Beiträge von Nato80

    Du schreibst, dass Kinder jeden Tag durchgeplant werden sollen mit Fussball (3 Mal Training + 1 Mal Spiel am Wochenende) und dazu noch andere Dinge wahrnehmen sollen, sagst dann aber gleich, dass die Kinder ein zu hohes Stresslevel haben und Mentalcoaching benötigen.

    Mentalcoaching heisst wieder weitere Termine, die noch zu mehr Stress führen können.


    Da beisst sich die Katze doch selber den Schwanz ab.

    Sei mir nicht böse fussballschule_tirol , aber ich kenne keinen 7-12 jährigen der sich für mehr als 1 Minute hinsetzt und einfach nur auf seine Ein und Ausatmung konzentriert. Wenn das mit deinen eigenen Kinder funktioniert, bravo. Mein 7-jähriger will lieber in den Garten Fussball spielen, sich mit Freunden treffen, auch Fernsehen / Tablet oder mit uns Gesellschaftsspiele spielen.


    Es sind Kinder, die sollten definitiv den Drang haben sich zu bewegen, die Welt zu entdecken und mit anderen zu interagieren. Selbstreflektionen, Meditiationen usw bei Kindern ist meineserachtens Quatsch.


    Ja, die Engländer machen sowas. Sicher gibt es das Gleiche auch anderswo in der Welt. Aber ob es nützlich ist und was bringt, steht auf einem anderen Blatt.

    Altersklasse ist schon wichtig zu wissen. Horst Wein gibt da wie oben genannt nicht so viel wieder. Wobei es in den ersten Jahren laut allgemeiner Meinung eh kein spezielle Torwarttraining geben "sollte". Ich bin aber der Meinung, dass Kinder, die sich die Torwartposition von sich aus aussuchen und geschult werden wollen, die Möglichkeit haben sollten sich dort auch weiter zu entwickeln und gezielte Übungen haben sollten.


    https://www.youtube.com/user/SteffenReichel ist meineserachtens sehr hilfreich für viele Jugendbereiche, da dort von klein auf selbst die Grundtechniken geübt werden.

    Entspannung und Langeweile sind für die meisten Kinder das Gleiche. Denn bei beiden machst du : Nichts.


    Dem Kind einfach nen anderen Namen geben geht schon, ändert aber nichts daran, dass 3-4 Training + Spiel am Wochenende + andere Vereinsaktivitäten, AG's usw einfach zuviel für Kinder (ich rede von Kinder zwischen 7-12) zu viel sind.

    Das von mir genannte Alter ist ein Kritisches bezogen auf die Charakterentwicklung und Persönlichkeitsfindung und wie oben von mir geschrieben, wenn alles durchgeplant ist, kann sich kein eigener Charakter bilden.

    Zitat
    Inhalte aus meiner Sicht: Selbstvorstellung (du bis neu), Vorstellung Co-Trainer bzw. Betreuer, Beginn der "Vorbereitung", Trainingszeiten, Fahrdienste, Trikotwäsche (falls nicht vom Verein übernommen), Hilfe beim Platzaufbau Heimspiele (sofern nicht vom Verein übernommen), Organisation Kaffeeverkauf (sofern vorhanden), "Spielphilosophie": Positionsrotation oder feste Positionen, Spielzeitverteilung, ggfs. Zielvorgabe (du hast nix zum Verein, Spielklasse etc. geschrieben), Schwerpunkte des kommenden Ausbildungsjahres, persönliche Schwerpunkte (Mannschaftsgeist, Wahl des Kapitäns, gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Fußballs).

    Grätsche , das meinte ich.

    Wer aber nie Langeweile hat, weiss auch nicht damit umzugehen. Heutzutage kriegen Kinder eine 24/7 Beschäftigung und wenn dann mal die Beschäftigung nicht stattfindet sind sie Planlos und wissen gar nichts mehr mit sich anzufangen. Deswegen finde ich solche "Ruhephasen" nicht schlimm, da sie auch eher zur Selbstfindung, Persönlichkeitsentwicklung genutzt werden. Was für eine Persönlichkeit entwickelt sich denn, wenn das Kind um 15-16 Uhr von der Schule/Betreuung kommt, sich umzieht, von 16.30 - 18 Uhr eine vorgeschriebene/durchgeplante Aktivität hat, dann nach Hause, was isst, nebenbei Hausaufgaben macht, für die Schule was lernt um dann um 20 Uhr ins Bett zu fallen. Das 5 Tage die Woche, um dann am Wochenende dann auch noch die unter der Woche durchgeplanten Aktivitäten weiter durchgeplant weiterzuführen in Form von Ligaspielen, Konzerten o.Ä.


