Beiträge von Marthi

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    Zuerst einmal vorneweg: Ich halte es nicht für notwendig in der U11 auf die Viererkette vorzubereiten.


    Die Viererkette hat nicht unbedingt was mit Abseits zu tun und vier Spieler horizontal nebeneinander aufs Feld zu stellen (2 Verteidiger+2 MA) hat nichts mit der Viererkette zu tun.


    Der entscheidende Punkt bei der Viererkette ist, das Vier Spieler die geringste Anzahl an Spielern ist, um die gesamte Breite des (Groß-) Feldes abzudecken. Damit hat man mehr Spieler (6) übrig um den Ball zu erobern und dann natürlich auch mehr Spieler vor dem Ball bei Balleroberung. Auf dem Kleinfeld reichen dafür 3 Verteidiger.


    Wir schweifen aber glaube ich, von Ursprungsthema des Threads ab.

    Ich verwende eigentlich schon relativ viele Positionsspiele oder auch Funino/Formino wo auch Elemente davon gefordert werden (Seitenwechsel, an welchem Tor können wir Überzahl schaffen). Leider hatte ich längere Zeit keinen Torwarttrainer, weshalb ich das vll. etwas vernachlässigt habe zugunsten des Torschusstrainings bzw. haben wir viel zum ballorientieren Verteidigen gemacht.

    Positionsspiele helfen natürlich auch bei meinem Ziel.

    Ich denke nur manchmal, das nach dem Positionsspiel quasi eine Brücke zum Torabschluss fehlt.

    Also vom Spielaufbau in Überzahl (Positionsspiel) zum Torabschluss in Überzahl fehlt mir die Trainingsmethodik um die Spieler dazu zu bringen diese Überzahlsituationen zu kreieren. Ich hoffe das war verständlich. Wobei Trainingsmethodik vll. Zu weit fasst. Ich versuchen den Spielern natürlich schon in Spielformen Elemente wie den Doppelpass beizubringen. Bei den Positionsspiele rücken die Spieler auch korrekt nach und setzen alles um, aber sobald Tore im Spiel sind merke ich einfach das bei denen im Hinterkopf sitzt, das sie ja auch ihr Tor verteidigen müssen und sich deshalb besser nicht in den Angriff einschalten.

    Ich hab schon so oft versucht denen klar zu machen, das wenn sie sich einschalten, es gar nicht zu einem Ballverlust kommt und selbst wenn, es unsere Restverteidigung auch in Unterzahl verteidigen kann weil wir das eben sehr intensiv trainiert haben und sie genug Zeit haben wieder nach Hinten zu laufen.

    Es hilft Natürlich auch nicht gerade das bei Kleingruppenspielen ein Konter schneller bestraft wird als im 11 GG 11, so daß sie sich noch weniger trauen nach zu rücken.

    Im Buch von Horst Wein sind Vereinfachte Spieler für Zweiermannschaften enthalten.

    Das sind glaube ich 12 Stück. Das müsste das sein was du suchst, da damit die wichtigsten Situationen abgehandelt werden, die im Funino auftauchen.

    Die Spieler werden dabei vor verschiedene Probleme gestellt die sie dann halt lösen müssen. Z.b. laufen 2 Angreifer auf einen Verteidiger zu und entscheiden sich dann für das Dribbling oder den Querpass. Das ganze wird auf dem Funinofeld gemacht.

    Ich brauche eigentlich gar nicht soviel erzählen, das Buch ist definitiv was du suchst: "Spielintelligenz im Kinderfussball".

    Im Positionsspiel geht es darum Überzahl in Ballnähe zu schaffen. Der ballführende Spieler soll immer mehrere Anspielstation haben (Dreiecks und Rautenbildung). Das ist soweit die Theorie. Dazu kommen dann noch gruppentaktische Elemente wie der Doppelpass, Andribbeln (Mitspieler freispielen) und logischerweise das offensive 1 gegen 1. Das sind so die wichtigsten theoretischen Grundlagen um Überzahl zu schaffen.

    Das "Freilaufen" gehört wohl auch noch dazu.

    Also alles sehr bruchstückhaft aus verschiedenen Themen zusammen geklaubt.

