Ich hatte mich nach den Problemen mit dem Vorstand zusammen gesetzt und nach einer Lösung gesucht. Wir haben einen erfahrenen Co-Trainer gefunden und die Situation in der Mannschaft wurde besser und in der Meisterschaft haben wir auch ein paar Punkte eingefahren, da der Trainer sich nach dem Gespräch auch bemühte seine Fehler abzustellen. Jetzt drei Monate später kam es aber wieder zum Eklat. Da der Trainer mit der Trainingsleistung nicht zufrieden war, fragte er die Jungs ob Sie noch mit Ihm zusammenarbeiten wollen und das erschreckende war, dass fast die komplette Mannschaft das abgelehnt hat. Es war eine sehr turbulente Woche mit vielen Diskussionen in der Mannschaft. Am Ende der Woche gab es aber ein klärendes Gespräch zwischen Trainer, Co-Trainer und auch Spielern und es wurde nochmal alles angesprochen und man einigte sich nochmal von null anzufangen. Dann bekam der Trainer aber am Abend einen Anruf von einem Spieler, der alles plauderte, was die Spieler sich unter der Dusche intern Erzählten.
Vor dem Meisterschaftsspiel am Samstag wurden die Verpetzten Redelsführer zur Rede gestellt und allen wurde mit Rausschmiß gedroht und alle Spieler wurden für das Spiel auf die Bank gesetzt.
Das Spiel wurde ohne diese Stammspieler ganz klar verloren.Da der Co und ich als Betreuer von der Abmahnung am Samstag nicht wußten haben wir beide unser Amt niedergelegt und der Trainer spielt jetzt Einzelkämpfer. Bei der Abmahnung war ein Vertreter des Vereins anwesend und der Trainer hat den Rückhalt des Vereins, obwohl der Klassenerhalt kaum noch zu schaffen ist und eigentlich alle Spieler mit der Situation unzufrieden sind. Mein Sohn möchte die Mannschaft aber nicht verlassen und hofft auf einen neuen Trainer im Sommer, und will noch die letzten drei Monate ausharren.
Beiträge von Betreuer
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ok Danke
so werde ich es mit dem alten Trainer machen. Das betrachte ich für einen sauberen Weg, ohne etwas hintenrum zu drehen. wir werden das Gespräch mit dem Trainer und danach mit dem Vorstand suchen oder alle gemeinsam. Mit etwas Unterstützung schaffe ich das, ohne selber herausgeworfen zu werden.
du hast Recht , dann sollte ich selber einige Arbeiten im Verein auf mich nehmen. Da ich aber erst seit einem Jahr dort bin , habe ich mir da noch keine Gedanken drüber gemacht. In meinem alten Verein war ich auch schon mal davor Vorstandsaufgaben zu übernehmen, aber ich bin beruflich sehr eingebunden. Damit es in Zukunft nicht wieder so weit kommt, ist die Idee mit dem Koordinator gut und so etwas fehlt wirklich. Den Antrag werde ich bei der nächsten Versammlung stellen.
nochmals Danke für den schnellen Beistand -
der alte Trainer hat ja seine Mithilfe angeboten. Der junge ist aber so von sich überzeugt, dass er abgelehnt hat. Der Verein ist nur bereit kleines Geld zu bezahlen. Für einen qualifizierter Trainer ist kein Geld da. Ich habe auch schon überlegt bei den Eltern zu sammeln, aber da hört die Bereitschaft bei den Meisten auf (denke ich) . Vielleicht spende ich dem Verein den Betrag bis zur Sommerpause, damit man sieht ob es was bringt.
Unsere Gegner sind teilweise die Jugendmannschaften von Regionalligateams, da arbeiten semiprofessionelle Trainer, das bekommen wir jede Woche eindrucksvoll zu spüren. Ich hänge an dem Verein und habe viel Arbeit reingesteckt, deshalb mache ich mir die Gedanken.
Der Trainer hat keinen Rückhalt bei den Spielern, aber es wird sich keiner trauen den Mund aufzumachen.
Ist es überhaupt die Aufgabe von einem Betreuer sich um solche Angelegenheiten zu kümmern? z.B auf den Vorstand zugehen oder mit den Eltern zu sprechen.
Wird sich so eine Sache von alleine lösen, wenn wir dann demnächst letzter sind und der Trainer das Handtuch hinwirft oder ist es dann zu spät?
Kommt der Trainer nicht in eine Abhängigkeit, wenn die Eltern sein Gehalt bezahlen?
Um in dieser Liga zu bestehen, das geht nur über eine geschlossenen Mannschaftsleistung und der richtigen kämpferischen Einstellung aber dass ist das was im Moment fehlt. Wir haben zu Beginn einige Punkte eingefahren, aber das war am Anfang. Die letzten Leistungen waren erschreckend. -
wir sind zum Sommer mit unserer C-Jugend in die Verbandsliga aufgestiegen. Der Verein hat dieses zwar befürwortet, hat aber nie richtig hinter diem Aufstieg gestanden, da es sich um einen kleinen Verein handelt, dessen erste Mannschaft nur Kreisklasse A spielt.
Der Trainer der den Aufstieg geschafft hat ist in die B-Jugend hoch gegegangen und macht da weiter gute Arbeit. Der Vorstand hat uns einen jungen Mann gesucht, der gerade mit dem Fussball aufgehört hat, aber keinerlei Trainererfahrungen hat.
Jetzt nach drei Monaten kommen die Probleme, da in der Vergangenheit auch Fehler gemacht wurden. Die Gegner sind in der Liga sehr stark, so dass nur noch Niederlagen mit vielen Toren hagelt. Anstatt die Spieler aufzubauen brüllt der Trainer in der Halbzeitpause nur rum, in einem anderen Spiel hadert er 70 Minuten nur mit dem Schiedsrichter anstatt Anweisungen zu geben. Es werden auch taktische Fehler im Spiel gemacht. Da es bei der Viererkette zuviele Gegentore gab wird auf 5er? Kette in der Abwehr umgestellt.Beim Training gibt es keine Einzelkritik, sondern nur Massenschelte. Anstatt die Spieler aufzubauen wird ein Spielergesuch nach neuen Spielern auf die Homepage gestellt, so dass die bestehenden Spieler keinerlei Selbstvertrauen mehr haben. Es bringt kein Spieler nur annähernd Normalform. Aus dem Umwelt des Vereins kommen nur so Kommentare, wie Söldnertruppe oder Legonäre da die meisten Spieler nicht aus dem Dorf kommen.
Zum Problem: ich bin Betreuer der Mannschaft, Dh. ich mache Organisation, Trikots, Pässe, Fahrdienst und Fotos, aber kein Training. Ich habe auch nicht die Fähigkeiten dieses Niveau zu trainieren. Mein eigener Sohn spielt auch in dieser Truppe. Ich fühle mich aber auch in der Verantwortung, zumal ich geholfen habe die Truppe aufzubauen.
Was würdet Ihr machen:
1. Mit dem Trainer sprechen und Ihn auf die Fehler aufmerksam machen. Aber er ist sehr von sich überzeugt und sieht in erster Linie die Fehler am mangelnden Spielermaterial.
2. Mit dem Vorstand sprechen, denen ist aber die Entwicklung relativ egal
3. Sich mit den Eltern zusammensetzen und Lösungen suchen
4. den Sohn packen und den Verein wechseln, zumal Angebote vorliegen (Aber die Mitspieler sind wirklich in Ordnung und es wäre die letzte Möglichkeit.)
5. Alles so weiterlaufen lassen.