    Als ich damals jung war, gab es nichts schöneres als nach der Schule rauszugehen und mit den Kumpels zu spielen. Sicher gab es damals auch schon Vereinsaktivitäten, AG's und andere Sachen, aber diese freie Entfaltung hat doch erst mich dazu gemacht, was ich geworden bin: ein eigenständiger Mensch. Wer sein Leben komplett durchgeplant hat, entwickelt doch gar ein eigenständiges Denken, da es immer alles vorgekaut bekommt. Und da kommen wir auch im Umkehrschluss zum Fussball. Wen einer sein ganzes Leben durchgeplant bekommt, wird meineserachtens kein "guter" Fussballer, da er nicht eigenständig auf Ideen/Lösungen bei auftretenden Problemen kommt.

    Einen Elternabend als Einstieg kann ich nur empfehlen. Dann wissen die Eltern auch, wen sie da vor sich haben und können die Person etwas besser einschätzen. In der D-Jugend werden die Eltern nicht mehr wirklich am Platz stehen und sich die Trainingseinheiten anschauen. Die Kinder kommen entweder alleine oder werden bei laufendem Motor am Trainingsgelände rausgeschmissen. Deswegen ist der erste Kontakt schon wichtig.


    Wenn du den Elternabend abhälst, erstellst du dir ja eigentlich einen Plan (am besten schriftlich, vorzugsweise auf dem PC), welche Themen du ansprechen möchtest, siehe als Beispiel die Liste von Grätsche . Die deckt so gut wie alles ab. Wenn beim Elternabend Sachen abgeklärt werden, dann ergänzt du deine Liste und schickst das ganze dann an die Eltern.

    Beim Elternabend würde ich auf jeden Fall noch mal alle Kontaktdaten der Eltern kontrollieren lassen, wenn du vom Verein eine Liste bekommen hast oder aber eine komplett neue Liste erstellen lassen. Teilweise stehen da alte Emailadresse, Telefonnummern, Adressen etc drin.


    Die Punkte wie Einsatzzeiten, Trikotwäsche usw. würde ich alles schriftlich festhalten und den Eltern dann zukommen lassen, damit später keiner sagen kann: Haben wir nie drüber geredet, so wurde das nicht besprochen. Ruhig dann auch reinschreiben, dass alle Eltern damit einverstanden waren. Gerade solche Themen lösen bei Eltern komischerweise immer begrenzte Amnesien aus und sie wissen von nichts mehr.

    Das oben genannte Buch eine sehr gute Lektüre und ja, sollten die meisten Trainer gelesen haben, bzw. sich aus dem Repertoir bedienen.


    Das Funino Spiel ansich bezieht sich auf 3 vs. 3 auf einem kleinen Feld mit jeweils 2 Toren pro Seite. Durch die geringe Spielerzahl kann sich keiner "verstecken" und alle haben genügend Ballaktionen. Diese Variante kann man mit verschiedenen Regeln belegen (Torschüsse zählen erst ab X Meter, nur Pässe über einen Schlüsselspieler/Spielmacher, man muss durch die Tore durchdribbeln usw usw.) um die Kinder spielerisch in die Richtungen zu lenken, was man denen vermitteln möchte.


    Ich versuche aber auch andere Eindrücke, sei es DFB oder auch ITK mit einfliessen zu lassen. Gerade ITK dann auf meine Jungs angepasst.


    Ich habe mal ein Video von meinem ITK (Internationalem Trainer Kongress) auf Youtube gesehen, wo in der Halle traininert wurde.

    ITK 2017. Da ging es um das Spielen in die sogenannte Red-Zone.


    Dort wurde zu Ende hin das Spielfeld in verschiedene Zonen aufgeteilt, Kickergleich. Torwart (Team a) und Stürmer (Team b) in einer Zone,

    dann Abwehr (a), dann Mittelfeld (b), Mittelfeld (a), Abwehr (b) jeweils in einer Zone und dann Torwart (b) und Stürmer (a) zusammen.