    Ich hab bei meiner Mannschaft leider das Gefühl, das kaum einer instinktiv oder spielintelligent Überzahl schafft. Das läuft eher auswendig gelernt ab. Der Sechser kippt ab, Außenverteidiger hinterläuft, Flügelspieler gehen ins 1 gegen 1. Klar funktioniert das auch Mal, aber das sind eher Zufälle. Die Spieler verlassen auch nicht so richtig ihre Position.

    Ich suche halt nach einer Spielform, wo quasi aus einer Überzahlsituationen in eine Gleichzahlsituation gepasst wird, dann müssen die Spieler dort wieder Überzahl schaffen etc. Noch besser wäre es wenn danach in ein Feld gepasst wird wo erst Unterzahl herrscht.

    Ich könnte mir Natürlich selber was basteln, z.b. 3:2:1 gegen 2:2:2 in 3 Zonen, mit nachrücken und einer Mindestanzahl an Pässen in einer Zone.

    Ich hatte halt die Hoffnung daß es jemand bereits eine Spielform zu dem Thema parat hat, wo die Spieler das quasi automatisch lernen.

    Hallo,


    also wenn ich es richtig gelesen habe, geht es eigentlich nicht um das Defensive 1 GG 1.

    Es geht eher um ein Laufduell zum Ball, Steilpässe vor dem Gegner zu erreichen bzw. lose Bälle zu erobern.

    Dort wird dann zurück gezogen, vermutlich aus Angst sich zu verletzen und wegen der hohen Geschwindigkeit.


    Das gehört eigentlich nicht unbedingt zu den Grundlagen des defensiven 1 GG 1.


    Ich kenne da als Übung allerdings nur den Klassiker, Trainer spielt den Pass in den Lauf, 2 Spieler laufen los, der erste am Ball ist Angreifer, der zweite Spieler wird Verteidiger.

    Hallo zusammen,


    ich bin auf das Thema "schaffen von Überzahlsituationen bei eigenem Ballbesitz" gestoßen.


    Ich finde es tatsächlich schwer zu fassen, im Vergleich zum Überzahl schaffen in der Defensive, wo es allerdings auch genug Material zu gibt.


    Bisher konnte ich zwar theoretische Erklärungen finden aber keine Trainingsmethoden.


    Bei Positionsspielen hat man ja die Überzahlsituation schon und trainiert dann quasi das ausspielen dieser Situation mit dem Ziel in Ballbesitz zu bleiben.


    Dasselbe gilt für Angriffssituationen wie Hinterläufen, Kreuzen etc..

    Das Andribbeln um einen Mitspieler frei zu spielen kenne ich, lässt sich eher trocken trainieren.


    Kennt da jemand eine Übung oder besser Spielform, wo die Spieler ständig gefordert sind Überzahlsituationen zu schaffen?

    Hallo zusammen,


    Ich überlege auch es in der F-Jugend öfter einzustreuen.

    Es heißt dann Schweinchen in der Mitte und hat den Kindern bisher immer großen Spaß gemacht.


    Ich sehe da schon einige Vorteile:

    - jeder Pass den der Verteidiger nicht bekam war ein Erfolgserlebnis über das sich sehr gefreut wurde

    - desto früher die Grundform sitzt desto früher kann man in späteren Jahren die vielen Abwandlungen einführen. Rondo ist mMn nach immer noch die wichtigste Übung im Fussball (für Ältere)

    - die Passtechnik wird ohne Anstehzeit variabel trainiert (am besten mit 2 Pflichtkontakten)

    - solange Funino nicht flächendeckend eingeführt wurde und 7 gg 7 gespielt wird, ist es mMn absolut sinnvoll eine Alternative zum 1 GG 1 zu schulen

    - es fördert den flachen Spielaufbau

    - einige Kinder haben in der Übung ihre Stärken, die sonst im 1 GG 1 oder freiem Spiel etwas untergehen, oft weil sie Angst haben und den Ball im Zweifel wie eine heiße Kartoffel behandeln


    Der letzte Punkt ist leider auch ein Nachteil der mir am meisten Sorgen bereitet. Manche Kinder könnten unter Umständen auf das 1 GG 1 komplett verzichten wenn sie eine Alternative haben. Das ist auch der Grund warum ich es bisher selten benutzt habe, um die Ausbildungsziele nicht zu gefährden.


