglich. Daraufhin haben wir gesucht und gefunden. Auch das haben wir früh (März) kommuniziert. Das Verhältnis Trainer/Kind ist dann DEUTLICH abgekühlt. Vorher immer gelobt, bei den letzten beiden Spielen ausgewechselt mit der Bemerkung, richtig schlecht gewesen zu sein..
Ich weiss nicht ob wir nochmal so früh kommunizieren würden. Die Wechselfrist ist doch extra so knapp, damit es keine Unruhe gibt. Die Saison ist zu Ende und man orientiert sich.
Beim neuen Verein gibts einen 3 Jahres Plan, der bis in die B-Jugend reicht. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kommen dann auch keine Wechselüberlegungen auf. Wenn nicht, schaut man sich halt um.
Der Verein ist ja kein Schützenverein dem man quasi ewig treu bleibt. Ich sehe das, bei leistungsorientierten Kids, eher als "Schule". Wenn du merkst, das du mehr leisten kannst als gerade abgefragt, musst du mehr lernen können. Also kommt ein Schulwechsel. Wichtig finde ich, dass das Kind auf einen zu kommt und nicht die Eltern antreiben.
Vielleicht sollte man die Probetrainings-Freigaben anders organisieren. Ohne es zu Ende gedacht zu haben, etwa über den entsprechenden Verband. Da könnte man die Anzahl limitieren die ein Verein anbietet, oder Spieler machen können.
Ich verstehe euch Trainer auch, dass es wichtig ist, den Kader parat zu haben. Denkt aber doch auch mal an die vermeintlich schwächeren. Wenn ein oder zwei Gute abwandern, ist das für die gegebenenfalls ein Ansporn sich zu verbessern.
Wo mein Sohn jetzt hingewechselt hat gehen auch 2 Leistungträger. Ich finde das eigentlich gut für die Mannschaft, weil dann nochmal durchgemischt werden muss und alle wieder neue Chancen bekommen.