    Dort wurde das Freilaufen relativ statisch durchgeführt, da niemand in die andere Zone laufen durfte.

    Das war mein Grundschritt.

    Dann bin ich hingegangen und habe aus den 6 Zonen 3 Zonen gemacht : Torwart/Abwehr/Sturm , Mittelfeld/Mittelfeld und wieder Torwart/Abwehr/Sturm. Die jeweiligen Zonen durften wieder nicht in die andere.

    Nun was es nicht mehr ganz so statisch, es wurde sich besser freigelaufen und auch Querpässe wurden öfters gespielt.

    Da mir in den Ligaspielen das Rückwärtsverhalten meiner Offensiven nicht gefiel, hab ich gesagt, die Mittelfeldspieler dürfen/sollen mit in die eigene Abwehrzone. Sollte ein Tor entstehen, während ein Mittelfeldspieler noch nicht hinten ist, zählt das Tor doppelt. Siehe da, Manipulation half: Nach kurzer Zeit wurde die Rückwärtsbewegung der Spieler besser.

    Ähnlich wie das Funino kann man hier den verschiedenen Zonen verschiedene Regeln auferlegen um die Kinder in die gewünschte Richtung zu lenken.

    Bei Tischtennis bin ich skeptisch. Oder gibt es Kinder Platten? Die Kinder können doch gar keine richtigen tt-Schläge ausführen weil der Tisch so hoch ist.

    Ich meine mich zu erinnern, dass mich in meiner Jugend damals 1880 die Grösse nicht davon abgehalten hat, TT zu spielen.


    Bei mir sind viele Jungs in der Mannschaft die auch in der Freizeit Fussball spielen und das auch draussen und teilweise zusammen.

    Ich trainere trotzdem "nur" 2 mal die Woche für 90 Minuten + das Spiel am Wochenende. Wer mir sagt, dass das zu wenig ist und man doch noch mehr Zeit mit den Kindern verbringen kann, muss mir mal erklären, wie ich das als Berufstätiger mit 2 Kindern und einer berufstätigen Frau (die ihre Abendschichten schon nach MEINEM Trainingsplan richtet) noch zusätzlich machen kann. Ich nutze die trainingsfreie Zeit um mich als "Anfänger" wie oben genannt weiterzubilden und mit meine Trainingssteuerung auseinander zu setzen oder mich um meine Familie zu kümmern.



    Im Allgemeinen sollten Manche mal ihren Ton überdenken. Jeden direkt als "Anfänger" zu titulieren und die Trainingsmethoden in Frage zu stellen, nur weil man nicht Schema F (ausschliesslich Funino/Horst Wein) als Trainingsinhalt verwendet, bzw es (noch) nicht kennt und dann noch direkt empört aufzustossen, nur weil es in einem Breitensportverein kein einheitliches bzw. nicht aufs kleine Fitzelchen auskonstruierte Ausbildungskonzept gibt. Anstatt konstruktiv Sachen genauer zu erklären oder zumindest eine Grundidee zu vermitteln wird direkt draufgehauen, dass man doch gefälligst das Buch kaufen soll, blöder Anfänger.

    Über den Tellerrand schauen und andere Methoden mit einfliessen lassen, die einem weiterhelfen, bringt immer was. Stillstand gerade in der heutigen Zeit ist ein Rückschritt. Natürlich komplett Horst Wein aussen vor allen ist fahrlässig und sollte auch nicht gemacht werden, aber es als einzige Wahrheit zu sehen, halte ich vor zu starkes Schwarz/weiss Denken.



    Und noch was: Spielphilosophien und Trainingsmethoden sind wie Religionen. Man kann sie Kacke und Unnütz finden, muss aber akzeptieren, dass es andere gibt, die danach leben/ damit arbeiten und nicht direkt mit Scheiterhaufen drohen.


    Ja, ich habe die letzten Teile vielleicht überspitzt geschrieben, aber manche sollten vielleicht wirklich mal etwas runter vom Gas gehen.




    Abhängig natürlich davon, auf welche Altersklasse die Einheit ausgelegt sein soll, wäre die erste Übung etwas abgeändert eine Idee.