    Ich merke aber mittlerweile das ich die Kinder (im Spiel) auch nicht zum Dribbling zwingen kann. Selbst wenn das 1 GG 1 im Training klappt, ist es halt was anderes wenn auf einmal bis zu 6 Gegner auf einen zurennen.


    Korrigiert mich gerne, aber ich halte es für falsch, eine Trainingsform die essenziell für die gesamte Fußballkarriere ist und von F-Jugendlichen leicht verstanden und beherrscht wird nicht/kaum zu benutzen. Ausbildungsziele hin oder her.


    MfG Marthi

    Die Idee war ja, eine stärkere Konterabsicherung zu haben als mit der Dreierkette. Das ist auch normalerweise unsere übliche Vorgehensweise aber in diesem Spiel waren wir leichter Außenseiter und daher wollte ich die Defensive etwas stärken.

    Ich mag die vielen Linien eigentlich, ist auch ein bisschen meine Philosophie und ich habe auch vorher Mal mit Mittelfeldraute gespielt, wo es ganz ähnlich ist.


    Allerdings leider natürlich die Torgefahr darunter, da man einfach nicht die Präsens im und am gegnerischen Strafraum hat. Hier muss ich definitiv noch ansetzen, dass sich die Jungs im letzten Dritteln so Staffeln, das sie die taktischen Mittel wir Doppelpass und Hinterlaufen mit einer guten Strafraumbesetzung verbinden können.

    Das Vorschieben eines Sechsers beim Übergang ins letzte Drittel wird dann auch stattfinden, da man sonst einfach mit zu wenig Spielern offensiv agiert.


    So in der Art, das LM,RM und St eine 1-2 Staffelung erzeugen:

    ---------------TW


    -------IV.-------------IV


    ----------------6


    ----------10---------6


    RV ------------ST----------LV


    ---------RM--------LM



    Meine Wunschstaffelung im Besitz sieht eigentlich so aus, dass sich TW und 7 Feldspieler in einer Raute um die 3 ZM aufstellen.

    Hallo,


    Es scheint hier ja um die Laufbereitschaft zu gehen und nicht um richtiges oder falsches Laufen.


    Das bedeutet es sollten Spielformen gewählt werden wo keine unbeteiligt rum steht. Dafür sind verschiedene Varianten des 4 gegen 4 mMn am besten geeignet, da so jeder Spieler jeden anderen Spieler mit einem Pass erreichen kann.


    Das kann man z.b. im doppelten Strafraum machen, so das man den Gegner sofort angreifen muss weil er sonst einfach aus 20 Metern aufs Tor schießen kann.

    Auch gut ist Seitenwechsel bei jedem Tor oder die Mannschaft die ein Tor schießt hat weiter Ballbesitz. Die Torhüter haben dafür einige Bälle im Tor liegen, die sie direkt ins Spiel bringen.


    Dann bieten sich noch Positionsspiele an, wo Felder gewechselt werden. Zonenrondo im 4 gegen 2.


    Eine sehr schwere Übung die sehr gut wäre ist folgende.


    Ein Feld 20x20 wird in 4 Quadrate aufgeteilt und es gibt 3 Mannschaften a 3 Spieler.

    3 Verteidiger stehen in der Mitte und in jedem Quadrat steht 1 Spieler, nur im Startfeld 3 (also 3x1 und 1x3 = 6).

    Der Verteidiger startet ins Quadrat und nach 3 Pässen dürfen die 3 ballbesitzer in ein anderes Quadrat passen.

    2 ballbesitzer gehen mit und ein neuer Verteidiger Startet ins neue Quadrat. Dann geht das Spiel von vorne los.


    Das Team wo ein Spieler einen Ballverlust produziert wird zu Verteidigern. Dafür wird das Spiel kurz unterbrochen und alle verteilen sich wieder wie am Anfang.


    Bei der Übung wird vor allem der Kopf gefordert. Die Ballbesitzer müssen an den Felderwechsel denken und die Verteidiger müssen immer wach sein um dann zuzuschlagen.