    Wenn die Mannschaft sich den Ball X-Mal zupassen kann, ohne, dass der Gegner den Ball unter Kontrolle kriegt, gibt es einen Punkt. Erobern die Gegner den Ball vor dem x-ten Zuspiel kriegen Sie einen Punkt. Wer zuerst X Punkte hat, gewinnt die Runde.

    Ok, ich bin entschieden zu alt für den Scheiß...

    Ich bin nun auch in dem Alter, wo man sich von 8-9 Jährigen sowas erklären lassen muss. Schlimm genug.


    Aber zurück zum Thema: wie bei allem gibt es glaube ich keine Patentlösungen. Bei jedem Kind sind die Reize einer Bestrafung anders. Für manche ist es eine Bestrafung wenn sie eine Übung oder ein Spiel nicht mitmachen, quasi nur zuschauen dürfen, während andere Rundenlaufen als das schlimmste ansehen.


    Man sollte aber im Vorfeld Regeln klar definieren und kommunizieren. Und natürlich alle gleich behandeln.

    Auch The Floss genannt. Wenn du was am erklären bist, oder einteilst, vormachst wie auch immer und zappeln da mit den Armen rum krieg ich die Krise.


    luibo Schweigen, kommt bei mir nur zum tragen, wenn ich versuche was zu erklären, aber die gesamte Gruppe unruhig ist. Nach kurzer Zeit merken die ersten dann, Mist, der redet nicht mehr. Da es für meine Jungs immer das highlight des Trainings ist ein Abschlussspiel zu machen, kriegen Sie immer zu hören, dass genau die Zeit vom Spiel abgezogen wird. Mal greift es und sie benehmen sich die ganze Einheit, mal wird das Spiel dann bedeutend kürzer.

    Ich tendiere klar zu Einzelstrafen.

    Wenn sich einer meiner Jungs nicht benimmt, gibt es eine Runde, bei gröberen Dingen, gibts die "stille Bank". Spezielle Vergehen wie Beinchenstellen und sich gegenseitig umkrätschen aus "Spass" wenn ich was erkläre oder aktuell sehr beliebt "Zahnseide" (besonders wenn ich gerade was erkläre) sind bei mir klare Verstösse die mit 1-2 Runden bestraft werden. Wurde ganz klar von mir kommuniziert und wird notgedrungen von den Jungs angenommen. Wenn auch widerwillig.

    Zu 1. Ich bin kein Freund von langen Abschlägen. Haben wir zu anfang natürlich auch gemacht, bin aber dazu übergegangen, 2 Passstarke Jungs hinten rechts/links zu positionieren und denen die Aufgabe zu geben, den Ball vom Torwart zu kriegen und dann entweder selber die Linie runter zu laufen oder aber die Linie runter zu spielen, wo "hoffentlich" dann wie vereinbart ein Mitspieler steht.

    Sollten diese beiden "Schlüsselspieler gedeckt sein, dann bleibt immernoch der Abschlag, den ich aber eher dezentral, also Richtung aussen (wo hoffentlich die oben genannten Linienspieler stehen) schlagen lasse. Erfordert Übung und wird auch oft in die Hose gehen, aber ich halte mehr von der spielerischen Lösung, als dem Wilden nach vorne Schlagen.



    Zu 2 muss ich sagen: Könnten meine Jungs sein. Ja, sie wissen es besser und können es auch umsetzen nicht mit allen Mann rauszulaufen, aber am Samstag auf einem Turnier war zwischendurch wieder Autopilot an :D

    Ich hab mich jetzt ganz lange super benommen, jetzt darf ich ausnahmsweise Kinder anschreiben.

    Was ist denn das für ne Logik?


    Echt null Einsicht. Ich hoffe aber trotzdem, dass er sich etwas beruhigt.


    Zur Selbstreflektion ihm einfach das Buch: Mein Sohn, der nächste Messi!

    Da wird jeder Typ Elternteil und jeder Trainer klassifiziert und etwas humorvoll beschrieben. Hat meine Sichtweise auf mich selber und meInem Auftreten auch geholfen.

    Die Situation kenne ich leider von meinen Jungs letztes Jahr. Sind da der jüngere F Jahrgang gewesen. Haben dort in 20 Spielen 1 gewonnen. Zu Anfang noch relativ knapp mit 1-2 Toren Unterschie, später wurden das dann 7-8+ Tore. Sobald man sah, dass die Jungs grösser waren und/oder ein Gegentor kassiert wurde, gingen die Köpfe runter.