    VG Marthi

    Hallo,


    RM und LM waren im Ballbesitz immer so weit eingerückt, etwas breiter als der Mittelkreis ungefähr.


    Überladen war das Zentrum eigentlich nicht, weil die 6er relativ tief geblieben sind, und der Stürmer konstant die letze Linie gehalten hat. Das Spiel war immer relativ lang gezogen, wir haben nicht auf Abseits gespielt, sondern die IV als Rückpassoption genutzt.


    Verteidigt haben wir ganz normal im 4-4-2.

    Hallo zusammen,


    Wir hatten am Wochenende ein Spitzenspiel gegen den Tabellenführer und haben uns dafür taktisch etwas einfallen lassen was ich gerne Mal zur Diskussion stellen würde.

    Ich würde gerne hören, wie ihr es findet und ob ihr noch Vorschläge zur Verbesserung habt.


    Wir spielen normalerweise ein 4-2-3-1 mit einem klassischen 10er, also einem Spieler der eher Mittelfeldspieler als hängende Spitze ist, so dass wir auch im 4-3-3 auf bauen können.


    Sonntag haben wir es aber anders gemacht und zwar so:


    ---------------TW

    -------IV.-------------IV

    ------------6.------6

    RV------------10----------LV

    ---------RM--------LM

    ----------------ST


    Die Idee war, mit 5 Leuten das Spiel sicher aufbauen zu können , und dann aus dem Mittelfeld sie Bälle in den Lauf der Außenspieler zu spielen. Wenn einer von den 3 Offensiven mit dem Rücken zum Tor angespielt wurde konnte er den Ball auch immer nach Außen in den Lauf eines Mitspielers spielen.


    Das Spiel ging zwar leider 2:1 verloren aber wir haben mit Ball die beste Saisonleistung geboten. Problematisch war, das wir zu wenig gute Torchancen heraus gespielt haben und auf einer Seite hat die Abstimmung nicht gestimmt wenn der Außenverteidiger sich offensiv eingeschaltet hat, so das wir dort sehr viele Konterangriffe zuließen, so fiel auch das erste Gegentor. Beim zweiten Gegentor gab es leider einen Abstimmungsfehler zwischen Torwart und Verteidiger so das der gegnerische Stürmer noch dazwischen kam.


    Alles in Allem ist die Taktik aufgegangen. Der gegnerische Trainer war schwer beeindruckt. Seine Mannschaft ist quasi komplett so aus der Jugend hochgekommen und plant eigentlich schon für 2 Klassen höher.

    Ich denke auch, das die höhere individuelle Klasse des Gegners letztendlich den Ausschlag gab und würde die Taktik nächste Woche nochmal probieren.


    Ich freue mich auf eure Meinungen.

    Es gibt ja ein Lehrbuch vom DFB zum ballorientierten Verteidigen. In der alten Auflage wird in folgender Reihenfolge gelehrt: Verteidigen alleine, Verteidigen zu zweit, Doppeln, Verteidigen zu Dritt und dann Verteidigen zu Viert. Es wird sogar darauf hingewiesen, dass man nach Verteidigen zu Dritt aufhören kann, wenn man Dreierkette spielt. In der neuen Auflage wird das Verteidigen zu Dritt tatsächlich übersprungen und direkt zur Viererkette übergegangen weil die Abläufe vergleichbar sind und der DFB die Viererkette priorisiert (zumindest als das Buch erschien).

    Wenn man die Schritte in dem Buch durch zieht ist die Dreierkette nicht schwerer zu lernen. Die Abläufe sind eigentlich vollständig identisch beim Verteidigen. Wenn man einfach nur hinten "auf einer Linie" verteidigt und auf Abseits spielt ist die Viererkette natürlich einfacher, weil man die Breite des Feldes besser abdeckt und man leichter eine direkte Gegnerzuordnung herstellt. Beim ballorientierten Verteidigen mit der ganzen Mannschaft gibt es keinen Unterschied.

    Hallo,


    meiner Meinung nach ist kein System schwerer als Andere.


    Am besten ist immer das System in dem sich die Mannschaft wohlfühlt.