    Mitte der Rückrunde habe ich dann etwas in die psychologische Trickkiste gegriffen.

    Habe Fussball etwas mit Mensch Ärger dich nicht verglichen. Ich habe sie gefragt, ob sie auch gegen Grössere (auch Eltern) auch ein "Mensch ärger dich nicht" Spiel mit den Gedanken beginnen würden, dass sie verlieren, da der Andere grösser ist? Das wude von allen verneint.

    Dann fragte ich noch, ob sie dann aufhören würden zu spielen, wenn das erste eigene Männchen geschlagen wird? Wurde wieder verneint.

    Dann kam die entscheidene Frage, die bei vielen Hängen geblieben ist: Wenn ihr da nicht aufgebt und es weiter probiert, wieso hört ihr dann beim Fussball auf, wenn ihr ein Tor kassiert(ein Männchen umgehauen wird)?

    Sicher, wir haben danach weiter verloren, aber die Ergebnisse waren danach nicht mehr so drastisch. Wenn dann ein Gegentor viel, kam von mir immer direkt der Ruf: Denkt an "Mensch ärger dich nicht" !


    Diese Saison haben wir eine etwas bessere Staffel gehabt und sind mit 17 Punkten nach Hause gegangen bei 16 Spielen. Mansche Spiele knapp verloren, manche deutlich und manche unverdient, aber auch gute Kämpfe gehabt, wo man trotz Rückstand nicht aufgegeben hat und doch noch Punkte holte.

    Ich denke, dass die letzte Saison eine harte Schule war, aber die Jungs dadurch auch gereift sind. Auch, weil die Mannschaft ansich intakt geblieben ist. Wir hatten 2 Abgänge(wie in einem anderen Thread geschrieben, sogenannte "Freds"), dafür sind aber im Laufe der Monate 4 Neue dazu gekommen.


    Versuch ruhig mal Spiele gegen jahrgangsjüngere Mannschaft zu kriegen. Ruhig auch im eigenen Verein soweit möglich, ansonsten wie oben schon geschrieben, Testspiele gegen ähnlich schwache Gegner zu suchen und versuchen eine "Spielschwache" Staffel zu bekommen (Muss der JL beantragen). Wenn ihr mehrere Spielschwache Mannschaften im Umkreis habt, organisiert mal ein kleinen "Blitzturnier" wo ihr Mannschaften auf einem Level unter euch seid. 3-4 Mannschaften, jeweils 1 Halbzeit, auch ohne die Ergebnise in einer Tabelle festzuhalten und alle wie die Turniersieger präsentieren. Wirkt Wunder.

    Bei uns im Mittelrhein gibt es erst ab der E-Jugend Tabellen und Ergebnisse bei Fussball.de zu sehen, aber viele lokale Zeitungen bieten unter der Woche auch mal die lokalen Ergbenisse vom Wochenende an. Bei uns im Bonner Raum z.B. der General-Anzeiger Bonn. Dies sogar teilweise online.

    Bambini: Größe 3 (ca. 290g)


    F-Junioren: Größe 3 (ca. 290g)


    E-Junioren: Größe 4 (ca. 350g)



    Fussballverband Mittelrhein

    Die Lauffaulen können aber auch die sein, die nur Laufen wenn sie müssen, bzw wenn sie dann zu einem Torabschluss kommen können.

    So einen habe ich. Super Techniker, aber sein Vorbild ist CR7 und der besticht ja mittlerweile nicht durch Laufleistungen wenn es nicht sein muss.

    Solche Vorbilder leben das "faul sein" ja schon vor.

    Meine F geht mit mir jetzt auch in die E. Da ändern sich die Spielzeit von 2x 20 auf 2x 25 Minuten, Spielfeld wird nochmal 8 Meter länger und der Ball geht von Grösse 3 auf Grösse 4.


    Beim Abschlussspiel (die Jungs stehen da total drauf, deswegen lass ich Ihnen ihren Spass) gehen wir seit 2 Wochen hin und nehmen schon immer den grösseren Ball und wenn es Platztechnisch hinhaut wird auch auf dem grösseren Platz trainiert.

    Auch Übungen, die lediglich 1-2 Bälle benötigen kann man umstellen auf die grösseren. Damit die Jungs sich schon einmal dran gewöhnen können.