    Soll denn eine Dreierkette mit ballorientiertem Verteidigen gespielt werden, oder soll mit Libero und 2 Manndeckern gespielt werden.


    Bei ersteren empfehle ich nach pendelnder Viererkette zu googlen. Es gibt ein Mannschaftsporträt von Juventus Turin aus der Saison 12/13 wo diese sehr anschaulich erklärt wird.

    Hallo,


    dieses Problem ist tatsächlich viel weiter verbreitet als man annimmt. In den meisten Mannschaften im Breitensport, auch in älteren Jahrgängen und sogar bei Erwachsenen beherrscht meiner Meinung nach sogar die Mehrheit die o.g. Dinge nicht.

    Normalerweise wird dies dadurch kaschiert, dass 3 - 4 Spieler es können und damit das ganze Spiele ausbalancieren. Daher findet man auch die besten Fussballer oft im zentralen Mittelfeld, weil sie dort ihren Teamkollegen überall auf dem Platz Lösungen anbieten können.


    Widersprechen würde ich dir, in der Aussage, das die Spieler kein gutes positionsspezifisches Verhalten haben. Für mich liest sich das eher, als hätten Sie eher Defizite in den Bereichen die gerade nicht positionsspezifisch sind (entgegen kommen, offene Räum erkennen, Spiel über den Dritten etc.). Ursache dafür könnte eine zu frühe Festlegung auf Positionen im Kinderbereich sein.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Die Lösung heißt Funino bzw. die Trainingsmethode nach Horst Wein, wozu du hier im Forum einiges findest. Dabei geht es um die Verbesserung der Spielintelligenz und darin liegt mMn das Problem deiner Mannschaft.


    Kurfristigere Verbesserung kannst du durch eine bessere Kommunikation auf dem Feld bestimmt erreichen. Das beinhaltet z.b. auch im Training immer den Namen des Passempfängers zu rufen und simple Kommandos wie Aufdrehen und Klatschen lassen einzufordern. Damit gewinnen deine Spieler immer wertvolle Sekunden.


    MfG Marthi

    Ja ich kenne Horst Wein. Ich hätte halt persönlich gedacht das der Anteil der Basistechniken doch etwas höher liegt. Aber wenn man, zurecht, relativ viele Bewegungs- und Mehrzweckspiele einbaut, sehe ich nicht wie man Spielen-korrekturübung-Spielen umsetzen soll.

    Ich könnte mir höchstens sowas vorstellen:

    Mehrzweckspiel-Spielen-Basistechnik-Spielen-Bewegungsspiel-Spielen

    Guten Tag zusammen,


    ich habe eine Frage zum Ausbildungskonzept des DFB.


    Darin heißt es ein F Jugend Training sollte aus 50 % freiem Spiel, 20 % Mehrzweckspielen, je 15 % Basistechniken und "Laufen und Bewegen" bestehen.


    Heißt freies Spiel tatsächlich einfach nur ganz normal Fussball spielen z.b. Funino oder sind damit auch vereinfachte Spiele gemeint?


    Wenn keine vereinfachten Spiele z.b. 2 gegen 1 gemeint sind, sind die dann u.A. mit Basistechniken gemeint?


    Ist mit Laufen und Bewegen sowas in Richtung "Kinderturnen" gemeint. Z.b. rückwärts laufen oder Entengang?


    Mehrzweckspiele ist soweit klar.


    Vielen Dank schonmal für Antworten.

    Hallo.


    In der ersten Entwicklungsstufe gibt es keine Vereinfachten Spiele.

    Das Kapitel "Trainingseinheit für Anfänger" umfasst Spieler*Innen von 7-10 Jahre. Daher muss man den Text etwas freier auslegen.


    Man kann vor dem Training Funino anbieten. Wie ich oben beschrieben habe, je nach Leistungsstand im 2 gg 2 oder 3 gg 3 bzw. Auf breite Tore oder zwei kleine Tore.


    Ich wüsste nicht warum die Kinder das nicht können sollten. Ein weniger komplexes Fussballspiel gibt es ja nicht.


    Damit würde ich bei den jüngeren F auch im Training anfangen. Bei den älteren dann halt mit einem Vereinfachten Spiel aus Stufe 2.


    VG Marthi